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Hundeforum Der Hund
dolby

Plötzliche Apathie/Ängstlichkeit

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich hab eine Frage zu einem merkwürdigen Verhalten von meiner dreijährigen  Hund.

Das erste Mal trat es vor knapp zwei Wochen auf. Später abend schreckte sie mit einem hohen Pieps hoch und war ab da verwirrt und ängstlich. Stand mit der Rute zwischen den Beinen im Wohnzimmer, speichelte leicht, war eindeutig etwas verwirrt, wollte nicht mehr auf ihren Platz. Bei einem kurzen Spaziergang kein Durchfall, kein vermehrtes urinieren.

 

Da sich das Verhalten am nächsten Tag nicht gebessert hatte bin ich mit ihr zum Tierarzt. Den kennt sie seit Kindertagen, ich war oft dort, hab sie streicheln lassen, kurz auf die Waage um sie daran zu gewöhnen. Bis jetzt ist sie sehr gern dort hin und begrüßte alle schwanzwedelnd.

Jetzt ängstliches Verhalten, in die Luft starren, der Versuch auszuweichen, ...

Der Tierarzt konnte keine körperlichen Probleme finden. Herz, Magen/Darm ok, kein Fieber. Er vermutete, dass sie vielleicht Fliegenpilze gefressen hat. Kann natürlich sein, beim Spaziergang ist sie auch mal ein paar Sekunden im Gebüsch, erwischt habe ich sie noch nie dabei. Nur manchen Kot findet sie interssant.

Nach 3-4 Tagen besserte sich ihr Verhalten und sie war wieder wie normal - ein freundlicher, wesenstarker Hund.

 

Seit gestern hat es wieder angefangen. Gerade noch lustig spazieren gegangen, fröhlich auf ein paar andere Hunde zugerannt, ohne erkennbare Ursache zurückgeschreckt und mit eingezogener Rute zu mir zurück gerannt. Seit dem wieder unsicher, apathisch, steht in der Landschaft als ob sie nicht wüsste was sie tun soll.

Frisst gut, keinen Durchfall, anscheinend keine Schmerzen. Ist nicht so schlimm wie voriges Mal, aber ein deutlich anderes Verhalten.

 

Kennt das jemand? Vielleicht einen Tipp in welche Richtung man da suchen soll?

Danke fürs Mitdenken.

dolby

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Ich würde den Hund neurologisch untersuchen lassen.

Es gibt Formen von Epilepsie, die sich nicht durch starkes Krampfen und schlimm anzusehende Anfälle äußern.

Sondern das sind dann "nur" kurze Absencen (--> googel).

Edit

hab deinen Beitrag nochmal gelesen... wurde der Rücken - die Bandscheiben richtig gecheckt?

So was wie Hexenschuß gibt es auch bei Hunden.

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Mir kommt beim Lesen direkt die Hirschlausfliege in den Sinn, die es ja auch in D gibt. Emma reagiert ähnlich, wenn so ein Vieh bei ihr im Fell rumkrabbelt. Sie zieht dann auch die Rute ein, läuft hin und her oder verkriecht sich usw. 

 

Mittlerweile kommt sie zu mir, wenn ich ihr sage: Komm, ich helf dir. Dann such ich ihr Fell ab, allerdings sind diese Mistviecher nicht gut zu finden, da sie sich ganz platt machen.

 

Vielleicht ist es also das und keine schlimme Krankheit.

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Das hört sich für mich sehr nach Rückenschmerzen an - würd ich beim Tierarzt checken lassen

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Ich tippe da auch auf eine Art von Epilepsie. Luzie hat manchmal auch kleine "Anfälle". Sie liegt dann auf dem Boden, krampft ein ganz klein wenig und schaut  sehr unglücklich aus. Nach 2-3 Min. ist es vorbei.

Sie ist während der ganzen Zeit wach und ansprechbar.

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Ich würde auch auf Epilepsie denken.

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Danke für die Antworten.

Epilepsie war auch schon einer meiner Gedanken. Mein letzter Hund ist an einem Anfall gestorben. Allerdings haben bei ihr die Absencen - damit hat es angefangen, bevor dann die 'Grand mal' aufgetreten sind - immer nur einige Minuten gedauert. Dann hat sie sich geschüttelt und es war wieder alles ok.

Hier passt nicht, dass Socke mehrere Tage von der Rolle ist.

Ich werde auf jeden Fall noch auf 'Hexenschuss' untersuchen lassen. Vielleicht hat sie sich ja wirklich was an der Wirbelsäule verrenkt und sie hat Schmerzen.

 

Die Hirschlausfliege habe ich nachgelesen. So ein Tier hab ich hier noch nie gesehen und auch niemand darüber reden hören. Könnte ein Stich/Biss auch einige Tage nachwirken?

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Eine kurze Meldung und Auflösung.

Nach einem weiteren Tierarztbesuch und der Frage, ob es evt. ein 'Hexenschuss' sein könnte hat der TA den Rücken etwas genauer untersucht. Dabei ist ihm aufgefallen, dass ein Bereich in der Lendenwirbelsäule etwas geschwollen und empfindlich war. Seine Vermutung war, dass sie sich beim Kontakt mit anderen Hunden eine Zerrung oder sogar einen Muskelriss zugezogen hat.

Nach einer weiteren Woche Schonung, nur leichtes Fahrradtraining, keine Tollereien auf der Hundewiese, abends ein Wärmesack im Rücken  ist sie wieder ganz die alte.

Zum Glück also keine schlimmere Sache. Danke nochmals für alle Tipps

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Wie schön, dass sich das Problem gelöst hat.

 

Sowas ist immer doof, gerade wenn Hundchen ein Verhalten zeigt, das man nicht einordnen kann.

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Schön, wenn man weiß, was es ist und sich dann dementsprechend verhalten kann

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