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Hundeforum Der Hund
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Ein Papillon ist angekommen

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Vielleicht ist er mit mancher - auch noch so klaren - Grenzsetzung von Dir überfordert?

Nein - damit meine ich nicht, ihn einfach mit allem und jedem gewähren lassen und grenzenlos einfach machen lassen, sondern:

Du setzt ein Nein konsequent durch.

Weiß er in dem Moment wirklich schon, was Du anstattdessen von ihm willst? Oder ist ein durchgesetztes Nein lediglich ein Verhaltensabbruch, ohne die Möglichkeit eines Alternativverhaltens, mit dem er es Dir dann "recht machen" könnte, um wieder für gute Stimmung sorgen zu können?

Wäre interessant, in welchen Situationen und wie dieses Grenzsetzen bei Euch Beiden aussieht. Vielleicht liegt ja hier der Hund begraben, in Form von Missverständnissen zwischen Dir und Louis?

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Nein, Christiane, wir benutzen beide gleiche Duschgels und Deos, ich hab das Herbe lieber, daran kanns nicht liegen.

Und - Duoungleich - meine Grenzen sind erstmal normale Erziehungsmassnahmen. Er kann nicht rausrennen, sobald die Tür offen ist, sondern dann, wenn ich es erlaube.

Also kommt von mir ein freundliches aber deutliches "nein" und "bleib". Macht er auch ohne Probleme. Eine weitere Grenze setze ich, wenn er auf die Couch springen will, stattdessen schicke ich ihn ins Körbchen. Er darf auf die Couch, aber dann, wenn ich es möchte. Auch das versteht er. Mittlerweile setzt ihn mein Mann auch wieder runter, wenn er ohne "Einladung" auf seinen Schoß springt. Und wenn ich unserer Großen den Futternapf hinstelle, bekommt Louis auch ein "nein", wenn er sich daraus bedienen will, stattdessen kriegt er seinen eigenen. Auch hier sehe ich wirklich keinen Anlass zu Missverständnissen. Gibts nicht so Leute, die mit Tieren "reden" können und die rauskriegen, was sie für Probleme haben?

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Das meinst du jetzt nicht ernst, oder glaubst du an so etwas?

Da würde ich an deiner Stelle das Geld lieber in jemanden investieren, der sich mit Hundeverhalten auskennt und sich das Ganze mal vor Ort anschaut!

Womöglich fallen dem auslösende Kleinigkeiten auf, für die ihr als Betroffene "blind" seid.

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Ach komm, Christiane, das war ein Scherz!

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Ich kann Dich schon ein Stück weit verstehen, denn Olivia war lange Zeit genauso drauf.

Mich fand sie auf dem Hundeplatz toll, Futter durfte ich ihr auch geben und wenn sie krank war brauchte sie nur mich, aber ansonsten musste man natürlich Angst vor mir haben.

Mein Mann war ihre persönliche Gottheit und sie wurde es auch nicht Leid, mir das zu zeigen!

Irgendwann habe ich aufgehört sie zu erziehen, sprich ich habe sie immer wieder ignoriert, mehr mit ihr gespielt, weniger "Nein" und mein Mann hatte die Ansage, nicht mehr mit ihr zu schmusen, wenn ich dabei war. Sofa war dann auch mal eine Weile tabu.

So ganz langsam kam ein Umdenken bei ihr und als ich sie das erste mal den Bauch kraulen durfte, da wusste ich, dass wir es geschafft haben.

Wir haben dann noch viele intensive Jahre miteinander gehabt.

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Nein, Christiane, wir benutzen beide gleiche Duschgels und Deos, ich hab das Herbe lieber, daran kanns nicht liegen.

Und - Duoungleich - meine Grenzen sind erstmal normale Erziehungsmassnahmen. Er kann nicht rausrennen, sobald die Tür offen ist, sondern dann, wenn ich es erlaube.

Also kommt von mir ein freundliches aber deutliches "nein" und "bleib". Macht er auch ohne Probleme. Eine weitere Grenze setze ich, wenn er auf die Couch springen will, stattdessen schicke ich ihn ins Körbchen. Er darf auf die Couch, aber dann, wenn ich es möchte. Auch das versteht er. Mittlerweile setzt ihn mein Mann auch wieder runter, wenn er ohne "Einladung" auf seinen Schoß springt. Und wenn ich unserer Großen den Futternapf hinstelle, bekommt Louis auch ein "nein", wenn er sich daraus bedienen will, stattdessen kriegt er seinen eigenen. Auch hier sehe ich wirklich keinen Anlass zu Missverständnissen. Gibts nicht so Leute, die mit Tieren "reden" können und die rauskriegen, was sie für Probleme haben?

Ok, dann passt halt die Chemie nicht...oder Deine Stimme gefällt ihm nicht  :rolleyes:

 

Weißt Du, alles was Du als normal ansiehst und das versteht er usw. kann durchaus subtile Inhalte haben, die sein Verhalten Dir gegenüber auf die von Dir erwähnte Weise formen. Aber ok - Du machst alles perfekt, dann liegts wohl am Hund.

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Ach komm, Christiane, das war ein Scherz!

Das hatte ich vermutet, aber so ganz sicher war ich mir dann doch nicht! :)

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Nein- perfekt mache ich das sicher nicht, hab ich vorhin gemerkt, als ich wieder "nein" gesagt habe, als er von sich aus ins Schlafzimmer aufs Bett ging. Jetzt bin ich wieder die Böse. Aber so ähnlich, wie es Marisa von ihrer Olivia schreibt, ist es. Draußen ist er zutraulicher, vielleicht weil er da besser ausweichen kann, wenn ich "gefährlich" werde. Ich ignoriere ihn auch oft, locke ihn manchmal, mal bekomme ich dann einen Handkuss, mal diesen "wer ist das und was will die von mir"-Blick. Aber bei den Beispielen, die ich genannt habe, will ich beim "nein" bleiben weil ich denke, es ist schwerer, etwas wieder abzugewöhnen, was man zuerst erlaubt hat. Ich würde auch gern mit ihm spielen, will er aber nicht.

Aber wisst Ihr was? Wenn ich vorm Schlafengehen den Hühnchenteller bringe, bin ich wieder die Queen...

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Ach ja, Duoungleich - Deine Spitze bezüglich der Perfektion hab ich wohl bemerkt  aaaber - bei der Züchterin hat er sich genauso aufgeführt, sie hat händeringend jemanden gesucht, der ihn nimmt und seine  "Macken" akzeptiert und wir haben ihn, der alle Voraussetzungen für einen Zucht- und Ausstellungshund erfüllt, für ein "Schwanzgeld" bekommen, bei einem durchschnittlichen Preis von 900 bis 1000Euro für einen Papillon sagt das schon was aus. Und die ehemalige Züchterin unseres verstorbenen Gustis hatte Louis öfter in Pflege - und hat die gleichen Erfahrungen gemacht, von ihr stammt der Spruch, Louis habe seine "Dämonen". Beide halten seit Dutzenden von Jahren Papillons und haben gesagt, so einen Hund hatten sie noch nie.

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Huhu,

Ich wollte hier eigentlich nicht schreiben, sondern nur still mitlesen. Aber nun juckt es doch in meinen Fingern ;)

Ich möchte dir auch gar keine Tipps geben, sondern nur sagen, was ich an deiner Stelle machen würde.

Ich hab ja auch eine "speziellen" Hund.

Ich würde mich ganz genauso benehmen, und alles so machen, wie immer. Ich würde mich nicht anbiedern nur das er sich "herablässt" um dir einen Blick zu schenken.

Auf jeden Fall würde ich ihm nicht hinterher laufen und um seine "Liebe" buhlen.

Ich würde mit allen Hunden gleich umgehen, und ihn auch nicht streicheln wenn ER das möchte. Couch, Bett, erhöhte Liegeplätze wären erst einmal Tabu.

Leckerchen nur noch, wenn die anderen auch welche bekommen, aber keine Extrawurst. Er ist zwar neu bei euch, aber eine besondere Stellung würde ich ihm nicht zuordnen.

Wenn er den anderen Hunden droht, würde ich es unterbinden. Sein Bettchen würde ich in die hinterste Ecke des Zimmers stellen. Da hat er seine absolute Ruhe und darf auch von euch nicht gestört werden.

Versuche einfach mal ihn zu ignorieren, lerne von ihm .... Er macht das ja auch bei dir ;)

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