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Hundeforum Der Hund
Mimi94

Schon wieder ein "Was soll es werden" Thema...

Empfohlene Beiträge

Halli Hallo, 
stelle mich kurz mal vor. Finde leider kein passendes "über"Thema  diesbezüglich. 
Also ich heiße Miriam oder Mimi bin 20 Jahre jung und wer hätte es gedacht ich würde mir gerne, seit 2 Jahren, einen größeren Hund anschaffen. 
Da sich in letzter Zeit einiges geändert hat und ich Momentan auch endlich meinen Führerschein angefangen habe ist der Wunsch ein Hund ins Haus zu holen greifbar geworden. :) Wohne mit meiner Familie in einem Haus (Eigentum) mit einer großen Terrasse und einem kleinem Garten. Alleine wäre der Hund erstmal gar nicht. Ich gehe Teilzeit arbeiten und bin ab Mittag wieder zuhause, wenn ich arbeiten bin würde ich den Hund vorher zu meinem Opa oder meinem Vater bringen das die solange ich arbeiten bin auf den Hund aufpassen, was natürlich schon abgeklärt wurde. Natürlich wird trotzdem das alleine bleiben geübt! Hundeerfahrung auf jeden Fall vorhanden.
Andere Tiere: 
Wir haben 2 Kater die mit Hunden aufgewachsen sind. Der Hund der Nachbarn (Podenco aus Spanien) springt ab und an über den Zaun und wenn grade keiner in Sichtweite ist kommt er auch ins Haus wenn die Terrassentür offen ist. Unser Nachbar hat zudem auch noch Schafe und Laufenten. Vorab noch kurz gesagt: Aller aller aller Frühstens ist der Einzug eines Hundes Anfang/Mitte 2016 geplant. 

Ich möchte gerne einen größeren aktiven Hund mit dem man verschiedene Hundesportarten betreiben kann, am liebsten auch Zughundesport.
Ob Rassehund oder Mischling ist mir auch ziemlich Wurst.
Wichtig wäre mir auf jeden Fall, da wir ländlich wohnen und öfter Rehen begegnen, das der Hund nicht unbedingt Jagttrieb hat und wenn dann so das man den auch kontrollieren kann und umlenken kann/alternativen bieten kann.
Also selbstständig Jagende Hunderassen die wirklich ehr in Jägerhände gehören würde ich von Anfang an ausschließen! Herdenschutzhunde gehören zwar zu meinem "Traum" Hunden würden aber auch wegfallen. Sogennante Listenhunde (die ja ach so böse sind) würden leider auch wegfallen da meine Familie auch mitzureden hat und meine Mum das nicht möchte, sonst würde es wohl ein AmStaff vom Tierheim in Köln werden.

Habe mir schon die verschiedensten Hunde angeguckt und weiß einfach nicht was am besten passen würde. 
Von Border Collie, Schäferhund, Australien Shapherd zu Husky, Samojede, Alaskan Malamut über Bernersennen bis hin zum Dobermann. 
Da fällt mir ein Hunde die vermehrt an DCM leiden (wie Dobermann und Deutsche Dogge) würden auch wegfallen. 

Bei den Schlittenhunden bin ich etwas verunsichert da ich keine Schlittenhunde kenne und der eine den ich mir mal angeguckt habe...naja der Halter hat in von der Leine gemacht und weg war der Hund (9 Monate alter Husky) kam zwar auch recht schnell wieder (war keine Minute weg) aber da frage ich mich ob das Erziehung Sache ist oder ob die generell ehr abhauen und Rehe suchen, was hier früher oder später definitiv tötlich für den Hund enden würde wenn er selbstständig jagen geht und das würde ich natürlich nicht haben wollen. 

Sooo ganz schön langer Text aber denke ist wichtig zu wissen in was für Lebendsumstände der Hund kommen soll und was geplant ist. Wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten ;) Und was das , setzen angeht sorry dafür war ich schon immer zu blöd, hoffe aber man kann es trotzdem recht gut lesen. Wenn es noch Fragen gibt könnt ihr gerne Fragen. 

Naja gut wie gesagt wenn ich was wichtiges vergessen habe einfach nachhacken und Fragen. 

Liebe Grüße
Miriam

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Hallo Miriam,

herzlich willkommen hier bei uns im Forum,

ich habe dein Thema in die Vorstell-Rubrik verschoben

Fühl dich wohl und hab ganz viel Spaß bei uns

ich glaube den perfekten Hund gibt es nicht aber

du wirst einen finden, der für dich bestimmt ist,

ganz bestimmt :winken:

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Hallo, willkommen in Forum.

 

Die Nordischen haben lt. Rassebeschreibungen  Jagdtrieb und neigen zu Alleingängen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Sicherlich kann man viel mit Erziehung machen, aber das ist sicherlich schwer und auch nicht sicher ob es zuverlässig klappt.

 

Ich finde Deine Liste gut, so bin ich auch rangegangen und da wir am Wald wohnen sah meine Liste Deiner ähnlich, nur dass ich keinen Hund wollte der ständig beschäftigt werden muss.

Aber er sollte möglichst oft ohne Leine laufen können.

Bei mir ist es ein Herdenschutzhund geworden.

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Hallo und danke fürs willkommen heißen und Verschieben des Beitrags :) 
Bin manchmal ja doch etwas blind  :whistle 

Stöbere schon in den Beiträgen, will eigentlich schon ganze Zeit meine Serie gucken aber komme von den Beiträgen nicht weg. 
Naja irgendwie ist ja jeder Hund auf seine Weise perfekt  ;) 
Ja das ohne Leine Laufen sollte hier auch klappen, und am besten auch so das der zukünftige dann auch abrufbar ist und hört  ^_^ 
Herdenschutzhunde (Kangal) liebe ich über alles, ja ich liebe jedes Tier über alles, habe damals in einem Tierheim ein Praktikum gemacht und mich dort in einen verliebt der gegen das Gitter vom Zwinger gesprungen ist und mich angebellt hat, in der Pause direkt dahin Hand durchs Gitter und gestreichelt, ja das war etwas riskant da der mich nur einmal gesehen hat und ich den nur einmal gesehen habe und jaa war da noch sehr jung....Würde ich heute nicht mehr machen. Zum Glück ist die Hand dran geblieben. 
Da wir aber nur einen kleinen Garten haben mit einer Großen Terrasse und der Zaun bei uns nicht sonderlich hoch ist.... klar wenn man mir jetzt sagen würde die kann man locker im Haus halten ohne sich eine Schafsherde anzuschaffen und einen 3 Meter hohen Zaun würde ich die in die engere Auswahl nehmen  ;) Ok eine Schafsherde ist vielleicht nicht zwingend notwendig aber als reinen Haushund würde ich solch einen Hund nicht holen. Bei mir wäre er eben mit im Haus, klar darf er auch in den Garten aber nur mit Aufsicht da der Nachbar ab und an das Tor bei sich offen lässt und so die Möglichkeit besteht das der zukünftige sonst einfach über den "Grenzzaun" hüpft (also der Zaun der Nachbars und unseren Garten trennt) und dann durchs Dorf läuft, wo auch etwas weiter weg eine viel befahrene Straße ist. 

Liebe Grüße
 

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Zu eng sollte man nicht mit Nachbarn wohnen, wenn man sich einen Herdi anschaffen will. Das Grundstück sollte sicher eingezäunt und zuverlässig ständig abgeschlossen sein.

Sie benötigen keine Schafherde, aber schon etwas zum bewachen und da sie ziemlich groß sind sollte das Grundstück nach Möglichkeit auch etwas größer sein.

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Zu eng sollte man nicht mit Nachbarn wohnen, wenn man sich einen Herdi anschaffen will. Das Grundstück sollte sicher eingezäunt und zuverlässig ständig abgeschlossen sein.

Sie benötigen keine Schafherde, aber schon etwas zum bewachen und da sie ziemlich groß sind sollte das Grundstück nach Möglichkeit auch etwas größer sein.

Jup und wie gesagt ist das bei uns leider nicht der Fall :/ Nachbars Haus und unseres sind eigentlich "ein Haus" mit 3 Haustüren xD Ganz komisch gebaut. Daher sind die Gärten nur durch einen Zaun getrennt und die Häuser nur durch eine Wand. Das wäre Nachbar auf der rechten Seite und auf der Linken sind die Gärten auch nur durch einen Zaun getrennt aber dafür ist das Haus links von unserem nicht direkt mit unserem Verbunden. Für ein HSH trotzdem einmal wegen der Gärten und weil Ausbruchsgefahr besteht nicht geeignet. Schade drum aber wenn es nicht passt sehe ich das auch ein....auch wenn ich vorher 10 mal überlege ob es nicht doch irgendwie geht  ;) 

Liebe Grüße

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Hallo Mimi (den Namen mag ich!),

 

herzlich willkommen!

Unter Deinen Wunschhunden hast Du auffallend viele ausgesprochen selbständige Arbeiter (Herdenschutzhunde, Nordische) und einige mit berüchtigtem Jagdtrieb (Nordische).

Auf der anderen Seite sind da die Hütehunde, die wiederum viel Input vom Besitzer brauchen, um nicht eigene kreative Beschäftigungsmöglichkeiten zu ersinnen.

Du bist jetzt 20 Jahre jung und Dein Leben wird sich irgendwann verändern, sei es durch eine Partnerschaft oder einen Job, der Dich in eine andere Stadt ziehen lässt.

Dann musst Du den Hund entweder unkompliziert mitnehmen können, ohne, dass dessen Welt aus den Fugen gerät, oder Du musst den Hund bei Deiner Familie lassen

und diese muss sich für den Rest des Hundelebens mit ihm wohlfühlen können. Das ist wichtig zu beachten.

Wenn Deine Familie mit großen Hunden gut zurecht kommt und Ihr einen Hund mit wenig Jagdleidenschaft sucht, wie wäre es mit einem Hovawart?

Ansonsten ist es bestimmt eine gute Idee, im Tierschutz zu schauen. Viele Hunde leben auf Pflegestellen, die Dir natürlich schon eine Menge über den Hund und sein Verhalten sagen können, das ansonsten, auch bei einem Rassewelpen, eher noch im Verborgenen schlummert. ;)

 

Viel Vergnügen bei der Wahl des besten Freundes!

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Abend :) 
danke nochmal fürs Willkommen heißen :) 
Jaa wie gesagt ich liebe alles was einen Puls hat...naja ok fast alles. Sind halt wie du selbst sagst sehr verschiedene Hundetypen. 
Über Nordischen Hunde (Husky, Samojede, Malamut) habe ich mich nicht sehr intensiv eingelesen, gefallen mir Optisch zwar aber bei diesen Rassen bin ich ehr unsicher. 
Da ich eben keine kenne und auch niemanden kenne der solche Rassen hält. Wobei wir hier im Dorf einen Husky haben der aber als ich den gesehen habe wohl dem kleinen Hund hinterher wollte. Weiß auch nicht, da die ja doch ehr die kalten Jahreszeiten mögen, wie man die im Sommer auslasten kann...ohne das die schmelzen. Aber so wie ich das verstehe haben die alle einen gewissen Jagdtrieb und fallen daher weg. 

Werde mich, wenn es soweit ist auch in Tierheimen in der Nähe umsehen ob dort nicht ein Hund ist der zu mir passen würde. Habe auch schon öfter die Tierheim Seiten durchgeguckt und bis jetzt einen gefunden wo ich mich ein bisschen verliebt habe :wub:  . Wenn er, wenn es soweit ist, noch im TH ist, werde ich mich auf jeden Fall mal, mit den Leuten dort in Verbindung setzen. Da der hübsche wohl auch dazu neigt seine Ressourcen zu verteidigen müsste ich das auch vorher noch mit der Familie absprechen die natürlich da auch mit dran arbeiten muss. 

Die Rassen die ich genannt habe sind Rassen die bei mir hängen geblieben sind, ok könnte die Liste auch noch ewig weiter führen^^ Habe ja auch den Dobermann genannt der aber so oder so wegfällt da vermehrt DCM auftritt. Gibt sicher auch welche die nicht an DCM leiden aber naja das ist echt eine Krankheit vor der ich mega Panik habe. 
Ich habe generell nichts gegen Hunde die ihre Eigenständigkeit haben aber dennoch gut zu führen sind, auch habe ich nichts gegen Jagdtrieb solange es kontrollierbar ist und man alternativen bieten kann, habe nichts gegen Hunde die sehr viel beschäftigt werden müssen etc. Da ich ehrlich gesagt auch noch nicht zu jedem Hund die Eigenschaften erlesen habe sind bei mir im Hirn wohl auch noch ein paar Hunderassen die definitiv wegfallen würden wie z.B. wie ich grade gelesen habe der Deutsche Wachtelhund. 

Zu meinen Lebendsumständen kann ich zu 110% sagen: Ich habe einen Freund (seit 6Jahren mit ihm zusammen)  ;) der auch Hunde mag aber keinen eigenen haben möchte, weil er selber sagt das ihm das zu viel arbeit ist, wenn er sich einen Hund holt und ich den auslaste so das er nur mit ihm kuscheln und spielen kann wäre mein Freund damit wohl sehr zufrieden^^ Mein Freund mag meine Schlange nicht besonders aber er Toleriert es und wenn er mich vor die Wahl stellen würde die Schlange oder ehr....naja schöne Zeit war es ja mit ihm ;) Und das weiß er auch. Genauso würde es mit dem Hund laufen, wenn er mich vor die Wahl stellen würde! Mein Freund kommt auch alleine klar und kann für sich selbst Sorgen, für ein Tier übernehme ICH die Verantwortung und das nicht nur für ein paar Tage/Wochen/Monate sondern das ganze Leben lang! Mein Freund wohnt etwa 1 Stunde Autofahrt von mir weg und lebt auch ländlich in einer Eigentumswohnung mit großen abgegrenztem Garten. Umzug ist die nächsten Jahre nicht geplant. Meine Eltern hoffen zwar immer noch das sie mich irgendwann mal loswerden aber diesen Wunsch werde ich ihnen nicht erfüllen.  :D Arbeiten tue ich im Bereich Gastronomie und bin echt Glücklich mit dem Job natürlich kann sich das auch schnell ändern, selbst auch schon erlebt. Allerdings gibt es hier und in der Umgebung viele Betriebe im Bereich Gastro die Aushilfen/Teilzeit und Vollzeitkräfte suchen. Daher wäre ein Job bedingter Umzug auch ehr auszuschließen. Aber dennoch gut das du das erwähnst, gibt ja dieses tollte Sprichwort: "Erstens es kommt immer anders, zweitens als man denkt." daher wird das die Tage mit der Familie besprochen falls es wirklich mal dazu kommen sollte damit das geklärt ist. 

 

Über den Hovawart bin ich auch schon öfter mal gestolpert beim Internet durchforsten und muss sagen gefällt mir sehr gut :) Habe jetzt nur kurz bei yt ein Video geguckt (vdh informationen zur Rasse xy) lese mich mal weiter schlau über den Hovawart. 

Danke für die ehrliche Meinung und wirklich gut das du das bezüglich Umzug angesprochen hast :) 
Liebe Grüße

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Ich möchte dir den chesapeake bay retriever vorschlagen.

 

Sehr vielseitig, gut im Zughundesport, nicht überzüchtet.

Tolle Hunde!

Sie haben auch Jagdtrieb, aber mit Training sind die die ich kenne gut umlenkbar und so gut wie immer ableinbar.

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Herzlich Willkommen. Husky und Co würde ich ausschließen wegen des doch sehr stark ausgeprägten Jagdtriebs.

Du suchst, wie ich das verstanden habe, eigentlich einen Allrounder. Der perfekte Allrounder seit jeher ist in meinen Augen der Pudel und der Deutsche Schäferhund.

Listis finde ich auch toll, vielleicht kannst du deine Mama ja mal mit ins Tierheim nehmen und sie lernt mal nen Amstaff kennen? Die sind ja echt so tolle Hunde.

Für Zughundesport eignet sich auch der große Schweizer Sennenhund. Die können bisweilen aber etwas stur sein :)

Viel Spaß beim Aussuchen der passenden Rasse !

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Seit Ende letzten/ Anfang diesen Jahres sind wir beinahe im 2-Wochentakt beim Tierarzt. Immer ist irgendwas anderes. Die Menge an Antibiotika, die Esmi in den letzten Monaten bekommen hat, hat mein Ömchen in ihrem ganzen Leben nicht bekommen.   Über allen kleinen Erkrankungen schwebt natürlich immer das Damoklesschwert Urothelkarzinom. Das allein macht mir schon so viel Angst.   Ich weiß nicht, ob Esmi´s Immunsystem völlig überlastet ist oder ob diese Nebenbaustellen typisch sind bei einer Krebserkrankung?   Was kann ich denn noch tun, um ihr zu helfen? Eigentlich soll sich ihr Körper um den Scheiß-Krebs kümmern und nicht um immer wieder auftretende Entzündungen!    Es tut mir einfach so leid, dass sie immer wieder Schmerzen hat und nicht richtig laufen kann oder nicht ins Wasser darf und dass ich sie ständig mit irgendwelchen Salben/ Tinkturen und Verbänden traktieren muss. Wer weiß, wieviel Zeit uns überhaupt noch bleibt?! Die will ich nicht ständig beim Tierarzt verbringen müssen.    Umso erstaunlicher finde ich es, wie lebenslustig sie bei alledem trotzdem ist. Immer noch steigt sie fröhlich ins Auto, obwohl es in 80 % aller Fälle zum Tierarzt geht. Immer noch möchte sie stundenlang spazieren gehen und baden. Sie ist sogar super freundlich zu anderen Hunden geworden. Man könnte sogar sagen, dass sie in Gegenwart großer (am liebsten schwarzer) Rüden um 6-7 Jahre jünger wird und flirtet, als ginge es um ihr Leben    Alles in allem geht es ihr wirklich gut. Sieht man mal von verbundenen Pfoten und kahl rasierten Schwänzen ab, sieht sie super aus. Okay – sie ist zu dick, aber sie hat ein tolles Fell bekommen seit der Futterumstellung, der Output hat sich halbiert und sogar einige Alterswarzen und harmlose Knubbelchen sind verschwunden.   Ende Juni steht die erste Kontrolluntersuchung der Blase an. Ich habe ganz schön Angst davor! 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      in Hundekrankheiten

    • Noch unterstützend oder schon Zwang ?

      Nach einem denkwürdigen Vorgespräch mit einer "premium" Trainerin (die ich hier selbstverständlich nicht nennen werde) bin ich etwas Konsterniert, und mag die Frage einfach mal weitergeben, die sich mir dabei so generell gestellt hat:   Bisher habe ich Lottis Gruseln so angegangen: Sie hat die Dinge die ihr suspekt waren angezeigt, und wir sind zusammen "gucken gegangen", danach waren diese Dinge dann nicht mehr gruselig.   Ich hatte der Trainerin folgendes Video geschickt:       Sie meinte dazu, daß Lotti das nur über sich ergehen lassen würde, und danach einfach nur erleichtert wäre, daß es vorbei ist, sie würde keine positive Verknüpfung mit dem Gruselobjetkt herstellen, sondern nur negative da sie von mir gezwungen würde, sich noch im Konflikt anzunähern. (Im Grunde würde ich damit die Unsicherheit  erst verursacht haben, denn deprivierte Hunde wären ja überhaupt nicht in der Lage zu lernen (das habe ich nachgefragt und sie meinte es exakt so) , und weil Lotti lernen würde wäre sie nicht depriviert und mein Umgang ursächlich)   Ich weiß, es ist eine "beliebte" Taktik eines bestimmten -imho ausgesprochen unangenehmen Menschenschlages- Hundehaltern erstmal ein maximal schlechtes Gewissen zu machen, um dann "ihre" einzig wahre Lösung zu verkaufen und so in eine Machtposition zu kommen. Als Hundetrainer meines Erachtes die schlechteste Taktik, die Kunden erstmal klein zu machen und alles, was von denen kommt wegzuwischen, das wiederspricht ja auch jeglicher Lerntheorie.   Zurück zur Ausgangsfrage: Ich sehe Hunde durchaus als mehr an als konditionierte Reizreaktionsmaschinen (-wenn man es nur nach diesem Schema sieht, ist ihr Standpunkt nachzuvollziehen) ABER sie sind ja auch Kontextlerner. Das Lotti den Weihnachtmann ( dessen Plastikgesicht sich hier noch durch die aufkommende Windböe gruselig bewegte, weswegen sie wegspringt) die nächsten 3x die wir an ihm Vorbei sind, nach dem anschnuffeln komplett uninteressant fand, zeigt mir zumindest, daß sie durchaus in der Lage ist, den als ungefährlich zu erkennen. Auch, daß sie sich erst rantraut, als ich vorgehe, und sich ihr Ausdruck bei Nahkontakt schon verändert, und daß sie ihm dann auch einfach den Rücken zudreht, und 1m neben dem "bösen" Ding abschüttelt, zeigt MIR daß sie ihn da nicht mehr als gefährlich einstuft.

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    • Schön ist, was dem Gebrauch dient

      Ein schönes altes Motto, das leider viel zu wenig beachtet wird in der modernen Hundezucht. Mein Herz schlägt für die Gebrauchshunderassen und hier vor allem für DSH und Dobermann.  Hier mal meine aktuellen Begleiter in Wort und Bild.   Mr Ekko, geboren 2009 Deutscher Schäferhund aus dem SV mit über 80% des oftmal so hochgepriesenen Ostblutes. Ich bin damals lieder auch auf das Märchen vom gesunden Ostblut reingefallen.   Ein schwieriger Hund im Alltag und in der Ausbildung, dessen Gesundheit verhindert hat, dass wir weiter als bis zur BH/VT gekommen sind. Dafür haben wir vermutlich im Alleingang den Neubau der örtlichen Tierklinik finanziert. In diesem Jahr feiert Mr Ekko widererwarten seinen 9. Geburtstag - niemand (inkl mir) hatte bei der Krankengeschichte darauf zu hoffen gewagt, dass wir es so weit schaffen. Ich hoffe, dass wir es noch bis zur großen 10 schaffen.

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      in Hunde suchen ein Zuhause


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