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Hundeforum Der Hund
AndreM

Kleinen Hund ohne Zustimmung des Vermieters

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

ich bin zum ersten mal hier und brauche mal bitte eueren Rat. Der text wird etwas länger und hoffe das ich das so halbwegs rüber bringe.

 

Ich habe meinen Sohn der bei seiner Mutter leben tut einen Chwawa gekauft. Diesen wollte ich erst einmal Stubenrein machen und ihn an den großen Hund gewöhnen der auch in der Familie lebt wo mein Sohn ist. Mein Sohn kommt nur am Wochenende zu mir. Der Hund soll am Endes des Monates kommen weil ich dann auch wieder Arbeitslos bin und, das leider auch so bleibt. Ich habe darauf hin meiner Hausverwaltung mit geteilt, das sich am Ende des Monates mein Sohn sein Hund sich bei mir befindet. Darauf hin wurde mir mit geteilt, das wenn der Hund länger bleibt es nicht geduldet wird. Weil es immer die Zustimmung der Vermieters voraus setz. Eigentlich habe ich gedacht, das geht in Ordnung, weil ich ja auch mal einen Chiwawa hatte aber da liege ich falsch. Ich schrieb der Hausverwaltung, ob ich dann doch lieber einen Antrag stellen soll auf einer Haltegenehmigung damit es keine Probleme gibt. Als Antwort bekam ich, das eine Hundehaltung nicht in frage kommt. Und anderen auch in den letzten 2 Jahren untersagt wurde. Und ich soll mich daran halten soll ansonsten wird es Mietrechtliche folgen haben und, das erste Anfragen ergeben habe das man Hundegebelle im Haus gehört habe. Und ich dieses ändern soll eine Kontrolle erfolgt am 31.10.15. Ich schrieb zurück ich bin auf Arbeit und schreibe über das Handy meine Mails und keinen kleinen Hund zu hause habe. Ich bekam noch mal die Antwort, das der Hund nicht genehmigt wird und das der Hund zu meinen Sohn gehört. Noch einmal erklärte ich, das ich den Hund nur alles bei bringen wollte und an den anderen großen Hund gewöhnen wollte und dann der kleine Hund zu meinen Sohn mit soll. Die Genehmigung oder das Aufenthaltsrecht sollte nur zur Sicherheit sein. Dann bekam ich noch einmal die Antwort.  

Es ist nun einmal letztendlich die Endscheidung der Eigentümers, keine Hundehaltung bitte danach richten sonst gibt es Mietrechtliche folgen.

 

Nicht sie Endscheidung sondern er.

 

Die Hausverwaltung handelt im Interesse des Vermieters sonst hätte ich mich ja gleich an den Vermieter gewendet. Ich habe im guten glauben gehandelt bevor der Hund hier für einige Zeit nicht für immer herkommt. Wie ich das jetzt verstanden hatte brauche ich gar nicht erst den Antrag stellen, weil er sowie so abgelehnt wird. Oder kann ich das schon so verstehen das der Hund abgelehnt ist. Weil sie mir ja schrieb das der Hund ist abgelehnt . Ich habe schon versucht den Vermieter an zurufen aber ich bekomme ich ihn nicht an das Telefon. Einen Brief schreiben hat kein sinn mehr er fährt in den Urlaub. Jetzt blieb mir nichts anderes über als mir einen Termin beim Anwalt zu holen und mir rechtlichen Beistand zu suchen. Ich habe wirklich nicht einfach den kleinen Hund ins Haus holen wollen und den Vermieter ohne zu fragen zu hinter gehen. Ich habe mich falsch ausgedrückt in dem ich schrieb, das der Hund von mein Sohn ab ende des Montes hier ist. Ich habe echt nur ihn haben wollen bis er soweit ist damit er zu meinen Sohn kann, aber das geht ja nicht von heute auf morgen. Nun weiß ich echt nicht was ich machen soll, weil ich habe erst einen Termin beim Anwalt 10 Tage bevor der kleine Hund Herr kommen soll. Ich habe bedanken das der Anwalt es nicht schaft den Vermieter vorher zu erreichen und mit ihn darüber zu sprechen. Den über der Hausverwaltung hat das keinen sind. Ich kenne diese auch privat und die sind engstirnig in jeder Hinsicht. Die Hausverwaltung besteht aus einer Frau und wenn der was nicht passt dann hat man schon verloren. Den kleinen Hund nicht hier herholen kommt für mich nicht in frage auch wenn es der einfachste weg wäre. Das tue ich meinen Sohn nicht an. Muss ich mich jetzt auf einer Kündigung der Wohnung vorbereiten.

Danke schon mal für eure Meinungen.

 

MFG,

AndreM

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Entweder, du hälst dich an deinen Mietvertrag (wo sicher eine Klausel zur Tierhaltung drinsteht) oder du lebst eben mit den Konsequenzen.
Du darfst den Hund nicht halten. Ein Umzug kommt mit beginnender Arbeitslosigkeit wohl auch nicht in Frage?

 

Wie alt ist dein Sohn? Kann er den Hund nicht allein erziehen? Was heißt überhaupt "fertig machen"? Stubenreinheitstraining, etc. kann sich ja durchaus auch über ein paar Monate ziehen.

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Soweit ich weiß, darf man Hunde zu Besuch haben, auch wenn es ein Haltungsverbot gibt. Und "Besuch" gilt bis zu 6 Wochen, weil das "vorübergehend"' ist, also keine Haltung auf Dauer.

Weiß aber nicht, ob sich das geändert hat oder regional unterschiedlich ist.

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Andere Frage, weiss die Mutter, dass sie nächstens noch einen zweitennHund hat?

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Besuch kann durchaus heißen „nicht über Nacht“, und ja, es kann regionale Unterschiede geben.

Ohne Haltungserlaubnis des Vermieters riskierst Du dann die Kündigung, wenn der Hund doch über Nacht bzw. mehrere Nächte bei Dir ist. Was geht, hängt aber auch davon ab, wie die Tierhaltungsklausel im Mietvertrag formuliert ist. Dass ein Vermieter grundsätzlich Hunde dulden muss, ist nicht richtig.

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Besuch kann durchaus heißen „nicht über Nacht“, und ja, es kann regionale Unterschiede geben.

Ohne Haltungserlaubnis des Vermieters riskierst Du dann die Kündigung, wenn der Hund doch über Nacht bzw. mehrere Nächte bei Dir ist. Was geht, hängt aber auch davon ab, wie die Tierhaltungsklausel im Mietvertrag formuliert ist. Dass ein Vermieter grundsätzlich Hunde dulden muss, ist nicht richtig.

Ein Vermieter kann verbieten, dass ich über Nacht einen Hund zu Besuch habe?????? Das fände ich nun aber krass, hast Du eine Quelle dazu?

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Andere Frage, weiss die Mutter, dass sie nächstens noch einen zweitennHund hat?

Das würde mich auch interessieren!

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@Cartolina:

Eine schriftliche Quelle habe ich nicht, aber die mündliche Auskunft eines Anwaltes (spezialisiert auf Mietrecht).

Ein Vermieter könne nichts dagegen sagen, wenn man Besuch bekommt und der einen Hund mitbringt. Wenn der Hund über Nacht bleibt (und dann auch noch ohne Besitzer), könnte das anders ausgelegt werden. Es ist auch so, dass es Städte gibt, wo ein Hund bereits nach 14 Tagen bei der Behörde anzumelden ist, egal, ob er nun dauerhaft da bleibt oder nur vorübergehend. Das Thema ist sehr heikel. Der genaue Wortlaut im Mietvertrag ist wichtig und die lokale/regionale Gesetzgebung.

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Hier http://www.immonet.de/umzug/wissenswertes-rechtliches-mietvertrag-wohnung-hund.html ist nachzulesen, dass u.a. auch die bisherige Handhabung des Mieters in dieser Sache (in Deinem Fall: keine Hundehaltung seit 2 Jahren) zu einer Ablehnung führen kann.

Ob dies tatsächlich alleine ausreicht, kann ich natürlich nicht wissen. Da wären Vergleichsurteile herbeizuziehen und eine Einschätzung des RA über die gesamte Lage.

 

Wie die Sachlage aussieht, wenn der Hund vorübergehend bei Dir ist, weiss ich nicht. Die Dauer lässt sich auch schwer einschätzen, wie bereits über mir erwähnt. Da wäre möglicherweise die sinnvollste Herangehensweise tatsächlich, mit dem Vermieter zu "verhandeln". Immerhin willst Du bei der Sozialisierung und (Reinheits - ) Erziehung ja auch keinen riesen Zeitdruck haben. (Dein Sohn und wenn möglich auch seine Mutter sollten von Anfang an mitmachen bei der Erziehung - das nur nebenbei).

 

Wenn weder zeitgemässes Gespräch mit dem Vermieter (nicht der HV) noch zeitgemässe anwaltliche Auseinandersetzung gegeben ist, würde ich vom Kaufvertrag zurücktreten und erstmal die Haltung klären. Dass das für Deinen Sohn dann erstmal möglicherweise Warten heisst - wird er verdauen (müssen). Immerhin geht es auf der anderen Seite auch um ein Lebewesen und das kann man im Zweifelsfall nicht hin - und herschieben.

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