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Hundeforum Der Hund
Rödräv

Ärger mit dem Vermieter wegen Leinenpflicht

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Hallo zusammen,

Vielleicht kann uns jemand von euch bei unserem 'problem' helfen...

Wir haben uns heute tierisch über unseren Vermieter aufgeregt, von dem wir bisher eigentlich dachten dass wir super mit ihm klar kommen (er ist super hilfsbereit und eigentlich total nett, mag unseren Hund). Es ging darum, dass eine Freundin von mir mit ihrem Hund zum spazieren gehen vorbei kommen wollte (sie hat einen 2 Jahre alten Rüden).

Wir haben auch noch eine 3 Monate alte Tochter und mein Freund ist schonmal mit unserem Hund (Rüde, 4 Jahre alt) im KiWa rausgegangen, ich hinterher. Da unser Vermieter vor der Tür Hecken am Schneiden war, hatte er wohl das Tor ausgelassen und so ist unser Hund natürlich raus zu dem anderen gelaufen (ich leine ihn hier vor der Tür nie an, da wir hier im Dorf das letzte Haus in der Straße sind und hinter uns nur noch Felder sind, außerdem hört er sehr gut und es hat sich auch noch nie jemand beschwert).

Nun hatte meine Freundin ihren Hund auch schon los gemacht und die beiden haben sich (direkt vor unserer Tür begrüßt, als plötzlich unser Vermieter angerannt kam und uns anschrie, wir sollten sofort die Hunde anleinen weil hier ja Leinenpflicht wäre und das so ja nicht geht (wie gesagt, er hatte sich vorher noch NIE beschwert und lobt ihn auch immer was er doch für ein braver Hund ist). Ich hab mich natürlich total aufgeregt, mein Hund hat das wohl gemerkt und hat plötzlich aufgehört mit dem anderen zu spielen und ihn angeknurrt, der hat das jedoch ignoriert und wollte weiter machen, hat ihn angrempelt und dann hat mein Hund ihn halt kurz auf den Boden geworfen um zu klären dass er jetzt ne Pause will, und dann war auch Ruhe und sie haben sich erst mal 'ignoriert'. Normales Hundeverhalten eben, sie kennen sich seit 3 Wochen und verstehen sich auch total gut.

Von der Situation war unser Vermieter jedoch noch mehr angenervt und hat uns weiter doof angemacht wir sollen die sofort anleinen, sonst könne er die Polizei rufen, da man ja gerade gesehen hat wie aggressiv die werden können. Dann ist mir der Kragen geplatzt und ich hab gemeint er soll aufhören so einen Mist zu reden und dass es keine Leinenpflicht gibt und das grade keine Aggressivität sondern normales Hundeverhalten war, aber er beruhte auf seiner Meinung und meinte alle anderen würden das hier ja auch so machen (was überhaupt nicht stimmt) und wir wären hier ja eine Gemeinschaft und da müsse man sich an regeln halten, dann haben wir sie halt angeleint und ich hab noch einmal versucht ihm das ruhiger zu erklären, aber er hat mich nicht mal ausreden lassen und gemeint er würde ja mit den Nachbarn ein Problem kriegen wenn er das uns durchgehen lassen würde und dass er das nicht nochmal sehen will.

Man muss dazu sagen, dass es hier wohl schon einen Vorfall gab wo ein kleines Kind 'angefallen' wurde, laut ihm, und dass die Leute von gegenüber wohl ein Problem mit ihren Nachbarn haben, weil diese wohl mehrere Hunde haben die auch angeblich viel bellen und ziemlich groß sind, aber da hat ja mit uns nix zu tun!

Man hat uns schon gesagt dass diese Nachbarn wohl auch Probleme mit nem Bauern hier hätten, weil sie ihre Hunde angeblich immer nur auf das eine Feld raus lassen und die alles voll kacken. Die Leute von gegenüber verstehen sich halt total mit unserem Vermieter und daher kann ich schon irgendwie verstehen, wenn er dann vor denen sein gutes Bild wahren möchte und auch nicht will dass man über uns redet als seine Mieter (auch wenn ich das total schwachsinnig finde aber was solls), aber das ist noch lange kein Grund einen direkt so anzuschreien, und vorallem bin ich der Meinung dass er das nicht verbieten darf, den Hund plötzlich anzuleinen wenn es vorher niemals mit irgendjemandem ein Problem wegen dem Hund gab und er nie gesagt hat man müsse die anleinen...

Liege ich falsch? Darf er oder die Gemeinde überhaupt was zur Leinenpflicht sagen? Wir sind hier ein kleines Dorf und gerade erst her gezogen, aber nach der Aktion würde ich am liebsten schon wieder Sachen packen und ausziehen...Danke schon mal für Antworten.

VlG

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Ich finde es unwichtig ob er recht hat oder nicht.

Ich würde einfach erst in den Feldern ableinen.

Nimm doch einfach Rücksicht so mach ich es ,so lässt es sich gut zusammenleben.

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Verstehe das Problem auch nicht. Wenn jemand mich bittet, anzuleinen, dann leine ich an. Wegen Hundehaltern, die diese einfache Regel der Höflichkeit nicht einhalten, gibt es eben immer häufiger generelle Leinenpflicht.

Und wenn mein Hund einfach auf die Straße liefe, um dort schon mal jemanden zu begrüßen, dann würde ich ihm mal beibringen, dass er nicht vor mir das Grundstück verlässt / um Ecken biegt oder sonstwas, wo ich gar nicht wissen kann, auf wen oder was er dort trifft. Das kann vom ängstlichen Kleinkind über den schnellen Radfahrer oder die Nachbarskatze bis hin zum hundehassenden Spaziergänger oder nicht so freundlichem Hund ja alles mögliche sein.

Also nachdem die Aufregung sich ja nun gelegt hat, würde ich die Situation nochmal aus dem Blickwinkel der anderen betrachten, Leine dran machen und das Thema ist durch :)

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Warum wirst du gegenüber deinem Vermieter, den du erst kurz kennst (und der laut deiner Aussage „super hilfsbereit und eigentlich total nett“ ist) so unhöflich?  

 

Wenn der Vermieter Bedenken hat, dann leine deinen Hund doch kurz an. Wo ist dein Problem? Ein wenig Rücksichtnahme – gerade wenn du neu in ein Dorf gezogen bist - tut doch nicht weh.

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Danke für die Antwort. Ich sehe das nicht so, dass das was mit Rücksicht nehmen zu tun hat, da ja niemand auf der Straße war und er auch hinter nem Zaun stand.

Es ist ja nicht so, dass wir ihn zu irgend jemandem hin rennen lassen (abgesehen davon, dass er sich für andere Leute sowieso nie interessiert).

Und wenn jemand auf der Straße ist, nehme ich ihn auch ab einer gewissen Distanz an die Leine oder halte ihn zumindest am Geschirr. Nicht, weil er was tut, sondern weil ich durchaus verstehen kann wenn jemand vor einem großen Hund (weißer Schweizer Schäferhund) Angst hat, wenn er nicht angeleint ist.

Es geht mir eher darum, dass er uns auf offener Straße zum Vorwurf macht dass wir quasi total Verantwortungslos handeln, obwohl vorher nie die Rede war von anleinen (es gab auch keinen Grund, da mein Hund sich nie mehr als 2 Meter von mir entfernt und das könnte er mit Leine auch) und er noch nie jemanden gestört hat, hier ist auch fast nie jemand auf der Straße.. Daher finde ich es extrem übertrieben.

Ich möchte mich später mit meinem Vermieter aussprechen und mich eben vorher informieren,wie die Rechtslage aussieht und ihm das ggf. mal klar machen, dass er uns da total grundlos so zusammengepfiffen hat und ich das kacke finde... Ich lasse mich nicht gerne so zum Deppen machen, ich meine er hätte das auch ganz normal sagen können, dass wir die Hunde bitte anleinen sollen und es wäre kein Problem gewesen. Aber da er ja schon direkt gedroht hat die Polizei zu rufen, würde ich das halt einfach gerne mal wissen...

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Achso,wie ich bereits geschrieben habe, habe ich ihn danach ja auch sofort angeleint (von wegen Rücksicht) und beleidigend bin ich auch nicht geworden, ich habe mich auch nicht seiner Lautstärke angepasst obwohl ich auch auf 180 war. Ich bin halt nur ein bisschen bestimmt geworden weil er mich nicht zu Wort kommen ließ .. Finde sowas einfach unmöglich sich so zu verhalten, grade weil wir hier 'neu' sind, wenn jemand mitbekommen hat was der für nen Aufstand gemacht hat haben wir wahrscheinlich demnächst auch nen 'bösen Hund' hier in der Nachbarschaft, nur weil die Leute uninfomiert sind, das muss doch nicht sein

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Liege ich falsch? Darf er oder die Gemeinde überhaupt was zur Leinenpflicht sagen?

 

Natürlich kann auch in einem kleinen Ort Leinenpflicht herrschen. In unserem Nachbarort zumindest ist das so. Und zwar nicht nur innerhalb der Bebauung, sondern auch bis 200 Meter (die sicher keiner nachmisst) außerhalb. Mag sein, dass ein unangeleinter Hund geduldet wird, aber wenn zwei Hunde im Spiel herumtollen, kann das Außenstehenden schon so Angst machen, dass sie aus Sicht von uns Hundehaltern übertrieben reagieren. Irgendwie scheint es ja auch länger gedauert zu haben, das Spiel, denn wegen 3 Sekunden fühlt sich garantiert keiner bemüßigt, die Polizei rufen zu wollen. Also einfach Rücksicht nehmen und die Hund erst im Grünen tollen lassen.

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Mal sehen wie es dann bei euch ausgeht wenn ihr ruhig miteinander redet. In solchen Fällen sagt man manchmal etwas was nicht so passend war.

Ihr würde ihn auch in Ruhe fragen was sein Problem ist und warum du das ohne Leine bis jetzt machen durftest und auf einmal nicht mehr und was genau seine Bewehgründe sind. Vielleicht erzählt er die Geschichte mit dem kleinen Kind genauer.

 

Und das mit der Leinenpflicht: es steht eigentlich in der Verordnung von der Stadt / Gemeinde ob Leinenpflicht ist oder nicht. Bei Privathäusern bzw. privaten Innenhöfen weiß ich es nicht aber aus Höflichkeit würde ich meinen Hund anleinen.

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Ich finde schon, dass das was mit Rücksichtnahme zu tun hat.

Es ist doch nicht so schlimm, seinen Hund anzuleinen, zumal nicht vorhersehbare Ereignisse im Wohngebiet (und wenn es auch am Ortsrand ist)manchmal bös ausgehen können.

Du kannst ihn doch nachher wieder frei lassen.

Also ich würde mich beim Vermieter entschuldigen!

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Darf er oder die Gemeinde überhaupt was zur Leinenpflicht sagen?
 

 

Innerhalb seines Grundstückes eindeutig ja ! Hier hat der Vermieter Hausrecht und kann Leinenzwang vorschreiben.

Ausserhalb , das kommt auf das Bundesland und die Stadt/Gemeindeverordnung an. Gibt es dort eine Leinenpflicht, könnte der Vermieter das Ordnungsamt verständigen.

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