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Das erste Mal ein "Pflegehund"

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Hallo ihr Lieben,

 

Ich brauche von euch mal ein paar Tipps und Hinweise. Denn in zwei Wochen haben wir über das Wochenende(Do- Mo) einen Pflegehund.

 

Karlo ist ja mein erster Hund in "Eigenverantwortung" und in dieser "Eigenverantwortung" hatte ich auch noch keine zwei Hunde. Zuhause hatten wir teilweise bis zu 4 Hunde und daher sind einige Dinge schon klar. Ich habe halt nur Bedenken irgendwas zu vergessen.

 

Erstmal die Ausgangssituation:

 

Karlo ist ja wirklich ein toller Kerl, allerdings kennt er nur sein Leben als Einzelprinz. Der Pflegehund ist eine Hündin und sie und Karlo kennen und mögen sich. Die Hündin ist gerade durch ihre Hitze und eigentlich ein ziemliches Hundelamm ;) Nur allein bleiben kann sie gar nicht aber das soll bei uns nicht das Problem sein. Ich freue mich sehr auf sie aufpassen zu dürfen , denn das zeigt mir irgenwie Vertrauen in mich in Person und ich freue mich auch weil ich die Hündin zum knutschen finde :wub:  Ganz uneigennützig ist es auch nicht, denn so kann ich ja auch antesten wie es später wäre wenn Karlo ne Freundin bekommt ;)

 

Also klar ist :

 

- nicht zusammen unbeaufsichtigt

- nicht zusammen Kauspielzeug

- getrennt füttern

- keine Stöckchen, normalerweise ist das gar nicht das Thema dadurch das sie eine Hündin ist lässt Karlo den Vortritt.

 

Normalerweise kann ich auch Leckerchen verteilen und mit anderen Hunden schmusen juckt Karlo gar nicht.

 

Unklar ist:

ändert sich das zuhause?

Welche Dinge darf der Pflegehund nicht die Karlo darf ?

Was tue ich wenn ich merke Karlo wird eifersüchtig ?

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Mach dir nicht ganz so viele Gedanken :)

 

Ein Auge drauf haben - ja, aber wenn du alles mit Argusaugen beobachtest, dann macht das nur nervös und es entstehen "Probleme", die sonst gar nicht da wären.

 

Beobachte einfach, wie sich beide mit der Situation arrangieren. 

 

Ich finde es besser, tendenziell dem Ersthund (Karlo) mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Kann sein, er wird alles bereitwillig teilen, vielleicht manche Dinge auch nicht. Wirst ja sehen :)

 

Getrennt füttern muss nicht sein, es sei denn da sind Probleme bekannt. Ansonsten einfach die Näpfe mit Distanz hinstellen und dabei bleiben.

Meine Futteraggros können selbst Knochen nebeneinander fressen, aber da bin ich halt stets dabei bzw. hab mich anfangs dazwischen positioniert.

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Na ja, getrennt füttern würde ich auf jeden Fall erstmal.

Da sollten etliche Meter zwischen den Näpfen sein.

Die leeren Näpfe auch gleich wegräumen.

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Danke für eure Antworten :)

Naja Futteragressionen bestehen nicht im besonderen. Werde da trotzdem ein besonderes Auge drauf haben.

Die Hündin kommt draußen natürlich an die Schleppleine und Hundekontake werde ich bei ihr auch nicht zulassen. Manch andere Hündin reagiert ja da komisch drauf und so ziemlich jeder Rüde , wird schon noch lecker riechen wenn sie hier ist.

Habe ich noch irgendwas vergessen ?

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So das Wochenende ist vorbei und ich wollte euch kurz berichten wie es lief :)

 

Und als erstes muss ich sagen meine kleine Quarktasche ist einfach (fast immer) ein Traumhund. :wub:

 

Die Besuchshündin durfte von ihm aus gesehen ALLES :lol:

 

Seine Decke , seine Streicheleinheiten, seine Spielzeug und sie durfte sogar seinen Napf leer futtern. 
Nur den Futterbeutel wollte er nicht teilen aber das ist okay.

 

Karlo war wirklich zuckersüß hat sie umgarnt sich angeschmust, sie sauber geleckt und mit ihr wunderschön gespielt :wub: Am ersten Tag mussten wir Karlo etwas bremsen um ihr Ruhe zu gewähren aber mit den Tagen wurde es entspannter und man merkte Karlo hat sich entspannt und lässt auch die Dame entspannen. Sie waren wirklich sehr harmonisch obwohl sie doch unterschiedlich sind. Karlo ist ein Spring ins Feld und ziemlich auf Zack, sie hingegen eher gemütlich.  Ich habe aber auch bemerkt das ein Hund für mein Leben eben auch auf Zack sein muss und die Flexibilität mit der Karlo jede neue Lebenssituation meistert eben nicht selbstverständlich ist.
Sie ist wirklich eine tolle Hündin aber zu mir würde sie vom Wesen her nicht passen, wünsche ich mir doch manchmal einen ruhigen Hund merkte ich sowas kann ich nicht gebrauchen. Hier muss Schwung in der Bude sein :lol:

 

Aber trotz dessen, dass dieser ruhige Hunde Typ nicht zu mir und Karlo passt ist der Wunsch nach einem Zweithund doch gewachsen. Denn zu dritt ist alles doch etwas spannender und Karlo hat es sichtlich gefallen :) 

 

Ach ja Gott sei Dank habe ich einen vernünftigen Freund der mir sagt das geht jetzt im Moment nicht.

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Na, das war ja ein voller Erfolg :)

Schön, dass es so gut gelaufen ist!!

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Ja es war wirklcih ein voller Erfolg :)

 

Es hat zum einen gezeigt mein Traum nach einem zweiten Hund kann später mal in Erfüllung gehen, zum anderen weiß ich ein ruhiger Hund kommt mir nicht ins Haus. Karlo ist im Haus ja auch sehr ruhig, aber das ist eine Erziehungsarbeit gewesen, draußen hingegen kommt die geballte 14 Kilo Hundepower am besten 4 Stunden am Stück :D

 

Ich war auf Zickereien und alles eingestellt, dadurch habe ich wirklich sehr auf alles geachtet. Aber schon am zweiten Tag war es ganz selbstverständlich :)

 

 

Aber mir fiel natürlich sehr auf, dass Karlo echt klein ist. So neben einem Dogo Argentino - Amercian Bulldog Mix der mit 45 Kilo noch im Wachstum ist :blink:  Aber wirklich eine Seele von Hund !

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