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Hundeforum Der Hund
Lainey89

Umzug - Hund mitnehmen, oder zu hause lassen?

Empfohlene Beiträge

Hallo an alle :)

 

( kleine Info zu Beginn: Das hier wird etwas länger :) )

 

Folgende Situation: Ich ( 26 ) wohne noch zu hause, da ich einen Hund habe ( 14 Jahre alt Jack Russell - Dackel Mix ). Mit Hund eine Wohnung zu finden ist sehr schwer und den Hund dann über 10 Stunden alleine in der Wohnung zu lassen ist wohl auch nicht die Beste Idee.

 

Kurz zu meinem Hund: wie gesagt, 14 Jahre alt. Hatte vor ca 4 Monaten Krampfanfälle, er kam dann auch in eine Tierklinik und da wurde ein Knoten im Kopf festgestellt. Allerdings konnte die Tierärztin nicht genau sagen, ob es jetzt ein Tumor oder eine Zytse ist, das könne man nur durch eine OP am Hirn herausfinden und dazu bin ich in seinem Alter absolut nicht bereit zu tun. Er bekommt jetzt Tabletten ( Luminal 2x 1/4 tägl. ). Seitdem hatte er zum Glück keine Anfälle mehr.

 

Dazu hat er aber noch eine vergrößerte Prostata und in einem Hoden einen Tumor ( der Tumor hat bisher nicht gestreut). Klingt alles nicht so toll, aber man muss sagen, ihm gehts gut und er ist auch noch ziemlich fit.

 

Nun zum eigentlichen Problem: Mein Freund und ich könnten bei seinen Eltern im Haus in die Dachgeschosswohnung einziehen. Ich möchte auch wirklich langsam raus hier :D. Einen Garten gäbe es dort auch und mein Freund wäre auch bereit, meinem Hund eine Hundehütte zu bauen, damit er Tagsüber im Garten rumlaufen kann und nicht in der Wohnung eingesperrt wäre. Nun ist mein Hund keinen Garten gewohnt, denn wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus und er ist eigentlich ( bis aufs Gassi gehn natürlich) nur drinnen.

 

Ich habe meinen Hund auch schon so über Nacht mit zu meinem Freund genommen, aber richtig entspannt war er dort überhaupt nicht. Er hat ständig gewinselt und ist nervös herumgelaufen. Nun wollte ich die "Hundeprofis" unter euch mal fragen, was ihr davon haltet, wenn ich meinen Hund mit in die neue Wohnung nehmen würde. Wäre das für sein Alter zu viel? Ich könnte ihn natürlich auch ab und zu wieder zu meiner Mutter geben, aber ständig hin und her fahren ( man fährt ca. 15 min) ist auch nicht so toll, da mein Hund Autofahren absolut nicht leiden kann.

 

Ich will natürlich nur das Beste für ihn und im Moment weiß ich nicht, ob es eine gute Idee ist, ihn mit in die neue Wohnung zu nehmen, oder einfach hier, im gewohntem Umfeld zu lassen. Klar, wenn er jünger wäre, wäre das vielleicht nicht so schlimm, aber da er schon 14 ist, weiß ich ehrlich gesagt überhaupt nicht was ich tun soll. Klar, ich will ihn unbedingt um mich herum haben, ist ja auch mein Hund. Aber in diesem Fall darf ich da nicht egoistisch sein und schauen, was für ihn am Besten wäre.

 

Was sagt ihr denn dazu? Mitnehmen? zu hause lassen?

 

Ich wäre euch sehr dankbar für ernste Antworten.

 

LG. Lainey

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Würden deine Eltern ihm denn gerecht werden können, bzw. würden sie ihn übernehmen?


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Naja, also meine Mutter liebt unseren Hund natürlich auch über alles, aber die Lust mit ihm spazieren zu gehen ist nicht wirklich vorhanden. Mein Vater hat noch nie Hunde gemocht, deshalb hält er sich da komplett raus. Ich denke einfach, viel Spaß und Auslauf wird er bei ihnen nicht haben. Aber er fühlt sich hier wohl das merkt man. Ist halt sein zu hause.

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Wie weit wären denn die beiden Wohnungen auseinander?

Dann könnte er über Nacht bei deinen Eltern bleiben, deine Mutter könnte die Runde am Morgen übernehmen und du kümmerst dich Mittags/Abends um die Runde?

Nur so ein Gedanke.

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Also wie gesagt, man fährt ca. 15 min. Ich arbeite bis 16:30, wäre grundsätzlich kein Problem, aber die hin und her Fahrerei bedeutet für den Hund ja dann auch wieder Stress, eben weil er Autofahren gar nicht mag.

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Dann lass ihn doch dort. Nach der Arbeit hinfahren, laufen, spielen, etc, Hund wieder Zuhause abgeben, ins eigene Heim fahren…

Wäre vielleicht eine Lösung.

Er ist ja schon 14 Jahre alt. Wird vielleicht 18. Also vier Jahre.

Oder ihr probiert, wenn er eine längere Zeit in der neuen Wohnung ist, ob er sich dann dort auch wohl fühlt.

Bei deinen Eltern hätte er auf jeden Fall Ansprache den Tag über. Oder haben die Eltern deines Freundes ein Faible für den Hund?

Dass er tagsüber bei denen dann wäre?

Was sagt denn dein Bauchgefühl zu der Geschichte?

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Ich würd ihn erstmal dalassen.Sooooo viel Spazieren gehen wird er nicht mehr wollen/können,und das wird in der nächsten Zeit auch weniger werden.Du kannst ihn ja ganz oft besuchen,mit ihm rausgehen,spielen,kuscheln und am WE ganz viel Zeit mit ihm verbringen.

Ich denke,damit wird er besser klarkommen als den ganzen Tag allein zu sein.

Wenn du merkst,daß der Hund (oder auch du) mit der Lösung nicht zufrieden ist,läßt sich das ja jederzeit ändern.

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Lass ihn zuhause und komm regelmäßig zum größeren Gassi vorbei.
Deine Mutter kann doch die kleinen Pipi-Runden morgens und abends machen.

 

Problematischer wirds allerdings, wenn der Hund anfängt "Probleme" zu machen. Also ganz normale Alterszipperlein (Inkontinenz und co). Würde deine Mutter da auch noch aushelfen? Das solltest du vorher genau klären.
Wenn das nicht gegeben ist, ist es vielleicht doch sinnig ihn an sein neues Zuhause zu gewöhnen (das braucht bei alten Hunden meist ne Weile).

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Also durch diese Tabletten, trinkt er sehr sehr viel und es kommt schon öfters mal vor, dass er in die Wohnung pinkelt. Aber damit hat meine Mutter jetzt nicht so ein großes Problem mit. Die Eltern von meinem Freund arbeiten beide und wollen den Hund auch nicht in ihrer Wohnung haben ( was ich natürlich verstehen kann ). Ich werde mal darüber mit meiner Mutter reden.

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Es kommt immer darauf an in was für einer körperlichen Verfassung der Hund ist.

 

Manche Hunde sind mit 14 Jahren Steinalt, sind froh, wenn sie ihre Ruhe haben und auch nur zum pipi machen raus wollen.

Unsere Hündin war mit 14 noch wie ein Jundspunt, hat jeden Tag ihre Sportrunden gefordert, in dem Alter hätte ich Maruscha  fast alles zumuten können.

Doch was ich ihr in dem Alter auf keinen Fall zugemutet hätte, wäre das alleine bleiben, dass packen die meisten alten Hunde garnicht.

 

Ich persönlich würde eher an den Hund denken, ihn bei deiner Mutter lassen.

14 Minuten fahrt sind ja kein Beinbruch, die Gassirunden kannst Du nach deiner Arbeit drehen.

 

Wenn er nicht gerne Auto fährt würde ich ihn auch nicht ständig hin und her zerren.

Meist hat man selbst das Gespühr was dem Hund gut tut, das hätte für mich Priorität.

 

Du sagst er fühl sich bei deiner Mutter rundherum wohl, dann lass ihm das und genieße die Zeit die Du mit ihm verbringen kannst.

Wer weiß wie lange Du ihn noch hast. ;)

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