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Hundeforum Der Hund
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Welche Zusätze muss ich zufüttern?

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Hallo ihr lieben,

 

ich hoffe der ein oder andere kann mir helfen. Eigentlich barfe ich nicht und habe das in Zukunft auch nicht vor. Da Amina aber aktuell schwere Störungen des Magen-Darm-Traktes hat, darf sie aktuell, und im Moment auf unbestimmte Zeit, nur Schonkost bekommen, das ganze möglichst Proteinarm. Ganz am Anfang (Beginn war vor etwa 4 Wochen) gingen nur Reisflocken mit püriertem Hähnchen und pürierten Karotten. Aktuell bekommt sie gekochtes Pferdefleisch mit Kartoffeln und Karotten, hin und wieder Hüttenkäse. Auch das kann sie nur kleingemacht vernünftig verdauen.

Nun reicht das ja sicherlich nicht aus um den Hund Gesund und ausgewogen zu ernähren. Sie Ist ein Collie und wiegt etwa 22Kg. Nun ist meine Frage: Was und und welchen Mengen muss man dazu füttern? Ich hoffe ja das ich bald wieder normal füttern kann, aber ich möchte aktuell natürlich auch nicht das sie irgendwelche Mangelerscheinungen bekommt.

 

Ich hoffe ihr könnt mir da ein paar Tipps geben.

 

Vielen Dank und liebe Grüße

 

Yvonne mit Amina

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Entscheidend wird sein, warum sie Verdauungsschwierigkeiten hat.

Gibt es denn eine gesicherte Diagnose?

Wurde die Bauchspeicheldrüse untersucht?

Futtermittelunverträglichkeiten ausgeschlossen?

Was macht die Schilddrüse?

Was hat sie noch für gesundheitliche Probleme?

 

Hunde können relativ lange auch einseitige Kost vertragen, da würde ich mir an Deiner Stelle erst mal keine so großen Sorgen machen.

Ich wäre mehr daran interessiert, was die Ursache ihrer Verdauungsprobleme ist.

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Hallo Yvonne,

was hat Amina denn für ein Magenproblem?

Bei kurzfristiger Fütterung von Schonkost braucht man keine Zusätze zu geben, allerdings wenn die Schonkost auf lange Zeit gefüttert werden muss, sollte man Calcium und ev ein gutes Vitaminpräparat geben.

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Amina hatte Giardien und daraus resultierend eine akute Darmentzündung. Dazu kommt aktuell eine scheinbar chronische Magenschleimhautentzündung. Sie hat gegen die Giardien ein Antibiotikum bekommen was natürlich auch nicht so der Brüller für die Darmflora ist. Nach wie vor hat sie aber massive und wiederkehrende Koliken die von Kokzidien hervorgerufen werden. Die TÄ möchte allerdings erstmal versuchen diese mit Ernährung in den Griff zu bekommen, da sich die Kokzidien wohl von Proteinen ernähren.

 

Die Blutwerte sind soweit alle in Ordnung, auch Schild- und Bauchspeicheldrüse funktionieren einwandfrei.

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Oh je, da würde ich lieber mal mit dem TA sprechen, denn bei einer chron. Gastritis können bestimmte Vitamine nicht richtig aufgenommen werden, ich glaube, dazu zählt auch die Vit.B Gruppe, das müsste dann gespritzt werden

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Ich muss mich berichtigen. Clostridien, keine Kokzidien. Sorry.

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Oha, das ist aber tricky!

Proteinarm zu ernähren, um Kokzidien auszuhungern, hat den Nachteil, dass man damit die Giardien anfüttert, denn die ernähren sich von Glucose aus Kohlenhydraten.

Meiner Meinung nach ernähren sich Kokzidien direkt aus der Darmschleimhaut, jedenfalls habe ich bisher nichts gefunden, das Proteine aus der Nahrung zum "Lebensmittel" von Kokzidien erklärt. Heißt aber nichts. Grundsätzlich soll die Kräuterbuttermilch (findest Du im barfers- link) gegen alle möglichen Einzeller im Darm helfen. Ich würde zunächst weiterhin Fleisch füttern, ruhig abgekocht. Einen (überwiegend) Fleischfresser proteinarm zu ernähren, kommt mir einfach ungesund vor. Entscheidend im Kampf gegen schädliche Parasitenmengen ist ein gesundes Immunsystem (darum werden auch Junghunde mit noch nicht oder Althunde mit nicht mehr ganz intaktem Immunsystem vermehrt befallen). Das Immunsystem eines Hundes kann, meinem Gefühl nach, nicht durch proteinarme Kost gestärkt werden. 

 

Sieh mal da: http://www.barfers.de/entwurmen_mit_kraeuter.html

http://www.gesundehunde.com/forum/showthread.php?s=156f0c86d4f7847872ae1cedd987ca54&t=133937&page=2

http://www.hundegesundheit-alternativ.de/wuermer-parasiten/wuermer-Kokzidien

 

Wenn Deine TÄ vllt. einen link zu diesem Thema hat, lass ihn Dir mal geben und dann teilst Du ihn vielleicht mit uns? Das würde mich freuen!

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Ich würde die Darmflora aufbauen, damit sollte auch die Kokzidiose und bei gegebenfalls vorhandenen Restbeständen an Giardien eine potenziell wieder aufkommende Giardiose in den Griff zu kriegen sein. So lange die Darmflora schlecht ist, haben die alle beste Ausgangsbedingungen. Wir haben das immer mit Fermentationsprodukten gut in den Griff bekommen, dauert aber natürlich einige Wochen. Empfehlen kann ich CD Vet Darm Aktiv aber das Angebot mit Fermentationsprodukten ist mittlerweile echt groß.

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Danke schonmal für die Antworten. Andrea, tut mir leid für die falsche Info, ich habe es einfach verwechselt. Den link aus dem gesundeHunde Forum habe ich auch gerade schon entdeckt und gelesen. Ich hoffe das es bald vorbei ist, denn wenn Amina solche Schmerzschübe hat und sie nicht ihr Novalgin bekommt bricht sie schon vor Schmerz. Sie tut mir einfach extrem leid.

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