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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Also wir bekamen Paule schon mit Durchfall. Der erste Tierarzt war nicht der Beste - er streute jedes Mal das Zimmer voll Leckerlies und verkaufte teure Diätfutter; fand aber nicht heraus, woher der Durchfall kam. Leider gab er auch noch falsche Erziehungstips. Paule war nämlich total von Allem und Jedem überfordert und kam nicht zu Ruhe - ich sollte solange mit ihm laufen, bis er müde wurde. Also bin ich 2 Std. durch die Stadt und war müde - nur der Hund nicht; dadurch wurde er hyperaktiv (damals noch ein Fremdwort). In der Zeit habe ich ca. 10 Kg verloren... Auch die von ihm empfohlene (renommierte) Hundeschule war Sch... Durchfall, Unruhe, Ängste blieben; also neue Hundeschule (renommierter Sachverständiger). 2 x dort gewesen und Paule wurde angst/aggressiv!!! Zu Anfang nur bei Männern, die selber (innerlich) aggressiv waren, dann jedem Menschen gegenüber. In dieser Zeit wurde er leider auch 4 x von freilaufenden Hunden böse gebissen.

Neue Hundeschule - alle Benimmregeln super gelernt, aber Aggressivität + Angst blieben. Wieder neue Hundeschulen (Training nach Animal Learn, half bei der Aggression Hunden gegenüber; beim Menschen nur bedingt). Versucht Stress rauszunehmen (wir müssten eigentlich mit ihm aufs Land ziehen…).

Neue Tierärztin: Schilddrüse, Allergien, Unverträglichkeiten (starb fast an einem neuen Zeckenmittel), chron. Bauchspeicheldrüsenentzündung, nach 1,5 Jahren kaum mehr Knorpel in den hinteren Gelenken (mit 3 J. Goldakkupunktur), kaum ein Futter lange vertragen. Jetzt aktuell der AP-Wert sehr hoch (warum wissen wir nicht / Tumor?); Vitamin B12- Mangel (muss jetzt ihn spritzen)! Osteopathie hilft super!

Jetzt bin ich etwas einsamer geworden, da "Freunde" nicht mehr kamen und Paule durch die vielen Krankheiten nicht gelernt hat, alleine bleiben zu können. Auch seine Aggressivität hat natürlich vielen Angst gemacht; aber die meisten kamen nicht damit klar, dass wir ihn nicht abgegeben haben!
Am Anfang musste ich mit ihm "Zwangskuscheln" (hab mich nah an ihn ran gelegt und mal eine Hand an ihn gelegt); jetzt kommt er von sich aus und schmeißt sich an mich ran: das möchte ich nicht mehr missen!

 

Jetzt war ich innerhalb kurzer Zeit 2 x krank und zwar so, dass ich gehandicapter bei der Gassirunde war (jetzt z.B. laufe ich an Krücken). Leider hat es sich unbemerkt eingeschlichen, dass Paule dachte, er müsste mehr die Beschützerrolle übernehmen. Letzte Woche kam uns eine Frau entgegen, die uns ansprach und er hat sie angebellt und leider in den Oberschenkel gebissen. Ich komm so langsam an den Rand meiner Kräfte. Das ist eine neue Dimension! Ich bin sooo an ihn emotional gebunden; es würde mir das Herz brechen, ihn abgeben zu müssen.

Ich hab versagt…

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... Du hast schon ganz viel geleistet mit Deinem Paule.

Und jetzt hab' keine Angst, sondern gewöhne Deinem kleinen MögeKahu einen Maulkorb an.

Kennt er den schon? Trägt er ihn gerne? Wenn nein, ganz neu aufbauen.

Weißt Du, wie das geht? Wenn nicht, bekommst Du hier Hilfe.

Maulkörbe sind nichts Schlimmes! Windhunde z.B. tragen sie regelmäßig auf jedem Training und Rennen.

Und zwar mit Begeisterung, das heißt nämlich, dass es jetzt auf die Bahn geht und das ist SUPER!

Also, die Verknüpfung macht's.

Und mit Mauli am Hundi kannst Du entspannen und dadurch kann es auch Dein Paule.

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Das tut mir wirklich leid, das hier zu lesen. Aber mach Dich jetzt nicht selber fertig, das hilft weder Dir noch Deinem Hund.

 

Mich würden ein paar Hintergründe interessieren. Wie alt ist der Hund? Kam er schon als Welpe zu Dir? Woher kommt er? Ist er Dein erster Hund? Falls Du das schon mal woanders geschrieben hast, ich habe es nicht gelesen.

 

Für den Gesundheitszustand Deines Hundes kannst Du ja nun mal gar nichts. Du versuchst ihm so gut wie möglich zu helfen, also mach Dir da mal keine Vorwürfe. Gute Tierärzte zu finden braucht Zeit, Erfahrung, Geduld und dann ganz viel Vertrauen. Ich habe dafür mit den unterschiedlichsten Tieren bestimmt 20 Jahre gebraucht, bis der richtige da war.

 

Deine Erziehungsproblematik kann ich voll und ganz nachvollziehen. Ich habe mit meinem Hund auch kein einfaches Exemplar und war als Ersthundehalter echt zeitweise überfordert. Habe auch zu viel auf andere Leute gehört, viel falsch gemacht. Bei mir wurde es einmal im Einzeltraining ziemlich rigoros zurechtgerückt, die Verhältnisse geklärt, weil meinem schutz-, jagdtriebigen und ängstlichem Hund kam ich nur mit Wattebäuschen werfen und Schönfüttern auch nicht bei. Es gab klare Regeln und danach habe ich eigentlich oft nur auf meinen Bauch gehört. Mit hyperaktiven Hunden kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber mein Bauch sagt mir, er muß Ruhe und mit Frust umzugehen lernen. Und wenn er das kann, dann flippt er auch nicht aus, wenn er mal kürzer treten muß. Versuch doch mal den Hund kopfmäßig auszulasten. Mach Suchspiele mit ihm, leg ihm Fährten oder versteck sein Spielie oder Leckerchen. Nasenarbeit macht auch müde. Oder bring ihm Tricks bei, mach Agility mit ihm auf Deinen Spaziergängen, bring ihm Balancieren bei oder Hindernisse zu überwinden, forder seinen Kopf. Nicht nur Bewegung macht müde, auch Mitdenken und schafft ganz viel Bindung. Und nutz die Gelegenheiten zum Kuscheln, das gibt ihm doch schon Ruhe.

 

Mach Dich nicht fertig. Du bist vielleicht ein bißchen in die falschen Hände geraten. Mach es jetzt besser, hör mehr auf Dein Gefühl, aber ich würde ihm schon auf Grund seiner Auffälligkeiten klare und konsequente Regeln vorgeben. Hör auf ihn zu bemitleiden. Ok, er ist krank und er hat Angst, aber versuch ihn konsequent zu führen, schütze ihn, wenn er Angst hat, das schafft Vertrauen und Bindung, nimm ihn aus solchen Situationen raus, egal was andere denken. Aber schieb Dein Mitleid weg, damit unterstützt Du den Hund noch in seinem Verhalten. Behandel ihn wie einen ganz normalen Hund, auch wenn es schwer fällt.

 

Alles Gute für Euch beide :knuddel

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Du hast nicht versagt,........du hast das Beste für den Hund versucht.

 

Lass den Kopf nicht hängen, wird schon alles wieder.  :knuddel

 

Den Rat mit dem Maulkorb finde ich jetzt auf die Schnelle am besten. Das nimmt dir erst mal die Anspannung, man kann durchatmen und von vorne anfangen. Aber wie schon geschrieben wurde, der muss langsam angewöhnt werden damit der Hund den nicht schlimm, sondern bestenfalls toll findet.

 

Ansonsten findest du hier im Forum viele Menschen die dich und deine Probleme mit dem Hund gut verstehen können und die sicherlich auch den ein oder anderen Rat für dich haben.

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Du musst von dem Denken "Armer Paule" weg.

Meiner hat ähnliches durch und bekommt von mir trotzdem die passende Führung.

Jemanden in den Oberschenkel beißen ist mit nichts schön zu reden.

Sieht aus wie ein Staff auf deinem Bild.

Das kann ganz schön Probleme geben. Wo bei anderen Hunden gerne mal ein Auge zu gedrückt wird , wird bei Staffs meist direkt ne anzeige gemacht.

Es ist schlimm was passiert ist, aber jetzt bist du am Zug und zu aller erst musst du halt von dem Mitleid weg.

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Puuh, das ist natürlich saudoof gelaufen.

 

Einen Maulkorb bei deinem Hund zu etablieren, wird wohl unumgänglich sein.

 

Und, Du solltest dahin kommen, dass Dein Hund nicht meint, die Initiative übernehmen zu müssen.

Das ist wichtig. Der Hund sollte Dir vertrauen und denken, dass Du alle Situationen im Griff hast.

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Ich kenne das Gefühl, dass man denkt versagt zu haben und einen das mitnimmt. Aber hilft nix Krönchen richten und weiter geht's.

Bitte so wie schon gesagt einen Maulkorb an den Hund bringen. So fühlst du dich schon ein ganzes Stück sicherer weil einfach nichts passieren kann.

Ich habe hier einen Terrier, den habe ich aber als Welpen bekommen total aufgeputscht. Der hat jetzt einfach mal ein Jahr lang Ruhe gelernt.

Will er Aufmerksamkeit oder macht er Schabernack, wird ignoriert, ggf auf den Platz geschickt (Anfangs in die Box, weil er auf dem Deckchen nicht geblieben ist). Das kostet Nerven und Geduld aber es lohnt sich.

Das tolle ist, dass du dir Fehler eingestehst, das machen so viele nicht, und das ist der allerwichtigste Schritt!

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Du hast nicht versagt, mach Dich nicht fertig. Du bist selbst krank und hast trotzdem einen Hund mit vielen Baustellen genommen. Du hast vielleicht Fehler gemacht, aber niemals  versagt. Du musst auch nicht 2 Stunden mit ihm rumlaufen und auch noch an Krücken. Wir könnten mit unserem Papillon 4 Stunden laufen und er würde nicht müde.

Mach mit Deinem Paule Spiele, bei denen er seinen Kopf anstrengen muss. Da ersetzen 10 Minuten locker einen Gang von einer Dreiviertelstunde. Die kannst Du zu Hause machen oder im Vorgarten, Du musst nicht mal auf die Strasse. Versteck Leckerchen, lass ihn suchen, bestimmt findest Du auch Anleitungen zum Basteln von Leckerchenbehältern, wo er richtig arbeiten muss, um ranzukommen. Wir haben einen Karton mit Spielzeug-Plüschtieren  und trainieren unseren Papillon und unseren Chihuahua darauf, bestimmte Tiere zu holen - und auch wieder hineinzuräumen. Das powert sie mehr aus, als wenn wir mit ihnen eine Stunde spazieren gehen. Bestimmt findest Du auch für Deinen Paule was, an dem er Spass hat.

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Hallo,

 

mach dich nicht selbst fertig.

An dem gesundheitlichen Zustand deines Hundes bist du nicht schuld. Du bist ja höchstwahrscheinlich weder Tierärztin noch ähnliches und hast dich dann natürlich auf das Wort der Experten verlassen müssen. Was blieb dir schließlich anderes übrig. Du hast einen TA aufgesucht, als du gemerkt hast, dass etwas nicht stimmt später sogar den Arzt gewechselt, um bessere Ergebnisse zu bekommen.

Du bist an eine Hundeschule gegangen und hast dir Hilfe besorgt und hast auch die wieder gewechselt auf der Suche nach besseren Alternativen.

Du hast in meinen Augen also immer wieder versucht es für deinen Hund noch besser zu machen, mehr kann man nicht verlangen. Gerade, wenn man selbst nicht gut zu Fuß unterwegs ist, dann ist es superanstrengend und leidig trotzdem seinen gewohnten Pflichten nachzugehen. Hut ab! Finde ich klasse!

 

Hast du deinem Hund schon einen Maulkorb gekauft?

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