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Hundeforum Der Hund
Brynja

Ein kleiner "Angsthase" (diesmal nicht meiner :) )

Empfohlene Beiträge

Hallöchen.

 

Heute brauche ich auch mal euren Rat oder Tipps.

 

Es geht um einen 4 Jahre alten Viszla-Rüden von einer Bekannten, wo ich seit geraumer Zeit (einige Monate) einen Blick mit drauf werfe.

 

Er hat seit ~ 1,5 Jahren, immer mal wieder Angst draußen.

 

(Tritt nur bei der Besitzerin auf, nicht bei ihrem Mann)

 

 

Feb 14: Stromschlag am Zaun - erstmaliges Auftreten

Mai 14 : Geburt des Kindes, Besitzerin band ihn zwar weiterhin in alles mit ein, wurde aber wohl ruppiger zu ihm, auf Grund von Überforderung.

 

Oskar fing zu der Zeit auch mit Knurren an, schnappte Besuch ab, allgemein ruhelos.

(Das Verhalten tritt mittlerweile gar nicht mehr auf, seitdem daheim einige Dinge umgestellt wurden und die Auslastung wieder passt.)

 

Einige Monate trat nun auch das Angstverhalten nicht mehr auf (seit den Änderungen), bis vor einer Woche.

 

Diesmal war der Auslöser wohl ein Knall. (Von denen es auch in den letzten Monaten einige gab, jedoch ohne Reaktion von Oskar)

 

Er klemmt die Rute, zittert. Ansprechbar ist er noch, auch der Rückruf kein Thema, mehr mag er nicht tun.

Das Verhalten hält ca. 15 Minuten an. (mal mehr, mal weniger)

 

Es ist unabhängig vom Ort, der Zeit, manchmal direkt zu Anfang des Gassigangs, manchmal mittendrin, manchmal gar nicht, da wäre nun meine Frage, wie das am Besten zu handhaben ist.

 

Raus nehmen aus der Situation? Drüber weg laufen und sobald es nachlässt ein wenig Spaß haben und nach Hause?

 

- Mir ist aufgefallen, dass sie derzeit waaaaahnsinnig viel auf Oskar einredet, ich nehme bei ihr an, dass sie es aus Unsicherheit macht und entsprechend stärke ich ihr da gerade den Rücken und versuche sie etwas zur Ruhe zu bringen.

 

- Ich habe sie nun gebeten darüber auch Tagebuch zu führen. Also wann das Verhalten auftritt (auch, ob sie vorher evtl. irgendwas bestimmtes mit ihm geübt hat), wie lange usw. um da noch mal einen genaueren Überblick zu kriegen.

 

 

Lg

Chris

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kannst Du mal mit ihr zusammen (bzw. in ein wenig Abstand zu ihr) spazieren gehen, ihr sagen, sie solle alles wirklich so machen wie immer, und einfach nur schweigend beobachten?

Ich denke mir, es muss einen Auslöser geben, den die Besitzerin nicht wahrnimmt, ein Beobachter aber vielleicht schon. 

Ansonsten würde ich an Schmerzen denken oder an ein neurologisches Problem. Aber der unerkannte Auslöser ist wahrscheinlicher.

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Hey Andrea.

 

Das habe ich am Dienstag getan, aber ich finde, außer, dass sie derzeit wahnsinnig viel redet (vllt. das der Auslöser, obwohl sie freundlich dabei ist?), da wirklich nichts, wo ich sagen würde "okay, das könnte es sein."

 

Sie sind jetzt ein paar Tage im Urlaub, wenn sie wieder da ist, haben wir schon ausgemacht, dass ich mal einen Gassigang mit aufnehme und wir es uns noch mal zusammen angucken. Also sie und ich.

 

Ich halte den unbekannten Auslöser auch für wahrscheinlicher, ehrlich gesagt. Gerade, weil er es nur bei ihr zeigt, aber ansonsten bin ich gerade echt noch ein wenig ratlos :unsure:

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Halte uns bitte auf dem Laufenden.

Aus gegebenem Anlass interessiert mich das sehr.

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Mit Feli habe ich momentan ähnliche Probleme. Auch da wurde das Verhalten von einem Knall ausgelöst, obwohl sie noch vor ein paar Monaten nicht sonderlich drauf reagiert hat (Gewitter hat sie z. B. kalt gelassen).

 

Keine Ahnung, was da in den kleinen Dackelgehirn verknüpft wurde. Sie hat jetzt Angst, wenn wir mit dem Auto irgendwo hinfahren (Wald, Feld, Park), zittert im Auto und will nicht aussteigen. Dann läuft sie zwar, versucht sich aber abseits vom Weg im Gebüsch "einzugraben".

Bleibt es ruhig, geht es nach einer Weile (wie bim Vizsla) und sie ist locker und fröhlich wie immer. Gibt es irgendwo bedenkliche Geräusche, bleibt sie gestresst und nervös und will sich verstecken.

 

Das alles war bis vor drei oder vier Wochen kein Thema.

 

Dass die Angst nach einer Weile nachlässt, ist normal, das macht die Hirnchemie.

 

Da es bei dem Vizsla auch zwischendrin auftritt, glaube ich hier auch eher an unbemerkte Auslöser. Vielleicht ja auch ein Geruch, den er mit dem Knallen verknüpft hat! Und ja, Frauchens Verhalten kann da bestimmt auch eine Rolle spielen. Deshalb würde ich lieber Vizsla anleinen, damit ich selbst ruhiger werde. Tagebich führen ist eine gute Idee, aber wichtiger fänd ich, einen Umgang zu finden, mit dem es besser wird, egal, was der Auslöser ist. Den kann man ohnehin nicht unbedingt ausschalten, auch wenn man ihn kennt.

Es sei denn, es liegt an ihrem Parfüm. :D

 

Evtl. mache ich im November ein Seminar dazu. Ich glaube (hoffe) zwar, dass wir das auch so in den Griff bekommen, aber ich finde das Thema eben auch interessant, zumal das ja auch häufig bei Tierschutzhunden vorkommt.

OT: Vizsla übrigens mit zs - andersherum würde es Vissla ausgesprochen werden und nicht mit einem weichen sch. Total unwichtig, aber das ist einfach meine Welt - Phonologie. :)

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Ich halte den unbekannten Auslöser auch für wahrscheinlicher, ehrlich gesagt. Gerade, weil er es nur bei ihr zeigt, aber ansonsten bin ich gerade echt noch ein wenig ratlos
Ich würde wetten, dass er es bald auch bei ihm zeigt. Hoffentlich behalte ich nicht recht.

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Also, ich halte euch auf dem Laufenden, das auf jeden Fall.

 

Natürlich suchen wir noch das Passende, um ihn da früher raus zu holen, aber... tja, das große "aber", er kann in dem Moment nichts annehmen. 

 

 

 

 

OT: Vizsla übrigens mit zs - andersherum würde es Vissla ausgesprochen werden und nicht mit einem weichen sch. Total unwichtig, aber das ist einfach meine Welt - Phonologie.  :)

Hrmpf, das passiert mir immer wieder! :D

 

Ich hoffe derzeit auch, dass es erstmal so bleibt, dass er es nur bei ihr zeigt und nicht bei ihrem Mann. Das täte das Ganze zumindest weiter eingrenzen.

 

 

Da es bei dem Vizsla auch zwischendrin auftritt, glaube ich hier auch eher an unbemerkte Auslöser. Vielleicht ja auch ein Geruch, den er mit dem Knallen verknüpft hat! Und ja, Frauchens Verhalten kann da bestimmt auch eine Rolle spielen. Deshalb würde ich lieber Vizsla anleinen, damit ich selbst ruhiger werde. Tagebich führen ist eine gute Idee, aber wichtiger fänd ich, einen Umgang zu finden, mit dem es besser wird, egal, was der Auslöser ist. Den kann man ohnehin nicht unbedingt ausschalten, auch wenn man ihn kennt.

Es sei denn, es liegt an ihrem Parfüm.  :D

 

Unruhig in dem Sinne wird sie nicht, sie ist nur unsicher, weil sie nicht weiß, wie sie ihm dann helfen kann.

So ganz stimme ich nicht damit überein, dass man den Auslöser nicht unbedingt ausschalten kann :) Findet man ihn, kann man sich zumindest auch wieder an diesen ran tasten.

 

Hrm, ihr Parfüm! Vielleicht sollte sie das von ihrem Mann tragen? :D

 

lg

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So ganz stimme ich nicht damit überein, dass man den Auslöser nicht unbedingt ausschalten kann :) Findet man ihn, kann man sich zumindest auch wieder an diesen ran tasten.

 

 

Das habe ich auch nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass es wichtig wäre, sich zu überlegen, wie man in der Situation mit ihm umgeht. Es kann ja sein, dass man eine Ursache findet, aber keinen Einfluss auf sie hat (z. B. Knallen). Oder aber man findet keine klare Ursache, dann muss man sich auch überlegen, wie man sich in der Situation am besten verhält.

Und danach hattest du ja auch gefragt.

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Dann habe ich vermutlich den einen Satz einfach anders aufgefasst. :)

 

Aber ich stimme natürlich damit überein, dass wir noch das Passende finden müssen, wie man sich in der Situation nun bei ihm verhält. Angst ist einfach echt ein "doofes" und wie ich finde, auch verflucht schwieriges Gebiet :(

 

lg

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Vor allem kann man nicht lernen, wenn man Angst hat. Das macht es wirklich schwierig.

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