Jump to content
Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Ich mach mal einen Thread auf, wenn ich darf, weil mich auch andere Erfahrungen dazu interessieren würden.

 

Nach der Anleitung von Bayernwoelfe haben wir gestern das T ausprobiert. Zwar ohne Leine und ohne große Ablenkung, aber was soll ich sagen…. Wir hatten unheimlich viel Spaß!  :D  Ich musste so lachen, dass mein Hund erst recht verdattert war. Ihr Gesicht hättet ihr sehen müssen, zuerst ca. 5 große Fragezeichen auf der Stirn, und dann direkt auf mich zugeschossen. Zum „Nachjustieren“ hatte ich überhaupt keine Gelegenheit mehr.
Ich hab viel probiert um das „Hier“ etwas zügiger zu bekommen und trotzdem motiviert zu bleiben,  und das Weggehen-Folgen verwende ich auch so mittendrinnen, aber das mit dem T funktioniert bei uns wirklich. Ich könnte schwören, dass sie mächtig stolz auf sich war! :lol:

 

Danach haben wir noch gemeinsam Mäuselöcher kontrolliert, war ein toller Spaziergang gestern.

 

Vermelde also, -----> Experiment geglückt! Und viel Spaß dabei gehabt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Gute Idee mit einem separaten Thread für das Magic-T :D Klasse Namensgebung für diese Übung!

Freut mich das es bei Euch geklappt hat und bin auch schon neugierig auf weitere Erfahrungen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich meine, ihr solltet mal ein Video davon drehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Einfach so als "Spiel/Übung" während der Hund im Gras schnüffelt, passiert bei uns gar nichts.

Unsere Hunde können uns gut lesen und wissen, wann wir ernsthaft Kontakt zu ihnen aufnehmen/etwas von ihnen wollen und wann nicht.

 

Positionierung zum Hund ist natürlich wichtig und Hunde können viel daraus ableiten. Aber die wissen natürlich auch aus Erfahrung, dass wir uns oft auch mal "ungünstig/unhöflich" hinstellen, ohne das wirklich so zu meinen, weil wir eben Menschen sind.
Also achten unsere nicht isoliert auf die Position, sondern die "Aura" (Intention, Ausstrahlung oder wie man es zusammenfassen mag).

 

 

Mich würde interessieren, was die Idee hinter dieser Übung ist?

Dass der Hund auf den Menschen achtet, seine Körpersprache wahrnimmt und dann was macht? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich möchte bewusst keinen Unterschied machen, ob ich etwas "ernsthaft" will, oder nur zum Vergnügen. Das eine soll bei uns wie das andere sein. 

 

Mir hat die Übung gebracht, dass vor allem ICH auf meine Körperhaltung achte. Und dass mein Hund selbst entschieden hat diese Situation zu lösen, und etwas Positives aus meiner Unhöflichkeit zu machen. Das hat sie selbst überrascht.
Und das hat man ihr angemerkt. Meine Hündin ist recht sensibel in solchen Sachen, und ja, eigentlich müsste ich mich viel mehr mit meiner Körperhaltung beschäftigen um nicht unabsichtlich unhöflich zu sein. Meistens geht das aber im Alltag unter.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Idee bei dieser Übung ist es die Aufmerksamkeit seines Hundes zu bekommen und ihm über Trial & Error selbst auf die Strategie kommen zu lassen freiwillig frontal auf seinen Halter zuzukommen. Es ist eine nette Interaktion mit dem Hund und es schärft auf beiden Seiten den Blick auf die Bewegungen seines Mitspielers. Wenn sich ein Hund Draußen um alles andere bloß nicht um seinen Halter kümmert, dann ist das eine kleine Hilfe ohne viel Aufwand oder schlechte Stimmung, um sich immer mal wieder ins Gedächtnis des Hundes zu rufen. Auch bei hibbeligen Hundes hat es sich zu Anfang eines Spaziergangs sehr bewährt. Sie kommen dadurch etwas runter, weil sie sich auf ihren Halter konzentrieren. 

 

Ausserdem ist es für den Halter ein guter Einstieg in das räumliche Denken der Hunde. Eben weil wir uns so häufig unhöflich oder einfach nur ungünstig positionieren :) Der Halter hat mit dieser Einstiegsübung schnell erste Erfolge wenn er das Ziel hat seinen Hund (fast) nur mit Körper und Blick zu führen - so wie ein Leithund auch sein Rudel durchs Revier führt. Selbst wenn man nicht das hohe Ziel dieser natürlichen Führung hat, so macht es einfach Spaß zu erkennen wieviel Einfluss die eigene Körperstellung und unser Blick auf den Hund haben. Es ist also eine gemeinsame Aktivität bei der sich die Hunde freuen dass wir uns auch mal ganz auf ihre Kommunikation einlassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich gebe zu, ich habs immer noch nicht kapiert  :unsure: , also die praktische Umsetzung. Der Hund schnüffelt und ich gehe sozusagen auf einer Linie vom Hund weg. 

Ach, filmt das doch mal, für so Auf-dem-Schlauch-Steher wie ich :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ok, herzlichen Dank für die Erklärung.

Verstehe es jetzt.

 

 

Ich hab für fehlende Aufmerksamkeit der Hunde einfach einen konditionierten Pfiff (nicht "natürlich" aber wirksam).

Bei hibbeligen Hunden kann ich es mir, in der Theorie (hab keine Hibbel und hatte ich nie) ganz gut vorstellen.

 

Für mich gehört negative Verstärkung zum Lernen auf jeden Fall dazu. Diese Übung ist ja nix anderes. Ich schaffe einen für den Hund mit unter unangenehmen Zustand, den er dann durch korrektes Verhalten selbst auflösen kann (negativer Reiz wird durch Handlung entfernt).

Ich weiß nur nicht, ob ich das hier zwingend brauche.

 

In jedem Fall eine Anregung für die Zukunft, falls ich mal die Notwendigkeit erkenne :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich gebe zu, ich habs immer noch nicht kapiert  :unsure: , also die praktische Umsetzung. Der Hund schnüffelt und ich gehe sozusagen auf einer Linie vom Hund weg. 

Ach, filmt das doch mal, für so Auf-dem-Schlauch-Steher wie ich :D

Mir fehlt das Equipment, aber am WE kann ichs vielleicht filmen. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich werde auch schauen mich dabei mal filmen zu lassen dabei...kann aber etwas dauern, müssen ja alle immer einverstanden sein damit. Aussderm möchte ich es gerne an einem Hund zeigen der aufgeregt ist und der noch überlegen muss dabei :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.