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polar-chat.de  Der Hund
Wiona

Überlastung beim Junghund?

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vor 15 Stunden schrieb Zurimor:

Heut ging's mal auf eine größere  Runde. Sind nach Leverkusen und dann weiter nach Bergisch Gladbach, von da zurück zur Hundewiese nach Leverkusen und anschließend mit Bahn und Bus nach Haus. Waren wohl 15 km, Suhna hat's Spaß gemacht von Bus und Bahn fahren abgesehen. Wobei, das Fahren geht ja, ein- und aussteigen mit all den vielen Menschen ist das Problem. Hat sie aber ganz gut gemacht.  :)

Heut abend wird sie sich aber wohl nicht mehr viel bewegen, die ist ganz schön geschafft. :lol:

15 km mit einem 6 Monate altem Hund? Finde ich deutlich zu viel. Kann mir nicht vorstellen, dass das gesund ist. Ich gehöre nicht zu denen die irgendwelche Minutenregeln befürworten aber trotzdem habe ich meine Junghunde nicht überfordert. Hat ihnen auch rückblickend gut getan so.

 

Thematik ausgekoppelt aus dem Thread: "Worüber habt ihr euch heute gefreut?"

 

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vor einer Stunde schrieb Wiona:

15 km mit einem 6 Monate altem Hund? Finde ich deutlich zu viel. Kann mir nicht vorstellen, dass das gesund ist. Ich gehöre nicht zu denen die irgendwelche Minutenregeln befürworten aber trotzdem habe ich meine Junghunde nicht überfordert. Hat ihnen auch rückblickend gut getan so.

Sie wird bald 7 Monate alt und das war auch der einzige Ausflug am ganzen Tag. Davon ab sind so lange Spaziergänge auch die Ausnahme, und auch Suhna gefällt es mal was anderes als die immer gleichen Wege zu sehen. Dafür gibt es morgen einen ruhigen Tag, ich achte schon sehr darauf, daß mein Hund genug ruhige Zeiten hat. Ich halt nichts von irgendwelchen Regeln, sondern schau lieber, was meinem Hund gut tut und was nicht. Suhna kann schon sehr deutlich machen, daß sie keine Lust mehr hat, sie hat einen Schleichgang, den sie dann einlegen kann. ;)

 

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vor 7 Stunden schrieb Zurimor:

Sie wird bald 7 Monate alt und das war auch der einzige Ausflug am ganzen Tag. Davon ab sind so lange Spaziergänge auch die Ausnahme, und auch Suhna gefällt es mal was anderes als die immer gleichen Wege zu sehen. Dafür gibt es morgen einen ruhigen Tag, ich achte schon sehr darauf, daß mein Hund genug ruhige Zeiten hat. Ich halt nichts von irgendwelchen Regeln, sondern schau lieber, was meinem Hund gut tut und was nicht. Suhna kann schon sehr deutlich machen, daß sie keine Lust mehr hat, sie hat einen Schleichgang, den sie dann einlegen kann. ;)

 

Wenn ein Junghund mit der Rasse von Suhna im Winter einen Schleichgang einlegt, dann ist es schon zu viel gewesen. Da hättest du lange vorher reagieren müssen. Hast du dich mal mit Überlastungsschäden beschäftigt? Das Skelett ist noch nicht ausgereift und kann bei immer wiederkehrender Überlastung Schaden nehmen. Ich kenne leider das traurige Beispiel eines Hundes der auch sehr bewegungsfreudig war und die Halterin ab dem 5. Monat meinte um so mehr Bewegung um so besser. Jetzt ist der Hund 6 Jahre und kann/will trotz 2 OP`s nur noch sehr kurze Strecken laufen. Der TA hält es für wahrscheinlich dass die Schäden durch gemäßigtere Bewegung (Spielen der Hunde ist da nicht gemeint) hätten verhindert werden können.   

 

Wenn du oder dein Hund andere Wege gehen möchtest, warum fährst du dann nicht einfach ein Stück raus. Egal ob mit Bus, Bahn oder Auto.

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vor 23 Minuten schrieb Wiona:

Der TA hält es für wahrscheinlich dass die Schäden durch gemäßigtere Bewegung (Spielen der Hunde ist da nicht gemeint) hätten verhindert werden können.   

 

Wieso wird Spielen ausgenommen?

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Weil das kurzfristige Rennen mehr dem natürlichen Bewegungsmuster eines jungen Lebewesen entspricht als ein Dauerlauf. Ein Kind ist in der Regel auch nicht für Langstreckenläufe geeignet. Wenn Hunde die immer zusammen sind spielen hören sie auf von selbst wieder auf und werden sich nicht überlasten. Trifft ein Hund aber mehrmals täglich fremde Hunde kann es sicherlich auch zu viel sein. Auch dann ist natürlich das vorzeitige Einschreiten des Halters gefragt. 

 

Der oben erwähnte Hund hat nicht übermäßig viel gespielt, darum war das nicht das Thema mit dem TA. Ich wollte nur nicht dass der Einwand kommt, Hunde müssen sich bewegen dürfen.

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Welpen und Junghunde spielen selten nett nachlaufen. Ich halte genau das wilde Spiel für ungesund. Der Hund wird sparsam bewegt, jede Stufe hoch und runter getragen und trifft dann unaufgewärmt auf Artgenossen einer anderen Gewichtsklasse, die ihn rumschubsen, umwerfern, überrennen. Schneller kann man seinen Hund nicht schrotten. 

 

Da halte ich längere Strecken in einem Tempo, was der junde Hund selbst bestimmt, für Gelenkfreundlicher. 

 

 

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Die Frage ist aber wie viel Muskeln hat ein 6-7 Monate alter Hund bereits um längere Strecken abzufedern? Danach geht's auf die Gelenke. Mit Sicherheit nicht für 10 oder 15 km.

Dass auch beim wilden Spiel Verletzungen entstehen können, klar. Bin selbst auch kein Freund von Hundewiesen. Gibt's hier ländlich aber auch gar nicht. Für meinen eigenen rüpeligen Junghund habe ich vor Jahren einen festen Gassipartner gesucht, in seiner Gewichtsklasse, mit dem er dann 1 oder 2 x wöchentlich rennen konnte. Unaufgewärmt war er da nie da wir immer erst zum Treffpunkt gegangen sind. Ob diese Kaltstarts beim Hund aber wirklich schaden frage ich mich. Meine hatten noch nie Probleme damit und das obwohl sie morgens oft in der Gruppe wie blöd rausstürmen. Da ich auch Pferde habe und das dort oft ein Problem ist hatte ich anfangs wirklich Bedenken. Verletzt hat sich dadurch noch keiner der Hunde.    

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Laut dem https://www.wuff.eu/wp/merkwuerdige-­zusammenhaenge-koerperbau-konstitution-und-verhalten/ hat es schon einen physiologischen Sinn, wenn junge Hunde spielen wollen.

Bei Junghunden im Wachstum ist es sicherlich sinnvoller einen vergleichbar schweren Spielpartner zu finden, aber, wie auch im anderen Thread steht, selbst junge Hunde lernen früh mit anderen vorsichtig zu spielen.

Aber ich glaube auch nicht, daß ein Hund der relativ viel Bewegung gewohnt ist, dabei Schaden erleidet. In dem Alter sind wir bei zwei Spaziergängen am Tag auch bei der Länge gelandet (Hund lief durch freilauf noch mehr). Der Bewegungsapparat ist völlig in Ordnung und belastbar.

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@Wiona Öhm, den Schleichgang kann sie durchaus auch nach kurzer Zeit einlegen, wenn sie keine Lust mehr hat, das hat mit Überlastung wirklich nichts zu tun. Und alle paar Wochen mal länger unterwegs zu sein halt ich wirklich nicht für schädlich. Warum muß es eigentlich jeder besser wissen, der nicht mal meinen Hund und die genauen Umstände kennt? Man könnte z.B. auch einfach mal fragen "Wie oft finden solche Ausflüge statt?", dann hätt ich dir sagen können, daß das vielleicht alle 3-4 Wochen mal ist, ansonsten verbringt Suhna den Großteil des Tages zuhause schlafend/ruhend/dösend von den normalen Spaziergängen abgesehen. So langsam fängt's echt an zu nerven.

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vor 16 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Aber ich glaube auch nicht, daß ein Hund der relativ viel Bewegung gewohnt ist, dabei Schaden erleidet. In dem Alter sind wir bei zwei Spaziergängen am Tag auch bei der Länge gelandet (Hund lief durch freilauf noch mehr). Der Bewegungsapparat ist völlig in Ordnung und belastbar.

 

Es macht einen großen Unterschied ob die Strecke in einem oder in zwei Spaziergängen zurückgelegt wird und dazwischen mehrere Stunden Pause sind. 

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