Jump to content
Hundeforum Der Hund
ToMicPa68

Hündin, 9 Jahre alt, mit Tumor(en) in der Leber // Sie musste gehen

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen, meine Frau und ich haben eine 9 Jahre alte Mischlingshündin, größe in etwa eines Labradors, Gewicht 27,5 Kilo!

Vor einiger zeit war ich bei einem Tierarzt, bei dem ich mittlerweile schon gut 10 Jahre nicht mehr war, da die damaligen Öffnungszeiten nicht mit meinen Arbeitszeiten kompatibel waren, es ging um eine lapalie.

Bei der Untersuchung fragt mich der Arzt was ich füttern würde, "Trockenfutter" besser wäre ich würde auf Rohkostenumstellen meinte er, gesagt getan, nach ca. 6-7 Wochen fing meine Hündin urplötzlich an sich zu übergeben, war das Wochenende vor Pfingsten.

Montags dann wieder zum Tierarzt, er machte ein kleines Blutbild und es stellt sich heraus das die leberwerte zu hochen waren, er tippte auf eine Leberentzündung oder im schlimsten Fall auf einen versteckten Tumor.

Er sagte mir das ich erstmal Schonkost geben sollte und wenn das Erbrechen nicht aufhören sollte, am nächsten Tag erneut vorstellig werden müsste.

Klar hörte das Erbrechen nicht auf, also rief ich an, der TA sagte ich sollte nochmal bis zum Nachmittag warten und wenn es dann nicht besser wäre sollte ich mit dem Hund vorbei kommen, er bekäme dann eine Spritze gegen das Erbrechen und Tabletten, diese Aussage passte mir dann nun mal gar nicht.

Ich rief daraufhin beim anem anderen Tierarzt an, konnte dort auch innerhalb von einer halben Stunde vorbei kommen, ich brachte die Werte des Blutbildes vom Vortag mit, die Tierärztin meinte, man sollte vorsichtshalber ein Röntgenbild machen. Dabei stellte sich heraus das die Leber schon stark vergrößert war und ein Tumor nicht ausgeschlossen werden konnte, vorab wurden 6 Infusionen zu je 700ml Lactatlösung verordnet, für die nächsten 6 Tage.

Freitags machten die TA dann ein Ultraschall um vielleicht etwas mehr erkennen zu können, dort kamm dann heraus das die Leber inhomogen aussah und auch löchrig wirkte.

Überweisung in die Tierklinik Duisburg, zur Leberbiopsie, dabei stellte sich dann heraus das die Leber komplett von Krebszellen durchsetzt war, nach einer genaueren Laboruntersuchung der Probe, wurde mir gesagt mann könnte den Tumor behandeln mit Alkeran 2mg, täglich eine Tablette und gleichzeitig Cortison = Prednisolon 50mg Galen 2 mal täglich eine dreiviertel Tablette.

Es wird die lebenserwartung des Hundes auf 9 Monate Plus verlängern, ohne garantie natürlich.

Nun habe ich das Problem das meine Hündin seit gut einer Woche kurzatmig ist, es hört sich fast so an als würde sie Hyperventiliern, es sit schon ein graus das mit anhören zu müssen, also war ich letzte Woche wieder beim TA, dort wurden herz und Lunge abgehört und laut TA ohne Befund.

Mögliche Ursache für die Kurzatmigkeit wäre wohl das die Organe durch die vergrößerte Leber auf das Zwerchfell drücken und das diese kurzatmigkeit auslöst.

Zu allgemeinbefinden des Hundes, bis auf die Kurzatmigkeit, Hund frisst sehr gut eigentlich zuviel und durch die Gabe von Cortiosn unheimlich viel Durst. Sie ist noch aufmerksam, geht noch mit raus und stellt auch gerne noch Katzen nach. Seit heute Morgen allerdings fällt es ihr etwas schwer bei spazierengehen mitzukommen. Sie fällt dann doch schonmal 10 - 15 Meter zrück.

Mir geht es eigentlich nur darum, ich möchte definitiv vermeiden das meine Hündin leiden muss, nur traue ich den Tierärzten nicht wirklich, ich habe das gefühl das auf biegen und brechen noch Geld verdient werden soll.

Wie soll ich mich richtig verhalten, kann ich ihr trotz der Kurzatmigkeit noch ein paar schöne Tage / Wochen oder mit viel Glück Monat(e) schenken oder sollte ich lieber jetzt schon den letzten Gang mit ihr gehen, mir fehlt halt die Objektivität richtig zu handeln, zum einen soll sie nicht leiden, aber ich will auch nicht zu voreilig handeln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es ist ja toll, wenn ein Hund jahrelang keinen Tierarzt benötigt. Dennoch gehe ich auch mit den gesunden Hunden regelmäßig zum Tierarzt zum Gesundheitscheck. Das hat zwei Vorteile: Wir erkennen einen Krankheit zumeist im Anfangsstadium und können entsprechend handeln und vor allem sehe ich, wie der Tierarzt arbeitet, ob ich ihm Vertrauen schenke und kann auch hier handeln, wenn ich nicht mit ihm zufrieden bin. Denn mir ist ein gutes Vertrauensverhältnis zu unserem Tierarzt immens wichtig. Dann kann ich nämlich auch mit ihm sprechen, diskutieren, Rat holen, wenn ich in einer Situation bin, in der Ihr im Moment seid.

Ich selbst traue mich nicht, Dir einen Rat zu geben. Ich erlebe sie nicht, ich kenne sie nicht. Wie sollte ich also entscheiden, ob sie Lebensqualiät hat oder eine Behandlung sinnvoll ist?

Deiner Hündin alles Gute!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Doris, er hat nicht geschrieben, dass er nicht beim Tierarzt war, sondern nicht bei diesem.

 

 

 

Mir geht es eigentlich nur darum, ich möchte definitiv vermeiden das meine Hündin leiden muss, nur traue ich den Tierärzten nicht wirklich, ich habe das Gefühl das auf biegen und brechen noch Geld verdient werden soll.

Ob dein Gefühl begründet ist oder nicht, kann ich dir unmöglich beantworten. Ich kann dir nur sagen, es wird dich quälen, wenn du nicht darauf hörst und es kann dazu führen, dass du dir später Vorwürfe machst. Deshalb ist mein Rat, bohre den Tierärzten mit Fragen Löcher in de Bauch, lass dir alles haarklein erklären und wenn du dann im Ansatz noch ein mieses Gefühl hast, unbedingt nochmal einen anderen Tierarzt aufsuchen und dich beraten lassen. Ob sich die Leber durch die Medis nochmal verkleinert und die Kurzatmigkeit nur vorübergehend ist, sollte ein Tierarzt dir (ehrlich) beantworten können. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Doris, er hat nicht geschrieben, dass er nicht beim Tierarzt war, sondern nicht bei diesem.

 

 

Das mag sein, aber es ist für mich trotzdem unverständlich, warum es dann keinen Tierarzt gibt, dem man soviel vertraut, dass man ihn in dieser Situation um seine ehrliche Meinung fragen könnte. Unser Tierarzt bekam in den letzten Jahren seeehr viel Geld von uns, dennoch würde ich nie sagen, dass es ihm nur darum geht, Geld zu schinden. Im Gegenteil. Und da liegt meiner Meinung nach das Problem. Sonst würde hier nicht nach Meinungen gefragt werden. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Für mich ist das nicht unverständlich, sondern ich befinde mich in der klitzegleichen Situation. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich war in der gleichen Situation und nach endlos langen 8 Wochen hab ich sie gehen lassen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also ich war und bin in der Situation keinen Tierarzt zu haben, dem ich vertraue. Nicht dass wir uns falsch verstehen...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich komme auch aus dem Ruhrgebiet. Im Umkreis habe ich viele Praxen und Kliniken durch. Im Endeffekt fahren wir 50 km bis zu der Klinik ,der ich vertraue. Ich verstehe voll und ganz das jemand eben keinen Tierarzt hat in den er Vertrauen setzt. Wir haben hier leider recht viele schwarze Schafe. Meine Klinik ist beispielsweise die einzige die sich erbarmt hat nach Hersteller Vorgabe SHP im drei Jahres Takt zu impfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Welche Klinik ist das? Wohne auch im Pott.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hier im Ort würde ich auch zu keinem Tierarzt gehen. Habe sogar einen in der Straße. Aber nein danke. Fahre dafür eben 40 km einfach. Aber das gerne. Ist im Notfall ungünstig, aber trotzdem.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Kastrationsbedingte Inkontinenz bei Hündin - Behandlungsmöglichkeiten?

      Hallo ihr Lieben, wir brauchen mal ein bisschen Unterstützung in Form von Erfahrungswerten. Mein Minchen hat eine kastrationsbedingte Inkontinenz, die je älter sie wird, immer mehr zunimmt. Waren es zu Beginn nur Tröpfchen, die sie während des Schlafens verlor, ist es jetzt jeden Morgen ein großer nasser Fleck. Hinzu kommt, dass sie auf viele Medikamente mit einer Unverträglichkeit reagiert. Als sie einzog, wurde von meinem Tierarzt Canephidrin verschrieben. Folge davon war eine starke Unruhe

      in Hundekrankheiten

    • Hündin bellt mich an

      Meine Tierschutz/Hütehündin hat die ersten Monate überhaupt nicht gebellt. Gar nicht. Ganz langsam ging es los mit kurzem Bellen und Knurren beim Spielen mit anderen Hunden. Seit ein paar Wochen bellt sie mich an, wenn ich sie abgeleint habe und sie ein paar mal auf- und abgerannt ist. Erst bellt sie beim Rennen - vor Freude, nehm ich an. Dann stellt sie sich vor mich hin, schaut mich an und bellt unablässig, so als wollte sie mir etwas sagen. Richtig laut und lange. Hat jemand ei

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Agression: Einst ängstliche Hündin wird übermütig

      Hallo zusammen,   wir (mein Partner(lernbereiter Hundeanfänger) und ich (der 4. Hund in meinem Leben)) haben Ende Dezember 2018 einen Straßenhund von einer Organisation aufgenommen.   Kurz zu ihr: Piña wurde uns als einjährige Hündin abgegeben, wobei der Tierarzt sie später eher auf etwa 4 Jahre geschätzt hat anhand der Zähne. Sie hat in der Organisation Welpen aufgezogen und wurde dann kastriert. Sie war etwa 6 Monate dort. Sie ist vom Wesen zunächst zurückhaltend, taut aber

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Tierheim Manresa: LLUNA, 4 Jahre, Schäferhund-Mix - eine absolut menschenfreundliche Hündin

      LLUNA: Schäferhund-Mix, Hündin, geb.: März 2015, Gewicht: 31 kg, Höhe: 63 cm   LLUNA kam mit ihrem Bruder Tro und ihrem Vater Chow ins Tierheim. Bisher lebten sie wohlbehütet bei älteren Menschen in einem großen Landhaus. Leider mussten die Besitzer aufgrund ihres Alters ins Seniorenheim uns so mussten sie sich schweren Herzens von ihren Hunden trennen. LLUNAs Vater starb einige Wochen später mit seinen 14 Jahren im Tierheim. Und so blieben LLUNA und TRO übrig. LLUNA kennt bi

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Hündin leckt sich und macht Pipi! Inkontinent??

      Hallo ich habe noch nicht mit meinem Tierarzt gesprochendas mache ich aber noch. Vieleicht habt ihr aber auch shcon Ideen. Meine Leonie ist kastriert. Jetzt kommt es in immer näher werdenden Abständen vo, das sie sich stark im Genitalbereich (Scheide) leckt. Meist macht sie dabei dann auch iene kleine Menge Pipi. heute morgen war es sogar so das sie sich nicht gelekt hat und Tropfen verloren hat. Jetzt nicht merhr. Das ar noch nie sonst nur wenn sie sich neorm leckt. Dann steht sie auf und ma

      in Hundekrankheiten

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.