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Hundeforum Der Hund
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Warum kein Ebay-Welpe

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Bönchen wird doch nun ohnhein 3 Monate lang dort herumgucken, ich denke, da fallen ihr ganz schwarze Schafe, die häufig Welpen einstellen, schnell auf ;)

Einem Züchter, der dort inseriert, ohne die eigene HP zu verlinken, würde ich nicht trauen. Die erwachsenen Hunde, vor allem Auslandshunde, laufen dort teilweise auch über mafiöse Verbände, da muss man genauso aufmerksam sein, vor Allem, wenn keine überprüfbare Orga angegeben ist. Aber für "Unfälle", die in einer Familie aufwachsen, ist das neben dem schwarzen Brett im Supermarkt mMn leider die erste Adresse, wer inseriert denn heute noch in einer Zeitung, wenn es kostenlos so ein Format gibt, wo man viel mehr Menschen erreicht? Vielleicht wäre es hilfreicher, ein paar Tips zu geben, wie man den Anbieter schon im ersten Kontakt überprüfen kann, undnach welchen Kriterien man ihn weiter skeptisch betrachten sollte.

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Und weil ich mich dafür verantwortlich fühle, kommen solche Welpen für mich schlicht nicht in Betracht. Wie gesagt, auch wenn ich damit alles über einen Kamm schere. Damit kann ich besser leben, als wenn nur ein Hund wegen mir leiden müsste!

 

Wenn ich jetzt also einen Hund aus dem Ort nehme, der durch einen "Unfall" entstanden ist, mache ich mich schuldig am Leid eines anderen Hundes im TS?  Das finde ich doch etwas übertrieben. 

Aber ich will das jetzt nicht weiter vertiefen, denn den Schuh ziehe ich mir nicht an. 

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Und woher weiß der Interessent, dass ihm die "Heile Welt" dieser Welpen nicht nur vorgegaukelt wird?

Ich war da, habe es mir angeschaut, es war keine 'Verkaufsveranstaltung' mit Hündchen auf dem Präsentierteller mit Mäschchen und Pipapo.

Ich habe mich da wohlgefühlt, so eine Kindheit wünsche ich jedem Hund :)

Aber ich verstehe, dass das nicht alle gut finden, es gibt genug Mischlinge in Tierheimen, würde ich bei jedem weiteren Hund so machen. Nur für einmal wollte ich einen Welpen.

Bei einem Rassehund wäre es für mich das Gleiche, da gibt's auch viele ältere in Vermittlungen. Für einen Rassewelpen wäre mir das Getue (sorry, so empfinde ich es) vieler Züchter zu mühsam.

So, jetzt habe ich mir aber ein paar Feinde gemacht :)

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Das Problem ist doch, dass zum Teil mit so krassen Methoden gearbeitet wird, dass eine ordentliche Überprüfung gar nicht möglich ist. Die Leute sind doch durch und durch darauf eingestellt, andere Menschen zu täuschen!

 

Da wird sicher nicht alle paar Wochen die selbe Handynummer oder eMailadresse stehen. ;) Und natürlich wird einem das Bild des liebevollen Hobbyzüchters oder der netten Familie von nebenan präsentiert werden. Das gehört zum Konzept ;) Die Leute dahinter sind Profis, die beherrschen ihr Metier ganz gut... Da wirklich sehenden Auges durchzugehen, eventuele Misstände zu erkennen oder Täuschungen auffliegen zu lassen: ich fürchte, das ist einem Laien gar nicht möglich (solche Fragen, wie oft die Mutterhündin gedeckt wird, werden sich sowieso kaum beantworten lassen, auch nach dreimonatiger Beobachtung nicht).

 

edit: ich möchte gar nicht in Abrede stellen, dass es Hobbyzuchten gibt, bei denen die Tiere mit Achtung und respekt behandelt werden und nicht ziellos drauflosvermehrt wird. Genauso gibt es echte Unfallwürfe. Es gibt in meinen Augen nur wirklich viel zu viele Massenvermehrer, die genau auf diese Schiene (Unfallwurf / Hobbyzucht / der Hund meiner krebskranken Schwägerin hat...) aufspringen. Da finde ich es schwierig, die Spreu vom Weizen zu trennen.

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Wenn ich jetzt also einen Hund aus dem Ort nehme, der durch einen "Unfall" entstanden ist, mache ich mich schuldig am Leid eines anderen Hundes im TS?  Das finde ich doch etwas übertrieben. 

Aber ich will das jetzt nicht weiter vertiefen, denn den Schuh ziehe ich mir nicht an. 

 

Nicht am Leid eines anderen Hundes im Tierschutz.

Aber woher weißt Du denn, dass der Welpe von dort stammt, wo er angeboten wird? Und nicht doch aus einem Ostblock-Massenproduktions-Verschlag? Am Impfpass? Hmmm, auch die werden leider zuhauf gefälscht.

Ob Du Dir den Schuh anziehst oder nicht, ist mir egal.

Wie gesagt, für mich sind die Verkäufer und die Käufer von Vermehrerhunden gleichermaßen ein Übel. Denn wo landen denn die Hunde, mit denen die Familien dann nicht klar kommen? Beim Vermehrer-Verkäufer sicher nicht. Die sitzen dann in den Tierheimen, wo sie zumindest die Chance haben, eine Familie zu finden, ohne dass der Vermehrer erneut daran verdient.

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Aber das Leid dieser Tiere hat doch wohl eher was mit den Käufern zu tun anstatt mit einem Portal ? :/

Wenn ich einen Ups- Welpen favorisiere muss ich besonders auf der Hut sein. Ich habe mir gefühlte Millionen Bilder jeden Tag schicken lassen und ihn mehrfach besucht z.B. Auch unangenehme Fragen gestellt und so weiter.

Solange es Käufer gibt die ihren Welpen sofort mitnehmen wollen und die Augen zumachen wird es diesen Markt geben, ob mit oder ohne EBay.

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Leute, man könnte jetzt auch mal halblang machen, oder? Als Verbraucher wird man so oft über den Tisch gezogen, egal um welche Ware es geht - und Tiere sind nun mal leider eine Sache (was definitiv nicht meine Denkweise ist).

Kleinanzeigen bei ebay finde ich jetzt für Hunde nicht den Brüller, aber wenn man andere Dinge wie Möbel dort anbieten kann, warum nicht auch Hunde? Manche wissen es nicht besser, denken sich nichts dabei und viele andere nutzen das schamlos aus.

Blöd fände ich, wenn Bönchen wissentlich einen Hund von einem Vermehrer holen würde.

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Oder bei mir :)und 5Trilliarden andere PS.

ÜberSchrift verbessern, ich sag ja hab ich falsch formuliert.

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Blöd fände ich, wenn Bönchen wissentlich einen Hund von einem Vermehrer holen würde.

 

Das wird 100 - prozentig nicht passieren! 

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Kleinanzeigen bei ebay finde ich jetzt für Hunde nicht den Brüller, aber wenn man andere Dinge wie Möbel dort anbieten kann, warum nicht auch Hunde? Manche wissen es nicht besser, denken sich nichts dabei und viele andere nutzen das schamlos aus.

Blöd fände ich, wenn Bönchen wissentlich einen Hund von einem Vermehrer holen würde.

Das sehe ich anders. Es ist natürlich übel, wissentlich einen Hund vom Massenvermehrer oder einer anderen unseriösen Herkunft zu kaufen. Ich sehe den potentiellen Hundekäufer aber auch in einer Sorgfaltspflicht.  Es reicht in meinen Augen also nicht, nur wissentlich kein solches Tier zu kaufen, sondern es ist darüberhinaus auch notwendig, die Herkunft jedes der (dort, aber auch anderswo) angebotenen Welpen zu hinterfragen und wirklich klar die Risiken (auch, des Betrogenwerdens!) abzuwägen. "Ich habs nicht besser gewusst" oder "ich wurde getäuscht" zählt für mich nicht als Entschuldigung. Das verbuche ich unter "fahrlässigerweise in Kauf genommen."

 

Sorry, ich bin bei dem Thema unentspannt. :ph34r:

 

edit: damit möchte ich jetzt aber nicht sagen, dass Bönchen in irgendeiner Weise fahrlässig oder anderweitig nicht korrekt handelt. Nur, damit sich jetzt niemand auf die Füße getreten fühlt. Das war eher allgemein geantwortet. ich kenne ja weder Bönchen persönlich noch ihren dann tatsächlich gegangenen Weg zum Hund.

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