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Hundeforum Der Hund
Milana

Wie "bekommt" man eine Hundewiese?

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In Bremen und Niedersachsen haben wir zur Brut- und Setzzeit 4 Monate komplette Leinenpflicht. In ganz Bremen gibt es eine einzige offizielle Auslauffläche, eingerichtet nach langen Interventionen von Hundebesitzern. Das ist mehr als albern.

Wir wohnen in Niedersachsen in einem kleinen Ort, hier gibt es seit zwei oder drei Jahren auch eine "Hundewiese". Nur an zwei Seiten eingezäunt , an den Längsseiten nur ein niedriger Graben über den die Hunde immer wieder in dei Nachbarsgärten toben. Sehr zur Freude der Anwohner. Wenn man hier keinen Garten hat oder mit einem Gartenbesitzer befreundet ist ist man ziemlich blöd dran. Einen rechtlichen Anspruch auf eine Hundewiese hats hier nicht.

 

Bei privaten Initiativen ist einiges zu beachten, angefangen von Haftpflicht bis zu dem Punk, das Weiden nicht einfach eingezäunt werden dürfen...

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Nicht als allgemeine Lösung für euer Problem, aber vielleicht für einzelne.

Bei uns gibt es zT gegen Wildverbiss eingezäunte Obstwiesen (kleine Bäume). Wenn es bei uns Leinenpflicht gäbe, würde ich mit so einem Bauern reden, ob man sich da ab und zu einmieten könnte.

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Vor zwei Stunden, bin ich dann aber schließlich eines besseren belehrt worden. Wir waren zu viert auf der Wiese. Allesamt Rüden, und mein Hund hat mit dem gespielt, mit dem er gut zurecht kam, und die anderen links liegen lassen. Der kleine Hund hat ihn nicht die Bohne interessiert. Bei dem kleinen sah das allerdings anders aus. Einmal zwischendrin hat er meinen Labi kurz gezwickt, und mein Labi hat "in die Luft geschnappt" und Zähne gezeigt, wie er das tut wenn er in Ruhe gelassen werden will. Das war auch schon alles. Ich hab mir einen Ball geschnappt und bin mit meiner Wutz ein Stück weiter die Wiese runter und hab dort mit ihm Ball gespielt, um von dem anderen Hund wegzukommen. Der andere Hund ist ihm zwar andauernd hinterhergelaufen udn hat ihn blöd angemacht, meine Wutz hat das aber nicht interessiert. Bis.... genau, da war dann das Fass übergelaufen. Die Beißerei ging los, so schnell konnte ich gar nicht gucken. Ich stand also wieder da, hab mehrmals "AUS" gerufen und meinen Hund zurückgezogen, der andere jedoch hat immer wieder nachgesetzt, da ja niemand da war um ihn zu halten. Der Besitzer hat sich wie immer nicht geregt. Ich hätte die Situation auch lösen können, wäre nicht einer der anderen Rüden - ein Dobermann - angekommen, und hätte mitgemischt, indem er meinen Hund ebenfalls beißt. Dessen Besitzer hat ihn von weit weg zurückgerufen, allerdings hat das den Dobermann nicht interessiert. Er hat lustig weiter mitgemischt, vor allem, da sein Herrchen ebenfalls keine Anstalten gemacht hat, zu kommen und ihn aus der Situation rauszuholen. Er hat nur von weit weg "gerufen". Ich als Frau ohne Furcht hab also zwischen die drei reißenden Mäuler gepackt und versucht die Situation zu lösen, ohne selbst meine Finger zu verlieren, was mir auch irgendwann gelungen ist. Der Dobermann ist schließlich stehen geblieben, und auch den kleinen Hund konnte ich auf Abstand halten. Als ich "fertig" war, ist schließlich auch der Besitzer des kleinen Hundes angekommen. Natürlich hat er seinen Hund aber wieder nicht festgehalten oder sonst etwas getan um die Situation zu entschärfen, während der kleine schon wieder um mich rumgelaufen ist und von der anderen Seite an meinen Hund ranwollte. In Rage, wie ich eben verständlicherweise war, ging die Brüllerei von Besitzer zu Besitzer wieder los. (Dazu muss man sagen, dass von meiner Seite aus außer "scheiß kleine Drecks-Töle" keine weiteren Beleidigungen gefallen sind.) Auch auf dem Weg zum Ausgang der Hundewiese, haben wir weiter gestritten. Der Besitzer ist dabei wieder einfach stehen geblieben, während mein Hund mir brav gefolgt ist. Der andere Hund kam uns allerdings auch hinterher, und war dabei schon wieder am provozieren. Auf meine abermalige Aufforderung hin, den Hund doch endlich festzuhalten, ist sein Besitzer natürlich nicht eingegangen. 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