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Hundeforum Der Hund
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Beckmann "Angst vor Wölfen" Doku im TV

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Na hör mal ;) , hast Du den Wolfsgegner nicht gehört? Auf sein eigenes MRT müsste er ein halbes Jahr warten und so ein verbotener Weise abgeschossener Wolf liegt binnen weniger Stunden in der Pathologie. Ist doch aber auch echt ne Sauerei *ironie*.

(...)

 

 

Der arme Mann kann ganz beruhigt sein: Wenn er verbotenerweise abgeschossen wurde, liegt er auch binnen weniger Stunden in der Pathologie!

 

(Ich hab's nicht gesehen. Beckmann halte ich nicht aus.)

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Wölfe, Bären, Luchse, Wisente - für all diese Tiere ist in Deutschland kein Platz. Ich denke nur an die Hysterie, als Bruno bei uns auftauchte. Und was hier nicht leben darf, wird bekämpft, zur Not auch illegal. Tiere ja gerne, aber schön zum Gucken hinter Gittern im Zoo. Dabei hat sich hier schon Einiges getan, in meiner Jugend war ich oft im Zoo Leipzig, da war ein Raubtierhaus (der Geruch!!!) mit Käfigen von 3x3m, da waren jeweils 2 Raubtiere drin. Man fand das völlig normal.

Aber in freier Wildbahn? Wölfe? Ich gebe zu, dass ich auch nicht mehr unbedingt mit einem kleinen Hund durch die tiefen Wälder in der Dübener Heide streifen würde, aber wenn man einige Regeln einhält, wird es wohl keine Wolfsbegegnungen geben. Die Jägerschaft hat Angst, dass die Wölfe sich am Wild vergreifen, die Schäfer haben Angst um ihre Schafe, also wollen sie keine Wölfe. Dabei gibt der Staat den Schäfern alle Hilfe, die sie benötigen - Geld für Zäune, für Herdenschutzhunde, selbst gerissene Schafe werden bezahlt. Und nicht in jedem Fall ist der Wolf der Übeltäter... Die Tierheime sind voll von Herdenschutzhunden, die gerne eine Aufgabe hätten.

Es wird immer ein Für und Wider bezüglich der Wölfe geben und vielleicht denkt man anders darüber, wenn man in einer betreffenden Gegend wohnt und der Hund ist weg, möglicherweise geholt von einem Wolfsrudel... Aber jedes Lebewesen hat ein Recht auf Leben und nur der Mensch ist immer wieder derjenige, der sich anmaßt zu bestimmen, wer leben darf und wer nicht. Deshalb kann ich mir solche Sendungen nicht ansehen - und welche mit Beckmann schon gar nicht.

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Das war das erste und das letzte mal, dass ich Beckmann angesehen hab.

Braucht man sich nicht wundern, wenn die Hetzjagd auf die Wölfe losgeht :angry:

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Hier im Vogelsberg / Spessart und Knüll gibt es Luchse. Interessanterweise sind es gerade die Jagdverbände, die zusammen mit Hessenforst für den Schutz und Erforschung der Luchse eintreten. Von Seiten der Jäger kommt hier keinerlei Forderung nach Abschuß, ganz im Gegenteil. Nebenbei zeigten die ganzen Luchskameras, daß wir auch wieder den Otter begrüßen dürfen, der ist auch wieder da. 

 

Mein Eindruck ist der, daß Ängste gegenüber Wölfen und Co vorallem aus der viehhaltenden Landwirtschaft kommen, insbesondere aus der Schäferei. Den Aufwand und die Zeit, sich ggf. mit Herdenschutzhunden zu befassen, der offenbar für einige zu groß. Ich denke, das gerade eben aus dieser Ecke die meisten Initiativen gegen die Wiedereingliederung von Beutegreifern jenseits des Fuchses kommen. 

 

Aber wie hieß es so schön in einem Cable bei Wikileaks damals über Deutschland: "Sie mögen die Natur sehr gern, aber sie muß zahm sein." (Über Problembär Bruno.)

 

so weit

Maico

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Luchse werden hier Oberpfälzer Wald/Steinwald/ Fichtelgebirge/ Bayr. Wald ebenfalls geschützt und beobachtet. Leider gibts aber auch hier immer wieder Gegner:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayerischer-wald-bermudadreieck-fuer-luchse-1.2494055

 

Und sollten hier in der Gegend Wölfe in freier Wildbahn auftauchen weren mit Sicherheit einige gleich nach Ausrottung schreien.

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