Jump to content
Hundeforum Der Hund
black jack

Warum kein Ebay-Welpe

Empfohlene Beiträge

 

Vielleicht wäre ja auch mal eine Liste gut, wo man zumindest ein wenig Sicherheit bekommen kann, dass man nicht über den Tisch gezogen wird!

 

Und wie schon gesagt, müsste die Information zu den Vermehrern viel breiter gefächert sein! Fernsehen, Zeitungen, Plakate! Und bei TV nicht versteckt in einer Reportage, sondern halt in der täglichen Werbung! Dann wird man wenigstens mal mit vernünftigen Dingen "berieselt" und nicht alle viertel Stunde dieselbe Werbung für immer das gleiche Haarspray oder für McDoof!

 

Ute,

es gab vor vielen Jahren eine sogenannte "schwarze Liste", in der die schwarzen Schafe von Tierschutz-Organisationen gehandelt wurden. Was meinst du, was es damals an Aufstand gab - zu Recht, wie ich meine, auch wenn mich diese Liste schon mächtig interessiert hätte ;)  :)

 

Zum zweiten Absatz.

Wo sollen denn die Informationen aufgestellt werden?

 

Hier im Polar wurde letzte Woche ein Thread "zur Überprüfung"  gesperrt, der auf einen Züchter hingewiesen hat, der etliche UPS-Würfe falsch unterm FCI eintragen lies. Anhand von Gen-Test wurde dies dem Züchter nachgewiesen.

Das war kein Aufruf von FB, sondern von dem Verein der diese Rasse betreut und der dringend auf diesen Missstand  hin gewiesen hat, dass einiges bei diesem Züchter "schief" gelaufen ist.

 

Das Thema ist halt echt schwierig. :mellow:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Wie gesagt, für mich sind die Verkäufer und die Käufer von Vermehrerhunden gleichermaßen ein Übel.

 

Das ist natürlich dein gutes Recht, so zu denken. Für mich wäre das zu hart, wenn du damit auch die Ups-Würfe mit einschließt. Ich denke mal, für mich wird es wieder ein Gebrauchthund werden in der zukunft, aber zwei von vier Hunden waren Mischlinge, einen davon aus der Zeitung (damals war ebay noch unbekannt - ja, so alt bin ich :zunge: ) und einen sogar "selbst gezeugt" mit ebenjenem Zeitungsannoncen-Mix.

 

Nie wieder würde ich das machen, bzw wenn dann sicher nicht mehr gegen Geld, aber ich fühle mich dennoch nicht schlecht dabei. Natürlich hast du das Recht, unsere Entscheidung damals für ein Übel zu halten, aber der erste Hund war pups-gesund und fit und ein Traum von einem Tier, der zweite ist jetzt mit 14 arthrose-geplagt aber war bis dahin auch immer fit.

 

Meine Erfahrungen mit Vermehrerhunden sind daher eher positiv - und ich bin mir sicher, es geht vielen anderen genau so. Weswegen sie sich am Ende vielleicht (ohne das Hintergrundwissen das ich inzwischen durch das Internet angesammelt habe) wieder für einen "Ups" entscheiden werden. Das macht sie ja nicht schlecht, oder gar Übel. Es macht sie nur uninformiert und wenn es dumm läuft zu einer leichten Beute für Abzocker.

 

Und wer sagt denn, dass alle "Ups"_Welpen im Tierheim landen? Es soll durchaus Menschen geben, die sich durchbeißen wenn ihr "Labrador Mix" dann nachher doch eher Tendenz zum Herdenschutzhund entwickelt.

 

Wer allerdings einen Rassehund sucht, dem würde ich auch in der Tat komplett von Portalen abraten, und stattdessen die Züchterliste der Rassevereine abarbeiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das ist natürlich dein gutes Recht, so zu denken. Für mich wäre das zu hart, wenn du damit auch die Ups-Würfe mit einschließt. Ich denke mal, für mich wird es wieder ein Gebrauchthund werden in der zukunft, aber zwei von vier Hunden waren Mischlinge, einen davon aus der Zeitung (damals war ebay noch unbekannt - ja, so alt bin ich :zunge: ) und einen sogar "selbst gezeugt" mit ebenjenem Zeitungsannoncen-Mix.

 

Nie wieder würde ich das machen, bzw wenn dann sicher nicht mehr gegen Geld, aber ich fühle mich dennoch nicht schlecht dabei. Natürlich hast du das Recht, unsere Entscheidung damals für ein Übel zu halten, aber der erste Hund war pups-gesund und fit und ein Traum von einem Tier, der zweite ist jetzt mit 14 arthrose-geplagt aber war bis dahin auch immer fit.

 

Meine Erfahrungen mit Vermehrerhunden sind daher eher positiv - und ich bin mir sicher, es geht vielen anderen genau so.

 

Also meiner Meinung nach ist das einfach Glück gehabt. Unser letzter Hund hatte außer einer Verletzung durch einen Unfall auch keine körperlichen Probleme - wobei vermutlich ein neurologisches, das aber nur zu "leicht" sonderbarme Verhalten vom ersten Tag an geführt hat. Jetzt haben wir erfahren, dass wohl schon Welpen von der Vermehrerin an erblicher Epilepsie gestorben sind. Hunde MÜSSEN keine Erbkrankheiten weitergeben, wenn sie nicht getestet sind oder selbst wenn sie diese Erbkrankheiten sicher haben. Aber es KANN passieren, und super unwahrscheinlich ist es nicht, weswegen ich nicht verstehen kann, das hier so zu verharmlosen.

 

Und dass es jemanden nicht "schlecht" macht, Vermehrer zu unterstützen... klar muss man sich nicht sein ganzes Leben schuldig fühlen, wenn es schon dumm gelaufen ist, aber man richtet doch schaden an. Und wenn man es wieder und wieder macht, weil der "Ups"-Wurf halt doch kein richtiger Ups-Wurf war, von so Leuten hab ich dann schon eine bestimmte Meinung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Neee, Uli, sowas meinte ich nicht - keine Namen oder so! Da kriegt man zu viel Ärger! ;)

 

Ich meinte eher sowas, wo man drauf achten sollte beim Hundekauf! (Z. B. Elterntiere, mindestens die Mutter, anwesend - so in der Art!)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine Erfahrungen mit Vermehrerhunden sind daher eher positiv - und ich bin mir sicher, es geht vielen anderen genau so. Weswegen sie sich am Ende vielleicht (ohne das Hintergrundwissen das ich inzwischen durch das Internet angesammelt habe) wieder für einen "Ups" entscheiden werden. Das macht sie ja nicht schlecht, oder gar Übel. Es macht sie nur uninformiert und wenn es dumm läuft zu einer leichten Beute für Abzocker.

 

Meine auch, die meisten Tierheimhunde sind ja - je nach Definition Vermehrerhunde. Ich finde die Produktion eben nicht unterstützenswert, bin aber gerne bereit, die Überflüssigen aufzufangen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vermehrerhunde, Tierschutz, Vermehrerhunde aus dem Tierschutz, Auslandstierschutz, Auslandsvermehrer ... seltsam das am Ende doch alles darauf hinaus läuft das man möglichst den "richtigen" Hund von der "richtigen" Stelle rettet. Und wehe man kauft sich einen Rassehund, wie kann man nur so viel Geld für einen Hund mit bekannter Herkunft ausgeben. Also echt mal.

 

Ich wohne hier nahe der Polnisch/Tschechischen Grenze ... im Nachbarort ist ein Umladeplatz für Hunde aus Polnischen Tierheimen, letzte Woche 16 Stück alle Altersgruppen in klein und niedlich umgeladen und auf dem Weg in ein bekanntes deutsches Tierheinm, öfter auch in diesen Tiervermittlungs-Sendungen zusehen. Super Sache, werden alle gerettet weil sie süß sind und sich gut vermitteln lassen. Wie und warum die dort waren, wo sie herkamen interessiert dann keinen mehr. Wer weiß denn schon, ob die nicht im Keller in Polen fleißig für Nachschub sorgen?

 

Tierschutz gut und schön, schade das wir sowas brauchen, aber wird alles automatisch besser und seriös, weil vielleicht die richtigen Leute plötzlich diese Hunde vermitteln? Deshalb sind das noch immer Vermehrerhunde und wenn die weg sind wo sie waren, auf welchem Wege auch immer, wird trotzdem Platz für neue.

 

Bei Mischlingen egal welcher Herkunft gibt es nie eine Garantie, das die geboren wurden wo sie sich grad befinden, das die präsenten "Eltern" auch die Eltern sind. Ich würde jeglichen Hundeerwerb mit Vorsicht begehen und mich nicht mit komischen Begründungen abspeisen lassen, nur weil der Welpe so niedlich aussieht oder grad akut gerettet werden muss. Gerade letzteres ist der allerschlechteste Grund einen Hund zu kaufen. Der macht dann wirklich nur Platz für die Nächsten. Und selbst der wirkliche UPS-Wurf der sich gut verkaufte kann dazu führen das die Leute auf den Geschmack kommen, weil sich damit Geld verdienen lässt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Warum keine ebay-Hunde? Weil man auch keine T-Shirts bei Kik kauft und seinen Mitarbeitern einen Stundenlohn. zahlt, von dem sie auch leben können. weil alles andere unmoralisch ist und mit gesundem Gewissen nicht vereinbar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Tierschutz gut und schön, schade das wir sowas brauchen, aber wird alles automatisch besser und seriös, weil vielleicht die richtigen Leute plötzlich diese Hunde vermitteln? Deshalb sind das noch immer Vermehrerhunde und wenn die weg sind wo sie waren, auf welchem Wege auch immer, wird trotzdem Platz für neue.

 

Glaubst du denn, dass die Tierheime den Vermehrern Geld für die Hunde geben?

 

Wenn das so ist, ist es nicht besser, das stimmt. Ich gehe aber davon aus, dass kein Geld fließt, sondern die Hunde beschlagnahmt werden. Die Vermehrer haben ein Verlustgeschäft erlitten und im besten Falle bekommen sie noch eine Anzeige. Also: Ja, natürlich wird es dadurch automatisch besser und seriös.

Und was wäre überhaupt die Alternative?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Beschlagnahmen von Vermehrern werden nur einen Bruchteil ausmachen und sicherlich kaum ins Gewicht fallen. Alternativen gibts keine.

 

Ich finds nur ganz ehrlich ziemlich doof das es da bei vielen in den Köpfen auch noch Kategorien gibt. Falschen Hund gerettet, richtigen Hund gerettet. Vermehrer Hund gekauft, keinen Mischling gerettet und so weiter. Am Ende muss jeder selber mit dem Leben was er sich angeschafft hat und nach den Erfahrungen aus den letzten Jahren machen sich ca. 1/3 der Neuhundehalter überhaupt keine Gedanken was und woher sie sich da was ins Haus holen. Wenns nicht passt, weils vielleicht zu groß ist, zuviel frisst, schwierig ist oder man keine Lust mehr hat, dann kommt das Tier halt wieder weg, ist ja bequem. Ausbaden müssen es leider immer die Tiere.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kann nicht nachvollziehen, was du da schreibst.

 

Was ist denn an dem Prinzip, keinen Hund vom profitorierentierten Vermehrer zu kaufen, doof? k030.gif

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.