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Flockenhund

Tierheimhund in Außenhaltung abgeben?

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Hallo Fories,

folgender Fall stand vor Kurzem bei uns in der Zeitung:

Ein DSH-Mix wurde an eine Familie, die ein Gehöft auf dem Dorf bewohnt, vermittelt. Bei der Nachkontrolle durch einen Mitarbeiter des Tierheims stellte dieser fest, dass der Hund nun in Außenhaltung auf dem Hof lebt. Von den neuen Besitzern war nur die Ehefrau anwesend.

Mit Verweis auf den Vermittlungsvertrag, in dem laut Zeitung eine artgerechte, familienbezogene Haltung vorgeschrieben war, wollte der Tierheimmitarbeiter den Hund unverzüglich beschlagnahmen und mitnehmen.

Die Ehefrau rief daraufhin ihren Ehemann und die Polizei an. Die Polizei untersagte die sofortige Mitnahme durch das Tierheim. Bei einem einige Tage später angesetzten Termin vor Ort stellte der Amtstierarzt fest, dass keine Beanstandungen bei der Hundehaltung feststellbar seien.

Nach Anzeige durch das Tierheim liegt die Sache nun beim Gericht. Ein Urteil steht noch aus.

Frage: Wie ist eure Meinung zu dem Fall? Wieso werden Tierheimhunde nicht in Außenhaltung abgegeben? Ist Außenhaltung generell schlechter als die Hundehaltung in der Wohnung?

Es betrifft hier die Außenhaltung von Hunden keinesfalls die Zwinger- oder Kettenhaltung!

Vielen Dank für eure Meinungen!

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Der Tierschutz sollte den Hund sofort mitnehmen dürfen. In meinen Augen geht das so nicht, ein Hund ist ein soziales Tier das zu seinen Leuten gehört, ohne Diskussion.

Es lebe das Tierschutzgesetz :Oo .

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Was hat denn da nen Abgabevertrag für nen Sinn, wenn doch jeder machen kann, was er will...

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Hallo Dog,

ich bin ebenfalls Deiner Meinung. Ich arbeite selbst für einen Tierschutzverein und würde einen Hund

niemals in reine Außenhaltung geben. Meine eigenen Hunde kannten bzw. kennen keinen Zwinger oder dergleichen. Hunde gehören mit in die Wohnung, damit sie bei ihren Menschen sein können.

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Ich bin im großen und ganzen gegen Außenhaltung, das hängt damit zusammen, dass solche Hunde draußen alleine sind und der Rest des Rudels im Haus. Ausschluss aus dem Rudel ist für ein soziales Lebewesen eine Bestrafung. Er gewöhnt sich vielleicht daran, aber ob er glücklich ist wage ich zu bezweifeln.

Abgesehen davon wird mit sich meistens mit solchen Hunden weniger beschäftigt,weil sie ja den ganzen Tag laufen können. Sie gehen meistens weder Spazieren, noch haben sie mal so richtig Spaß beim Spielen ect.

Hält man ein Hunderudel draußen finde ich es schon netter, dann kann man aber kaum noch erwarten, dass die Hunde eine sehr starke Bindung an den Menschen haben, was schiefgehen kann, weil sich so ein Rudel auch recht schnell verselbständigen kann und evt. Jagen geht, andere Hunde plättet ect.

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Es geht immer ums Tier. Fühlt es sich dort wohl? Ein DSh kann wunderbar Draussen leben, rein vom Fell her. Aber natürlich lebt es sich besser im Tierheim, weil da is der Zwinger ja beheizt , oder wie?

Naja und zu Abgabeverträgen und was manche beinhalten da sage ich besser nix, das ist der reine Hohn und hat aber auch so überhaupt nichts damit zu tun, das es dem Hund hinterher gut geht.

Gucken, wie es dem Hund geht und dann entscheiden.

Gruß Iris

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Das Fell ist nur ein Kriterium, ich frage mich eher ob es für die Seele und das Wesen eines Hundes gut ist wenn er isoliert draußen lebt.

Ich hab da eine vielleicht radikale Meinung, ich finde wer seinen Hund nicht bei sich in der Wohung haben will der braucht auch keinen.

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Hallo Flockenhund

Also ich arbeite nun schon seit fast 3 Jahren Hauptberuflich in einem Tierheim und dort ausschliesslich mit Hunden.

Ich höre auch immer wieder von sehr vielen Tierheimen das die Hunde nur in die so genannte Wohnungshaltung vermittelt werden und da kann ich doch nur lachen!

Wir und auch andere Tierheime haben mit sicherheit Hunde die einfach im Haus total überfordert wären sie würden nicht zurecht kommen.

Wenn es dem Hund draussen gefällt weil er es nicht anders gewohnt ist wieso sollte man ihn nicht draussen halten?Es spricht doch nichts dagegen und wenn man sich drum kümmert ist doch auch der Familienanschluss da!

Gruss Iceteaa

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Immer wieder hört man, Hunde seien Rudeltiere und müssten deshalb mit "ihren" Menschen zusammen leben. Welch ein Blödsinn. Menschen sind keine Rudeltiere im Sinne des Hundes.

Hunde sollten nicht einzeln gehalten werden und immer draussen. Dann bleiben sie psychisch und physisch gesund. Und je weniger sie mit Menschen zu tun haben, umso besser geht es ihnen.

Ich halte meine Hund ausschließlich im Zwinger und habe mehrfach Hunde hier gehabt, die aus Wohnungshaltung kamen. Sie fühlten sich im Zwinger ausgesprochen wohl und hatten Probleme, sich wieder mit der anschließenden Wohnungshaltung zurecht zu finden.

Dieser abartige Anspruch auf Allgegenwärtigkeit des Hundes hat nichts , aber auch absolut nichts mit artgerechter Haltung zu tun. Die einzig artgerechte Haltung ist Aussenhaltung. Hunde sind keine Zimmerpflanzen.

Ich hoffe, die Vertreter des Tierschutzes fallen auf den Bauch.

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Hallo,

Versteh gar nicht was an "Aussenhaltung" so schlimm sein soll!

Man kann doch diesen Menschen nicht die Liebe zum Hund absprechen, nur weil er nicht in der Wohnung lebt!

Solange der Hund einen entsprechenden Platz, hat sehe ich da kein Problem! :)

Kommt natürlich darauf an, wo er untergebracht ist.

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