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Trotz Krebs kastrieren??

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Hallo, ich eröffne mal eine neues Thema, Eibe ( 6 j) hat ( seit min. 3 Jahren einen generalisierten Mastzelltumor ( verteilte kleine Beulen - unheilbar) derzeit tut sich damit auch wenig,vielleicht waren die Dinger die letzten Tage was größer als sonst, aber das kommt und geht..

Jetzt zu meiner Frage, meine Tierarzt ( onkologe)wollte sie nach der Diagnose mitte dieses Jahres nicht mehr der Belastung einer OP aussetzen ( zumal sie eh ein schwaches Nervenkostüm hat, und eine Kastra da nicht unbedingt hilfreich ist)

Auf der anderen Seite hat sie Veränderungen in der Gebärmutter ( hatte mehrere Würfe) und die Hitze war immer sehr Schmerzhaft für sie und bei der letzten Hitze hat sie meine Tochter aus Stress herraus ins Gesicht gebissen , also haben wir sie Chemisch kastriert um den Hormonellen Stress zu unterbinden und den Schmerzen vorzubeugen , wodurch auch eher eine Verbesserung ihres Verhaltens eingetreteten ist, sie ist deutlich "cooler" und sozial verträglicher geworden.

Aber- sie laktiert seitdem, was jetzt auch nicht so optimal ist..

Jetzt hat es sich ergeben das sie sich eine Wolfkralle so dumm Schraubenförmig eingerissen hat das sie am Do unter VN gezogen werden muss, und die Frage nach der Kastration kam wieder auf, auch weil der Zeitpunkt grade ideal wäre.

Und natürlich habe ich jetzt Bedenken, nach der letzten OP ( wobei der eine Tumor angeschnitten worden war) ist der Krebs förmlich explodiert, auch habe ich einen Zusammenhang zwischen dem "erscheinen" der Beulen und dem Hormonstatus endeckt, immer kurz nach der Hitze werden die Dinger größer..

Jetzt zu der eigentlichen Frage, hat jemand Erfahrungen mit MCTs und Kastrationen??

Macht das jetzt noch Sinn, oder ist das der GAU?? wenn man da Prozesse ankurbelt ??

lg Karin

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Ich glaube da kann man dir wirklich nicht zu etwas raten. :(

Ich denke nur ich würde sie nicht kastrieren lassen, sondern das weiter chemisch regeln. Wenn sie damit nicht auch irgendwelche Probleme hat.

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Na ja, ich weiß auch nicht so genau. Die Chemie ist ja auch nicht das wahre, von daher ziehe ich eine Kastration vor. Bei einem Hund mit einer solchen Prognose, ich glaube ich würde es eher nicht tun. Da würde ich die endgültige Entscheidung meinem Tierarzt überlassen.

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Na ja sie laktiert .. und die ersten zwei Wochen war sie echt mental für die Tonne :(

Das wichtigste ist es sie Mental Stabil zu halten, alles andere ist Zweitrangig, denn sollte sie nochmal Anstalten machen das sie eines der Kinder angreifen will, gehe ich noch ein einziges mal zum Tierarzt ( besser als das sie ihr Lebensende im TH verbingen muss, die Suche nach einer PS oder einer ES ist so gut wie aussichtslos da unverträglich .. und ein Staff ohne WT der nicht gut alleine bleibt unheilbar Krebskrank ist und ein Kind gebissen hat.. bekommt man nicht vermittelt.).

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Die TAs sind sich uneinig ( Gemeinschaftspraxis) ER würde sie kastrieren, SIE ( ist Onkologin) würde es nicht mehr machen ( damals hatte Eibe die Prognose das sie wahrscheinlich den Sept. nicht mehr erreicht)

Es kann natürlich jederzeit soweit sein das der Krebs z.B. in die Milz/rückenmark/Lunge streut o.Ä man kann absolut nicht sagen ob sie noch 7 Tage oder Jahre hat ... im Mittelwert sind es glaube ich bei der Diagnose 6 Monate, die haben wir schonmal erreicht..

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Hallo,

soweit ich weiß ergibt die Kastration keinen Vorteil in Hinblick auf den Mastzelltumor beim Hund. (Es gibt auch keine Geschlechtsdisposition).

Von daher denke ich, nur OP wenn unvermeidbar. Bin aber kein Onkologe.

Generalisierte Mastozytose hat leider eine ehr ungünstige Prognose, von daher ist das bestimmt nicht einfach zu entscheiden.

LG

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(bearbeitet)

Danke, der Grund für eine Kastra wäre halt ihre massive Verhaltensänderung (Primär hinsichtlich des Beißvorfalls mit meiner Tochter) wärend der Hitze, und die Schmerzen ( gut die lassen sich ja auch medikamentös wegdrücken) Ich bin wirklich unschlüssig, sagen wir es so, für eine oder zwei Läufigkeiten würde sich so eine Eingriff nicht "lohnen" ( nicht finanziell gemeint sondern in bezug auf die Belastung.

Soweit ich informiert bin sind die Mastzellen ja Teil der Inneren Abwehr, die durch den Heilungsprozess ja stimuliert werden... wenn ich mir vorstelle das ich im endeffekt durch die KAstra den Verlauf beschleunige..

Derzeit erhält sie nur "schnödes" Curcuma ( Gelbwurz) ( das hemmt den Trankriptionsfaktor NF-"kappa" B ) was sehr gut angeschlagen hat -alle Tumore sind bis zur Unsichbarkeit geschrumpft)

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Ich kann Dir nichts anderes raten als das, was ich tun würde: Hör auf den TA, wenn er gut ist. Bei so schwerwiegenden Sachen halte zumindest ich das für das Beste :kuss: .

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Soweit ich informiert bin sind die Mastzellen ja Teil der Inneren Abwehr, die durch den Heilungsprozess ja stimuliert werden... wenn ich mir vorstelle das ich im endeffekt durch die KAstra den Verlauf beschleunige..

Ich glaub da hast du was falsch verstanden. Frag deinen Tierarzt bitte noch mal.

Mastzellen sind keine Blutzellen, man findet sie besonders in de Haut- Unterhaut und in Gefäßwänden.

Leider produzieren sie Histamin was den Tumor besonders unangenehm macht.

LG

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http://de.wikipedia.org/wiki/Mastzelle

?? Ich dachte die Mastzellen gehören zu den Leukozyten und sind doch somit Blutzellen ..? ( auch wenn sie in die Haut "wandern")

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