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Hundeforum Der Hund
Chicolito

Hilfeeeee, Chico wird zum Biest an der Leine...

Empfohlene Beiträge

Huhu zusammen, 

 

so lieb der kleine Racker ohne Leine ist, so gestört ist er mit der Leine. Ich kann ihn überall frei rumlaufen lassen, in der Regel hört er bzw. weicht mir nicht von der Seite. Das Problem ist allerdings, je länger ich er jetzt bei uns ist, desto giftiger wird er, wenn er andere Hunde sieht. Aber eben nur, wenn er an der Leine ist. Läuft er frei, rennt er hin schnuppert und dreht sich um und geht. 

 

Jetzt hatte ich ihn wieder an der Leine und ein bekannter Hund kam. Er kläffte wie bekloppt und ich dachte ok, ich mach ihn los... FEHLER.. er rannte wie ein Blitz hin und der Kampf war in vollem Gange - geht gar nicht!!

 

Wie kann ich ihm das gekläffe und biestige Getue abgewöhnen? Habt ihr ne Ahnung oder nen Tipp? Das wird von Tag zu Tag schlimmer und ich trau mich schon gar nicht mehr ins Dorf, weil Chico total rumspinnt dann :( Ohne Leine möchte ich ihn im Dorf auch nicht laufen lassen, wegen der Autos etc. 

 

Dankeeeee für Tipps

 

Gruß
Stephie

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Also, ich hab ja keine richtige Ahnung und bin neu im Hundegeschäft, aber bei meiner fing auch hier und da Gekeife an, erst haben die anderen gekeift und sie stieg irgendwann draif ein, jetzt nach ein zwei schlechten Erfahrungen keift sie manchmal auch selbst los.

Was bis jetzt (ohne Langzeiterfahrung) ganz gut geht ist a) die Leine so locker wie möglich lassen, also wenn du den Hund vielleicht schon siehst, bevor dein Hund ihn sieht und eben nich die Leine schon mal vorsorglich straff halten.

Und dann hab ich auch so nebenbei zum Bespaßen mit der Clickerei angefangen und den nehm ich jetzt auch immer mit. Wenn ich den Hund sehe, greif ich den schon und wenn meine ihn dann sieht den Hund, dann guckts erstmal nur und solang sie da noch ruhig guckt, click ich und belohne. Keine Ahnung, ob das so richtig ist, aber bis jetzt, war dann das click und Belohnung immer gleich viel wichtiger und danach ist sie auch ruhig am Hund vorbei. Aber kann auch Zufall sein, muss ich erst mal länger und bei speziellen Hundekollegen schauen gehen.

Man darfs halt zeitlich nich verpassen, dann ists zu spät.

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Nein Duoungleich, nicht wirklich. Denn meist sieht er den Hund vor mir und er versucht sofort zähnefletschend auf den Hund loszugehen. Ich habe ihn eigentlich immer, auch mit Leine, zu anderen Hunden gelassen, damit sie sich beschnuppern können. Doch von einem Tag auf den anderen wars dann vorbei. 

Ok, er ist jetzt gerade erst zwei Wochen bei uns, aber die erste Woche lief es gut und dann wurde es mehr und mehr. Am Anfang hab ich ihn dann zurückgezogen und versucht ihn zu beruhigen so von wegen .. was willst du denn von dem Hund, der ist doch ganz lieb, der macht dir nix. Entspann dich mal und lass doch den armen Kerl in Ruhe... aber das wird echt von Tag zu Tag schlimmer und er lässt sich gar nicht mehr beruhigen. 

Leine nutze ich auch nur dann, wenn wir im Dorf unterwegs sind, wobei das eher selten ist. Oder auch dann, wenn wir die ersten 100 Meter gehen, erst dann lasse ich ihn in der Regel von der Leine. Auch läuft er Nachmittags ab und an alleine ohne Leine durch die Gegend und rennt zu seiner Freundin in der Nachbarschaft. Da ist auch noch nie irgendwas gewesen.. eben nur mit Leine... 

Heute habe ich festgestellt, dass er sehr aufgewühlt ist, wenn er nen anderen Hund sieht und erst kurz winselt und dann loslegt... auch bei Katzen.

 

Das Problem ist eben, dass ich ihn im Dorf nicht ohne Leine laufen lasse, weil er nur hört, wenn er hören will. Findet er was interessant, rennt er los und ich kann ihn nicht mehr zurückrufen. Das müssen wir auch noch üben jetzt.. dringend!!

 

Das mit dem Klicken hört sich gut an Katse, da werde ich mich mal einlesen. 

 

Danke euch beiden

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Es kann auch allgemein durch Unsicherheit kommen. Meine neigt sehr dazu in unsicheren Situationen zu pöbeln. Ich führe sie normalerweise an dem Hund den sie anpöbelt vorbei. Wenn ich Spielzeug oder Leckerli dabei habe lenke ich sie etwas ab und ohne nehme ich sie frühzeitig auf die andere Seite und bleibe entspannt. Wenn Sie in die Leine springt schrenke ich sie mit dem Körper ein bisschen ein und gehe weiter (wenn ein größerer Bogen möglich ist dann gehe ich den Bogen) Es funktioniert fast immer ganz gut und mittlerweile pöbelt sie wirklich selten eher bei den Hunden, die sie schon von weitem ankeifen. Aber es wird langsam besser. Im Freilauf hatte sie auch ständig an mir geklebt und da ist mir die Unsicherheit aufgefallen. Das kam vermutlich dadurch,dass ich sie am Anfang in jeder Situation zu sehr kontrolliert habe. Vielleicht solltest du auch einen Trainer kontaktieren, denn ohne deinen Hund gesehen zu haben kann man nur im dunklen rumtapsen.

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Lies Dir mal den Link durch. Da wird das Problem über positive Bestätigung angegangen, auch weiterführende Literatur wird genannt und auch über Klickertraining findest Du auf der Seite einiges.

Muss jetzt leider in die Arbeit und kann nicht mehr schreiben. Vielleicht morgen. 

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Hallo,

 

mein erster Gedanke gerade war, dass es mit dem Territorium zusammenhängen kann.

Das kannst du ganz schnell rausfinden, wenn du einfach mal woanders hinfährst und da eine Std rumläufst und schaust wie er da reagiert.

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Er ist zwei Wochen bei dir und du kannst ihn schon frei laufen lassen?

Wow, das werde ich mich nicht trauen , auch wenn Luna sich sehr an uns orientiert.

Lese interessiert mit, denn Luna ist auch gerne mal auf Krawall gebürstet.

Tipps kann ich daher leider nicht wirklich geben , habe aber mit Ablenkung auch schon Erfolg gehabt.

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Duoungleich hab ich schon gemacht. Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist dass er mal ne schlechte Erfahrung an der Leine hat. Wobei ich auch etwas dazu tendiere, dass es ein Schisser ist ein kleiner :) Er hat vorhin mein Spiegelbild im Fenster gesehen - das fand er nicht gut und hat gleich angeschlagen.. 

 

Kaedschn, das wäre eine Möglichkeit, aber er hat auch am Sonntag am Strand gekläfft, obwohl da glaube ich gar nix war.. doch ein Auto, das dort entlang fuhr. Aber ich werde es mal testen. 

 

Bönchen: ja er folgt mir auf Schritt und Tritt und ist wirklich wie ein Schatten. Er läuft einige Meter vor und schaut sofort, wo ich bin. Das einzige dabei ist nur, dass er nicht hört, wenn er nicht will. Sieht er also einen anderen Hund - zu dem er ja dann sehr lieb ist - rennt er los. Es könnte aber auch ein böser Hund sein, dann hätte ich keine Chance ihn zurückzupfeifen :( Ansonsten kennt er alle Wege, Straßen etc. damit er immer wieder nach Hause findet. Außerdem rennt er auch alleine draußen rum - ab und zu :) Da seh ich schon an seinem Blick, dass er zu seiner Freundin will. Da lass ich ihn dann einfach raus und er flitzt hin. Kurz drauf kommt er wieder zurück :D

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Kaedschn, das wäre eine Möglichkeit, aber er hat auch am Sonntag am Strand gekläfft, obwohl da glaube ich gar nix war.. doch ein Auto, das dort entlang fuhr. Aber ich werde es mal testen. 

 

 

Wir hatten zwischendurch auch territoriale Probleme.

Das war hier auf den Standartstrecken, beim Essen unterm Tisch und am See auf dem Handtuch.

Also auch überall wo wir temporär waren.

 

 

(Ich hatte meinen schon am ersten Tag ohne Leine, er war aber auch nicht Leinenführig und hier fahren fast keine Autos ;)

nicht zum nachmachen geeignet :))

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