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Hundeforum Der Hund
kaedschn

Verpflichtung, Loyalität oder doch was anderes

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Können sich Hunde ihrem Menschen gegenüber verpflichtet fühlen? Sind sie loyal oder hat das einfach nur mit Erziehung/Regelmäßigkeiten zu tun?

 

Bsp:

Ich komme nach dem Gassi gehen heim, Nici wird abgeleint. Wir gehen an der Wohnung von meinen Eltern vorbei, diese sitzen im Wohnzimmer mit der Leckerlitüte in der Hand und rufen. Nici bleibt stehen ich gehe weiter, er überlegt, schaut zu mir, schaut zu meinen Eltern und zack läuft er mir nach.

 

Abends gibts immer noch Schlafikuscheln bei uns im Bett. Er hüpft hoch, wir kriechen unter die Bettdecke, eigentlich schubbert er die Decke hoch und robbt drunter. Dieses mal sitzt er da und schaut betröppelt zu seinem Bettchen. Nach 1 Minute kommt er dann aber doch unter die Decke.

 

Kennt ihr das? Fühlt er sich verpflichtet noch zu kuscheln?

 

Machen eure Hunde sowas auch?

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Also bei Leckerchen würde Chrystal ALLES vergessen. Sei es Erziehung oder nicht.

Aber Chrystal ist sehr treu.

Wenn wir Abends zu Bett gehen, kommt sie erst nach oben, wenn wir beide oben sind. Sie ist immer das Schlußlicht.

Wenn Herrchen spät heimkommt, liegt sie so lange vor der Haustüre, bis er kommt, dann geleitet sie ihn zu Bett.

Wenn wir wandern sind und mal einer in die Büsche muss, dann besteht sie drauf, zu warten, bis wieder alle zusammen sind.

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Gute Frage.

 

Kann sicherlich keiner genau beantworten, aber ich halte es zumindest nicht für ausgeschlossen. Auch wenn die Verpflichtung nicht so zu verstehen ist wie beim Menschen (wobei... wer weiß worauf die menschliche Psyche eine Verpflichtung tatsächlich basiert ;) )

 

Deine beiden Beispiele mal genommen:

 

Du bist deines Hundes Bezugspunkt, sein Rudel, sozusagen. Er hat die meiste Zuneigung zu dir, hinzu kommt, dass du sein "Ressourcenspender" bist. Ohne dich kein Bett, ohne dich kein Mittagessen, ohne dich kein Kuscheln. Nicht dass das jetzt als Druckmittel von dir eingesetzt wird, aber genau so ist es doch.

Auf den Wolf "übersetzt": ohne sein Rudel keine Sicherheit, weniger (oder gar kein) Futter und keine Sozialkontakte.

Für einen Wolf müsste schon ein sehr wichtiger Grund existieren, um diese für ihn wichtigen Ressourcen aufzugeben. Und beim Hund ist das sicher auch nicht anders - eine Tüte Kekse von Leuten die er ganz ok findet sind einfach nicht so relevant wie du als Sozialpartner.

Beim Schlafen könnte ich mir vorstellen, dass er zwar gerne in seinen kuscheligen Bett liegen wollte - aber da gibt es eben dich nicht, und somit kein Kuscheln. Also entschied er sich gegen das Bett und für den Sozialkontakt.

 

Kennt ihr das?

 

Mein Hund ist eigentlich immer nur dem Magen verpflichtet :P Wobei wenn wir unterwegs sind - da bin ich schon sehr wichtig für ihn. Das würde ihn allerdings nicht davon abhalten, ERST den Keks zu holen und dann eben hinter mir her zu laufen :D

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Ich bilde mir ein, dass mein Hund mich gern mag... aber nein, allzu verpflichtet fühlt der sich wohl nicht, Kekse von anderen würde er immer erst abholen (wenn ich ihn ließe), er weiß ja, dass ich nicht weglaufe.

Und wenn ich Kuschelbedarf habe, dann fühlt er sich durchaus nicht unbedingt zuständig.

Hmmmm, nein, ich denke eher nicht. Aber dass andere Hunde sowas empfinden, halte ich schon für möglich, je nachdem, wie sensibel sie so sind. Vielleicht spüren sie unsere Erwartungshaltung (oder die Enttäuschung, wenn sie sich "falsch" entscheiden). Meiner ist ja ein bisschen stumpf unterwegs, den nimmt meine Enttäuschung in Kauf, wenn der Keks lecker war :)

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Kekse spielen wohl in vielen Hundeleben eine zentralere Rolle als bei uns hier :lol: :lol: :lol:

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Oliver:

"Kekse sind das Universum.

Der Jackpot.

Das Paradies.

Kekse sind Magie.

Kekse sind der Himmel.

Kekse sind ein Traum.

Kekse sind leider ein sehr rares Gut...

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Da ist doch wohl jeder Hund anders.

 

Mein Chap hat von Fremden oder Leuten die er nicht mochte, gar nichts genommen,

die hätten ihm auch ein Wiener Schnitzel oder 'ne Frikadelle anbieten können, er hätte nie was genommen.

Wenn Freunde, Menschen die er mochte, ihm was gegeben haben, hat er es genommen, ist 5 Meter wegegangen und hat es 

dann ausgespuckt.

Gefressen wurde Futter das vom Chef gegeben wurde, sonst nichts.

Hat ihm nie einer beigebracht, dieser Hund war so.

 

Doggie hingegen hätte jedes Futter von irgendwem genommen,

die Menschen aber wenn alles aufgegessen und nichts mehr zu erwarten war,

komplett ignoriert. Totaler Fresssack eben. Wie die meisten Cattle Dogs.

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Es geht hier ja eigentlich nicht um Kekse, zumindest war das nicht das Ziel meines Eingangsposts ;)

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Ein Hund ist auf seine Menschen angewiesen, ihnen sozusagenn auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Der Hund sieht das bestimmt nicht negativ, es seine Heimat, die er nicht verlieren will. Sogar wenn die Halter ihn schlecht behandeln.

 

Natürlich sind die Hunde individuell verschieden,  aber ein Hund, der seinen Halter nicht vertraut und nicht loyal zu ihnen ist, hat ein grosses Problem. 

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Och, ich interpretiere das anders: mein Hund fühlt sich anscheinend nicht verpflichtet (jedenfalls habe ich das noch nie so empfunden oder sein Verhalten so interpretiert), aber das wirkt auf mich auch nicht illoyal. Er ist nicht dafür zuständig, mich zu betüdeln, er muss nicht immer an mir kleben, wenn er mit anderen kuscheln will oder eben dort Kekse einsammelt ... naja, dann ist das eben so - vorausgesetzt, ich habe nicht vorher ein Verbot ausgesprochen (zB wegen seiner Rindfleisch-Intoleranz). Irgendwie hat er doch auch ein eigenes Leben mit ein bisserl Entscheidungsfreiraum (wenig genug), da ist es mir durchaus recht, wenn er sich nicht noch unnötig "schuldig" fühlt, wenn er mal fremd geht.

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