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Hundeforum Der Hund
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Kann Clickertraining die Leinenaggression verstärken?

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Hallo,auch ich bin neu hier und habe ein riesiges Problem mit der leidigen Leinenagression.

Meine Hündin ist ein Riesenschnauzermix aus dem Thierheim,die das erste Jahr bei mir sehr aufgeschlossen und fröhlich auf andere Hunde reagiert hat.Dann wurde sie zwei mal innerhalb einer Woche von zwei verschiedenen Hündinnen attackiert.Nun ist sie bei Hundebegnungen nicht mehr ansprechbar.Seit einem halben Jahr machen wir Klickertraining bei einer sehr gut ausgebildeten Trainerin.

Das hat auch erst gut funktioniert.Dann wurde es plötzlich wieder schlimmer,und jetzt hat sie einen

Hund gebissen,mit dem von Anfang an alles grün war.Kann es sein,das ich die Recourse Futter so sehr aufgewertet habe,das sie nun meint sie muss das Futter verteidigen und aggressiv wird sobald ein anderer

Hund nur in Richtung Futterbeutel schaut?

Dann haette das Clickertraining alles verschlimmert.

Was meint ihr?

Ich weiss nicht mehr weiter.Sie steigt bei jeder Begegnung in die Leine und ist nicht mehr ansprechbar.

Vielleicht,weil der Schnauzer auch ein Schutzhund ist?

Ich hoffe,ihr könnt mir einen Rat geben,danke schon mal im voraus

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Wie alt ist der Hund?

Kennt man was von der Vorgeschichte?

Wie sahen die Attacken der Hündinnen genau aus?

Wie hat sich das aufgebaut. Waren die Hunde frei oder an der Leine?

Wurde versucht auf die Hunde einzuwirken?

Gab es seit dem auch Hundekontakte die gut gelaufen sind?

Dein Hund hat einen anderen Hund gebissen, war deiner da an der Leine?

War der andere an der Leine? Oder waren beide frei?

Wie kam es zu dem Vorfall?

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Und noch eine Frage: Wie genau hast du mit dem Clickertraining denn am Problem gearbeitet?

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Machst du seit einem halben Jahr clickertraining? Wann haben sich denn die ersten Erfolge eingestellt? Ich habe keine Erfahrungen mit hartnäckigen Problemen. Ich habe auch leinenagression mit dem clicker trainiert. Da ich alles mit clicker mache war auch dieses Problem innerhalb 2 Wochen gelöst.

Ist es Event. möglich das Fehlverhalten bestätigt wurde?

Ich würde es zunächst mal auf die beiden hundeattaken schieben nicht auf das Futter. Mein Hund weiß z. B. Genau das er der einzigste ist der Futter von mir bekommt. Befreundete Hunde bekommen nie etwas.

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Oh je,das wird langer.Ich danke Dir die schnelle Antwort

Also Ivy ist geschätzte 5 Jahre alt.Sie ist als Halbwüchsige aufgegriffen worden,und sass ca eineinhalb Jahre im Tierheim.Einmal wurde sie vermittelt,aber nach zwei Wochen wieder zurueck gegeben.Angeblich konnte sie nicht alleine sein und hat die Wohnung der Leute

komplett verwüstet.Ich denke aber,sie war denen einfach zu anstrengend(das war sie nämlich die erste Zeit wirklich).

Bei mir war sie im ersten Monat drinnen unruhig und hibbelig,draussen furchtbar Angst TL ich.Sie kannte nichts.Menschen,andere Hunde,der Wald...alles gefährlich.Nach einem Monat dann das absolute Spielkamel,jeder Hund war einfach Klasse.

Die Attacken kamen dann auch beide male aus dem Spiel heraus.sie tobte mit der anderen Hündin über das Feld,als die plötzlich kippte und sie niederdrueckte.Auch diese Hündin war gerade aus dem Tierheim übernommen worden.Heute uebrigens auch unverträglich!

Drei Tage später passierte dasselbe mit einer anderen Hündin,die hat auch zu gebissen.Ab da bellte Ivy jeden Fremden Hund an und ist seitdem kaum noch zu halten.Sie hatte vom ersten Tag an drei Hundekumpels(wir laufen meist zusammen),mit denen ist auch heute noch alles gut.Vor allem Bonny,die beiden füttern sogar aus einem Napf

Gebissen hat sie einen Hund,den sie auch von Anfang an kennt und nie angepoebelt hat.Jule findet sie nicht wirklich toll,aber auch nicht so übel.Wir haben uns am Ende des Spaziergangs getroffen,Ivy an der 8Meter Leine,Julie läuft immer frei.Sie ist ganz ruhig und kommt mit wirklich jedem Hund aus.Jule wollte zu mir,Hallo sagen,meine war ca 2Meter vor mir.Ich hab noch grad gesehen,wie ivy in die T-Stellung bei Jule ging,dann hatte sie sie im Nackenfell.Sie hat erst losgelassen,als ich ihre Hinterbeine hoch gehoben habe.Jule hat nur furchtbar geschrien,gewehrt hat sie sich nicht,da sie schon sehr alt ist.Der Schock war natürlich riesig.

Es gibt Hunde,die wir nur ab und an treffen,aber ich lasse Ivy da nicht mehr hin,obwohl ich sehe,das sie sich freut.Wir bleiben zwar stehen,aber Schnupperkontakt ist nicht.Sonst gibt es vier Hunde,die wir besuchen,und diese uns.Da wird betont was das Zeug hält.

Ich wurde es bei ihr als eine Art schwarz-weiss denken beschreiben.Freunde sind megatoll,dürfen alles bei ihr,andere Hunde sind einfach s...doof und müssen vertrieben werden.

So,das war viel zu lesen.Ich hoffe,ich habe das ganze verständlich beschrieben.

Ach ja,Ivy ist außerdem sehr schnell erregbar,immer noch ein kleiner Hibbel.Positiv wie negativ.Deshalb hatte ich auch einen Schilddruesentest machen lassen.Die Werte liegen im untere Drittel.Die TA Meint,sie braucht keine Tabletten.

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Was sagt denn die Trainerin?

 

Habt ihr gleich zu Anfang auch heikle Situationen geklickert? Ich habe recht lange Zeit nur "normale" Situationen geklickert oder eben solange ich wusste, daß wir die Situation überschauen können - sprich erstmal Dinge,deren Ausgang vorausschauend positiv  waren. Vor allem ganz viel den Blickkontakt, ihre Aufmerksamkeit mir gegenüber.

 

Erst deutlich später haben wir angefangen, auch in angespannten Situationen zu klickern. 

 

Vielleicht habt ihr den Klicker doch noch nicht ausreichend aufgebaut? Bei manchen reichen vielleicht ein paar Wochen, andere Hunde brauchen lange. Wir haben frühestens nach einem halben Jahr angefangen auch heiklere Situationen zu klickern (auch TH-Hündin - auch nach Beisserei, die nicht von ihr aus ging noch unverträglicher gegenüber Artgenossen). Wie lange ist sie jetzt bei euch, ca. 1,5 Jahre?

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Mein Hund spricht supergut auf Clickertraining an - aber auch wir haben gaaaanz lange andere Sachen geclickert.Und erst,als er und ich GANZ sicher waren,hab ich versuchsweise den Clicker auch bei Leinenaggression eingesetzt.

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Hm,so unterschiedlich.Wir haben sofort angefangen mit anderen Hunden zu heben.O.k,erst mit dem Hund der Trainerin,die ist drauf geclickert Pöbeleien von anderen Hunden toll zu finden(grins).Aber ich sollte ab der ersten Stunde auch beim Spaziergang die Begegnungen clickern.LGSilla mit Ivy

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Hi,

 

ich hab alles gelesen....

 

Im Hirn sind aber 3 Sätze besonders hängengeblieben...

 

-Sie ist ein Hibbel...

Steht unter Strom......?

 

-Kein Schupperkontakt "obwohl" sie sich freut....

Woran erkennt Ihr, daß sie sich freut?

 

-Und eben, daß in Begenungsmomenten geclickert wurde und wird....

 

Für mich hört sich DAS mit für die ungünstigste Konstellation an, in der geclickert werden sollte!

Ich persönlich habe selbst vor Jahren einem ADH die ein oder andere (mehr als blöde und unerwünschte) Verhaltenskette angeclickert...:-((

 

Das Problem ist, daß man in Stresssituationen nicht weiß, in welcher Gefühlslage sich der Hund befindet...

Selbst wenn er sitzt und einen vermeintlich anschaut, dreht sich vielleicht nur ein Ohr in die Richtung des Geschehens...

Für uns oft gar nicht bemerkbar, aber der "CLICK" sagt dem Hund im schlimmsten Fall, daß die Konzentration auf das "Objekt" richtig ist :( .

 

Und wir dachten, wir clickern das brave Absitzen mit Augenkontakt... B)

 

Ich würde bei KEINEM "Problemhund" mehr in Stresssituationen mehr clickern...!!!!!

Für mich ist clickern mittlerweile eh nur noch ein Hilfsmittel für Kunsstückchen (Fuß, Sitz, Platz und Bleib gehören für mich in diese Rubrik).

 

ERZIEHUNG erfolgt hier bei uns nur noch durch konsequent, liebevolle Führung und ebenso konsequente, rechtzeitige Verbote!

 

Leicht gesagt, hart erlernt...und der Anfang hierfür wird nicht in Stressituationen auf der Strasse geschaffen, sondern in Ruhe Zuhause;-))

 

Ich drücke euch die Daumen, daß Ihr es in den Griff bekommt!

 

Liebe Grüße petra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist

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Wenn du im falschen Moment clickerst, dann kannst du tatsächlch die Leinenagression verstärken, z.B. wenn du dann clickerst, wenn dein Hund den anderen Hund ruhig ansieht, dies aber eigentlich kein einfach Blickkontakt mehr ist, sondern schon ein Drohfixieren. Bei manchen Hunden ist das nur ein hauchfeiner Unterschied, den nicht alle erkennen.

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