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Hundeforum Der Hund
Yunchen

Der Nachbarshund

Empfohlene Beiträge

Heyho.

 

Es ist soweit das Aushilfsfrauchen braucht einmal mehr Rat.. und da ihr mir auch beim letzten Mal so gut helfen konntet, wollte ich mich erstmal an euch wenden. :)

 

Mit Yunchen läuft es zur Zeit gut wie eigentlich auch immer. Doch nun stehe ich vor einem Problem, vor dem mich meine Schwester schon gewarnt hatte, dass es passieren könnte.. und bei dem ich absolut nicht weiterkomme. Yunchen wurde gebissen. Nicht furchtbar schlimm, sie hat keine sichtbaren Verletzungen davongetragen und der andere Hund lies auch sofort ab, als ich "Ey!" rief, aber passiert ist nun mal passiert. Es fing alles gestern am späten Nachmittag an, als ich sie abholen wollte. Ich schloss oben die Tür auf, begrüßte Yunchen, holte ein paar Sachen und wollte mich auf dem Weg machen. Auf halber Treppe klingelte dann mein Handy und ich kramte gerade in meiner Tasche um danach zu suchen, während Yunchen den nächsten Treppenabsatz schon erreicht hatte.

Mit lautem Getöse kam einer der beiden Nachbarshunde dann aus dem Garten gelaufen - Ich hatte vorher gar nicht bemerkt, dass die Tür offen stand. (Das ist ein Gemeinschaftsgarten, daher führt der Weg durch den Hausflur) Kurzes Schnuppern - die beiden kennen sich ja - dann Zack.. jaulte Yunchen kurz auf und ich rief auch schon, woraufhin sich die Fußhupe auf vier Beinen schon wieder verzog. Ich habe dann erst einmal Yunchen, die sich mehr erschrocken hatte als alles andere und nur bedröpelt hinterher sah, angeschaut, und mich dann nach den Nachbarn umgesehen, die ich nicht finden konnte.
Meine Schwester hat mir erzählt, dass seitdem dieser Hund unten neu eingezogen ist, permantent Radau herrscht. Er kläfft wie blöde, wenn sich jemand der Haustür nähert, selbst die Leute die hier wohnen, bellt er stundenlang wenig freundlich an. Unten am Gartentor wird jeder angeknurrt und so geht das auch weiter. Ich hab es bislang einfach immer ignoriert. Ich habe keine Ahnung ob es eine Rasse gibt für die das normal ist, aber ehrlich, ich in froh hier nicht zu wohnen. Manchmal wenn ich in der Mittagspause nicht allzu viel Zeit habe und nur kurz um den Block renne, dann hör ich den Hund so gut wie die ganze Zeit und ich wette die Nachbarn sind auch nicht so begeistert.. - Aber zurück zum Punkt.

 

Warum hat dieser Hund Yunchen gebissen und was kann ich dagegen tun? Ich kann dazwischen gehen, soviel ist klar - ich meine, gibt es irgendeine Möglichkeit, dass dort Frieden reinkommt? Ich will auch nicht, dass Yunchen jetzt super aggressiv anderen kleinen Hunden gegenüber ist, weil sie das damit in Verbindung bringt... - Noch gab es keine Anzeichen, weder in der direkten Situation, noch auf dem Spaziergang danach und der Begegnung mit anderen kleinen (und großen) Hunden, aber man macht sich ja schon Sorgen...

 

Ich hab schon überlegt, ob der Hund meinte er müsse sein (bzw ihr) Revier verteidigen, aber Yunchen lebte hier zu erst (obwohl ich keine Ahnung habe, ob das nen Unterschied macht..) und ich meine.. es war der Hausflur, das muss da einfach auch gehen, dass die sich mal begegnen können. Mit dem anderem Hund, der schon länger hier ist und nie Probleme gemacht hat, geht es doch auch... Falls dieser Hund das als ihr Revier versteht, was kann man dann machen?

 

Danke im Vorraus!

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Das ist dumm gelaufen, aber nicht mehr zu ändern. Solche Sachen passieren, gut dass es die Maus anscheinend erst mal locker weggesteckt hat.

 

Ich denke, da ist dringend ein Gespräch mit den Nachbarn fällig.

 

Mit Glück waren sie einfach auch nur nachlässig wegen der offenen Tür, es tut ihnen leid und sie werden an dem Problem arbeiten. Vielleicht sind sie auch eher hilflos, was das Verhalten des neuen Hundes angeht.

 

Weniger gut wäre, wenn die Leute nicht gesprächsbereit sind bzw. da absolut keinen Handlungsbedarf sehen. Dann müsste man auf jeden Fall den Vermieter informieren. Vielleicht wird beim nächsten Mal ein Bewohner gezwickt?

 

Was du tun kannst? Das Geschehene innerlich abhaken. Sonst spürt Yunchen es auf jeden Fall, wenn du angespannt und nervös mit ihr an diesen Hunden vorbei gehst.

 

Klar, das sagt sich so leicht. Aber einmal gezwickt ist kein Weltuntergang.

 

Vielleicht bevor ihr losgeht, einmal in den Hausgang schauen, ob die Luft rein ist und dann mit Yunchen raus - ohne Ablenkung, Handy läuten lassen, das kann in dieser Situation einmal ein paar Minuten warten.

 

Mehr kannst du wohl in deiner Situation als Aushilfsfrauchen nicht tun.

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Da würde ich mir auch keine allzu großen Sorgen machen ... immerhin lässt der Kleine sich von Dir verscheuchen. Ich würde diesen Bereich mit Hund an der Leine passieren, so dass Du den Zwerg immer rechtzeitig verscheuchen kannst. Das gibt yunchen die Sicherheit, dass Du die Situation im Griff hast und sie sich nicht kümmern muss, das Problem zu lösen.

Und wenn die Nachbarn dir Tür schließen würden, wäre das natürlich auch hilfreich, aber es ist immer besser, sich auf sich selbst zu verlassen, als auf andere. :D

Um yunchen würde ich mir nicht viel Gedanken machen, ein Hund wird nicht aggressiv, weil er mal gebissen wurde (auch wenn das eine gerne genommene Entschuldigung ist) sondern meist eher aus der daraus folgenden Unsicherheit, bei welcher der Halter nicht angemessen unterstützt. Und unter Unsicherheit allgemein scheint Yunchen ja nicht zu leiden, da wird das kein Problem sein :)

Meiner hat in den ersten zwei Jahren seines Lebens ordentlich den Hintern voll bekommen, ziemlich oft. Wenn ich konnte, habe ich das abgeblockt, wenn nicht, habe ich den anderen geschnappt und zum Teufel gejagt - nun ist Oliver vorsichtiger bei bestimmten Hundebegegnungen, aber aggressiv niemals, auch wenn Fusshupen attackieren.

Keep cool :)

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Hallo!

 

Danke für die Anworten und puuuuuh, da bin ich erst einmal beruhigt.

Es ist einfach ein bisschen schwierig manchmal, so als Neuling.. Meine Schwester briefte mich am Anfang mit: "Du musst in jeder Lage Ruhe, Souveränität und Gelassenheit ausstrahlen, damit Yunchen weiß, dass du die Dinge unter Kontrolle hast." - Ja, manchmal ist das nur leichter gesagt als getan.. Ich will ja nicht daran Schuld sein ihren Hund "verkorkst" zu haben. Ich werde später mal mit ihrem Lebensgefährten reden und vielleicht suchen wir dann zusammen mal die unsichtbaren Nachbarn und Besitzer des kleinen Stinktiers. Für den Fall der Fälle, dass sie sich nicht einsichtig zeigen, kann der Vermieter denn hier was machen? Soweit ich weiß ist das unten eine Eigentumswohnung und nur die beiden oberen Wohnungen sind vermietet.

 

Warum hat der andere Hund sie denn eigentlich überhaupt gezwickt?

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Na ja, schließlich hat der Vermieter auch dafür zu sorgen, dass seine Mieter in Frieden leben können.

Und Eigentümer reden da eher auf Augenhöhe miteinander als Mieter (deine Freundin) und die Besitzer des "Zwickers".

Miteinander reden ist immer das Mittel der Wahl. Vielleicht findet sich ja eine ganz einfache Lösung für das "Problem". "" deswegen,weil es bis jetzt ja noch keines ist.

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Einen ausgeglichenen Hund verkorkst man nicht so schnell, keine Panik :)

Wir haben alle ordentlich Fehler gemacht mit unseren Hunden und werden auch weiter welche machen.

Dankbarerseise schütteln die meisten unserer Vierbeiner wohl innerlich den Kopf ob unserer groben Unzulänglichkeiten, aber sie entwickeln nicht gleich böse Traumata, nur weil mal was blöde läuft.

Und da ist es wichtig, dass WIR auch nicht ewig dran denken, dass an dieser oder jener Ecke ja mal was passiert ist. Wie die Hunde machen: schütteln und weiter geht's :D

Das Treppenhaus sollte hundefrei sein bzw alle Hunde (auch Deiner) immer angeleint, dann ist das Problem ja schon keines mehr. Darauf kann man sich bestimmt einigen, ihr habt ja beide falsch gehandelt, indem Eure Hunde dort frei liefen - nich so gut auf engem Raum, den jeder als SEINS betrachtet.

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      in Hundeerziehung & Probleme


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