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Hundeforum Der Hund
jennyh95

Anspringen bei der Begrüßung

Empfohlene Beiträge

Hallo,

Mein kleiner Oscar (1 Jahr alter Collie Rüde) ist sehr kontaktfreudig und menschenliebend. Einerseits liebe ich das an ihm  :wub: ...andererseits ist es auch manchmal ein wenig anstrengend, wenn er jeden beliebigen Menschen, dem wir auf der Straße begegnen ausgiebig begrüßen möchte <_<....  :lol: ...Ich habe mich aber daran gewöhnt :P

(Ich habe wegen seiner sozialen Veranlagung jetzt sogar beschlossen ihn zu Besuchshund für Behinderten-, oder Altenheime ausbilden zu lassen  ^_^ )

 

Woran ich mich jedoch nicht gewöhnen möchte, ist dass ich ihm das Anspringen bei Begrüßungen noch nicht komplett abgewöhnen konnte. (In ungefähr 1 von 10 Fallen springt er vor lauter Freude an dem Menschen hoch)

 

Ich habe das bisher so geregelt, dass wenn wir Besuch bekamen, ich die Leute gebeten habe, Oscar erst Aufmerksamkeit zu schenken, wenn er sich beruhigt hat, um das überdrehte Verhalten nicht noch aufzuputschen, oder es positiv zu verstärken.

Ich dachte auf diese Weise kann er den Besuch auch in aller Ruhe beschnüffeln, ohne gestört zu werden. Wenn er sich dann RUHIG vor den Besucher setzt/legt/stellt, kann dieser ihn streicheln.

 

Diese Methode hat das Problem, wie schon gesagt zwar reduziert, aber nicht vollkommen ausgelöscht.

 

Habt ihr irgendwelche Ratschläge oder Tipps für mich , wie ihr euren Hunden das Anspringen komplett abgewöhnt habt?

LG Jenny :)

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Hmmm, hochspringen ist für mich überhaupt nicht akzeptabel. Bei mir wäre es mir an sich egal, aber bei anderen Leuten, Ältere, Unsichere, Kinder und hell gekleidete keinesfalls.

 

Freundlich finde ich das schon gar nicht.

 

Wahhscheinlich ist es dir zu 'hart', aber ich wehre das mit dem Knie ab und schicke den Hund auf den Platz.

 

Etwas 'harmloser' wegdrehen und auf den Platz oder den Hund an die Leine und gar nicht zu den Leuten hinlassen solange er so aufgeregt ist. Er kann auch im Sitzen begrüssen.

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Was ist er denn für ein Typ, was tut er sonst gern? Denn es geht ja nicht darum, die Freude zu hemmen, sondern anders zu kanalisieren. Ich kenne Hunde, die sich voller Eifer hinsetzen und die Pfote anbieten - Lieblingstrick eben. Sandor rast los und holt ein Spieli, das er dann präsentiert. Ein Hund den ich kenne zeigt eine sehr ausgedehnte und immer wiederholte Spielverbeugung, weil eben das bestätigt wurde.

 

Kurz gesagt, im Grunde finde ich es gut, ein Alternativverhalten aufzubauen. Bloß ist das ruhig hinsetzen, was viele dafür propagieren, meiner Erfahrung nach für viele Hunde eben keine echte Alternative, weil es komplett gar nicht zu ihrem Gemütszustand passt und eine unglaubliche Menge Impulskontrolle erfordert. Dieses Hinsetzen ist also nur für den Menschen eine Alternative, nicht für den Hund selbst. Also schaue ich lieber, welches Alternativverhalten beiden gefällt und entgegen kommt, dann geht das in aller Regel ruckzuck.

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Hier ein paar Tipps :

 

Tipp 1 "Ignorieren"

Sobald der Hund springt wird er nicht beachtet. Steht der Hund wieder mit allen 4 Pfoten auf dem Boden wird er NORMAL begrüßt bzw. behandelt, als ob nichts wäre. Wenn der Hund beim springen beachtet wird, ist es für ihn wie eine Belohnung auch wenn er mit dem Wort "Nein" oder ähnlichem bestraft wird. Er wird ja so beachtet und bekommt das was er will. Also wird er es dann immer wieder machen.

 

Fazit:

Wenn der Hund springt wird er nicht beachtet, also nicht angeschaut, mit ihm gesprochen oder ähnliches.

 

Tipp 2 "Überraschung !!!"

Bei dieser Möglichkeit wird der Hund, sobald er Andeutungen zum springen macht abgelenkt. Beispielsweise, jemand kommt zur Tür herein, und der Hund springt auf diese Person zu. Gleichzeit rufst du, zb. den Namen des Hundes und zeigst ihm ein Leckerli. Diese Möglichkeit kann jedoch nur angewendet werden, wenn der Hund sich durch Leckerlis ablenken lässt.

 

Tipp 3 "Ausharren"

Bei dieser Möglichkeit sollte, der Hund darauf trainiert sein, sich von anderen anfassen zu lassen. Wenn der Hund springt fängt der angesprungene die Vorderbeine im Sprung ab und lässt den Hund so ausharren. Der Hund hat dann relativ schnell die Schnauze voll von dieser aufrechten Position auf den Hinterbeinen. Er wird sich schließlich freiwillig wieder auf den Boden geben.

 

Fazit:

Sobald der Hund springt, werden die Vorderbeine locker festgehalten, sodass der Hund jederzeit freiwillig auf den Boden zurückkehren kann. So lernt der Hund schnell, anspringen kann ungemütliche Folgen haben.

 

Ich halte Tipp 1 für am Wirksamsten. Jedoch würde ich die Entscheidung nach der Persönlichkeit des Hundes richten.

 

LG

Saphirawolf

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Ich denke, da gibt es wirklich die unterschiedlichsten Ansätze, wie ja auch schon mein Vorschreiber schrieb.

Letztendlich mußt Du wissen, wie wichtig es Dir ist und wie schnell Du am Ziel ankommen möchtest.

Ich bevorzuge den 3. Tip. Ich bin aber auch jemand, der lieber schneller ans Ziel kommt und bevorzuge bei Fehlverhalten lieber klare Ansagen und mein Hund braucht diese auch schon mal öfters. Mit schlechtem Verhalten ignorieren komme ich bei ihr oft nicht weit.

Für mich ist das Anspringen ein klares Fehlverhalten. Ich finde es echt ätzend von fremden Hunden angesprungen zu werden, es ist einfach respektlos, ich möchte auch nicht von jedem fremden Menschen umarmt und abgeknutscht werden und tue das selber auch nicht.

Das Festhalten kann man in hartnäckigen Fällen auch noch verstärken, in dem die Testperson dem Hund ganz leicht, Betonung liegt aug leicht, auf eine Hinterpfote tritt. Das finden sie dann richtig sch..... Bei dem Hund eines Bekannten hat es nur 2 Reglementierungen dieser Art gebraucht und das Thema Anspringen war durch. Und das tut dem Hund nicht weh und schadet ihm nicht. Hunde untereinander reglementieren sich auch nicht anders. Würde er das bei fremden Hunden machen, bekäme er in vielen Fällen auch einen auf die Mütze

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Hmmm, hochspringen ist für mich überhaupt nicht akzeptabel. Bei mir wäre es mir an sich egal, aber bei anderen Leuten, Ältere, Unsichere, Kinder und hell gekleidete keinesfalls.

 

Freundlich finde ich das schon gar nicht.

 

Wahhscheinlich ist es dir zu 'hart', aber ich wehre das mit dem Knie ab und schicke den Hund auf den Platz.

 

Etwas 'harmloser' wegdrehen und auf den Platz oder den Hund an die Leine und gar nicht zu den Leuten hinlassen solange er so aufgeregt ist. Er kann auch im Sitzen begrüssen.

Das Problem ist, dass er nicht mich oder meine Familienmitglieder anspringt (bei uns hat er schon lange gelernt, dass er sich zwar freuen darf, aber er mit zuviel Überdrehtheit-sprich Anspringen, usw. keine Aufmerksamkeit bekommt).

Das Problem des Anspringend liegt bei Bekannten, die er nicht so gut kennt. Diese haben meist auch keine Hunde(-erfahrung) und deshalb sind sie sehr unbeholfen, was Maßnahmen beim Hochspringen anbelangt. Deshalb wäre es mir lieber eine Methode zu finden, bei der nicht der Angesprungene/Besucher, sondern ich reagiere.

LG Jenny  ;)

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Du mußt aber Deine Bekannten nurentsprechend anleiten, dann kriegen die das auch hin.

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Also Hund auf die Pfote treten etc. würd ich echt nicht...

 

Wir üben grade, dass unsere stattdessen die Hand am Knie mit der Schnauze berührt, am Ende soll es nur noch das Knie sein. Bis jetzt läuft es ganz gut, aber wenn es nicht 100% klappt, suchen wir uns ein anderes Alternativverhalten raus.

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