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Hundeforum Der Hund
Laika2004

Angst vor Türeingängen

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Wir haben seit einigen Tagen eine kleine Hündin aus Ungarn. Sie ist scheu und sehr vorsichtig. Fiept, wenn sie in inneren Nöten ist, so auch vor jeder Eingangstür. "Ich würde gern reinkommen, aber ich trau mich nicht." Unglücklicherweise ist unser Flut etwas eng, und wenn dann noch die Katzen im Weg sitzen ... geht nichts. An der Leine fügt sie sich und kommt hinter uns her. Raus geht immer. Sie ist schon allein herein gekommen, wenn das Futter im Napf wartet. Tagsüber können wir die Tür auflassen und einfach warten, bis sie kommt. Ab Dämmerung geht das nicht mehr, weil wir sonst alle Tiere des Waldes bei uns im Haus kreuchen haben. Die schon vorhandene Hündin machts vor, nützt aber scheinbar nichts. Mit Leberwurst locken geht, aber bevor die Tür zugehen kann ist der Hund wieder draussen. Jemand eine kreative Idee dazu? Im Moment befestigen wir eine kleine Schnur am Geschirr und holen sie damit zurück. Mir wärs aber gefühlsmäßig lieber, sie käme freiwillig ...

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Ich würde den Hund immer ohne ihn zu beachten mit Leine und Geschirr rein führen. Dann merkt er, dass die Tür und der Flur völlig harmlos ist. Machst du ein zu großes Trara (locken, trösten etc.) machst du die Stelle nur noch gruseliger, da du dich für den Hund seltsam verhälst.

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Das sehr ich genau so wie Asti. Geschirr ist dabei gut, weil du die Hündin dann nicht den Hals zuziehst und es damit total unangenehm machst.

Mit dem Geschirr kannst du die Hündin ganz leicht, aber wirklich ganz leicht anlupfen und dann einfach mitnehmen.

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Das Problem haben viele Hunde aus dem Tierschutz. Offenbar wurden sie in der Vergangenheit durch Zuschlagen von Türen eingefangen, durch eben noch offen stehende und plötzlich geschlossene Türen in der Hölle gefangen oder auch in Türen eingeklemmt, um ihrer habhaft werden zu können.

 

Wichtig für Euren Hund ist, dass die Eingangstür niemals im Wind wehen oder gar zuschlagen darf (durch Zug oder so), sondern immer kontrolliert geöffnet und geschlossen werden muss. Am Anfang ist es gut und wichtig, wenn man die Tür geöffnet feststellen kann. Dabei sollte sie nicht von einem Menschen offen gehalten werden, sondern offen stehen (durch Anbinden oder Festklemmen gesichert).Die Katzen sollten in der nächsten Zeit nicht im Flur sitzen, wenn der neue Hund das Eintreten übt. Sperrt sie solange weg.

Es bedarf einiger Überlegung und Organisation, um das am Anfang umständliche Prozedere hinzukriegen, aber es lohnt sich. Und die Umständlichkeit nimmt mit jedem Übungsschritt auch ab.

 

Also: Katzen weg, Tür auf, sichern, dann beide Hunde im Garten anleinen und (wenn das möglich ist und die kleine Ungarin dabei nicht panisch wird) aus einiger Entfernung in gleichbleibend ruhigem Tempo auf die Tür zu, durch sie hindurch, durch den Flur ins Haus gehen und dort ruhig, aber ehrlich erfreut (wichtig!) belohnen. Du kannst dabei beruhigend und gut gelaunt mit den Hunden reden, denn Du weißt ja sicher, dass der Gang durch die Tür kein Problem darstellt. Erzähl ihr das einfach. Geht das gut, kannst Du das 3 - 4 x pro Übungseinheit nacheinander machen, immer mit lohnendem Erfolg im Haus (Futterbelohnung + echte Freude Deinerseits). Die alltäglich notwendigen Türpassagen sollten in der ersten Zeit ebenso verlaufen, also erst die Tür sicher geöffnet feststellen, dann mit den angeleinten Hunden in einem Rutsch durch Tür und katzenfreien Flur zur wartenden Belohnung schreiten. Ich würde das 1 Woche lang so üben. Kein großes Tamtam, aber konsequent ruhige, sichere, freundliche Führung durch's "Krisengebiet".

Funktioniert das gut in der Konstellation mit dem angeleinten Ersthund, wird derselbe Ablauf mit freilaufendem Ersthund geübt, wieder 1 Woche lang. Dann mit zwei freilaufenden Hunden. Dann geht es weiter mit wieder zwei angeleinten Hunden. Die Tür ist dabei aber noch geschlossen, die Hunde warten angeleint direkt bei Dir vor der Tür ab, bis sie offen (und sicher!) ist u.s.w. 

 

Erst wenn das sicher klappt können auch die Katzen wieder im Flur hocken.

Wichtig ist, jeden Übungsschritt erst zuverlässig absolvieren zu können bevor der nächste Schritt angegangen wird. Es darf keine Unfälle geben in dieser Übungsphase, sonst muss man erst wieder mindestens einen Schritt zurück.

 

 

Sie ist erst seit wenigen Tagen bei Euch und geht immerhin schon an der Leine mit Euch durch die Tür, da bin ich zuversichtlich und vermute, dass das Problem bald gelöst sein wird!

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Das Problem haben viele Hunde aus dem Tierschutz. Offenbar wurden sie in der Vergangenheit durch Zuschlagen von Türen eingefangen, durch eben noch offen stehende und plötzlich geschlossene Türen in der Hölle gefangen oder auch in Türen eingeklemmt, um ihrer habhaft werden zu können.

 

Ich denke, die meisten kennen einfach keine geschlossenen Räume. Und wenn, dann sind sie wohl eher mit schlechten Erfahrungen (Tierarzt) verknüpft.

Wichtig bei solchen Hunden ist, auch die Fensterscheiben abzuhängen (normale Vorhänge), da so mancher schon versucht hat, durch die Scheibe zu flüchten.

Bei den Türen, die in enge Flure führen, hilft oft Licht im Flur, auch am Tag. Und eben ein Zweithund, der souverän durch die Türe ins Haus, den engen Flur läuft.

Ansonsten wirklich Geschirr und Leine und den Vierbeiner ohne Zögern ins Haus führen.

Viel Erfolg.

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