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Hundeforum Der Hund
Juline

Sie läuft nicht - sie fliegt!

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Hallo Leute,

hab mal wieder eine Frage.

Seit 4 Monaten gehen wir 1x in der Woche zum Agility. Jule (ein Wäller) ist 16 Monate und superbegeistert.

Die anfängliche Hibbeligkeit hat sie ziemlich abgelegt und läuft schon recht gut und konzentriert unsere Mini-Parcours, Fehler gehen zum Großteil auf meine Kappe... :zunge:

Eines klappt aber gar nicht: der Hund ist zu schnell!

Und überspringt dadurch die Kontaktzonen, besonders bei der Wand (wenn ich sie voraus schicke und nicht neben ihr bin und sie mit Handzeichen bremsen kann).

Ich weiß nicht ob unsere Trainer auf running contacts oder Stehenbleiben hinaus wollen...oder ob das jeder später selbst entscheiden soll.

Oder sollte das besser gleich von Anfang an entschieden und mit eingeübt werden?

Meine Idee ist, ihr ein "langsam"-Kommando beizubringen, so dass sie einfach eine Weile (über Wand und Steg) langsamer läuft.

Das Wort "langsam" ist aber schon belegt (auf dem Spaziergang, wenn sie zu weit nach vorn läuft).

Also ein neues Wort, z.B. "ruhigblut", das dann mit "tempo" aufgelöst wird...?

Macht das Sinn?

Oder wie macht man das normalerweise?

Wie habt ihr euren zu schnellen Hunden beigebracht, über die Wand und Anfang und Ende des Stegs zu laufen und nicht zu hüpfen oder fliegen?

Liebe Grüße

Antonia

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Öhm... Also wir haben die Kontaktzonen erlernt, bevor der Hund fliegt ;)

Also Kotaktzonengeräte langsam erlernt und beim Abgang den Hund darauf stehen lassen.

Nu kommt nur noch ein "stop", Sammy nimmt die Kontaktzone und flitzt weiter.

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Hallo Tina,

klingt logisch...

Wir leider nicht. Das heißt, wir üben schon immer das Stehenbleiben auf der Kontaktzone, aber wenn dann kleine Parcours gelaufen werden, läuft der Hund ja oft voraus...und das Stehenbleiben macht sie nur, wenn ich auch nebendran stehenbleibe (und was leckeres reinschiebe)...sie macht es noch lange nicht selbstständig.

Sollte ich die Trainer mal darauf ansprechen?

Denn so verfestigt sich die Fliegerei am Ende noch...?!

Liebe Grüße

Antonia

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Mich wundert, dass der Trainer Dich nicht darauf anspricht ;)

Wenn sie auf Entfernung nicht nach Kammonado stehenbleibt hilft nur eins: Tempo rausnehmen.

Den Hund langsam durch den Parcours zu führen.

Das wird bei uns viel mit Hunden gemacht, die Kontaktzonen verschludern oder auf dem Weg liegende Geräte nehmen.

Solltest Du mal ausprobieren ;)

SCHNELL kann jeder :D

Das langsame Führen eines Hundes zeigt meiner Meinung nach, ob der Hund zuhört- mit den Ohren und mit den Augen :)

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Wenn sie auf Entfernung nicht nach Kammonado stehenbleibt

Genau das haben wir noch nie geübt.

Nicht einmal ein Kommando zu geben wurde uns angeraten...

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Ach so- ihr habt das Stehenbleiben auf der Kontaktzone also durch gleichzeitiges Stehenbleiben direkt daneben aufgebaut?

Möglich, dass Dein Hund das Abbremsen auf eben diesen noch nicht verinnerlicht habt, bevor es schneller wurde.

Was auch hilft, ist bei Wand und Steg ein Aufrichten vom Menschen- also Brust raus, Bauch rein :D

Wie ist sie denn sonst im Parcours?

Wenn da z.B. ne Hürde ist, sie aber vorher links abbiegen soll, macht sie das, oder rast sie die Geräte ab, die grad auf dem Weg liegen?

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Ach so- ihr habt das Stehenbleiben auf der Kontaktzone also durch gleichzeitiges Stehenbleiben direkt daneben aufgebaut?

Ja, mit gleichzeitig Leckerchen geben.

Wie ist sie denn sonst im Parcours?

Wenn da z.B. ne Hürde ist, sie aber vorher links abbiegen soll, macht sie das, oder rast sie die Geräte ab, die grad auf dem Weg liegen?

Nein, sie folgt meinen Zeichen sehr gut, ist sehr gut lenkbar.

Auch auf die Worte (Reifen, Hopp,....) reagiert sie klasse beim Vorausschicken.

Sie springt auch nicht einfach so nach Belieben herum, schaut genau wohin ich sie schicke.

Was auch hilft, ist bei Wand und Steg ein Aufrichten vom Menschen- also Brust raus, Bauch rein

Hmmm sie guckt ja nicht zu mir in dem Moment...

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Wenn Du neben ihr bist, nimmt sie das trotzdem wahr- ganz sicher :)

Ich würd wieder schauen, dass ich bei den Kontaktzonen neben ihr bin und sie dann so stoppen, wie Du es bisher getan hast- bloss ein Kommando drauflegen.

Wenn Du sicher bist, sie weiss, was Du von ihr willst, schick sie wieder.

Wenn sie sich so gut führen lässt, dürfte das ja kein Problem sein, wenn sie einmal weiss, was sie machen soll :)

Viel Erfolg!

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(bearbeitet)

Hallo Antonia!

Hast Du das Ziel später mit Deiner Jule irgendwann mal Turniere zu laufen? Weil wenn ja, würde ich mir sofort überlegen wie ich die Kontaktzonen haben will (durchlaufen oder stehenbleiben) und das ab jetzt konsequent so durchziehen.

Bei einem schnellen Hund würde ich auf stehenbleiben trainieren, und zwar 2 Pfoten im Gras, 2 Pfoten auf Kontaktzone. So weiss der Hund genau wo er hin muss/was gefragt ist und ich habe die Chance meinen Hund im Parcours wieder "einzuholen".

Im Allgemeinen baut man das Stehenbleiben so auf, dass man den Hund mehrere Monate lang nur aufs Ende der Kontaktzone stellt und dort füttert. Wenn der Hund diese Position verinnerlicht hat, darf er nach und nach das ganze Gerät arbeiten, d.h. mit immer mehr "Anlauf" auf die Kontaktzone rennen. Diese Methode lässt sich im Gruppentraining oft etwas schwer verwirklichen, aber man kann das super zuhause mit einem Brett üben.

Für mich persönlich geht es beim Agi ums Rennen, deswegen würde ich meinen Hund nicht verbal langsam machen. Wenn der Hund gelernt hat, wo er am Ende der Kontaktzone hin muss, klappt das ganz ohne Kommando.

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Vielen Dank für eure Antworten,

jetzt bin ich schon bisschen schlauer.

Ja Caro, vielleicht werde ich Turniere laufen, irgendwann. Es macht uns beiden einfach Spaß.

Ich werde das mal ansprechen vor der nächsten Stunde, denn dann könnten wir ja unsere kleinen Parcours erst mal nicht mitmachen, bevor Jule das Stoppen verinnerlicht hat. Und das eben auch einüben.

Liebe Grüße

Antonia

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