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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo,
Es gibt ein neues Buch, das erst kürzlich rausgekommen ist, von Ulli Reichmann zum Thema Hunde die Jagen.
http://www.bod.de/buch/ulli-reichmann/we...3738652420.html
Auf Facebook hab ich eben erfahren, dass ich die erste Leserin zu sein scheine, weil das Buch erst die Tage in den Handel kommt. Books on demand hats aber schnell versendet.

Ich kann das jedem echt wärmstens ans Herz legen und aus eigener Überzeugung raus empfehlen.

Es geht jedoch nicht darum, wie man dem Hund das Jagen abgewöhnt, ihn über Gehorsamkeitstraining davon abhält, selbständig zu jagen oder indem man methodischerweise nur über Antijagdtraining mit Ersatzjagden, Umlenkung und Rückruf versucht, den Hund kontrollierbarer zu machen.

Es ist ganz anders: Es beschreibt ein Miteinander ohne Zwang, das darauf ausgerichtet ist, den Hund über gegenseitige Aufmerksamkeit und Kooperation im "jagenden Miteinander" auszulasten und sich von seiner Leidenschaft anstecken zu lassen, indem man das, was er anbietet begeistert annimmt, anstatt dagegen anzugehen oder nur methodisch umzulenken und man hat dabei gemeinsam echt doll Spaß - und nicht den Frust und Druck, wenn man im Kopf hat "wie verhindere ich, dass er jagt". 

Mir hats sehr gut gefallen, weil ich darin ganz viel von meiner eigenen Art und Weise, mich mit meinen jagdtriebigen Hunde zu arrangieren, darin gefunden habe. Es wird sehr gut und strukturiert erklärt, wie und mit welchen Handlungen man den Hund dazu bringt, dass er MIT dem Menschen jagt, anstatt sich selbständig davon zu machen.
Kann also aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es tatsächlich so funktioniern kann, wie Ulli Reichmann es beschreibt - und ich hatte in Laika und auch Nicky Hunde, die zuvor weder mit dem Menschen kooperierten, noch in irgendeiner Weise bei Wildgeruch oder Sichtung ansprechbar gewesen wären - ausser, ich hätte auf Hilfsmittel wie Stachelhalsband oder Teletak zurückgegriffen.

Mein Fazit: Tolles Buch mit einer ungewöhnlichen Sichtweise auf das, was viele als Problemverhalten empfinden, welche dem Hundehalter unkontrolliert, selbständig jagender Hunde eine Tür zu einem freudigen Miteinander öffnen kann und aus Frust Begeisterung wachsen lassen kann, wenn man bereit ist, über den Tellerrand zu schauen.
Aber auch Hunde und Halter ohne Probleme im Bezug auf Wild und ohne intensivem Jagdtrieb können davon sehr profitieren, wenn sie sich auf dieses Miteinander einlassen .

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Hört sich interessant an, danke für den Tip!

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Danke für den Tip :)

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Ein kluger Ansatz, den er da wohl verfolgt. Denn meineserachtens ist Jagdverhalten grundsätzlich kein Problemverhalten, sondern ein sehr natürliches. Ein Problem ist es einzig und allein für viele Menschen. 

 

so weit

Maico

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Klingt interessant, danke für den tipp

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Das werde ich mir besorgen. Danke!

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@Maico: Du hasts genau auf den Punkt gebracht! Ulli ist aber eine sie...lach...

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Ich habe es ja nicht gelesene, jagen ist aber nicht nur Menschen ein Problem sondern für alle die den Sozialraum teilen.

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Bellen ist auch natürlich in einer Stadt zb aber einfach schwierig .

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Ich habe es ja nicht gelesene, jagen ist aber nicht nur Menschen ein Problem sondern für alle die den Sozialraum teilen.

 

Bedingt. Die Existenz von Beutegreifern ist ein ziemlich natürliches Phänomen. Das rechtfertigt in keinsterweise(!!!) jagende Hunde, nur daß das nicht falsch ankommt. Aber ein natürliches Verhalten ist per se erstmal nicht unbedingt ein Problemverhalten. 

 

Blöderweise ist die Natur nur zu jenen "nett", die sich komplett aus ihr entkoppeln und maximal romantisch zu ihr blicken. ;) Aber auch da, sie rächt sich schon irgendwann...

 

so weit

Maico

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