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Dein Hundeforum  Der Hund
asti

Besondere Geschichten aus dem Tierheim Gießen

Empfohlene Beiträge

KleinEmma   

Das ist ja eine denkwürdige Geschichte. Wer mag so viele Hühner aussetzen? Schon merkwürdig. Aber um so schöner, dass diese geretteten Hühner nun leben dürfen. Wir haben mal acht Hühner derselben Sorte wie eure aus einer Legebatterie aufgenommen. Die trauten sich zuerst gar nicht von den Stangen runter oder sich überhaupt zu bewegen. Es war dann wirklich schön zu sehen, wie sie langsam anfingen zu scharren, ihre Flügel ausbreiteten und mit ihren (leider gekürzten) Schnäbeln pickten.

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Bibi   

Schön und für die meisten ja ein Happy end

 

Warum sowas Menschen tun frage ich nicht mehr weil das bringt leider nichts :(

 

Bin schon auf weiterer Geschichten gespannt Astrid

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gast   

Schön, dass du uns mit Geschichten aus dem Tierheim versorgen möchtest. So ein Einblick ins Tagesgeschehen ist ja wirklich interessant.

 

Was ausgesetzte Tiere angeht - hier in einem Bachlauf wurden vor Jahren eine ganze Reihe Koikarpfen ausgesetzt. Der Halter hatte versucht, sie zu verkaufen, was wohl nicht mit allen gelang. Da er sie nicht behalten wollte/konnte, wurden die dann im Bach ausgesetzt. Sie lebten dort ein paar Jahre lang - 3 Stück leben immer noch dort.

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Stefanie79   

Gerne lese ich noch mehr!

Wie geht's Jo? Er ist ja immer noch da :(

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asti   

Ja, Jo wartet und wartet. Aber da er nicht so wirklich unproblematisch ist, hat er auch nicht die besten Chancen.

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asti   

Das Leid der langhaarigen Hunde...

Immer wieder kommen Tiere in unser Tierheim, für die ihre Menschen schon länger keine Zeit mehr hatten.
Während bei kurzhaarigen Tieren die vernachlässigte Pflege oft nicht so auffällt, zeigt sich die Vernachlässigung bein Langhaartieren deutlich schlimmer. Das Fell ist verfilzt, Futterreste und Kot haben sich darin verfangen und ab und an finden wir in dem Fell noch kleine Ästchen und Blätter. Für das Tier ist es zudem sehr unangenehm, denn das Fell ziept und riecht sehr streng
Durch zuwenig Luft an der Haut können sich schnell juckende oder schmerzhafte Ekzeme bilden.
Auskämmen ist in dem Zustand meist kaum möglich, denn das tut weh und die gerade erst angekommenen Tiere sind so durch den Wind, dass sie erstmal in Ruhe Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen aufbauen müssen.
So bleibt uns kaum was anderes über als die Tiere zu scheren, um sie von ihren Verfilzungen zu befreien. Bei manchen Tieren geht dies leider nur unter Narkose, denn es wäre sonst zu stressig für das Tier.

Jüngst kam der blinde Bobtail-Mix Sammy in unser Tierheim. Durch seine Blindheit fiel es ihm besonders schwer, sich im Tierheim zurcht zu finden. Um ihn von seinen Filzklumpen, die sogar zwischen den Zehen wuchsen, zu befreien, mussten wir ihn in Narkose legen und einen Teil des Fells abscheren, bis wir den Rest auskämmen konnten. Sammy stank sehr. Sein Po war mit Kot verklebt und im Filz am Bauch klebten Urinreste. Sein "Bart" waren nur noch gelbe Filzlocken und so mussten wir diese auch abschneiden.
Nach etwas über einer Stunde scheren, kämmen und schneiden zu Dritt sah Sammy zwar deutlich zerrupfter aus als vorher, aber wenigstens ist er seine Filzklumpen los.
Nun lernt er Bürste und Kamm auch ohne Narkose kennen und wird sicherlich in ein paar Wochen wieder ein sehr schöner Hund mit weichem, langen Fell sein.

 

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Mowgli   

Spannende Geschichten.....die Hühner sehen garnicht ungepflegt und ziemlich jung aus, sehr merkwürdig. Ich freue mich für den Bobtail, es muss scheußlich sein, so in einem Fellpanzer gefangen zu sein.

Grüße Christine

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Ninchen0_15   

Was für eine herzerweichende Geschichte!

Und :

"Nicht die Tage des Lebens zählen, sondern das Leben in den Tagen!"

Und davon haben die beiden ja schon jetzt eine Menge gehabt!

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