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Hundeforum Der Hund
Kania

Berufsunfähig: Trotzdem Arbeit suchen?

Empfohlene Beiträge

Hi,

gibt es hier noch andere Berufs-/Arbeitsunfähige?

 

Ich bin mir nicht sicher, was ich nun mit meinem Leben anfangen soll. Mal kurz zur Info:

 

Ich bekam mit 22 Jahren Narkolepsie. Damals war ich im Studium. Das Studium zog sich danach schleppend hin, da ich zu oft zu müde war um zur Uni zu gehen. Bei Praktika bin ich dann auch mehrmals gescheitert.

 

Mir war also klar, dass es vermutlich nichts wird mit Arbeit nach dem Studium.

 

Irgendwann war aber selbst ich dann mal fertig mit studieren und habe mich für das Lehramts-Referendariat beworben. Da habe ich ca. 30-35 Stunden die Woche gearbeitet, in den Ferien natürlich gar nicht bis wenig.

 

Aber es hat nicht funktioniert, ich habe einfach zu oft gefehlt (1-2 mal pro Woche und alle paar Wochen brauchte ich dann eine längere Auszeit von 1-2 Wochen).

 

 

Seitdem sitze ich zuhause, ich langweile mich und Geld habe ich natürlich auch nicht.

 

Ich bin nun unschlüssig, ob ich es noch mal mit dem Berufsleben versuchen soll.

 

Allerdings fängt das Problem bei mir schon damit an, dass ich überhaupt nicht weiß, was ich beruflich machen soll. Ich kann ja so mit meinem Studium nichts weiter anfangen, vom Jobcenter kommen auch keine Vorschläge und mein Arbeitsvemittler hat auch keine Idee.

 

Weiter geht es damit, dass mir das Jobcenter keine Bewerbungskosten erstattet und bei mir bleibt so schon am Monatsende nichts mehr übrig. In meiner Situation dürfte ich aber auch nicht gleich nach 5 Bewerbungen eine Stelle finden.

 

Was mir aber am Meisten zu schaffen macht: Ich habe bislang nicht so wirklich Stellen in meiner Nähe gefunden. Ich kann ja auch nicht Auto fahren. Also müsste ich mit ziemlicher Sicherheit umziehen. Und da ist meine größte Angst die, dass ich irgendwo nach Timbuktu ziehe, dort nach ein paar Monaten wieder aufhören muss zu arbeiten und dann dort in einer völlig fremden Gegend wo ich niemanden kenne festsitze und da nicht mehr weg komme. Denn einfach zurück ziehen ist dann nicht mehr ohne Geld.

 

Ferner kann ich nicht einschätzen wie viele Stunden pro Woche ich arbeiten gehen kann. Ich würde grob vermuten, dass ich vielleicht eine Teilzeitstelle hin bekomme. Nur finde ich eben auch nicht wirklich Teilzeitstellen, wo ich mehr verdienen würde als wie ich mit Hartz IV hätte, teilweise wäre das sogar noch weniger Geld.

 

Also im Grunde habe ich absolut keinen Plan, was ich nun machen soll.

 

Sind hier noch andere in so einer Situation (gewesen)?

 

LG

 

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Ich bin ehrenamtlich mit Arvid für das Rote Kreuz unterwegs.

So kann ich auch meine Belastbarkeit testen /erhöhen (hoffe ich )

Ich habe ja auch 3 Kinder trotzdem möchte iCh irgendwann in die Arbeit zurück.

Ich würde ehrenamtlich anfangen und wenn du weißt wie belastbar du bist kannst du dir Gedanken über einen bezahlten Job machen.

Das Geld finde ich völlig egal.

Nicht weil ich drin schwimm sondern erstmal ist kostbar wieder arbeiten zu können.

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Ehrenamtlich ist nicht so leicht, wenn man auf dem Dorf wohnt. Hier gibt es nichts, wo man ehrenamtlich arbeiten könnte.

 

Hinzu kommt natürlich, dass die Lücke in meinem Lebenslauf immer größer wird. Es wird nicht leichter Arbeit zu finden, wenn ich immer länger warte.

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Ist das denn sicher diagnostiziert und bist du in medizinischer Behandlung?
 

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wie ist es eigentlich bei dir. Bist du nur derzeit krank geschrieben oder unter Berufsunfähig im Jobcenter gemeldet? Und wenn ja welche Stundenzahl ist da festgelegt? Ich darf aus gesundheitlichen Gründen nciht mal merh 2 Stunden arbeiten. Würde ich auch Ehrenamtlich mehr als die 2 Stunden am Tag arbeiten würde ich eine Sperre bekommen! Und man würde mir auch nicht glauben das ich so krank bin das ich berufsunfähig bin

 

Daher je nachdem wie es bei dir ist unbedingt das beachten. Es gibt ja ein Grund warum du als berufsunfähig zählst. Oder gilt es nur für deinen erlernten Beruf?

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Ehrenamtlich ist nicht so leicht, wenn man auf dem Dorf wohnt. Hier gibt es nichts, wo man ehrenamtlich arbeiten könnte.

 

 

Bist du da sicher? Hast du überhaupt mal nachgefragt? Zum Beispiel bei der Kirche oder dem Rathaus, was es für Möglichkeiten der ehrenamtlichen Tätigkeit vor Ort gibt?

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Soweit ich weiß gibt es einen Unterschied zwischen Berufsunfähig und Arbeitsunfähig oder? 

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Hängt wahrscheinlich am "Bezug "da ich nix bekomme bin ich auch nicht an irgendwas gebunden trotz AU.

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Du solltest zu allererst einmal herausfinden als was du beim Amt geführt wirst. Bist du für die Berufsunfähig, Erwerbsunfähig, Krankgeschrieben? Bei manchen Sachen kann man z.B. Rente beantragen. Da führt der Weg über den Amtsarzt. Warst du schon bei einem? Dann kannst du dich bei der Krankenkasse oder auch der Rentenversicherung beraten lassen was machbar wäre. Es gibt z.B. Umschulungen die von der Rentenkasse finanziert werden. Die Krankenkassen sollten vielleicht auch wissen was dir bei deiner Diagnose möglich ist. Du könntest dich auch bei der Caritas beraten lassen. Aber die wollen halt alle wissen was aktuell Sache ist.

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Ich kann es oben nicht mehr anfügen .. aber wenn man das hier liest http://www.hellwach-narkolepsie-erkennen.de/leben-mit-narkolepsie/rechtliche-aspekte-narkolepsie/narkolepsie-und-behinderung dann hast du schon einge Rechte. Du solltest dir das auch offiziell belegen lassen, das du daran erkrankt bist. Dann könntest du beim Amt (Jobcenter) auch in die Rehaabteilung wechseln, die haben dann vielleicht andere Möglichkeiten dich zu unterstützen.

 

Such dir am besten eine Selbsthilfegruppe und lass dir von denen wirklich helfen. Die kennen sich damit ja am besten aus und wissen um die Möglichkeiten.

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