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Hundeforum Der Hund
Julia612

Lungenkrebs - wir haben Abschied genommen?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

Ich lese hier schon länger mit und habe öfter gesehen, dass Hundebesitzer hier Ihre Sorgen los werden können. Also probiere ich auch mal mein Glück.

Unser 11 Jahre alter Belgischer Schäferhund, Groenendal um genau zu sein, hat Krebs. Besonders seine Lunge leuchtet von innen wie ein Weihnachtsbaum.

Darauf gekommen sind wir durch seine ständige Schlappheit und dem Husten. Nach einer Weile hat er auch einen Tumor am Hals dazu bekommen, der wächst.

Kurz und knapp, die Tierärztin gibt ihm nun regelmäßig Cortison um sein Leben noch ein bisschen zu verschönern.

Jetzt ist es eine Berg- und Talfahrt mit ihm. Er bekommt nur noch Fleisch zu fressen, da er sein Trockenfutter vermeidet. Vielleicht hat er aber auch einfach Geschmack gefunden am frischen Fleisch.

Wir machen das mit Dem Cortison jetzt seit 3 Wochen ca und langsam wird es trotzdem schlechter.

Es gibt Momente, da jault er, wenn er seinen Hals falsch ablegt (wegen des Tumors) und ich würde ihn am liebsten sofort einschläfern lassen. Keine 5 Minuten später, springt er wieder vom Sofa auf, läuft raus und bellt wie ein Verrückter seine imaginären Feinde an, so wie er es immer getan hat. Dabei ist er wieder fröhlich. Fressen tut er auch noch und spazieren geht er auch gerne und zeigt Freude. Dann kommt wieder der Abend und es wird schlechter. Er bekommt nicht mehr so gut Luft und ist unruhig.

Tagsüber denke ich also, dass er noch zu fröhlich ist um ihn gehen zu lassen und abends manchmal genau das Gegenteil.

Mir graut es davor, den richtigen Moment zu finden um ihn gehen zu lassen. Vor allen Dingen wenn ich weiß, dass er voller Vorfreude ins Auto springt und garnicht weiß, dass er nie wieder kommt. Und er fährt immernoch sehr gerne Auto.

Heute bekommt er noch eine Spritze und ich hoffe, es wird abends wieder besser mit ihm. Ansonsten weiß ich nicht was ich machen soll. Ich habe mir gesagt, dass ich ihn gehen lasse, sobald die schlechten Momente überwiegen. Aber wann ist das?

Ich weiß garnicht, was ich mir hiervon erhoffe, aber es ist schön sich mal alles von der Seele zu schreiben.

Juliane

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Ein trauriger Anlass sich hier im Forum anzumelden, trotz allem herzlich willkommen.

 

Was soll man dazu sagen? Raten kann dir sicherlich niemand. Ich für meinen Teil mache so eine Entscheidung davon abhängig welchen Eindruck der Hund auf mich macht, denn ich kenne meinen Hund ja am besten. Wenn die glücklichen Momente überwiegen und der Hund keine Schmerzen erleiden muss, würde ich noch ein wenig warten. Sobald das nicht mehr der Fall ist, würde ich handeln. Vielleicht würde ich auch nicht zum TA fahren sondern diesen zu mir nach Hause kommen lassen, damit der Hund so wenig Stress wie möglich hat. 

 

Manchmal ist es vielleicht auch sinnvoll dem Hund einen regelrechten Abschied zu machen. Orte aufsuchen die der Hund gerne mag, das Fressen dass er am liebsten hat, viel viel Zuwendung und Streichleneinheiten. 

 

Wie gesagt, raten kann dir sicherlich niemand, ich wünsche dir für die nächste Zeit viel Kraft und dem Hund alles Gute!

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Das tut mir sehr, sehr leid, das ist eine furchtbare Situation! :(

Wirklich raten wird dir hier niemand können, aber du hörst dich für mich so an, als wenn du deinen Hund gut beobachtest und erkennen wirst, wenn es soweit ist.

Ich persönlich würde auf alle Fälle dafür sorgen, dass ein TA schnell erreichbar ist, sollte sich der Zustand deines Hundes ganz akut stark verschlechtern und er wirklich Atemnot bekommen.

Zudem würde ich auf alle Fälle auch ein Schmerzmittel geben, zusätzlich zum Cortison!

Über mögliche Folgeschäden müsst ihr euch da keine Gedanken mehr machen!

Und ich würde dann, wenn es soweit ist, den TA zum Einschläfern nach Hause bitte, so dass der Hund in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann.

Macht euer TA das, habt ihr darüber schon gesprochen?

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Ach herrje, diese Entscheidung zu treffen ist immer ganz, ganz übel. :( Wie schon geschrieben wurde, kennst du deinen Hund am besten und kannst daher auch am besten den Zustand beurteilen.

Wenn ich ganz ehrlich sein darf - angesichts des Umstandes, dass es dem Hund immer schlechter geht und auch gehen wird, würde ich den Tierarzt bald nach Hause bitten und den letzten Gang gehen. Vor 8 Wochen habe ich erlebt, wie es einem Hund geht, wenn es ganz schnell ganz akut wird mit den Problemen - diese Erinnerungen sind schlimmer als das Danach.

 

Ich wünsche dir und deinem Hund alles Liebe und Gute und viel Kraft und Mut. Du wirst richtig entscheiden. :knuddel

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Danke für Euren Zuspruch!

Ich habe schonmal nachgefragt, ob das ginge. Die Kleintierärzte selbst kommen nicht raus gefahren, nur die Kollegen, die auch Pferde behandeln, könnten das übernehmen.

Als ich gesagt habe, dass er eingeäschert werden soll wurde uns aber geraten, es in der Praxis machen zu lassen, damit er dort abgeholt werden kann. Passt mir ehrlich gesagt garnicht, weil er sich beim Tierarzt einfach nicht so benimmt wie Zuhause und einfach voll aufdreht. Außerdem hat er noch seinen Kumpel Zuhause, einen 14 Jährigen Spitz. Den kann ich ja nicht einfach mitnehmen oder?

Aber wenn ich doch jemanden finde, der das auch abends Zuhause machen würde, was mache ich mit seinem Körper? Vielleicht das Tierkrematorium direkt informieren, dass sie ihn am selben Abend Zuhause abholen?

Hat jemand Ideen?

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Unsere Jacki hatten wir über Nacht im Wohnzimmer, am anderen Tag lag sie im Keller bis sie begraben werden konnte.

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Viele Krematorien haben einen "Abholdienst", völlig egal ob nun von dir zu hause oder aus der Praxis.
 

Bei uns ist es Gang und Gäbe, dass ein Hund zu hause eingeschläfert wird.

 

Ich wünsche euch viel Kraft und dass ihr noch viele schöne Momente miteinander erleben könnt :)

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Das sollte normalerweise kein Problem sein, hier nehmen die TÄ den Körper mit und lassen ihn dann in der Praxis zum Einäschern abholen!

Oder wir bringen sie selbst ins Krematorium, oder diese bieten einen Abholdienst, egal von wo!

Ich würde an deiner Stelle, auch wenn es einem jetzt sehr makaber vorkommt, das WIE und das DANACH jetzt schon so gut wie möglich planen und z.B. Kontakt mit dem TA aufnehmen, der dann auch zum Einschläfern nach Hause kommt, außerdem wirklich dafür sorgen, dass im Notfall jemand erreichbar ist!

Und Schmerzmittel geben, unbedingt!

Setzte dich da durch beim TA, lass dir nicht erzählen, Cortison würde reichen oder der Hund hätte keine Schmerzen!

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Ich werde nochmal nachfragen ob die aus der Tierklinik ihn vielleicht mitnehmen können, wenn die das bei uns zu Hause machen. Ich möchte nur ungern seinen töten Körper bei uns Zuhause über Nacht liegen haben. Ich meine...Der wird doch auch steif oder? Und einen 40 Kilo Brocken kann man dann auch nicht mehr so leicht bewegen. Außerdem habe ich mit toten Körpern irgendwie Probleme, seitdem mein Vater letztes Jahr bei uns Zuhause gestorben ist.

Zum einschläfern könnte ich auch unserem "Dorftierarzt" Bescheid geben. Er kennt unseren Großen auch, aber mit dieser Sache waren wir nicht bei ihm in Behandlung sondern in der 45 Minuten entfernten Tierklinik. Ist es unverschämt, ihn dann zu fragen ob er das einschläfern übernehmen würde wenn es abends doch irgendwann ernst wird? Oder darf er das nicht, ohne die genauen Befunde vorliegen zu haben?

Das wird sowieso alles eher eine Bauchentscheidung werfen denke ich. Ich kann nicht vorher planen, dass er an Tag X einschlafen soll. Wir leben von Tag zu Tag.

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Willkommen und Hallo.

 

Ihr steht vor der Entscheidung die keiner treffen möchte und doch muss täglich vielfach über diese Entscheidung entschieden werden.

 

Ja, das ist nun mal die Realität die uns Tierbesitzer immer wieder mal einholt.

 

Sicher kein Trost in Eurer schweren Zeit.

 

Auch wenn ich hier gleich in der Luft zerrissen werde, bei deiner Beschreibung vom Krankheitsbild, wäre bei uns die Entscheidung schon längst gefallen.

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