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Hundeforum Der Hund
Sarah-Anna

Verzweiflung mit 3 Chihuahuas... Nicht stubenrein, kläffen, hauen ab

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Hallo,

bin komplett am Ende mit meiner Geduld, meinem Verständnis und so richtig am Verzweifeln....

Meine Hunde bringen mich zur Verzweiflung, weil sie ständig reinmachen, kleffen, abhauen und nicht folgen, sondern wenn, dann immer nur mit am Boden auf den Rücken legen und zittern vor Angst reagieren, schaut man dann weg, machen sie den nächsten Blödsinn... Hatte schon sehr viele Hunde verschiedenster Rassen, aber da waren noch nie solche Probleme, wie mit den Chihuahuas...

Folgende Situationen umgeben mich: ich gehe abends mit ihnen gassi...sie erledigen alles- ich gehe schlafen und sie pinkeln hinein, aber nein, nicht einmal... Gestern hatte ich fünf Lacken!

Am liebsten auf Teppiche, weswegen ich mich bereits von ihnen getrennt habe. Selbst nach 30 Minuten habe ich Lacken oder Haufen. Ich habe es schon probiert, sie einzusperren, aber selbst da pinkeln sie in den Transportkäfig... Sie legen sich ja auch auf die angepinkelten Teppiche... In der Nacht kleffen sie oft, was aber kein melden ist, dass sie Gassi müssen, denn wenn ich sie rauslasse, dann schauen sie mich nur doof an. Sie machen aber auch untertags rein, wenn wir zu Hause sind, wir erwischen sie nur nie... Hab sogar mal Überwachungskameras aufgestellt, aber leider nie wen erwischt.

Sie kleffen auch bei sämtlichen fremden Hunden, obwohl sie andere Hunde vom Reitstall her gewohnt sein sollten...

Nun mal zu meinem Tagesablauf: ich stehe in der früh auf und lasse die Hunde in den Garten, dann putze ich mal ca 20 Minuten ihre nächtlichen Geschäfte weg... Dann unterrichte ich in der Schule und komme mittags nach Hause, dann lasse ich die Hunde wieder in den Garten, danach füttere ich sie und dann fahren wir bis am Abend in den Reitstall, wo ich reite ind auch Reitunterricht gebe...die Hunde sind eigentlich ständig bei mir, oder sitzen auf irgendeinem schoß.Dann folgt gemeinsames kuscheln vor dem Fernseher. Vor dem schlafengehen lasse ich sie entweder in den Garten, wo sie oft abhauen und sich in der Nachbarschaft verköstigen, denn die kommen irgendwie durch jeden Zaun und sind so schnell mit dem abhauen, dass man dem nicht Herr wird...schaut man auf einen Hund, ergreifen inzwischen die anderen zwei die Flucht... Wenn sie nicht abhauen, dann machen sie ihre Geschäfte, oder auch nicht, denn manchmal haben sie keine Lust und schauen nur blöd...auch wenn ich dann eine runde gehe, machen sie nicht immer...vor allem keinen Haufen.

Nun mal zu den Hunden:

Bronwnie (5j.) hatte ich als erstes. Damals war ich single und lebte mit ihm in einer Wohnung...ich nahm ihn überall hin mit und es gab keine Probleme mit ihm, außer, dass er in fremden Wohnungen markierte. Ihn bekam ich mit knapp einem Jahr von einer die sehr viele Hunde hatte und wo er mit dem stress nicht zurecht kam, er war damals auch sehr emotionslos, was sich aber gelegt hat.

Lucy (6j) bekam ich ein halbes Jahr später von der selben Dame. Sie hat große Angst vor fremden Menschen, was bedeutet, dass sie panisch davon läuft, wenn jemand auf sie zu geht... Vertraut sie erstmal jemandem, ist sie extrem kuschelig und verschmust. Die Angst kommt aus Welpenzeiten, da sie als die Tochter der Vorbesitzerin mit ihr am Arm die Stiegen runtergestürzt ist und sie sich da das Beinchen gebrochen hat.

Gleichzeitig, als ich sie bekam, kam ich mit meinem Lebensgefährten zusammen. Da waren die ersten Probleme mit dem rein machen. Aber ich konnte leider nicht zuordnen wer es war... Dann zog ich ins Haus meines Freundes und seither wurde es immer schlimmer.

Dann ergab es sich, dass ich einen Welpen adoptierte... Eine Tochter von Brownie.

Zoey (3j): ist die Tochter von Brownie und brachte Freude in das Leben von Lucy... Seither spielt Lucy mit anderen Hunden. Ich machte mit ihr das typische Prozedere, um einen Welpen rein zu bekommen, und hab die anderen auch gleich mitmachen lassen, in der Hoffnung, dass das dann ein für alle mal gegessen ist... So ist es aber nicht... Sie machen alle rein... Egal ob vorher lange gassirunden gegangen, oder nur in den Garten gelassen. Zoey, begann mit dem kleffen und da zog Brownie mit... Seitdem stürmen sie auf fremde Hunde kleffend hin, haben aber Angst vor ihm... Zoey windet sich dann unter der Nase des fremden Hundes, legt sich am rücken und zieht die lefzen in die höhe, um sich zu unterwerfen, wie Welpen es tun... Es ist jedenfalls furcht bar mühsam...

Bin schon so verzweifelt, am liebsten würde ich sie am Mond schießen... Habe auch schon verschiedenste Konstellationen ausprobiert, indem ich immer jeweils einen Hund bei einer Freundin hatte, um zu sehen, ob sich was ändert... Aber nichts aussagekräftiges passierte.. Mal ein paar Tage Ruhe und dann wieder Seen und Minenfelder...habe alles versucht: habe ignoriert, habe beschimpft, habe eingetaucht... Nichts hilft...Brownie hat durch diese Situation immer wieder Stress, sodass er sich in einen dunklen Winkel verzieht und dort hächelt...

Ich bin verzweifelt und weiß echt nicht mehr, was ich tun soll, letzte Nacht konnte ich nicht schlafen, weshalb ich öfters Aufstand und ich hab alle drei Stunden geputzt...

Hat wer einen guten Rat?

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Hmmm, keiner traut sich, ich mich eigentlich auch nicht richtig.

 

Weil, so mit schimpfen und "Nase-eintauchen" ändert sich nur das Verhältnis und nicht das Verhalten,

und das, dachte ich, sei schon Allgemeingut.

 

Sollte ich also keinem nächtlichen Schabernack aufgesessen sein,

bei dem obigen Beitrag,

dann würde ich mutmaßen, dass die Hunde sich in erster Linie an den anderen Vierbeinern orientieren und

zu wenig am Menschen.

 

Und von einer passenden Beschäftigung habe ich auch nichts gelesen,

sollte man aber finden. Ist für jeden Hund wichtig. Auch canide Knirpse brauchen eine Förderung/Förderung

des Kopfinhalts.

 

Ansonsten bleibt nur der oft genutzte, dennoch durchaus richtige Vorschlag,

einen guten Hunde-Trainer zu engagieren.

 

Viel Erfolg

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Wusste ich doch, warum ich mich nicht "getraut" habe und immer dachte "Hannemann, geh du voran!"!

Danke!

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Wie kannst du denn die Nase eines der Hunde in eine Pfütze tauchen, wenn du nicht weißt von wem sie kommt?

Zumindest sagtest du ja, das du sie nie dabei erwischst. Mal abgesehen davon dass Nase eintunken keine sinnvolle

und gesunde Maßnahme ist.

Ich bin kein Hundeexperte, aber ich lese auch kaum richtige Beschäftigung raus.

Wenn ich das richtig verstehe, kommen die Hunde nur mal kurz in den Garten und du bist dann mehrere Stunden auf Arbeit.

Und wenn du dann wieder kommst, kommen sie wieder nur kurz in den Garten. Bekommen sie keinerlei Beschäftigung

und Auslastung von dir?

Denn dann würde mich deren Verhalten nicht sehr arg wundern.

Wenn sie draußen ihr Geschäft gemacht haben, lobst du sie ja wahrscheinlich schon, oder? Gehe ich jetzt mal von aus jedenfalls.

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Also zuallererst fällt mir auf, dass du kein Gassi mit den Hunden gehst. Entweder Garten oder Reitstall (Reitstall zählt für mich nicht als Gassi, weil beim Gassi konzentriert man sich ausschließlich auf den Hund).

Wäre für mich schon mal Punkt 1: Hör auf mit dem Garten und geh stattdessen raus.

Chihuahuas sind mega schlaue Hunde, die beschäftigt werden wollen. Das sind keine Accesoires die so nebenher laufen. Die brauchen Aufmerksamkeit, Konsequenz, Beschäftigung.

suche dir bitte einen Hundetrainer, der dir den richtigen Umgang mit Hunden erst mal von der Pike auf beibringt (nein man taucht Hunde NICHT mit der Nase ins Pipi) und dann mit dir an Rudelverhalten arbeitet und wie du lernst , dich so zu verhalten, dass die Hunde sich an dir orientieren.

Alles Gute

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Weil, so mit schimpfen und "Nase-eintauchen" ändert sich nur das Verhältnis und nicht das Verhalten, und das, dachte ich, sei schon Allgemeingut.
 

Besser kann man es nicht ausdrücken!  :)

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Hm kurz und knapp.

 

Überlege mal für was Du wirklich Zeit hast und setze Prioritäten. So wie es aus meiner Sicht ausschaut hast Du definitiv zu wenig Zeit dich auch nur  um einen Hund zu kümmern oder eben ein Pferd und dem ganzen drumherum.

 

Sicher hast Du die Hunde immer dabei. Das glaubst Du, aber in Wirklichkeit sind sie ständig mit sich selber beschäftigt oder bei anderen Menschen.

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Wie wäre es wenn du morgens und mittags anständig mit ihnen Gassy gehst? Mal was ganz neues ausprobieren? Mit Hunden gassy gehen und sie nicht als Schoßhündchen ansehen, wäre mal ein gaaaaaanz neuer Versuch hu?

 

Im Reitstall sind sie bei dir und sitzen auf dem Schoß von Menschen, morgens lässt du sie in den Garten und Mittags auch nur und das berichtest du hier so locker und erzählst von Probleme. Ganz ehrlich; ich würde dir auch in die Bude pinkeln.

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Also zuallererst fällt mir auf, dass du kein Gassi mit den Hunden gehst. Entweder Garten oder Reitstall (Reitstall zählt für mich nicht als Gassi, weil beim Gassi konzentriert man sich ausschließlich auf den Hund).

Wäre für mich schon mal Punkt 1: Hör auf mit dem Garten und geh stattdessen raus.

 

 

War auch mein erster Gedanke

So kannst du dann schauen das alle ihr Geschäft gemacht haben

 

Sieht wirklich danach aus als wenn die Hunde nur so nebenherlaufen und keine Struktur da ist.

Auch wenn du sie ständig dabei hast wird sich ja nicht wirklich gekümmert also machen sie ihr Ding

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Wurde ja schon im Grunde gesagt.

Deine Hunde sind schlicht weg unterfordert.

Und wahrscheinlich habt ihr auch keine gute Bindung. Woher auch wenn ihr nichts zusammen macht. Für die bist du nur die die sie anmeckert oder Taxi zum Stahl oder Türöffner zum Garten.

Meine Hunde würden weiß Gott nie auf die Idee kommen einfach so zum Nachbarn zu gehen. Außer es wäre was jagtbares durch gehuscht. Dann würden sie es versuchen.

Aber einfach so? Ne niemals.

Auch beim gassi gilt das gleiche.

Deine Hunde am Stall laufen lassen ist für solche Hunde einfach nur langweilig auch wenn immer was los ist.

Man traut es denn kleinen nicht zu aber Chis brauchen viel Bewegung und kopfauslastung.

Mindestens ein Spaziergang wo anders am tag von ca 1 std und mir jedem einzeln am tag so 10 min beschäftigen muss schon drin sein. Sonst wirst du keines der Probleme lösen. Und das pinkeln kann auch gesundheitlichen sein. Würde ich mal abchecken und auch mal gucken ob einer mehr trinkt.

Wäre das aus nem anderen Grund wären es wohl keine Pfütze sondern eher ein paar tropfen.

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