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Hundeforum Der Hund
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Dauer des Kastrationschip

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Hallo,

 

Mein Hundefreund hat etwa vor 2 1/2 Monaten den Chip gesetzt bekommen, nach ungefär 6 Wochen war alles super..

Allerdings habe ich seit einigen Tagen das Gefühl als würde der Chip nicht mehr wirken, auch die Hoden sind wieder größer geworden. Eigentlich sollte er 6 Monate wirken...

 

Wie lange hat das bei euch so gedauert?

Ich habe einen 5 jährigen Chihuahua Rüden.

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Wann tritt die Wirkung ein und wie lange hält sie an?

Die volle Wirkung des Chips tritt nach 4-6 Wochen ein. Bisweilen beschreiben Besitzer, dass sich das typische Rüdenverhalten zunächst für 2-3 Wochen noch verstärkt – dem kann man nur mit Konsequenz begegnen und muss abwarten, bis die volle Wirkung des Chips eintritt.

Nach 6 bzw. 12 Monaten ist der Wirkstoff im Chip verbraucht. Dadurch werden die Rezeptoren an der Hypophyse wieder frei, diese gibt wieder Botenhormone ins Blut ab und die Hoden nehmen die Produktion von Testosteron und Spermien wieder auf. Der Rüde benimmt sich nun langsam wieder wie vor dem Setzen des Chips.

Studien belegen, dass sich ein Jahr nach Implantation eines 6-Monats-Chips der Testosteronspiegel bei 80% der Hunde wieder normalisiert hat. Bei kleinen Hunden unter 10 kg Körpergewicht hält die Wirkung jedoch oftmals länger an als die eigentlich angegebenen 6 bzw. 12 Monate. Über die Wirkdauer bei Hunden mit einem Gewicht von über 40 kg liegen keine Untersuchungen vor.

Auch wurde nicht untersucht, ob die Hunde anschließend tatsächlich wieder zeugungsfähig waren, so dass allgemein vom Einsatz des Chips bei Zuchtrüden abgeraten wird.

http://www.tierarztpraxis-am-schlagbaum.de/hormon.php

 

 

In bestimmten Fällen kann das Implantat bei einem behandelten Hund verloren gehen. Für den Verlust eines erstmalig gesetzten Implantats spricht, dass der Hodenumfang oder der Plasma-Testosteronspiegel innerhalb von 6 (Suprelorin 4,7 mg) bzw. 8 (Suprelorin 9,4 mg) Wochen nach der Implantation nicht sinkt; beides sollte nach korrekter Implantation abnehmen. Falls ein Implantat nach Re-implantation verloren geht, kann eine kontinuierliche Zunahme des Hodenumfangs und/oder des Testosteronspiegels beobachtet werden. In beiden Situationen sollte ein Implantat nachgesetzt werden.

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00059061.01?inhalt_c.htm

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Dazu muss man Blut abnehmen oder?

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Das weiß ich nicht, musst Du mal den TA fragen ;)

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Hallo, gerade komme ich aus der

Hundeschule, meine Trainerin meinte, dass das verloren gehen des Chips überhaupt keine Rolle spielt, solang der Chip noch im Körper ist gibt er auch weiterhin was ab. Sie hat aber die Erfahrung gemacht, je kleiner der Hund desto schneller lässt die Wifkung nach.

Das mit einer Blutuntersuchung wäre nur sinnvoll wenn man das auch im Vorfeld gemacht hätte, da man ja sonst keine Vergleichswerte hat. Das habe ich nicht gemacht.

Ich werde das mal noch beobachten und mir überlegen ob ich ihn noch mal chipen lasse oder direkt kastrieren werde.

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Hm, ist doch aber unsinnig, wenn der Chip verloren gegangen ist, ist er ja schließlich nicht mehr im Körper. Allerdings geht so ein Chip nicht nach Wochen verloren, sondern, wenn dann kurz nach dem Setzen, und dann tritt auch die Wirkung erst gar nicht ein!

 

Ich kenne allerdings auch einen Fall, wo der Chip nur wenige Monate angehalten hat beim Chi, aber auch Fälle, wo er über ein Jahr gehalten hat. Ich denke, das liegt sehr am individuellen Stoffwechsel der Hunde, schnelle Verstoffwechslung, weniger langes Anhalten. Nochmal chippen würde ich da definitiv nicht! Probier mal das Agnus Castus, vielleicht hat es ja eine Wirkung. Ich persönlich bin ja der sicheren Meinung, dass man das exzessive Schnüffeln auch anders in den Griff bekommt, als durch Kastration und das dauert noch nicht mal sonderlich lange.

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Habe meine beiden Rüden einen Jahreschip setzen lassen. Bis zur vollen Wirkung sind ca. 6 Wochen vergangen. Ähnlich gross war der Zeitraum als die Wirkung wieder nachlies. Somit ergab sich eine Wirkzeitraum von ca. einen 3/4 Jahr.

Bei einem Halbjahreschip würde dieser demzufolge geradmal 3 Monate betragen.

Anhand des Blutbildes kann der / die TA den vorhandenen Teststeronspiegel im Blut bestimmen. Erforderlich ist dies allerdings nicht, um einen Chip zu setzen.

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Wenn ich meinen TA richtig verstanden habe, sollte man vor dem Setzen des Chips den Testosteronspiegel bestimmen lassen. Mein Rüde hat auch den Chip (allerdings aus anderen Gründen) und der hält bei ihm gut 10 Monate an. Aber ich kann bei ihm im Verhalten kaum einen Unterschied erkennen. Er ist auch mit dem Chip so wie ohne den Chip.

 

Wenn es nur um extremes Rüdenverhalten geht kommt man an einer Kastration und einer guten Erziehung nicht vorbei. Ansonsten reicht auch eine gute und konsequente Erziehung aus.

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Danke für die Antworten

Erziehungstechnisch is alles gut... Er ist ja jetzt auch schon 5.

Das extreme schnüffeln bis hin zum Zunge am Boden blutig lecken, (was für mich der Hauptgrund war) sollte uns der Chip auch beim allein bleiben helfen, damit er ruhiger hat wenn ich gehe. Zudem hat er immer in die Wohnung gepinkelt weil er draußen vom vielen schnüffeln garnich dazu kam.

Durch die kurze Wirkung konnte ich mir garkein richtiges Bild machen, aber das mim schnüffeln hat sich total gut verändert er pinkelt und schleckt nicht mehr so am Boden. Aber das ein oder andere Verhalten bezgl. anderen Hunden hat sich verändert. Deswegen würde ich gerne testen ob es sich dann wieder normalisiert.

Setzt ihr die dann regelmäßig?

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Chibambola woher bekomme ich das Mönchwuschelzeug? Auch vom Tierarzt oder ist das nur Apothekenpflichtig, nicht aber verschreibungspflichtig?

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