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Hundeforum Der Hund
Amaro2015

Ich brauche Hilfe bei der Auswahl vom Trockenfutter

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So kompliziert ist das mit dem Barfen nicht, guck mal hier; http://mashanga-burhani.blogspot.de/2010/12/hilfe-wie-erstelle-ich-einen-barf-plan.html

Ich habe jetzt das Barf Buch von Natalie Wolf und für meinen Hund ist die Fleischmenge viel zu hoch was da gerechnet wird, 147 gr tierisch und 42 gr Planzl. Er ist total unruhig und hibbelig und ausheiterem Himmel fangen wieder an die Pfoten rot zu werden. Er juckt sich auch wieder vermehrt. Habe schon verschiedene Fleischsorten ausprobiert bei allem das gleiche. Wie kann ich noch ausgewogen füttern mit weniger Fleisch ?? Seine Tagesration sind 210 gr. Er wiegt 7 kg.

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Was hat der Hund denn vorher bekommen? War mit dem "alten" Futter alles ok?

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Was hat der Hund denn vorher bekommen? War mit dem "alten" Futter alles ok?

Viel weniger Fleisch aufgefüllt mit Kohlenhydrate und Gemüse. Dann wären das 1/3 Fleisch und 2/3 das andere. Das wären doch viel zu viel. Output sah auch nicht so berauschend aus.

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Output muss nicht berauschend sein :clown

'tschuldigung, ich fand's gerade lustig

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oh falscher Thread sorry

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Ich finde es lustig. Im ersten Eintrag ging es um Trockenfutter und dann sofort der Schwenk zum Barfen. Von einem extrem in das andere.
Sind wir mal ehrlich: JEDE Ernährung die ich meinem Hund zukommen lasse ist "nur" ein Kompromiss. In freier Natur gibt es weder Trockenfutter, noch Dosenfutter, gekochtes oder Tiefgefrorenes.

 

Man sollte sich also für die beste Alternative zur natürlichen Beute entscheiden.

Bleibt die Frage, was das nun wohl ist. Denn genau hier gehen die Streitereine los.

 

Eine denke kann man klar auf den Punkt bringen: JEDES Trockenfutter ist die unnatürlichste Ernährungsmöglichkeit.

Wenn man berücksichtigt, dass TroFu aufgrund der fehlenden Feuchtigkeit zu natürlicher Nahrung dem Körper permanent Feuchtigkeit entzieht (JA, auch wenn das Tier "genügend" trinkt), dann leuchtet auch ein, warum viele TroFu-Hunde Gelenkprobleme haben.

 

Aber auch das hochgelobte Barfen hat seine Schattenseiten:

Kaum jemand hat die Möglichkeit die Kühlkette von -20 Grad aufrecht zu erhalten.

Zudem sind im Rohfleisch IMMER Erreger enthalten, die selbst durch das Frosten nicht absterben, sondern wieder "putzmunter" werden, sobald sie auftauen.

Das Risiko an den Erregern zu erkranken ist zwar verhältnismäßig gering, aber man kann nie ausschließen, dass ausgerechnet der eigene Hund davon betroffen wird. Unter ungünstigen Umständen führen diese Erreger zu Erblindungen bis hin zum plötzlichen Tod. Selbst der BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) empfiehlt daher Rohfleisch IMMER für einige Minuten auf 67 Grad zu erwärmen um die Erreger abzutöten (Bericht des BfR zu Toxoplasmose: http://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_toxoplasmose.pdf): "...Bei einer Temperatur von über 67 °C sterben auch Dauerstadien in Gewebszysten innerhalb von ein bis zwei Minuten ab. Wichtig ist, dass die Temperatur gleichmäßig im ganzen Produkt erreicht wird. Kurzes Erhitzen in der Mikrowelle stellt kein geeignetes Verfahren dar. ..."

 

Der Hund ist (im Gegensatz zu Katzen) zwar kein reiner Fleischfresser, aber der Hauptbestandteil für eine gesunde und artgerechte Ernährung ist trotzdem ein qualitativ hochwertiges Fleisch. Hochwertig deswegen, weil bei der konventionellen Massentierhaltung nun mal mit Antibiotika nicht gespart wird, welches sich im Fleisch verewigt und dann sehr häufig bei einer notwendigen Antibiotikabehandlung wegen Resistenzen zu großen Problemen führt.

 

Meine Empfehlung daher:

Gekochtes Fleisch aus der Freilandhaltung mit Beigabe von einer dem Tier entsprechenden Menge an Kohlehydraten (Kartoffeln, Nudeln, Reis, Haferflocken, ...) und NATÜRLICHEN Vitaminen (also keine Pülverchen aus dem Labor, sonder frisches Obst und Gemüse).

 

Wildtiere kochen aber nicht!
Ja, das stimmt, aber dafür jagen sie wodurch die Beute so richtig in "Schweiß" kommt, sich also erwärmt und Adrenalin erzeugt.

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Meines Erachtens kann Trockenfutter nicht gesund sein. Da Luke (5 Monate) ernährungssensibel ist, war ich verunsichtert und musste ihn wochenlang mit Schonkost päppeln. Aktuell gibt es Brei aus Huhn mit Kartoffeln mit Raps- bzw. Kokosöl. Nach und nach probieren wir zusätzliche Komponenten, die den Speiseplan erweitern: Möhren, Fenchel, Rote Beete, Äpfel, Johannisbrot, Luzerne, Hagebuttenschalen, Kokosflocken, Leinsamen, Petersilienstängel, Erbsenflocken, Trockenfisch. etc. Rinderstrossen, (nur luftgetrocknet oder frisch ohne Zusatzstoffe) Das war anfangs mit viel Aufwand verbunden. Wenn ich sehe, wie gut es ihm mittlerweile geht und wie ausgeglichen er inzwischen ist, hoffe ich, dass wir auf einem guten Weg sind.

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... Da Luke (5 Monate) ernährungssensibel ist, ...

 

Gerade bei sensiblen Hunden ist gekochtes Fleisch der Rohware vorzuziehen, weil dieses leichter verstoffwechselt werden kann.

Das Gleiche gilt logischerweise auch für das Gemüse. Kartoffeln wirst Du hoffentlich auch nicht roh geben, denn die wären dann giftig.

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Nur weil man selbst einen 'ernährungsensiblen' Hund hat, muss man nicht meinen, dass alle anderen Hunde auch so sind.

Meine verträgt alles, aber ich gehe nicht automatisch davon aus, dass alle so sind.

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