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Der Hund
Fuchur01

Rüdenunverträglichkeit

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Hallo, es geht nicht direkt um ein Problem, was wir haben. Es gab jedoch in einer Hundegruppe, wo Milo regelmäßig mit gespielt hat, einen Rüden, den er gar nicht leiden konnte. Das sah auch recht ernst aus. Es war der einzige Rüde in der Gruppe und wir sind etwas verunsichert, ob das Geschlecht Zufall war oder nicht.

Darum hab ich mir ein paar Gedanken gemacht. Es wird ja oft hingenommen, dass intakte Rüden sich nicht unbedingt verstehen. Ist das so, oder ist das schlechte Sozialisation o.ä., und wenn ja, wie kann man das irgendwie verhindern? Das kam mir jetzt so in den Sinn, weil ich so ein Verhalten wie bei dem anderen Rüden gar nicht kenne von ihm.

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Hallo,

Zuerst fällt mir ein: 

- persönliche Antipathie (kann ja mal vorkommen)

- Konkurrenz um die Hündinnen

 

Wie ist er denn zu anderen Rüden? Und wie alt ist er? 

Ich würde da jetzt nicht direkt auf eine Unverträglichkeit tippen. Trifft Milo auch mal andere Hunde? Immer nur dieselbe Gruppe ist nicht so gut. 

 

Es wäre schön, wenn er andere nette Rüden entspannt treffen könnte. Ich kenne sehr viele sehr verträgliche intakte Rüden. 

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Beim Kumpel meiner Hündin ist es schon so, daß er wenn er einen Hund nicht mag, es ein intakter Rüde ist.

Er mag auch welche von denen, sortiert da aber und kann die meisten ignorieren, nur bei zwei startet er sofort einen Kommentkampf und würde direkt auf die losgehen.

Interessant ist, daß er sich zurückhält, wenn meine Hündin dabei ist, die bei Hundebegegnung völlig enspannt bleibt.

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Wirklich verhindern kann man das nicht. Man kann aber daran arbeiten, dass sich auch ein unverträglicher Rüde nicht (immer) verhält wie die Axt im Walde. 

 

Strolch mag unkastrierte Rüden die so groß wie er oder größer sind nicht ; kleinere werden toleriert, solange sie nicht zu offensiv auf ihn zu gehen. Mit einzelnen Rüden kann man daran arbeiten, dass er sie zumindest ignoriert und sie nicht permanent angeht. 

Lange Zeit hat hier ein zweiter Rüde im Haus gewohnt, und anfangs konnten sie sich gar nicht leiden, nach einer Weile waren entspannte Spaziergänge im Freilauf miteinander möglich.

Strolch ist generell verträglicher, wenn unsere Junghündin dabei ist.

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Der andere Rüde war noch in der  Spielstunde/ Hundeschule. Den sehen wir eh nicht mehr, da die Lösung des Trainers war, jede Annäherung am Halsband zu reißen. Hat geholfen :(.

Mit anderen Rüden ist grundsätzlich alles gut, aber wenn es Streit gibt, dann mit einem Rüden. Von ihm geht recht selten Ärger aus, aber er ist immer mit Freude dabei. Wir treffen allerdings meistens Rüden in seinem Alter, er ist fast 11 Monate alt.  Ja, andere Hunde trifft er regelmäßig.

Dann warte ich einfach mal ab, viel steuern kann ich da ja scheinbar eh nicht.

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Ich hatte ja eine Hündin, die irgendwann begann, anderen Hündinnen klar machen zu wollen, dass sie hier (nur bei uns in der Nähe) das Oberweib wäre. Und die außerdem alte klapprige Hunde niedermachte.

Natürlich kann man was machen. Aber man muss erst mal lernen, die Signale zu lesen, die der Hund aussendet und was sie bedeuten. Dieser Lernprozess hat bei mir echt gedauert. Immerhin ging sie freundlich schwanzwedelnd auf die anderen Hündinnen zu. Dachte ich.

 

Beobachte deinen Hund sehr genau, erkenne die Signale, die er aussendet.

Genauso auch beim anderen Hund.

 

Das ist die Grundlage, dass man Einfluss nimmt. Wie das passieren kann, ist dann ein anderes Kapitel.

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Bei meinen Jungs ist die Antipathie unabhängig davon, ob der Rüde intakt oder kastriert ist.

 

Vasco hat jeweils einen Lieblingsfeind in jeder Sparte :ph34r:

 

Ich "arbeite" da nicht dran, sondern schau halt, dass wir uns nicht auf engem Raum begegnen

 

Seine Lieblingsfeinde darf mein Vasco ruhig haben - er kann sonst dermaßen angemessen mit allen Hunden umgehen, dass ich ihm diese Antipathie gönne.

 

Nur seinem Bedürfnis, "dem Anderen mal so richtig zeigen, was 'ne Harke ist" gebe ich keinen Raum. 

 

Das mache ich dann so wie früher, als Jugendliche unter Jugendlichen - besänftigend ablenken und Abstand suchen.

 

Kloppereien mochte ich noch nie.

 

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb gatil:

Natürlich kann man was machen.

vor einer Stunde schrieb gatil:

Das ist die Grundlage, dass man Einfluss nimmt. Wie das passieren kann, ist dann ein anderes Kapitel.

 

Das wüsste ich gerne und es passt auch wunderbar in dieses Thema!

Wie nimmst du Einfluss? Was genau bedeutet bei dir "Lernprozess"?

 

 

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Ich finde es völlig natürlich und normal, dass Rüden andere Rüden nicht mögen. 

 

Ausweichen reicht völlig, da braucht es kein "Training". 

 

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Ich musste mich auch erst daran gewöhnen, dass Minos manche intakte Rüden nicht mag. Das heißt aber nicht, dass es mit jedem intakten Rüden knallt. Er unterscheidet da schon noch bzw. würde das. Bei bekannten Rüden weiß ich, wo ich es laufen lassen kann und bei unbekannten leine ich an. 

 

Zum Thema "üben" fällt mir folgende Geschichte ein.

Wir haben hier einen Border Collie, der drei Jahre älter ist als Minos. Immer wenn die Besitzerin und ich uns trafen und die Hunde waren an der Leine, blieben wir stehen und zwar so lange, bis die sich "anpestenden" intakten Rüden ruhig wurden. Die Besitzerin konnte mir auch genau das Schema beschreiben, wie ihr intakter Rüde mit anderen Rüden umging, sprich er schränkte diese ein und konnte es partout nicht leiden, wenn diese vor ihm liefen. Er beschädigte aber nicht.

Ein, zwei Mal kontrollierte er auch Minos, bis der sich ihm irgendwann mal entgegen stellte und kurz nach ihm schnappte. Das war eine ganz kurze Szene, aber ab da war klar, mit Minos macht er das nicht mehr, ihn zu kontrollieren. Ab dieser Zeit konnten beide Rüden dann auch problemlos miteinander laufen.

Interessant war, wie höflich die beiden Rüden dann miteinander umgingen, immer wieder dem Gegenüber den Vortritt ließen, große Bögen liefen und sich vor lauter Beachtung nicht beachteten. ;)

 

Bei einem anderen Rüden, gleich groß und erwachsen, bräuchte ich das aber nicht versuchen. Da gab es schon zwei mal eine Auseinandersetzung (ohne Verletzungen) und da bin ich mir sicher, dass da Hopfen und Malz verloren ist. 

 

 

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