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Hundeforum Der Hund
ZeldaZonk

Junghund: Erst Ruhe, dann alleinebleiben?

Empfohlene Beiträge

Entspann dich, der Hund ist gerade mal 3 Monate da. ;)

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vor 5 Stunden schrieb ZeldaZonk:

da ich gelesen habe, man sollte einen Hund in solchen Fällen eher ignorieren. Da hieß es sinngemäß auch, dass man den Hund in der Wohnung überwiegend ignorieren soll, da das für den Hund "Entspann dich, es gibt aktuell nichts spannendes" bedeutet.

Entspannst du dich, wenn du angespannt bist und dich dein Partner ignoriert?

Wenn du gerne hättest, dass sich dein Hund entspannt, dann sag' ihm das doch einfach genau so , mit ruhiger Stimme und entspannter Geste, einem Lächeln im Zurücklehnen. Übt doch ein Entspannungssignal auf die Weise ein.

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Entspannst du dich, wenn du angespannt bist und dich dein Partner ignoriert?

Wenn du gerne hättest, dass sich dein Hund entspannt, dann sag' ihm das doch einfach genau so , mit ruhiger Stimme und entspannter Geste, einem Lächeln im Zurücklehnen. Übt doch ein Entspannungssignal auf die Weise ein.

 

Klar, ich bin ja aber auch ein Mensch und kein Hund. Daher weiß ich eben manchmal nicht, inwieweit ich das 1 zu 1 übertragen kann. Ich lese da eben auch sehr unterschiedliches zur Kommunikation zwischen Mensch und Hund und da es mein erster Hund ist und ich auch kaum Hundebesitzer kenne, weiß ich dann manchmal gar nicht mehr, was "richtig" und was "falsch" ist. 

 

Manchmal habe ich das Gefühl, wenn ich den Raum verlasse und zu ihm sage "Ich komm gleich wieder" fühlt er sich durch meine direkte Ansprache erst recht aufgefordert mitzukommen. Wenn ich also in einen anderen Raum gehe und er mir folgt, soll ich ihm dann auch irgendwie klarmachen, dass er nicht mitkommen braucht (also ihn vor der Türschwelle Platz machen lassen oder so) oder soll ich ihn einfach nicht großartig beachten und einfach meiner Wege gehen, weil ja eben auch nichts spannendes passiert? 

 

Meint ihr, ich kann unabhängig davon trotzdem schon das Alleinebleiben mit ihm üben? Oder ihm erstmal in der Wohnung soweit Sicherheit geben, dass er mir nicht mehr hinterherläuft. Ich hab so die Befürchtung, dass wenn ich das Alleinbleiben üben würde, er mir dann erst recht wieder auf Schritt und Tritt folgen würde, damit er nicht verpasst, dass ich gehe.

 

Sorry für die vielen Fragen. 

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Wenn man den Raum in der Wohnung wechselt, verabschiedet man sich ja auch nicht, erst wenn man das Haus verlässt. Hund hört und riecht in der Wohnung noch, dass du da bist. Wenn er nachkommt lass ihn. Wechsele einfach oft und viel die Räume , vorher gehst du Gassi, irgendwann wird er sich dann ausruhen wollen und du machst währenddessen eben allen möglichen Kram in der Wohnung. Innerhalb der Wohnung ist die erste Stufe des Alleinebleiben Trainings. Danach kommt Müll rausbringen, danach Auto umparken...

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vor 37 Minuten schrieb ZeldaZonk:

Manchmal habe ich das Gefühl, wenn ich den Raum verlasse und zu ihm sage "Ich komm gleich wieder" fühlt er sich durch meine direkte Ansprache erst recht aufgefordert mitzukommen.

 

Dann lass ihn doch. ;)

Rein gefühlsmäßig schiebe ich in ähnlichen Situationen noch eine Aufforderung nach: "Na, dann komm halt mit, wenn du unbedingt willst ..." Mancher wird sagen, viel zu viele Worte, aber der Hund hört mit Sicherheit das "komm mit" heraus und merkt auch, dass ich es im Nachhinein dulde.

Ich finde es wichtig, diese nachträglich Duldung zu signalisieren. Auch, weil dem Hund nicht generell alles untersagt wird, was er aus eigenem Antrieb möchte.

Man muss ja nicht ständig knallhart konsequent sein, vor allem, wenn es eigentlich egal ist.

Dafür bin ich aber bei den wenigen Dingen, die mir wichtig sind, sehr konsequent (nicht verwechseln mit hart oder streng). Und Hund versteht dann auch: "ok, das will mein Mensch jetzt wirklich."

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Das heißt das Nachlaufen in der Wohnung würdet ihr -wenn es keine speziellen Gründe gibt- gar nicht beeinflussen und dann legt sich das mit der Zeit von alleine, indem er sieht, dass er da nichts spannendes passiert? 

Man liest immer von Hunden mit Kontrollzwang, die daran zweifeln, ob Frauchen/Herrchen das auch alles alleine kann und die dadurch dann auch Stress haben? Milo schläft dadurch ja auch viel zu wenig. Ich bin mir bei ihm auch manchmal nicht so sicher, ob er mir aus Trennungsängstlichkeit oder aus Kontrolle folgt. 

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Vll. ist es ein bisschen Kontrollzwang, vll. ist es einfach Neugier, oder  die Hoffnung, dass es irgendetwas Essbares gibt, und was dabei abfallen könnte.

 

Mein Hund ist mir auch anfangs ständig hintergelaufen, bis ins Badezimmer, wo er dann neugierig an mir schnupperte, wenn ich auf die Toilette ging. In die Dusche allerdings wollte er nicht mitkommen: "Igitt Wasser von oben"  Vor allem aber, natürlich, wenn ich in die Küche ging, kam er hinterher ... ^^ Irgendwann ließ es nach, und inzwischen läuft er mir meistens nicht mehr nach, wenn es aber ein (für ihn) charakteristisches Geräusch gibt, wie das Knistern von Verpackungen, ist er sofort da. Sogar dann, wenn er eben noch friedlich geschnarcht hatte.

 

Also, lass deinen Hund einfach hinterherlaufen und mach nichts Besonderes daraus. Irgendwann kennt er jeden deiner Schritte und kommt nur noch hinterher, wenn er glaubt, dass es da etwas für ihn Interessantes gibt.

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vor einer Stunde schrieb ZeldaZonk:

Man liest immer von Hunden mit Kontrollzwang, die daran zweifeln, ob Frauchen/Herrchen das auch alles alleine kann und die dadurch dann auch Stress haben

 

kann  passiern, muss aber auch nicht, es muss nicht immer alles ein Problem sein oder werden.

 

Bau es doch mal spielerisch auf, dann kanst du es gleich mit einem Wort auch verknüpfen, bei uns ist es Decke.

Dies aber ganz langsam und ohne jeglichen Stress. setz dich doch mal auf den Boden und mach deinem Hund eine tolle Ecke mit Decke oder Körbchen. legt er sich da dann hin, sag kurz Decke, fein machst du das, freudige Stimme dabei aber wenige Worte. Leg dann ein Leckerchen auf die Decke, dass wäre etwas wichtig. Nicht aus der Hand geben. Somit verknüpfst du nach einiger Zeit den Ort mit etwas super tollem. Es ist gemütlich und man bekommt da auch noch was für. Evtl. legst du auch von dir was mit rein was nach dir riecht.

 

Nach ein paar Übungen versuch es zu erweitern, du gehst ins andere Zimmer, sagst vorher Decke, gibst wie gehabt ein Leckerchen auf die Decke und sagst dann evtl. noch bleib. Auch freudig und evtl. mit gerader Hand, somit hast du dann schon drei Kommados im Angebot. Decle, bleib und Hand. kommst du wieder und er sitzt liegt oer steht da noch, geh ganz ruhig hin, sag fein, oder toll oder was du auch immer möchtest. kurze freudige Stimme, nicht zu viel, Leckerchen wieder auf die Decke.

 

Kommt er dir nach, auch egal, nicht meckern oder zurück schicken, es ist dann egal, ist ja auch nicht schlimm. Irgendwann wird der Hund verknüpfen, Decke ist super, ich lieg bequem, kann zur Ruhe kommen und es gibt noch eine freudige Reaktion von Frauchen/Herrchen und ab und an gibts sogar noch ein Leckerlie.

 

Die Decke oder eine Ecke sollte niemals ein Ort sein, wo der Hund unter Druck hingeschickt wird, so nach dem Motto, tiefe bedrohliche Stimme, gehst du wohl auf deine Decke..... das wäre fatal und völlig falsch.

 

Für meine Hündin ist es das Kommando von mir -Decke, und ich strecke die Hand und Arm noch gerade aus, dass sie jetzt mal zur Ruhe kommen kann, ich was zu erledigen habe und sie gerade gar nicht aufpassen muss. Ich als Teampartner mache das gerade selber oder habe auch was zu tun. Hilft auch, wenn mal evtl. in Ruhe essen möchte ohne das der Hund am Tisch sitzt oder Besuch da ist und der Hund evtl. gerade nicht Mittelpunkt der Welt  ist.

 

Wie gesagt, freudig, etwas eindeutigkeit hilft später auch, absolut kein Druck. macht er ist, ist schön, Belohnung auf die Decke, macht er es nicht egal, völlig neutral dann sein.

 

Vielleicht konnte ich dir etwas Hilfe geben mit dieser Art es zu üben. Später kannst du das immer mehr ausweiten. Kurz Müll weg bringen, Hund ist noch im Körbchen, Belohnung, wenn nicht, egal halt. Irgedwann wird er lernen, ach, die kommt gleich wieder und ich hab hier mal meine Ruhe 😉

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vor 2 Stunden schrieb ZeldaZonk:

Man liest immer

 

Völlig egal, was "man" so liest, sieht oder hört.. ;)

 

Mach dir (bzw. macht euch) Gedanken darüber, was euer Hund machen soll/darf und was nicht.

Nur das, was euch persönlich an eurem Hund stört, könnt ihr versuchen, zu ändern.

Außerdem machen jegliche Übungen mit dem Hund nur Sinn, wenn man ein konkretes Ziel vor Augen hat, das man erreichen will.

Also immer überlegen, wie der Endzustand sein soll.

"Mein Hund soll mir nicht mehr nachlaufen" wäre nicht konkret genug für eine Übung ... viel zu schwammig.

"Wenn ich vom Sofa aufstehe, soll mein Hund liegenbleiben, bis ich ihm sage, was er tun soll" wäre schon konkreter und man kann sich Übungsschritte dazu überlegen.

 

Und bei allem: Ihr braucht viel Geduld bzw. einen extrem langen Atem! Wie weiter oben bereits erwähnt: Mein Hund hat 3 Jahre gebraucht, um zu lernen, dass ich ihn nicht vor dem Supermarkt aussetze, sondern dass ich mit leckeren Sachen - auch für ihn - wieder herauskomme.

Ihr werdet also erst hinterher feststellen, wie lange euer Hund gebraucht hat, um zu lernen, dass er euch nicht mehr hinterherlaufen braucht.

Mein Hund ist mir auch recht lange in jedes Zimmer gefolgt. Als er das nicht mehr tat, ist mir aufgefallen, dass er die Unterschiedlichen Lichtschalter am "klick" erkennen kann. (ist also viel bequemer: Hund kann liegenbleiben und weiss trotzdem, wo ich bin ;)) Gehe ich zur Toilette, kann es sein, dass er sich vor die Tür legt und mir dann signalisiert "Ich muss auch mal!" und dann gehen wir hinaus. 

 

Mein Hund kann so manches nicht, was andere Hundehalter für wichtig halten. Das spielt aber in unserem Zusammenleben keine Rolle. Daher werde ich daran nichts ändern.

Einiges habe ich versucht, so zu ändern, wie ich es vom vorherigen Hund gewohnt war. Ging aber nicht so, weil jeder Hund eine eigene Persönlichkeit ist/hat.

Ergebnis war dann ein Kompromiss, weil der Hund es "so ähnlich" macht. Kann ich gut mit leben. ;) Dann isses eben mit diesem Hund so.

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