Jump to content
Hundeforum Der Hund
Faberi

Begegnungen, die im Herzen/Gedächtnis hängen bleiben

Empfohlene Beiträge

Was ein toller Fred. Berührt einen nur durchs lesen.

Ich denke oft an einen alten Herrn den ich in meinem alten Wohnort ein paar mal im Wald getroffen habe.

Immer dabei eine alte Ridgeback Hündin ohne Leine einfach lieb.

Ich habe als er mir eines Tages entgegen lief, meine 3 absitzen lassen, dass sie den alten Hund nicht ankläffen (in der Bewegung immer noch etwas schwierig). Dann fragte der Mann mich, wieso ich sie absitzen lasse und so entstand ein sehr nettes Gespräch. Nach einer Weile holte er aus seiner Jacke eine Brieftasche raus und zeigte mir 3 Bilder von seiner verstorbenen Frau, die diesen Hund unbedingt haben wollte. Er erzählte, dass er ihr am Sterbebett versprochen habe, immer auf diesen Hund aufzupassen und er genieße jeden Tag mit dem Hund, weil der ein Stück vn seiner verstorbenen Frau ist, der noch bei ihm leben darf.

Ich habe mich sehr zusammenreißen müssen nicht loszuflennen und das berührt mich bis heute.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, so alte Pärchen können schon rührend sein. Stimmt, alle erinnern sich meist an alte Menschen oder an Menschen, die auf den ersten Blick nicht zum Hund passen :D

 

Also das Fussel noch kleiner war, bin ich eine längere Strecke Auto gefahren und hielt kurz vor zu Hause noch an einem Park an. Der Park hat nur Wiese uns Trampelpfade, da das Grundstück doch recht arg am Hang liegt. 

Auf der engen Spur kam mir eine uralte Frau entgegen, an zwei Krücken, sehr langsam. Zu dieser sehr freundlichen, cleveren und resoluten Dame gehörte der größte Rottweiler den ich gefühlt je gesehen habe. So ein geiles Paar. Werde ich nie vergessen. 

 

Letztes Wochenende auf einem Turnier kam mir ein kleiner Wuschelmischling entgegen. ein kleines bisschen größer als ein Chi. Die Besitzer kamen hinterher und der Mann schnappte den Mischling mit einer Hand, setzte ihn auf den Beifahrersitz vom LKW und dann haben sie das Pferd verladen. Der Mann steuerte den LKW und die Frau nahm den Hund auf den Schoss, der wiederum auf ihre Schultern kletterte und es sich als Nackenkissen gemütlich machte. Und so rödelten sie mit drei Pferden im LKW und Hund als Nackenkissen davon. :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es ist schon einige Jahre her, da traf ich häufig eine Frau, so um die 40, schätze ich, die einen weiß-beige farbenen ca. dackelgroßen Mix, und einen reinrassigen Chihuahua hatte.

Der Chi hieß Herkules :-)

Herkules beschützte seinen mindestens doppelt so großen Freund vor was auch immer - lautstark, breitbeinig vor ihm stehend, und seine Drohung meinte der total ernst.

Der hübsche Kurzhaar-Chi gehorchte aufs Wort, und wenn man sich artig mit ihm bekannt gemacht hatte, und er einen mochte, war er auch nie mehr beunruhigt, dass seinem Freund etwas passieren könnte.

Herkules hatte die Begleithund-Prüfung abgelegt, gehorchte aufs Wort und lief absolut perfekt bei Fuß.

Die Frau war sehr nett und wir haben uns häufig unterhalten, aus beruflichen Gründen ist sie irgendwann weg gezogen. Fand ich sehr schade...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, und die älteren Duo's gibt es hier natürlich auch.

Der Mann mit den beiden Knieprothesen: hat vor 8 Wochen seine kleine liebe Hündin mit fast 17 Jahren gehen lassen müssen. Die Nieren versagten. Ich "kenne" ihn seit Jahren, er hat so sehr geweint als er es mir erzählte. Und ich mit ihm...

Er hatte die Hündin aus schlechter Haltung, sie ließ sich nicht anfassen usw., aber er hat sie mit Ruhe und viel Liebe (und zuviel Leckerchen) wieder mit Menschen vertraut gemacht, und sie war ein richtiges Seelchen.

Die Frau, die immer einen King Charles hatte, wird wohl keinen Hund mehr haben. Sie fragt immer ob sie Blaze mal streicheln darf, weil ihr ein Hund so sehr fehlt, und will wenigstens mal wieder kurz ein Hundefell spüren...

Herr N., Alkoholiker (hat den recht frühen Krebstod seiner Frau nicht überwunden), hatte einen Husky: verstorben an Darmkrebs.

Ich traf ihn und er sagte: "guck mal hier (zeigte auf das Hinterteil seines Hundes), meinst du, das ist was schlimmes?"

Da kam der Tumor schon hinten raus... der Hund wurde nicht vernachlässigt, in der Nacht prolabierte der Tumor. Chakko wurde erlöst... und für den Mann bedeutete das einen weiteren Absturz.

Nachdem er einen Entzug gemacht hat, und sein Leben wieder im Griff hatte, hat er einen RR-Brack-Mix aus dem TH zu sich nehmen können: der Hund war äußerst aggressiv im TH, konnte auch von den Mitarbeitern nur mit MK gehändelt werden.

Die beiden hatten genau eine einzige "Disskussion" - und Toby ist heute ein so in sich ruhender, lieber Hund!

Ich besorge den beiden immer Grünlippmuschel, für Toby, der hat es in den Knochen.

Herr N. gibt es nicht offen zu, aber gemessen am Verbrauch nehmen es beide ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei mir ist es eine ganz persönliche Geschichte, die vor Jahren begann und heute intensiver als je zuvor ist.

Beim Gassigehen traf ich immer mal wieder eine Frau in meinem Alter, mit einem großen schwarzen Doggen-Labbimix,namens Casper. Auffällig war, dass Caspar immer extrem langsam unterwegs war und sein Frauchen passte sich seinem Tempo an.

So schlichen die beiden über die Felder, dass ich schon vom weitem sehen konnte, welches "Pärchen" das ist. :D

Eines Tages, es stürmte wie verrückt, der Regen kam von quer und die Temperaturen waren eisig, aber trotzdem wagte ich mich mit meinen Hunden vor die Tür.

Kein Mensch war draußen, nur in der Ferne sehe ich Casper und sein Frauchen dem Wetter strotzen.

Als wir uns an der nächsten Weggabelung trafen, mussten wir uns anschreien, um uns verständigen zu können.

Es kam heraus, dass wir beide aus Hamburg kamen und wohl nur die Nordlichter so ein Wetter überstehen.

Wir lachten schallend und unsere Wege trennten sich.

Irgendwann sah ich die beiden nicht mehr und mich beschlich ein trauriger Gedanke.

Eines Tages, als ich wieder mit den Hunden unterwegs war, kommt mir das Frauchen auf dem Rad entgegen, ohne Casper.

Auf meine Frage, wo Casper denn sei, bricht sie in Tränen aus und erzählt mir, dass er friedlich in seinem Körbchen eingeschlafen wäre, während sie arbeiten war. :(

Sie würde so gerne wieder einen Hund haben, aber ihr Schichtdienst lässt es nun nicht mehr zu.

So stehen wir zwei fremden Frauen uns gegenüber und weinen um Casper.

Ganz spontan schreibe ich ihr meine Nummer auf ein Taschentuch und biete ihr an Hundesitter für Olivia und Louis zu werden.

Einige Zeit später laufen wir zum ersten Mal zusammen, lachen über unsere Begegnung bei dem Sturm und stellen fest, dass wir uns eine Menge erzählen können.

Sie ist nun meine beste Freundin, wir haben eine ganz enge Bindung zueinander und jede Menge Spaß zusammen. :)

Louis liebt sie abgöttisch und noch heute ist sie der Hundesitter.

Als wir dieses Jahr zusammen an der Nordsee im Urlaub waren, kam uns gleich wieder die Begegnung beim dem Sturm in den Sinn und wir mussten erstmal um Casper weinen. :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was für eine traurige und doch schöne Geschichte, Marisa.

... nur in der Ferne sehe ich Casper und sein Frauchen dem Wetter strotzen...

Wir streichen da mal ein "r", gell?!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Marisa, das ist ja eine Gänsehaut-Geschichte, traurig und schön zugleich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

 a060.gif

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wie traurig und doch auch schön *schnief*

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich sehe immer mal wieder eine ältere Dame mit ihrer Mopshündin.

Irgendwann wenn sich die Uschi dann bereit macht ihr Häufchen zu machen, zückt die Dame ihr Schäufelchen aus ihrer Tasche, die immer schon in einem Tütchen steckt und schiebt die unter Uschis Hintern. Irgendwann ist die Uschi fertig, Frauchen macht das Häufchen zu und packt das Schäufelchen wieder weg, zugleich werden Feuchttücher ausgepackt, Uschi ist inzwischen an der Flexileine wieder 5 Meter voraus und dann gehts los. "Uschi warte, wir müssen den Popo abwischen, Uschiii", ich weiß nicht ob sie das jemals schon geschafft hat, aber man hört sie noch sehr lange mit dem Hund einen Monolog führen... :lol:

 

 

Eine andere Begegnung hatte ich persönlich.

Ich war mit meinem Freund und Hund unterwegs. Wir sind in die Ubahn eingestiegen, trotzdem das es sehr voll war, waren aus irgendeinem Grund am Ende des Wagons die 8er Plätze frei, also sind wir darauf zugesteuert. Dort angekommen habe ich dann gesehen wieso da niemand sitzen wollte... Da lag ein RIIIIIIEEEESSIIIIIGER Kangal :blink: , in meinem ganzen Leben habe ich noch nie einen so großen mächtigen Hund gesehen, sah eher aus wie ein Löwe, aber zahm wie ein Schaf. Weder der Nici noch der Kangal haben den anderen Hund gesehen, und so lagen sie da beide am Boden und wir Menschen haben uns amüsiert. Erst als der Mann mit seinem Hund ausgestiegen ist haben sich die Hunde entdeckt und mussten sich mal an der Nase Beschnüffeln... Ein Bild für die Götter, ich glaube dem seine Pfote war so groß wie mein ganzer Hund :lol:. Und diese lustigen irritierten Blicke von beiden Hunden, die haben sowas komisches wohl beide noch nie gesehen  :lol:  :lol:  :lol:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...