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Hundeforum Der Hund
laraderdackel

Eifersucht bzw. Schutz-und Wachtrieb

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

ich habe ein Problem was mich nun schon einige Tage beschäftigt. Loki 5 Monate zeigt doch sehr großen Schutztrieb bzw. Eifersucht. Bei Menschen ist es ihm egal, aber sobald ich eine meiner Katzen auf den Arm nehme, oder sie sich auf mich drauf legen geht es los. Er kommt an jammert, bellt usw. Das selbe zeigt er wenn meine Hündin zum kuscheln kommt. Ich unterbinde dann mit nein und schicke ihn weg oder stehe selber auf und gehe. Ich rufe derzeit auch bewusst meine Hündin öfter zu mir, um ihm zu zeigen das sie die selben rechte hat wie er. Sie ist halt einfach sehr unterwürfig und würde sich nie erlauben mich in Frage zu stellen. Sie lässt sich auch alles von ihm wegnehmen, was dazu führt das kein Spielzeug oder Futter mehr hier rum liegt. Er denkt wohl das er die Situation kontrollieren darf. Mich nervt das ein wenig. 

 

Durch seine OP darf er halt auch nicht viel machen, wir haben nun mit dem Clickertraining begonnen. Er ist da auch wirklich willig und will etwas lernen und freut sich immer wenn ich mich mit ihm beschäftige. 24 Std. am Tag ist das nicht möglich und er nutzt auch seine Ruhezeiten, aber das mit Lara und den Katzen macht mir doch etwas Sorge. Er droht dabei auch sehr offensichtlich mit Steif und groß werden. Ich will ja nicht das er meint er darf hier alles managen. 

 

Ich frag sicher auch noch die Hundetrainerin wenn wir Samstag wieder dort sind. Sie führt schon ihr ganzes Leben lang Hütehunde. Sie hat sicher eine Lösung dafür.

 

Bis dahin würde ich mich über Ratschläge freuen.

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Ich glaube, das von dir geschilderte Verhalten ist schlicht Ressourcen Verteidigung...

Ratschläge?... mit Hund UND Katz kenne ich mich nicht aus.

Aber deine Trainerin wird dir sicher raten können.

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Das Beschützen würde sich vor allem gegen Fremde(s) richten, die Beschreibung hört sich nicht danach an.

Möglich ist, daß der Katzen mit Schmerzen verknüft hat- die hatte er ja genug , auch Zahnungsschmerzen sind nicht unwahrscheinlich- vor allem wenn es unvermittelt kommt. Ich glaube eher, daß er wegen der ganzen Schmerzen mehr Aufmerksamkeit sucht - insofern wäre die bisher gewählte Methode kontraproduktiv.

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Würdest du jemanden mehr mögen, wenn du weggeschickt und gemaßregelt wirst, wenn die Kommt? Ne.

Teilen ist angesagt, beide! werden gestreichelt. Sanft unterbunden, wenn er sich dazwischendrängt, es gibt Extra aufmerksamkeit und lob, wenn er das einigrmaßen hinbekommt, denn es fällt ihm offensichtlich schwer. Immer wieder erklären, beiden Hunden etwas geben, wenn er es der Hündin lässt, doppelt belohnen und die hündin auch, gemeinsam ist alles besser, weniger aufmerksamkeit wenn er allein ist, mehr, wenn die Hündin oder die katzen kommen. Name wird genannt, dann kriegt jeder schinken, wenn er es nicht aushält anleinen am Geschirr, Fuß auf die Leine, ihn passiv begrenzen. ihn vertrösten, wenn er mal warten muss, nicht mit nein, sondenr mit warte, dann bist du auch dran.

Er hat wenig frustrationstoleranz im Moment, also verlange nur wenig und lobe. Er ist ein ungeduldiges kleines Geschwisterchen, aber immer noch klein.

Im Moment zeigst du ihm genau das verhalten, das er eigentlich nicht zeigen soll, einer kriegt alles, der andere wird weggeschickt. Lebe und Lehre Gemeinschaft, suche Stellen im alltag, wo du Verhalten verknüpfen kannst, wenn die Hündn was macht, bekommt er auch lob, hat sie das nicht klasse gemacht, schau mal, fein. Übe Dinge gemeinsam, lass deine Hündin etwas vormachen udn schau, ob er es nachmacht. Genauso mit den Katzen. Wichtig ist die Gefühle zu ändern, nicht zu versuchen über Gehorsam etwas zu unterbinden, wenn die Katzen da sind, muss es schön für ihn sein. Geduld muss sich lohnen, die Stimmung muss schön werden, teilen muss immer wieder geübt werden, in gelöster Stimmung, er wird immer wieder von Gier oder Eifersucht übermannt werden, geb ihm Zeit. Konsequent sein, heißt nicht streng sein.

Viel Erfolg beim zusammenrücken deiner kleinen Familie!

 

 

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vielen Dank für die Informationen

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@Sockensucher sehr schöner Beitrag!

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@Sockensucher

 

Vielen Dank für deinen Beitrag. 

 

Ich kenne dieses massive „allesmeins“ Verhalten gar nicht von meinen anderen Hunden.

 

Ich werde es mir zu Herzen nehmen und versuchen alle etwas mehr einzubeziehen.

 

Ich hoffe wir bekommen das hin.

 

Viele Grüße 

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Nochmal durchgelesen und ich kling ein bisschen streng und kurz angebunden.

Ich kann dich glaub ich gut verstehen...

Ich hab eine Hündin übernommen, die maßregelte einer meienr Hündinnen, egal, was passierte. Ein Tür schlug zu, sie erschreckte sich, suchte meine Große und schnauzte sie an. Überhaupt schränkte sie gerne andere ein und Katzen jagen war in ihrem früheren Leben das einzige Hobby. Und ja mein Schoß sollte exklusiv sein, sie hat meine Kinder und meinen Mann gebissen, war einfach nett, dass sie nur 5 Kilo hat und keinen großen Schaden anrichten kann, egal wieviel Mühe sie sich gab.

Da liegt ein Nein, so nahe und das Herz fliegt nicht gerade dem kleinen Assi zu, der allen anderen das Leben grundlos schwer macht und alles an sich reißen will.

Auch ich bin mit nein, SO nicht! angefangen. Aber es nützte nix, sie wusste es ja nicht besser und ich half ihr nicht dabei was anderes zu lernen.

Und selbst aus dem kleinen Monster, das drei Jahre ohne Artgenossenkontakt seit der sechsten Woche, als verwöhnte Flexileinenprinzessin gelebt hat, wenig kannte, das lernenlernen musste, ist ein ziemlich toller fairer Hund geworden (der immer noch gerne Prinzessin auf dme Schoß ist, aber in nett), und die beiden Mädels halten nun zusammen.

Es ist nicht so ,wie man es sich wünscht mit sozusagen natürlich netten Hunden, aber es wird und man lernt eine Menge mit einem Hund, der es einem nicht so leicht macht.

Mein Lieblingsbeispiel von uns ist immer, wenn die Kleine Stinkige Hunger hatte, hat die Große das Futter besorgt, indem sie mich zum Vorratsraum mitgenommen hat und da Frauchen sich gaaar nicht entscheidne konnte, hat die Große dann das futter ausgesucht. Diese Abhängigkeit war schwer beeindruckend für die Kleine. Und später dann passierte was sehr süßes, die kleine hat nicht mehr nur für sich gebettelt (Kratzen an der Futtertonne in der Küche), sondern auch, wenn sie eigentlich keinen Hunger hatte, die Große aber schon.

Am Anfang hab ich ehrlich nciht geglaubt, dass man Soziales Verhalten nachlernen kann nach so langer Zeit, aber es hat funktioniert. Damit konnte ich dir hoffentlich Mutmachen, dass dein Nervzwerg sich auch ändern kann und wird. :)

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Irgendwie muß man doch auch miteinrechnen, daß der Hund erst 5 Monate alt und seit einiger zeit heftige Schmerzen hatte und leichzeitig wenig bis keine Möglichkeit über Bewegung zu entstressen. Natürlich wird der Frust für einen so jungen Hund angesichts solcher einschränkungen monströs.

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Scheint aber auch irgendwie generell das Alter zu sein. Jaro kriegt momentan auch die Kriese, wenn eine Katze mich kuscheln kommt.  Wenn er deswegen extra aufspringen will, unterbinde ich das auch, kommt er langsam und vorsichtig angetrottet, weil er eh gerade mit den Katzen agiert, wird er auch gestreichelt. 

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