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Hundeforum Der Hund
Jane8899

Seriöser Tierschutzverein und Erfahrung mit Mittelmeerkrankheiten

Empfohlene Beiträge

Hallo Zusammen,

Ich würde gerne einmal wissen, welche Erfahrungen ihr mit Tierschutzorganisationen aus dem Ausland gemacht habt und welche ihr empfehlen könnt. Ich suche eine erwachsene Hündin, welche nicht zu groß ist. Ich hatte 15 Jahre lang eine Hündin, welche immer etwas ängstlich war, und bin somit kein blutiger Anfänger. :) Mich würden vor Allem "Streunerherzen", "Streunerhilfe" und "adopTiere e.v." interessieren, da ich diese Websites recht interessant finde.

Bei stundenlangen Recherchen im Internet findet man auch häufig etwas über Mittelmeerkrankheiten und die Situation, dass die Organisation nicht aufgeklärt hat oder nach der Vermittlung nichts mehr davon hören wollte. Ich habe Angst davor, mich in einen treuen Begleiter zu verlieben, der mir dann nach ein paar Monaten wegstirbt, da er trotz angeblicher Tests krank war. Was habt ihr für Erfahrungen?

Ich würde natürlich auch ein Tier aus Deutschland adoptieren, aber da ich noch studiere, habe ich da so gut wie keine Chance. Des Weiteren gibt es dort meistens große Hunde.

Ich würde mich über Erfahrungsberichte freuen. :)

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Streunerherzen kann ich empfehlen, Streunerhilfe kenne ich nicht und adoptiere fällt bei mir absolut durchs Raster!

WIr hatten schon Hunde aus Italien mit Filaria/Herzwurm und mit Ehrlichiose/Hepatozoonose. Bei den Hunden mit Filaria wussten wir, dass sie erkrankt sind und behandelt werden und bei dem Hund mit Ehrlichiose/Hepatozoonose wussten wir, dass er auf Sardinien nicht getestet wurde. 

Wenn man einen Hund möglichst ohne Mittelmeerkrankheit will, muss man sich schlau machen, in welcher Region des Landes welche Krankheit vorhanden ist und welche eher nicht. Entsprechend gering ist das Risiko.

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Ich würde natürlich auch ein Tier aus Deutschland adoptieren, aber da ich noch studiere, habe ich da so gut wie keine Chance. Des Weiteren gibt es dort meistens große Hunde.

Ich würde mich über Erfahrungsberichte freuen. :)

 

Warum solltest du da keine Chancen haben, also zumindest wenn du die entsprechende Möglichkeit hast einen Hund zu halten und ihm gerecht werden kannst?

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Warum solltest du da keine Chancen haben, ...

Dazu kann ich ein langes Lied singen ... weil man  sehr oft in Schubladen gesteckt wird, bevor man überhaupt auch nur einen Ton sagen/erklären kann.

... man hat keinen Garten

... hat man einen ist er zu klein, oder der Zaun entspricht nicht den Vorstellungen

... man ist zu jung und kann seinen Lebensweg nicht überschauen

... der Ort passt nicht

... eine WG passt nicht

... usw., usw. ...

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Poldi kommt von der "Tierhilfe verbindet". Er wurde in Spanien negativ auf Krankheiten wie Leishmaniose getestet.

 

Kurz nachdem er nach Deutschland auf seine Pflegestelle reisen durfte, haben wir ihn dann entdeckt.

 

Uns wurde dringend ans Herz gelegt, ihn ca. nach einem 1/2 Jahr nochmals testen zu lassen, da der Test in Spanien ja nur einen momentanen Istzustand anzeigt, er sich aber trotzdem noch hätte infizieren können.

 

Das fand ich ok bzw. fair. Auch wurden wir bei der Vorkontrolle nochmals gründlich über diese Krankheiten aufgeklärt.

 

Zu unserer Freude war aber auch der 2. Test negativ und der Bub total gesund.

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Vielen Dank schonmal für eure Antworten! :)

 

Warum solltest du da keine Chancen haben, also zumindest wenn du die entsprechende Möglichkeit hast einen Hund zu halten und ihm gerecht werden kannst?

 

Nun ja, wie Pflegefelle schon geschrieben hat: Als Student gilt man grundsätzlich als unverantwortlich, man hat nur Party im Kopf, kann die Verantwortung nicht einschätzen und weiß ja noch gar nicht, was später kommt.
Dass nicht jeder Student so ist und ich sehr wohl weiß, was auf mich zukommt und mir sehr viele Gedanken mache, interessiert da nicht... Ich bin nach meinem Auszug damals trotz Studium und Nebenjob jeden Tag (!) zu meinen Eltern gefahren und habe mich um den Hund gekümmert, da sie mich sonst sehr vermisst hätte - und ich sie auch.
Eine Freundin von mir hat einen Hund aus dem Tierheim und hat diesen nur bekommen, da sie im Haus ihrer Eltern wohnt und ihr Vater in Rente ist...
Möglichkeiten, den Hund zu betreuen, wenn ich arbeiten muss, habe ich. Zumal ich dort kommen kann wann ich will und z.B. auch immer nur 3,5 oder 4 Stunden machen kann. Was das Studium betrifft, da fehlen mir nur noch 2 Scheine und dann meine Examen, also Uni habe ich nicht mehr wirklich. Von daher wäre nun die beste Zeit, einen Hund zu holen, da man wohl nie mehr so flexibel ist wie jetzt und ich somit in Ruhe den Hund eingewöhnen kann. Über die Zeit danach habe ich mir natürlich auch schon Gedanken gemacht.

Da es mein erster "eigener" Hund wird, habe ich natürlich trotzdem Angst, etwas falsch zu machen oder ratlos zu sein, wenn der Hund wirklich krank wäre. Nicht dass ich ihn dann nicht mehr wollen würde - ist das Tier einmal bei mir, bleibt es für immer, komme was wolle. Aber Sorge vor der psychischen und auch finanziellen Belastung habe ich schon. Zumal es schrecklich für mich wäre, nach kurzer Zeit wieder einen Hund zu verlieren.
Wüsstet ihr sonst Alternativen?

Sorry für den Roman... :rolleyes: 

 

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Ich denke, die Gefahr, dass ein Hund krank wird, besteht immer. Die psychische Belastung ist die eine Sache, ich denke, das wirst du aushalten (müssen, aber auch können). Das gehört einfach dazu, zu allen schönen Dingen, die die Hundehaltung mit sich bringt. Die finanzielle Seite ist eine andere, ich würde dir raten, dass du monatlich für den Fall der Fälle etwas beiseite legst. Anfangs vielleicht 50 Euro und nach einem Jahr 25. Oder du schließt eine Krankenversicherung ab, aber damit kenne ich mich nicht aus, andere können wir da bestimmt eher ab- oder zuraten.

Vielleicht hast du auch jemanden in der Familie, mit dem du absprechen kannst, dass derjenige dich im Notfall unterstützt und dir Geld leiht, falls außergewöhnliche Behandlungen wie OPs anstehen. Das ist äußerst beruhigend, auch wenn man es nie in Anspruch nimmt.

 

Ich habe meine erste Hündin übrigens auch als Studentin bekommen - aus dem Auslandstierschutz. Ich steckte gerade im Examen. Vorher hatte ich mich in einem Brandenburger Tierheim um einen Hund beworben und wurde innerhalb von 20 Sekunden abgewürgt, weil ich keinen Garten habe und der Hund nicht stubenrein sei. Er habe immer draußen gelebt.

Das war bei allen meinen Hunden allerdings nicht anders, aber nie ein Problem. Aber es macht nichts, so bin ich zu meiner Berta gekommen, dem besten ersten Hund der Welt. :)

 

Ich würde bei den Streunerherzen gucken, aber da musst du wissen, dass sie keine MMK-Tests in Italien machen, sondern immer erst, wenn die Hunde bereits in Deutschland sind. Daher würde ich in deinem Fall eher zu einem Hund aus einer Pflegestelle tendieren. Das gilt auch für die anderen Vereine.

 

Also: Auslandstierschutz klar, gerne - aber wenn du einen möglichst gesunden Hund haben willst, dann nimm einen, der schon eine Weile in Deutschland ist und hier auch schon den Tierarzt gesehen hat.

Dass es damit keine Sicherheit gibt, wird dir vermutlich auch klar sein. :)

 

Ach ja, ich hatte bisher Hunde von den Hundepfoten in Not, AdopTiere, Cani di Italia und zuletzt Mentor4dogs und war mit allen zufrieden. Gerade letztere leisten wirklich gute Arbeit vor Ort, daher finde ich die sehr unterstützenswert. Es ist aber ein österreichischer Verein und sie haben nicht so viele Pflegestellen wie die Hundepfoten z. B.

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Meine  Hunde sind von der Tierhilfe-griechenland.de  und  von Bruno-Pet.de ( http://www.freundeskreis-bp.de/)

alle  waren  ursprünglich  nur  als Pflegehunde  bei mir und sind dann hängengeblieben.

Ich  fand immer, das Beide  gute Aufklärungsarbeit machen, wobei da  jeder Vermittler das anders macht.

Beide  machen  Mittelmeertests und  sind auch  im Krankheitsfall für einen da.

allerdings  muss ich dazu  sagen,  das ich seit 5 Jahren "raus"  bin   und  nicht  weiß  wie gut/schlecht  die  nun  arbeiten

 

 

Man  darf  bei allen Vereinen  nicht vergessen,  dass da immer  einzelne Vermittler hinterstecken, die trotz  Verein auch immer   noch  ihre eigenen Vorstellungen  von seriöser Vermittlung haben,   deshalb  kommt es im Internet manchmal  zu unterschiedlichen Aussagen bzgl  des gesamten Vereins.

 

 

Zu den Mittelmeertests:

Das Problem  ist   da,  das viele  nicht verstehen, was die überhaupt aussagen.  Das  gilt  für Vermittler  und auch für Interessenten,   ja oft  sogar  für Tierärzte.  Was ich da schon alles für  Quark  gehört  hab, würde ein ganzes Buch füllen. 

Diese Tests,  die heutzutage  gemacht werden,  sagen  nur aus,  ob der Hund  Antikörper gebildet hat(Filarien ausgenommen,  das ist  ein Direkttest), aber  nicht  ob der Erreger   auch noch im Hund ist.  Dh  selbst  wenn der Hund positiv ist,  heisst  das nicht  das er auch  krank ist/wird  und wenn er negativ ist, kann es trotzdem  sein,  dass der Erreger  noch iwo im Hund  ist.  Wir  hatten auch schon Hunde  die gar  keinen Titer  hatten, aber trotzdem  an Leishmaniose erkrankt  waren, was dann mittels  Blutbildern  und  einem direkten Erregertest (PCR) festgestellt wurde.

Diese  AntikörperTests wiegen  einen in falscher Sicherheit..

und deshalb fallen  viele  Hundebesitzer  dann iwann aus allen Wolken, wenn der Hund trotz negativem Test,   totkrank wird...und dann heisst es " Öh  der Verein  hat bestimmt gar nicht getestet" oder "Nur einen Schnelltest  gemacht"  ....

 

 

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Dazu kann ich ein langes Lied singen ... weil man  sehr oft in Schubladen gesteckt wird, bevor man überhaupt auch nur einen Ton sagen/erklären kann.

... man hat keinen Garten

... hat man einen ist er zu klein, oder der Zaun entspricht nicht den Vorstellungen

... man ist zu jung und kann seinen Lebensweg nicht überschauen

... der Ort passt nicht

... eine WG passt nicht

... usw., usw. ...

 

Das liegt aber an der Organisation, wenn die ihre Bedenken nicht so kommunizieren, dass man darüber sprechen kann, wie die Situation ist und welche Lösungsansätze man hat. Irgendwelche Bedenken gibt es schließlich immer: Bei Hausfrauen könnte die Ehe platzen; Rentner könnten sterben; Berufe bei denen man den Hund mitnimmt, könnte man verlieren; Hundesitter könnten ausfallen, usw.

 

Sehr empfehlen kann ich http://www.heimatlose-hunde.de/ . Die Kommunikation war super, die Beschreibungen von den Hunden war sehr ehrlich und auch die Nachbetreuung fand ich wirklich toll.

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???

Das liegt aber an der Organisation, wenn die ihre Bedenken nicht so kommunizieren, dass man darüber sprechen kann,

Öhm ja ... drüber sprechen.

 

...  sie (diverse TH und Orgas, nicht alle, aber ein Großteil) sind so festgefahren, dass es nur nach ihrer "Abhakliste" geht.

Rechts und links schauen, kleine Umwege usw. ... alles nicht gewünscht, macht Arbeit und entspricht nicht ihren Vorstellungen.

 

Am besten 25jähriger Rentner mit dickem Bankkonto, der allenfalls einkaufen geht, mindestens 30 Jahre Hundeerfahrung hat und sonst nur für den Hund da ist.

 

Und zu Streunerherzen, bitte daran denken, dass man den endgültigen Übernahmevertrag erst erhält, wenn man nach 6 Monaten den 2. Mittelmeercheck gemacht hat.

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