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Hundeforum Der Hund
Lessa

Jerrys kleiner Bruder ist da

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Ich weiß ich bin jetzt Spielverderber, aber ich meine es nicht böse, ehrlich.

 

Was ist wenn er nicht ausgesetzt wurde? Ich meine er sieht gut genährt und gepflegt aus, man kümmert sich doch nicht erst vernünftig um ein Tier und setzt es dann im Wald aus wo es wahrscheinlich nicht gefunden wird. Selbst wenn es einen Grund dafür gäbe den Hund "loswerden" zu müssen dann hängt man ihn doch da an wo er auf jeden Fall von irgendwem gefunden wird. 

 

Vielleicht ist er auch ausgebüxt  und irgend jemand hat ihn da festgemacht. Ich denke da an so ein Scenario Hund haut ab, trifft unterwegs anderen Hund mit Halter, der fühlt sich gestört und hängt den Hund an irgendeinen Baum und denkt sich der Halter kann ihn ja da abholen. Solche Ratschläge  gab es übrigens öfter hier im Forum wenn sich mal wieder jemand darüber beschwert hat dass ein halterloser Hund lästig wurde. (habe ich auch schon gegeben, allerdings aus der anderen Sicht heraus und mit dem Verweis Bescheid zu sagen.)

 

Ich meine wenn der Hund wirklich keinen Halter hat, gönne ich es Lessa ja von Herzen wenn/dass sie ihn behalten kann. Es scheint da ja alles gut zu passen. Wenn es aber einen Halter gibt, dann ist vielleicht irgendwo ein Mensch der gerade todtraurig ist......

 

 

 

 

Edit:

Hier bei uns gab es gerade so etwas ähnliches, das beschäftigt mich im Moment sehr und wahrscheinlich denke ich deswegen in diese Richtung....

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Hunde sehen gar nicht mal so schnell ungepflegt aus, wie man vielleicht meint. Wir haben schon Streuner gesichert, die ein halbes Jahr und länger alleine unterwegs waren und die sahen aus wie aus dem Ei gepellt, hatten eine gute Figur und gepflegtes Fell.

 

Auch Hunde aus den übelsten Tierheimen der Welt, steigen manchmal aus der Transportbox und man kann sich ihre Herkunft gar nicht mehr erklären. 

 

Nicht jedes Fell muss gebürstet werden, um zu glänzen und man auch Hunde aussetzen, die man zuvor gefüttert hat. 

 

Für mich ist die Optik eines so jungen Hundes kein Grund um an der Aussetzgeschichte zu zweifeln.

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Ich denke da an so ein Scenario Hund haut ab, trifft unterwegs anderen Hund mit Halter, der fühlt sich gestört und hängt den Hund an irgendeinen Baum und denkt sich der Halter kann ihn ja da abholen.

 

Also, das finde ich schon sehr verantwortungslos, wenn jemand so handelt. Ich würde da auf keinen Fall einen Hund irgendwo anbinden und hoffen, dass ihn "vielleicht" jemand findet.

Ich denke auch, dass der Kleine mit voller Aussetzabsicht dort angebunden wurde.

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Ich hatte hier vor ein paar Jahren auch ein Thema eröffnet mit meinem Fundwelpen.

Kleiner Dackel(mix) im Sommer im Wald und im Gebüsch angebunden..

Hätte man auch meinen können, da hat sich einer eines ungewollten Welpen entsorgen wollen.

Ich hatte ihn bei mir aufgenommen, aber eben auch Polizei, Tierheime, Tierhilfen, Tasso ect. informiert.

 

Ne Woche später kam dann auch die Rückmeldung der wahren Besitzer, deren Welpe aus dem unbeaufsichtigtem Garten geklaut wurde (ja die Leute haben hre Lektion gelernt) und die unglaublich froh waren, das ihr Hund wieder zurück war.

Auch so kanns halt gehen..ich schätze mal das waren Jugendliche oder so, die schnell die Lust an dem Kleinen verloren haben.

 

Natürlich heißt das jetzt nicht das es bei Felix auch so war und natürlich war es gut das er mitgenommen wurde (bei meinem Welpen war es auch sehr heißt zu der Zeit und er hatte keinerlei Zugang zu Wasser).

Aber er war eben nicht mein Eigentum und ich musste ihn dann eben schweren Herzens (hätte ihn sonst auch behalten, meine Hündin hatte sich dann doch dem Kleinen geöffnet :-) ) wieder hergeben.

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Ja, diese Gedanken machen wir uns natürlich auch. Und wenn tatsächlich ein Besitzer auftaucht, der sinnvoll glaubhaft machen kann, unter welchen Umständen der Kleine im Wald am Baum gelandet ist, sind wir die Letzten, die sich quer stellen würden. Sollte Jerry mal verloren gehen und irgendwo wieder auftauchen, würden wir ihn ja auch wieder haben wollen. Allerdings ist er eben deshalb gechippt und hat zusätzlich einen Anhänger am Halsband mit Festnetz- und Handynummer drauf. Ich würde auch die Tierheime und alle Tierärzte der Gegend abgrasen, ob er eingeliefert wurde.

 

Und ganz ehrlich, wenn ich im Wald spazieren gehe und auch, wenn ich im Auto unterwegs bin, hätte ich gar keinen Strick dabei, mit dem ich eventuell einen streunenden Hund irgendwo anbinden könnte.

 

Wegen dem Fell muss ich übrigens meinen Bekannten mal fragen, in welchem Zustand es war. Felix war nach dem Finden einige Tage dort und sie haben ihn bestimmt gebürstet. Ich habe nämlich von dort neben Halsband und Leine, die wir ja nicht im Miniformat zuhause hatten, auch eine Bürste für ihn mitbekommen. Und das Fell ist wirklich Klasse. Kaum Unterwolle und halblanges, glattes Deckhaar.  Das lässt sich einmal glatt durchkämmen und gut ist.

 

Wenn Felix was dazu sagen könnte, wäre alles viel einfacher ;)

 

Viele Grüße,

Angela

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Es ist ganz richtig, dass der gute optische Zustand eines Hundes nichts über den Verlauf der Aussetzgeschichte sagen muss. 

 

In Eurem Fall ist es einfach nur schön, dass der Hund so gesund scheint.

 

Als mein jetziger Hund aufgegriffen wurde, befand er sich in einem (zu) guten Ernährungszustand, hatte glänzendes Fell, lediglich etwas Fellverlust und Augen - /Ohrenentzündungen (was aber von einer  Schilddrüsenerkrankung rührte) und 4 schlechte Molaren. 

 

Diese Tatsachen nebst der Ohrtätowierung und Reinrassigkeit reichten dem Tierschutz, um zusätzlich zu der Vorstellung auf geeigneten HPs und Polizeimeldung eine Bildannonce in einer vielgelesenen Berliner Zeitung zu schalten. Weder der Besitzer noch weitere Hinweise dazu konnten ermittelt werden.

 

Ich selbst habe mir auch noch die Finger wund getippt, um bei deutschen, polnischen, tschechischen, slowakischen und italienischen Züchtern anhand der Ohrnummer Erfahrungen über die Herkunft/Besitzer einzuholen. Nada. Vielleicht war alles nur eine saudoofe Verkettung von Umständen...und das wollte ich zumindest so gut es geht abklopfen, damit da nicht jemand irgendwo verzweifelt auf seinen Hund hofft.

 

Würde ich so heute nicht mehr machen, denn es gibt wirklich genügend offizielle Anlaufstellen, die in so einem Fall informiert sind und wo man auch mit fehlenden Landessprachkenntnissen sein Anliegen anbringen kann (deshalb so wichtig, das bei der Polizei zu melden). Und irgendwann ist´s auch mal gut. Da WILL jemand tatsächlich seinen Hund nicht mehr, will für eine Tierheimaufnahme nicht gerade stehen und zahlen, macht sich nicht die Mühe, einen anderen guten Platz zu finden und und und...sehr traurig - aber oft die Realität.

 

So. Jetzt hab ich viel geplappert und wollte Dir eigentlich hauptsächlich nur sagen, dass Eure vorsichtige Sichtweise immer noch gut ist  :) und ich den Spruch mit Felix´ Ordner auf Deinem PC (wo war der nur *grübel*) sehr süss und witzig fand!

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 Selbst wenn es einen Grund dafür gäbe den Hund "loswerden" zu müssen dann hängt man ihn doch da an wo er auf jeden Fall von irgendwem gefunden wird. 

 

 

Frag mal Tina und Sammy, wo sie Maya gefunden hat.....auch angebunden mitten im Wald, wo normalerweise niemand langgeht! Da allerdings im tiefsten Winter - die Nacht hätte die Kleine nicht überlebt!  :(

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Nur noch als weitere Info:

 

Sammelt bitte alle Tierarztrechnungen und sonstige Aufwendungen für den Hund innerhalb der nächsten 6 Monate.

 

Einfach nur zur Sicherheit. Sollte sich in diesem Zeitraum wirklich noch ergeben, dass die Eigentümer sich melden, kann es im Gespräch durchaus in Eurem Sinne positiv sein, dass da eine ganz schöne Summe zusammen kommt, die vom Eigentümer zu bezahlen wäre, wenn er den Hund wieder nehmen möchte...Tagespauschale wäre so etwa zwischen 8 - 12 € anzusetzen. Leicht auszurechnen, was da zu Buche schlägt. Bei manchen ist da dann ganz schnell das Recht auf Eigentum nicht mehr sooo im Vordergrund und man kann vernünftig über ein Verbleiben des Hundes im neuen Haushalt sprechen  ;) .

 

WIe gesagt - möchte Dich nicht verunsichern, sondern Dir nur aufklärende Infos für den Fall des Falles geben. Man ist ja nun mal nicht täglich in dieser Situation...

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Ich bin froh, dass der "Kleine" bei Euch ein neues Zuhause gefunden hat und

hoffe, dass er auch bei Euch bleiben kann.

Denn wenn mein Hund weggelaufen wäre, würde ich allen Stellen bescheid

sagen, damit er schnell wieder zu Hause ist und für mich sieht es nicht danach

aus.

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Frag mal Tina und Sammy, wo sie Maya gefunden hat.....auch angebunden mitten im Wald, wo normalerweise niemand langgeht! Da allerdings im tiefsten Winter - die Nacht hätte die Kleine nicht überlebt! :(

Ja, Maya war komplett ausgekühlt. Sie muss schon eine Weile da fest gebunden gewesen sein :no:

Bei ihr lag allerdings ein Brief, mit Name, Alter und kurzer Beschreibung. U.a.dass sie Kinder beißt :???

Hat sie bei mir nie gezeigt, dieses Verhalten :think:

Nach sechs Monaten war sie offiziell meine Maus.

Die Anzeige gegen unbekannt wurde allerdings deutlich früher eingestellt, nach etwa 3 Monaten, wenn ich mich Recht erinnere.

Ihr Allgemeinzustand war übrigens gut.

Außer eben, dass sie aktuell komplett durchgefroren war.

Aber Fell und Figur waren nach Trocknung absolut in Ordnung.

Ich bin gespannt, ob es bei euch auch so ein happy end gibt.

Und Maya ist ja 28cm winzig.

Bis zum Zeitpunkt ihres Auffindens war es für mich un-denk-bar, einen so kleinen Hund zu haben :D

Nun hab ich schon zwei Zwerge. Wie das Leben eben so spielt :D

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