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Hundeforum Der Hund
segugiospinone

Angst: Was hilft?

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Ziel des Trainings ist es, zu erreichen, dass der Hund bei plötzlich auftretenden Geräuschen eben nicht die Flucht ergreift, sondern ein Alternativverhalten lernt. Mittel wie L-Theanin können das natürlich sehr gut unterstützen, wenn sie beim Hund anschlagen.

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Genau daran arbeiten wir nur hat bisher trotz Verhaltenstherapie nicht viel geholfen ,die Ängste sitzen zu tief?!

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Wie arbeitet ihr denn daran?

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Es gibt verschiedene Ansätze, die man miteinander kombinieren kann. Hast du ein Markerwort?

 

Nein :unsure:

Wäre vielleicht eine Überlegung wert, Anfangsfrage meinerseits wäre aber vorallem ob es auch hilft, wenn ich NICHT anwesend bin.

Denn da liegt das Hauptproblem.

Wenn ich da bin kann ich noch auf ihn eingehen und die Probleme etwas entschärfen, bin ich nicht da liegt er halt stundenlang in der Wäschekammer. :mellow:

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Du hat natürlich nur eine Chance, ein bestimmtes Verhalten mit ihm zu trainieren, wenn du da bist. Endziel wäre es natürlich, dass er allein auch nicht so große Angst hat, aber dafür sind eben vorher ganz viele kleine Schritte notwendig. Das Gehirn muss ja neue Verhaltensmuster lernen. Vielleicht würde es ihm aber helfen, wenn du ihm in der Wäschekammer eine Komfortzone einrichtest, in die er sich zurückziehen kann. Ein muckeliger Platz (groß genug zum Ausstrecken natürlich), vielleicht sogar eine Höhle, je nachdem, was er mag. Im Sommer müsste es natürlich luftiger sein. Dieser Platz muss ganz positiv verknüpft werden, das ist nämlich ein superduper Wohlfühlplatz. Da gibt es die Knabbereien, da riecht´s gut (man kann mit bestimmten Duftölen arbeiten) etc. Manche bedudeln ihre Hunde auch mit Klaviermusik - das soll wirklich beruhigend wirken.

Dahin kann er sich zurückziehen. Das ist ja eigentlich nichts Schlimmes, er soll sich da eben nur wohlfühlen und nicht gestresst sein.

Man kann später auch versuchen, diese Komfortzone langsam woanders hin zu verlegen, wenn man das möchte.

 

Parallel kannst du eben versuchen, ihm die Gruseligkeit von plötzlichen und unerwarteten Geräsuschen zu nehmen. Hilfreich ist auch ein Entspannungssignal.

 

Aber da ich auch Anfänger bin, kann ich noch nicht aus meinem Erfahrungsschatz schöpfen und nud das weitergeben, was am Samstag im Seminar thematisiert wurde. Wahrscheinlich schmunzeln jetzt die alten Hasen, für die das Erste-Klasse-Stoff ist.

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Okay, ich habe mich wohl etwas blöd ausgedrückt.

Er soll eben NICHT in der Wäschekammer liegen. Das ist nämlich das winzig kleine Kämmerlein direkt an der Küche angeschlossen.

In der Küche haben die Hunde nichts verloren und in der Kammer muss ich ihn jedes Mal aufscheuchen wenn ich was aus dem Regal holen will

oder halt Wäsche waschen/trocknen.

Dort ist der Verteiler unserer Fußbodenheizung, darin ist es richtig warm!! Und ich kann da keine Körbchen,Deckchen,ect. auf den Fußboden legen.

 

Wir haben uns für Sylvester darauf geeinigt das er da liegen kann weil uns sonst keine bessere Lösung eingefallen ist.

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Baut ihm doch woanders eine Höhle, vielleicht nimmt er sie ja an!

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Ist in Planung.

Wir haben es mit einer Box als Höhle versucht, das war gar nicht sein Fall.

 

Ich denke er bevorzugt den Raum, da er am weitesten weg von den Fenstern ist.

 

Das Problem hat sich auch über die Jahre immer verändert, letztes Jahr war es ganz schlimm,

heute ist er trotz Sturm, recht entspannt. Keine Ahnung woran es liegt :mellow:

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Hallo! ;)

 

Meine Hündin Pia reagiert auch panisch auf Gewitter und Böller. Ich habe mich die letzten 5 Jahre viel mit dem Thema auseinandergesetzt, weil es teilweise sehr grenzwertig ist für uns beide.

Mir kommt das was Ihr schreibt sehr bekannt vor, und es tut unglaublich gut zu lesen, dass man damit nicht alleine ist.

 

Hat jemand von Euch schon Homöopathie ausprobiert? Insbesondere Phosphorus in der Potenz D200?

 

Liebe Grüße!

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Heute hatte ich ja das Seminar zum Thema, bzw. speziell zur Geräusch- und Gewitterangst.

 

Warst Du bei animal learn, Kerstin? Oder wo?

Ich lege meinem Mann nämlich auch gerade nahe, ein Seminar in der Richtung zu besuchen, denn die letzten Tage waren ob der vielen Gewitter und Regenschauer in Verbindung mit stürmischem Wind alles andere als angenehm. Trotz Sedarom.

Wir haben da in einem Regel mehrere Stapel Stofftüten und die hat sie herausgezogen und durch die Gegend gescharrt. Das hatte sie ja vor einigen Monaten auch mit den Schreibsachen auf meinem Schreibtisch gemacht :( , sie scheint also immer zu scharren, um den Stress, die Angst verarbeiten zu können. In den Höhlen scharrt sie dann immer so lange auf den Kissen und Decken, bis die zusammengeknüllt sind, auf der Decke der Couch ebenso. Insgesamt ist sie schon ruhiger, fährt nicht mehr so hoch und ist schneller wieder auf Normallevel, aber ich möchte trotzdem, dass wir da gegensteuern, sofern das möglich ist, damit es Mila besser geht.

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