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Hundeforum Der Hund
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Gehirnwäsche?

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Sorry bin OT geworden. *Duckundwech*

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Ach, ich denke schon dass das was damit zu tun hat. Denn es ging ja darum, was mit diesem wohl durchaus nicht nett gemeinten Begriff "Gehirnwäsche" ausgedrückt werden sollte. Jetzt kam der Aspekt auf, dass damit wohl eher eben eine Automatisierung gemeint war. In den Ursprungsthreads fiel der Begriff in Zusammenhang mit Clickertraining, da finde ich die Frage nur folgerichtig, ob sich das so beschriebene Verhalten denn darauf beschränkt.

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ich finde, das Video selbst passt ja schon nicht zum Thema :) darum gings mir auch eigentlich ;)

 

Bart Bellon macht ja ganz offensichtlich grade "Aubildung" und nicht erzieherisches Verhaltenstraining...

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Mir ist nicht so ganz klar, was hier "automatisiert" heißt. Wenn ich z.B. den Rückruf immer toll belohne, den Hund nur rufe, wenn ich weiß, dass er kommt, und ihn so mit der Zeit dazu bringe, sich daran zu gewöhnen, beim Rückrufsignal zu mir zu rasen, ohne drüber nachzudenken... ist das dann "Gehirnwäsch"? Gehirnwäsche hat, wie schon gesagt wurde, für mich etwas Verwerfliches an sich und hängt damit zusammen, die Persönlichkeit eines Wesens oder einne Aspekt dieser zu zerstören und neu aufzubauen. Das sehe ich hier nicht, es wird nichts "zerstört", es findet einfach ein Lernprozess und Gewohnheit statt.

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Die Gehirnwäsche die genannt wurde bezog sich, soweit ich das gelesen habe, immer nur auf das Clickern von Emotionen, nicht von Tricks oder anderen lustigen Dingen.

 

Beispiel: 1. Jody soll apportieren.

Das habe ich geklickert und es ist sicherlich keine Gehirnwäsche.

 

2. Jody hat Panik vor Autos die vorbei fahren.

Auch das habe ich geklickert und zwar habe ich dabei in die Angst geklickert, weil das Geräusch des Klickers ein positives Gefühl freisetzt. Wichtig dabei war keine Erwartungshaltung aufzubauen, denn eigentlich sollen Autos ja neutral sein.

 

Hat funktioniert, ist, für mich, aber Gehirnwäsche und wenn ich nicht direkt an einer Straße wohnen würde hätte ich es anders gemacht.

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Meine Gehirnwäsche-Sorge kommt ganz sicher aus einer (vielleicht vollkommen unberechtigten) Assoziation zum Pawlowschen Reflex. Die reine Kondidionierung des Markersignales selbst kommt mir recht ähnlich vor.

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Gehirnwäsche ist (jedenfalls bei Menschen) ganz klar eine Foltermethode und hat nichts mit ein bisschen klickern etc zu tun

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gehirnw%C3%A4sche

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Also für mich ist das Verbinden eines Reizes mit einer (neuen) Emotion keine Gehirnwäsche, zumindest solange diese Emotion nicht "übermächtig" ist. Wenn ich z.B. 15m vom Reiz entfernt anfangen muss, damit der Hund nicht trotzdem Panik bekommt, ist die Emotion sicher nichts, was den Hund "überwältigt". Im Alltag werden häufig Reize für den Hund mit Emotionen verknüpft, mal mehr und mal weniger, das fängt da an, wo ich "fein" sage und es ein Leckerli gibt oder wo es klingelt und dann für den Hund tolle Personen in die Wohnung kommen. Ist das dann eine "Gehirnwäsche", die "nebenbei"/unabsichtlich läuft? Oder wenn der Hund Angst vor Regenschirmen hat, aber ihm jetzt in der regnerischen Zeit öfter Leute mit Regenschirmen begegnen, die er kennt und mag oder die ihm Leckerlies geben. Oder ist es erst Gehirnwäsche, wenn man das alltägliche Phänomen gezielt nutzt, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen? In dem Fall sehe ich dann aber einfach kein Problem mit dieser Art von "Gehirnwäsche", solange sie richtig angewendet wird.

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Wie BarneyST es schon beschrieb empfinde ich Clickern um eine Emotion zu ändern als Gehirnwäsche.

 

Rein das Nutzen eines schon vorhandenen Verhaltens (wie zB das INteresse an einem Ball) ist für mich etwas anderes. Aber... als Beispiel:

 

Es gab mal eine Folge von Martin Rütter, bei dem ein Hundhalter Dummytraining mit seinem Hund machen sollte, um generell mehr Beziehung zum Hund zu bekommen.

Nun war einer der Hunde davon begeistert, der andere fand Dummys doof.

Jetzt kam der Tipp, dass der Hundehalter diesen Dummy nun für den Hund in etwas ganz besonderes verwandeln sollte, also der Dummy werde auf einen Schrank gelegt und täglich einmal herunter geholt, dem HUnd gezeigt, vom Hundehalter tollstens bestaunt und bewundert, dann wieder auf den Schrank gepackt werden. Bis der Hund den Dummy genau so toll findet wie der andere Hund es tat.

 

Das ist nun nicht 1:1 das, was ich meinte - kommt dem aber nahe.

Ich pfusche mit Tricks in den Empfindungen meines Tieres herum, weil ICH es gerne so möchte. Das ist in meinen Augen einfach unfair dem Hund gegenüber, und ich weiß dass es andere hier (die meisten sogar :D ) anders sehen, aber es ist in meinem Kopf nunmal so, dass es sich für mich so anfühlt.
Mein Hund (und auch mein Kaninchen oder mein Hamster, wenn ich sowas hätte) haben ein Recht darauf, so zu empfinden wie sie empfinden. Ich kann sie überzeugen, indem ich zeige dass sie zB keine Angst haben brauchen, oder ihnen zeigen dass Herr Meier doch ganz nett ist. Aber mit Geräuschen ein Gefühl auszulösen, das vorher nicht da war... das löst bei mir eine Gänsehaut aus.

 

Kann ich nicht ändern, ich empfinde das als hoch-manipulativ. Genauso übrigens, wenn ich einem Tier bei einer Situation Angst einprügeln würde - ist genau das gleiche, nur in schwarz.

 

 

Fragen wir mal so:

Würde man ein kleines Kind auch mit einem Klicker so trainieren wie einen Hund? Wenn nein: warum nicht?

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Es ist trotzdem keine Gehirnwäsche, weil Gehirnwäsche klar definiert ist!

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