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Der Hund
Sabine2705

Gedeckt von sehr grossem Hund.... gefährlich ?

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und muss gleich mal fragen. Wir haben eine 2-jährige Bernersennenhund Dame zu Hause. Sie war läufig und jetzt in den Stehtagen. Als mein Mann und ich heute arbeiten waren ist unsere grosse Tochter(12 Jahre) mit Sunny Gassi gegangen. Da sie nicht mehr blutete hat sich unsere Tochter nichts mehr dabei gedacht, wir hatten sie schon vorher aufgeklärt, welche Gefahren es birgt, wenn Sunny läufig ist.

Tja was soll ich sagen, es ist zum Deckakt gekommen und das wohl richtig, unsere Kleine meinte: Mama die sind ewig am Popo zusammengeklebt obwohl sie normal dagestanden sind. Unserer Tochter können wir keine Vorwürfe machen, da Sunny an der Leine war und der Hundemann wohl über den Zaun gekommen ist (weil Sunny so gut roch?). 

Wir wissen jetzt wer der zukünftige Papa ist. Es ist ein Neufundländer mit 72cm Grösse und 65 kg. 

Unsere Sunny ist für eine Bernerdame auch sehr gross: 66cm , hat aber nur 48 kg. 

Hab dann einiges gelesen im Inet von wegen, wenn der Papa so gross ist, dass die Welpen richtige Wonneproppen werden können und die Gefahr besteht, dass die Gebärmutter der Hundemama platzen könnte, es zu einem Kaiserschnitt kommen könnte oder die Hündin sogar sterben kann. 

Beim Anruf bei meiner Tierärztin meinte diese, dass das nicht so tragisch ist wie es im Inet dargestellt wird und es die Natur meist von alleine regelt und der Wurf dann eben nicht so gross wird. Man evtl. nur mit 3-5 Welpen rechnen muss.

Was stimmt jetzt?

Habt ihr einen Ratschlag für mich ?

Abtreibung? 

Die kleinen.. falls es zur Geburt kommt, hätten fast alle schon einen guten Platz.. lauter Tiernarren in der engeren Verwandschaft.

Für die Zukunft wissen wir natürlich, dass wir Sunny sterilisieren lassen... wir sind keine hirnlosen Vermehrer und wollen es auch nicht werden.

 

Bin um jeden Ratschlag dankbar.

 

Lg Sabine 

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Spritzen kann man auch noch - wollte ich auch noch einwerfen. Der Größenunterschied dürfte wahrscheinlich nicht zu Komplikationen führen. Problematischer sind potentielle Erbkrankheiten der Welpen, wenn die Elterntiere nicht darauf untersucht sind, HD und andere Erbkrankheiten sind bei beiden Rassen potentiell zu erwarten.

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Gibt doch für Hunde auch so ne Art Abtreibungspille oder Spritze? Um ja kein Risiko einzugehen, würde ich mich schnellstens auf dem Weg in die Tierklinik machen.

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Die Abtreibungspille  ,bzw. Spritze, ist aber auch nicht ohne.

@Sabine2705 besprich das am besten mit deiner TÄ. Sie kann besser beurteilen, ob es für deine Hündin weniger gefährlich ist die Welpen abzutreiben oder auszutragen.

(Den Größenunterschied der Beiden finde ich jetzt auch nicht sooo tragisch. Mir sind schon einige Hunde aus so unpassenden Verpaarungen begegnet )

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Da kann doch keiner einen Ratschlag geben :) Überlegen ob die Welpen im Ernstfall bei euch bleiben können, falls keine Intressenten da sind. 

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vor 1 Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

 Problematischer sind potentielle Erbkrankheiten der Welpen, wenn die Elterntiere nicht darauf untersucht sind, HD und andere Erbkrankheiten sind bei beiden Rassen potentiell zu erwarten.

 

Das möchte ich auch nochmal betonen!

 

Gerade die beiden Rassen sind ja absolut prädestiniert dafür und ich würde da schon etwas mehr abwägen.

Das ist am Ende mit sehr viel mehr Leid (für Hunde und Besitzer) verbunden, als wen man sich jetzt gegen die Welpen entscheidet.

 

Der Größenunterschied ist bei den Rassen von dem Rüden gegenüber der Hündin schon recht normal, auch ein Berner Rüde hätte

ähnliche "Abmaße" wie der Neufundländer.

 

 

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Wenn ihr beide arbeitet - wie wollt ihr Welpen aufziehen?

Wisst ihr wieviel alleine die Vorbereitung kostet?

Die tierärztliche Betreuung, wenn alles gut geht und erst recht wenn was schief geht?

Das geht sehr schnell echt ins Geld.

Ich kann es beurteilen, weil ich habe 2 x  im VDH gezüchtet, hatte 6 Welpen und habe trotz eines guten Welpenpreises ordentlich draufgezahlt (spielte nicht die Rolle, ich hab es nicht wegen eines Verdienstes gemacht).

Dann der Zeitfaktor:

Mutterhündin und Welpen in der ersten Zeit beaufsichtigen.

Später beschäftigen, füttern, säubern etc.etc.

Ich hab mir damals meinen Jahresurlaub genommen.

Große Hunde bekommen durchaus mal mehr Welpen, eine Hündin meiner Züchterin hatte 2 x 16 und 1x 12 Welpen. Da füttert, wiegt, streichelt man über Bäuche Tag und Nacht.

Die kommen bestimmt nicht in der Verwandschaft unter und das Vermitteln mit ausgiebigen Besuchen fremder Familien und stundenlangen erklärenden Telefonaten rauben einem Nerven, Geduld und sehr viel Zeit. Und bekommt durchaus den einen oder anderen vermittelten Welpen wieder vor die Tür gebracht, weil die Leute nicht mit ihm zurecht kommen oder wegen angeblicher Allergien.

 

Also - das mit den Welpen einer so große Rassenmischung würde ich mir echt überlegen.

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Auf so kurzfristige Übernahmeangebote würde ich mich nicht verlassen. So einfach kann man nicht ein so grossen Hundert übernehmen.

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Wenn alles gut läuft hast Du „nur“ jede Menge Arbeit, Dreck, Ausgaben und Streß. 

Wenn es nicht gut läuft verlierst Du die Hündin beim Kaiserschnitt, ziehst 8 Welpen rund um die Uhr mit der Flasche groß, hast horrende Tierarztkosten und bleibst auf den Welpen sitzen oder kriegst sie zurück. 

 

Ich habe inzwischen mehrere geplante Würfe begleitet, haben möchte ich keinen. 

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vor 2 Stunden schrieb Sabine2705:

Da sie nicht mehr blutete hat sich unsere Tochter nichts mehr dabei gedacht, wir hatten sie schon vorher aufgeklärt, welche Gefahren es birgt, wenn Sunny läufig ist.

 

Wenn das Bluten aufhört, fängt es i.d.R. erst an, gefährlich zu werden. Ihr habt euch offenbar nicht ausreichend über Läufigkeit und Empfängnisbereitschaft informiert.

 

Ist eure Hündin auf HD und andere rassetypische Krankheiten untersucht? Ist es der Rüde?

 

Ich finde das sehr unglücklich, von zwei so schweren Hunde einfach mal so Welpen großziehen zu wollen. Kann gut gehen -aber ich habe schon zuviel gesundheitliches Leid infolge gedankenloser Verpaarung gesehen, dass ich eine solche Blauäugigkeit nicht gutheißen kann.

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