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Hundeforum Der Hund
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Abstand zwischen Läufigkeiten und Folgen daraus

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Hallo zusammen,

 

mir ist leider kein besserer Threadtitel eingefallen.

 

Also es geht um folgendes:

 

Jody macht allen Anschein wieder Läufig zu werden. Das heißt es ist mit nochnichtmal 1,5 Jahren die dritte Läufigkeit und der Abstand dazwischen ist ca. 4 Monate.

 

Ist das normal?

 

Was Läufigkeiten betrifft bin ich ja ein wenig geschädigt, seit Hannah und mache mich da gerne mal bekloppt.

 

Wie ist das für den Körper? Ich mein sie ist kaum aus der Scheinschwangerschaft raus und das Bindegewebe strafft sich wieder und schon geht das ganze wieder von vorne los...

Ist das gesund?

 

Bei Jody ist mit den Läufigkeiten einhergehend eine starke Angstphase. Diese beginnt ca 2 Wochen vor der Läufigkeit und äußert sich so das sie absolut nicht mehr Umweltsicher ist (was sie im Normalfall absolut ist), zitternd in der Ecke sitzt zuhause (und Barney sie beschützt, was nicht gerade toll ist), einfach komplett durch den Wind ist.

Sie hat Panik vor Geräuschen die ihr sonst nichts ausmachen und sucht sehr viel Schutz (den sie auch immer bekommt).

 

Andersrum hat sie nach jeder Läufigkeit eine riesige Entwicklung gemacht...

 

Mit meiner TÄ habe ich bereits einen Termin, dennoch interessiert mich auch was eure Erfahrungen und Meinungen dazu sind.

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Mein Thema *seufz"

 

Mücke wird auch ziemlich genau alle 4,5 Monate läufig, und ist schon Wochen vorher gestresst, ängstlich und schreckhaft. Mittlerweile wird sie 3,5 Jahre und es hat sich nicht geändert.

 

Ich hab einiges durch, genaues kannst du hier nachlesen:

 

http://www.polar-chat.de/hunde/topic/93670-die-hormone-spielen-verr%C3%BCckt-kastration-als-l%C3%B6sung/?hl=%2Bm%C3%BCcke+%2Bl%C3%A4ufigkeit#entry2314940

 

http://www.polar-chat.de/hunde/topic/95266-hom%C3%B6opathie-und-die-hormone-ist-das-normal/

 

Letztendlich bin ich dann bei einem Endokrinologen gelandet, der dann quasi als Zufallsbefund Morbus Addison diagnostiziert hat (seine Worte vor dem Test: "ich glaub's eh nicht, aber nur damit wir es ausgeschlossen haben"). Das hat im Prinzip nichts mit den Läufigkeiten zu tun, aber da die Hormone natürlich alle irgendwie zusammenspielen, haben wir uns erst mal um Addison gekümmert.

 

Bei Mücke war es so, dass die Phasen NACH der Läufigkeit, also während der Scheinträchtigkeit, die besten und entspanntesten waren. Bei einer Kastra hätte man ihr diese Phasen aber auch weggenommen.

 

Vorläufiger Zwischenstand: Mücke hat seit 9 Wochen testweise den Kastrations-Chip und während es anfänglich gut aussah, hat sie im Moment wieder eine ziemliche Stress-Phase. Laut Aussage des Endokrinologen sollte sich das auch nicht mehr ändern, weil jetzt die hormonelle Ruhephase ist. Laut seiner Aussage braucht sie anscheinend das Progesteron, um stabil zu sein. Und wie es jetzt weitergeht? Keine Ahnung, am 10.8. hab ich wieder Termin bei ihm, dann überlegen wir weiter. 

 

Edit: beim Endokrinologen bin ich eigentlich gelandet, weil ich die Schilddrüse in Verdacht hatte und da eine fundierte Meinung wollte, ob evt. subklinische Unterfunktion vorliegt. Aber das hat er mir schlüssig erklären können, dass die Schilddrüse ausscheidet.

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Das klingt ziemlich genau nach Jody.

Die Phase nach der Läufigkeit ist sehr entspannt, und dann kommt schon die Angstphase vor der nächsten Läufigkeit. Und eben dies lässt mich auch zum nicht kastrieren tendieren.

 

Der Kastrationschip ist auch für Hündinen? Das wusste ich garnicht.

 

Ich werde auch mal einen Spezialisten hier in der Gegend suchen.

 

Man bin ich froh das Barney sich nicht dafür interessiert! Das alle 4 Monate in Kombi würde ich nicht aushalten!

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Zlavia wird (teilweise) auch schon nach 4,5 Monaten wieder läufig (ca. einmal waren es nur 4, dann mal 5 1/2 - keine wirkliche Regelmäßigkeit).

 

Sie ist ein paar Wochen vorher dann -  naja, eigentlich auch ängstlich gestresst - sehr pöblig, "aggressiv"....... Während der Läufigkeit ist sie dann sehr friedlich! Zum "Geburtstermin" hin wieder gestresst.

 

Ich war bei zwei Tierärzten und habe zwei Meinungen - der eine empfiehlt die Kastration, der andere ist absolut dagegen  :mellow:

 

Schilddrüse haben wir auch checken lassen, war O.K. Ich finde es halt echt auch heftig, daß sie eigentlich kaum Phasen hat, die nicht völliger Hormonachterbahn unterliegen. Sie ist ja auch recht ausgeprägt Scheinschwanger (aktuell auch wieder). 

 

Bin auch mal gespannt, was hier noch so kommt!! Denn mit Tipps kann ich eben auch nicht dienen........

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Zumindest in Österreich ist er für Hündinen zwar nicht zugelassen, wird aber verwendet.

 

Vom operativen kastrieren hat mir der Endokrinologe erst mal abgeraten, weil er meinte "das kann bös nach hinten los gehen bei Ihrer Hündin" Deswegen haben wir uns zum Testlauf mit dem Chip entschieden - und so wie es im Moment aussieht, wäre eine Kastration wohl wirklich ein Fehler gewesen.

 

Tja, dann steh ich allerdings auch wieder vor der Frage, wie ich ihr in den Phasen vor und während der Läufigkeit helfen kann :think:

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Okay, scheint also gar nicht so selten zu sein das Ganze.

 

Ich schwanke eben echt zwischen Kastration und nicht Kastration.

Einerseits helfen ihr die Läufigkeiten eindeutig und sichtbar beim Erwachsen werden, andererseits ist es ein Spießrutenlauf und man kann fast 4 Wochen lang kaum mit ihr vor die Tür, weil sie sich da so reinsteigert.

 

Beim Chip bin ich eben einfach skeptisch. Barney war total verändert mit Chip, dauermüde und motivationslos. Kastriert ist er gar nicht so, sondern aufgeweckt und immer für Spaß zu haben.

 

Ich werde wohl mal in eine Tierklinik fahren die darauf spezialisiert ist. Dafür muss ich mir aber einen Tag Urlaub nehmen, weil die leider 200km weg ist und dass geht erst nächsten Monat wieder.

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Wirklich helfen kann ich jetzt auch nicht, aber Jacki war eine richtige Schissbüx zu Anfang, aber so richtig. Nach der ersten Läufigkeit (mit ca. 9 Monaten) haben wir sie kastrieren lassen (Eierstöcke sollten zwar drin bleiben, aber da alles entzündet war, wurde komplett leergeräumt). Jacki ist erwachsen geworden, immer noch zurückhaltend aber auch sehr selbstbewusst geworden. Die lässt sich beileibe nicht mehr alles gefallen, ist wachsam, aufmerksam - eben Jacki.

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Ich kenn Jacki ja, sie ist eine tolle geworden.

 

Mit normaler Ängstlichkeit habe ich auch gar kein Problem, aber das ist wirklich ein reinsteigern in Situationen. Ich muss mal schauen ob ich das filmen kann. Sie ist nicht mehr erreichbar.

 

Sie ist ja im Normalfall auch eher ein Hund der ganz genau hinhört, aber vor und während der Läufigkeit ist das wirklich extrem.

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Mücke war und ist auch in den guten Phasen ängstlich/vorsichtig. Das ist ihr Wesen und das ist voll OK. Wenn wer an der Tür läutet, wartet sie 5 Meter hinter mir, ob das eh niemand gefährlicher ist. So nach dem Motto "Frauli geh du lieber vor".

 

Wenn ihr Personen unheimlich sind (weil klackernde Absätze, raschelnde Tasche, etc.) muss sie stehenbleiben und sich das aus der Entfernung ansehen. Wenn ich ihr dann sage "ich habs gesehen, das ist in Ordnung" können wir weiter gehen. Soweit, so gut und kein Problem.

 

Aber in den schlechten Phasen ist einfach ALLES unheimlich. Permanent, den ganzen Tag. Und zum Teil wird sie fast panisch.

 

Vor einer Woche, Hitzewelle, im Schlafzimmer hat es 28 Grad. Alle Fenster sind offen, aber die Luft steht. Dann endlich, ein leichter Wind kommt auf und die Vorhänge im Schlafzimmer bauschen sich ein ganz klein wenig auf.

 

Tja, da hat Mücke beschlossen "hier kann ich nicht bleiben" und hat sich zur Wohnungstür gestellt "komm, wir gehen jetzt". Dann ist sie 20 Minuten auf- und abgelaufen und war nicht zu beruhigen. Erst als alle Fenster zu waren, hat sie sich wieder hingelegt und weitergeschlafen (ich hab nicht mehr geschlafen, mir war's zu heiß :wacko: )

 

Oder: Wir gehen im Wald spazieren. Alleine. Eine Strecke, die wir häufiger gehen. Wir treffen weder Mensch noch Hund und auch kein Reh. Die ersten 15 Minuten waren einigermaßen OK, danach hat sie sich nur mehr hinter mir versteckt, ständig nach links und rechts gesehen, ob da eh nichts gefährliches daher kommt. Wenn sie mal ganz kurz zum schnüffeln stehen geblieben ist, hat sie nebenbei die Gegend gescannt und dann ganz schnell wieder zu mir aufgeschlossen, um wieder hinter mir in Deckung zu gehen.

 

Das ist doch kein Leben, sowas :(

 

Und wenn dann alles einfach zuviel wird, dann flippt sie aus. Von Null auf Hundert in drei Sekunden. Sie ist dann nicht agressiv, aber sie bekommt so einen irren Blick und irgendwo muss sie sich dann abreagieren. Meist an mir in Form von anspringen :ph34r:

 

Ist es bei euch so ähnlich, Jody? Faszinierend find ich, dass es Jody auch in der Scheinträchtigkeit am besten geht. Das hab ich bisher in der Form noch von keinem Hund gehört.

 

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Wir wollten Luzie eigentlich nicht kastrieren lassen, aber ihr Zustand nach der 3. Läufigkeit war Mitleid erregend. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie sich gut gefühlt hat.

 

Luzie ist eine lustige, stets gut gelaunte und muntere Hündin mit einem Lächeln im Gesicht. Und wenn so ein Hund, und das auch noch im Urlaub am Strand, wo es sonst nur "Vollgas" heißt, den ganzen Tag mit gesenkter Rute und hängendem Kopf durch die Gegend tapert, stimmt wohl was nicht.

Im normalen Leben ist sie eine kleine Komposttonne, sprich, sie frisst alles und das gerne. Selbst ihr Appetit war ihr vergangen. Wir haben uns dann zur Kastration entschlossen und haben nun unseren gute-Laune-Hund wieder.

Sie hat sich im Wesen überhaupt nicht verändert.

 

So, wie du das Verhalten von Jody beschreibst, würde ich nicht zögern. Ich habe oft gehört, dass das Verhalten von Hündinnen von Läufigkeit zu Läufigkeit extremer wird, wenn sie halt solche Anzeichen wie Jody zeigen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass sich die betroffenen Hündinnen nicht besonders wohl in ihrer Haut fühlen.

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