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Jetzt hab ich den Salat - Aggression

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Hallo,

heute morgen auf meiner geliebten Hundewiese.

Abby attackiert einen alten Schäfermix, der neben seinem Frauchen herschlurft. Hat sie nie zuvor gemacht. Das schöne an dieser Hundewiese ist, dass man dran arbeiten kann.

Wir standen dann noch 10min zusammen und haben uns unterhalten, wobei jede Aggression von Abby von mir unterbunden und jede freundliche Geste belohnt wurde. Zum Schluss standen sie entspannt zusammen. Lektion 1.

Dann kamen uns ein Paar mit junger Bernhardiner-Hündin im Rüpel-Alter entgegen. Nach der vorherigen Erfahrung nehme ich Abby an die Leine, denn normale Ablenkung funzt nicht mehr in diesem Stadium. Die anderen nehmen ihre ebenfalls Hunde an die Leine. Kleines Pläuschchen und die Übereinkunft, die Hunde laufen zu lassen. Die Bernhardiner-Dame stürmt bellend auf Abby los, diese ergreift die Flucht, was die Bernhardinerin toll findet und bellend nachjagt. Abby nimmt das ernst und schiebt Panik. Auch das war bislang nicht. Wieder fluche ich über meine Blödheit (das mit dem Schäferhund, wenn ihr euch erinnert). Einige wenige Sekunden haben aus meinem Hund einen Leinenpöbler gemacht, der sich nicht mehr ablenken lässt, auf andere Hunde losgeht und schnell Panik schiebt.

Naja, ich wollte dann das ganze nicht so stehen lassen und als noch eine ruhige, souveräne Schäferhündin (ja tatsächlich, ich hab sie wirklich gesehen!) dazukam, bin ich mit der Rudel mitgelaufen.

Anfangs versteckte sich Abby hinter mir und war froh, dass die Bernhardinerin mit einem Labbi beschäftigt war. Nach etwa 30 Minuten wurde sie lockerer und machte sich eine Spaß daraus, vorneweg durch den Wald zu hetzen und sich zu freuen, dass die Bernhardinerin nicht mithalten konnte. Sie lachte sie richtig aus.

Am Schluss wurde sie dann so mutig, die Schäferhündin, die eindeutig die Chefin war, zu provozieren. Zähne gefletscht und mal kurz im Nackenbereich in die Luft geklappert. Die Schäferhündin würdigte sie darauf nur eines kurzen Blickes und das war es dann schon. Ruhe.

Die Schäferhündin ist erst 2,5 Jahre alt, aber einfach genial. Sie gehört einer älteren Frau, die schon immer Schäferhunde hatte und sich diesen Hund aus Polizeizucht holte. Gefällt mir. Endlich mal ein Guter!

Ich hab jetzt viel Arbeit vor mir, aber dank Hundewiese wird es hoffentlich klappen.

Leider kann ich sie derzeit bei Radtouren nicht mehr einfach neben mich rufen und an Hunden vorbeilaufen. Ich muss sie derzeit jedesmal anleinen. Das nervt!

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Schön das ihr einen souveränen Schäferhund getroffen habt und so üben konntet.

Und ja es gibt sie :)

Lg Birgit

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ein heya dir Lydia,

ich wüsste jetzt nicht was ich dir raten könnte. Allerdings kann ich ein wenig aus einem ähnlichem Erlebnis erzählen.

Ich hatte shun-kah erst ein paar Wochen als wir an einer Parkanlage einen Mann mit einer Flasche Bier auf einer Bank schlafend liegen sahen. Ansich ein harmloses Bild.

Ich fuhr mit dem Fahrrad und shun-kah lief das Stück ohne Geschirr in der Wiese tummelnd, um ein bischen Pause mit dem Training machen. Er lief ein Stück vor mir versetzt.

Was wir nicht sahen, war der Langhaarschäferhund, der vom Gebüsch aus das "Revier" und seinen Herrn beschützte. Der brach aus dem Gebüsch heraus und fiel über shun-kah her. Leider war der so überrascht, das er ins Gebüsch lief. Ich lies sofort mein Fahrrad fallen und rannte in Richtung Gebüsch. Shun-kah schrie wie am Spiess und der Schäfi lag auf ihm drauf und biss ihm immer wieder ins Gesicht. Ich schnappte meine Wurfkette und brach schreiend ins Gebüsch. Der Schäferhund war so überrascht, das er von shun-kah ablies. Nachdem ich ihn verjagt hatte und mich von dem Besitzer noch übelst beschimpfen lassen musste, ging ich mit shun-kah an mein Fahrrad. Er zitterte am ganzen Körper und wollte nur noch weglaufen.

Ich änderte in Zukunft an dieser Stelle mein Verhalten nicht. Ich fuhr öfter dort vorbei, leinte ihn ab und fuhr einfach weiter, WIE IMMER ! Er stand da und wollte nicht mit. Bis ich zu weit weg war, dann traute er sich doch. Wenn wir grösseren Hunden begegneten, verfiel er richtig in Panik und wollte nach hinten und nach vorne ausbrechen. Ich leinte ihn ab und befahl ihm bei mir bleiben. Das dauerte nicht lange und er kontrollierte seine Angst wieder, bis sie völlig verschwand. Ich denke, das ging so schnell, weil ich selbst nichts an meinem Verhalten und dem normalen/gewohnten Ablauf bei solchen Begegnungen änderte.

Ich denke ihr bekommt das sicher wieder in den Griff. Ich versuchte am Anfang immer das Gefühl hervorrufen, das wir hatten, als dieser Angriff noch nicht geschah.

Daumen drückende Grüsse

Jacky

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Hallo Jacky,

genau das war meine Absicht.

Leider geht das nur sehr begrenzt, wenn sie jetzt diejenige ist, die andere Hunde attackiert. :(

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