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Hundeforum Der Hund
Enie

Wir Menschen und das Futter für unsere Hunde

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Die Ältere generation geht damit noch anderst um als wir , und trotzdem leben die Hunde lange .

Meine Großeltern haben ihr leben lang Hunde gahabt , egal ob Rasse oder Mischling . Meine Großeltern haben schon immer Gastronomie gehabt , also ist da immer viel an Essensresten über geblieben , egal ob Hähnchen aus der Friteuse oder oder Braten aus dem Ofen selbst Pommes und sowas kam alles in einen Eimer das wurde dann oft an die Hunde verfüttert , auch gab es nur das billigste Dosenfutter und ich muß sagen die Hunde sind alle sehr alt geworden vom Cocker bis Schäferhund über Bernhardiner .

Die Rottihündin ist ist nun vor 3 Jahren von ihnen gegangen sie hatte auch ein stolzes alter von 13 Jahren .

Es ist nicht vor 100 Jahren gewesen das die Hunde so Ernährt wurden sonder bis vor ein paar Jahren .

Gerade jetzt wo meine eine Hündin das Trockenfutter verschmäht , ist mir so im Kopf rumgeschwirrt das Trockenfutter doch eigentlich absolut nichts mit einer "tollen " Ernährung zu tun hat , die teile sind furztrocken und riechen tun die Kügelchen ja auch nicht unbedingt gut .

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Hallo Enie,

ich denke auch, dass MANCHE zu viel Aufwand mit der Hundeernährung halten.

Manchmal denke ich, ob diese MENSCHEN auch so gesund leben?

Vorrausgesetzt, der Hund verträgt das Futter,

es geht im gut,

das Fell glänzt und es schuppt nicht,

das Gewicht stimmt einigermaßen und

das Futter passt zur Bewegung (Sportler brauchen auch mehr Eiweiss), und

vorrausgesetzt, dass der Hund nichts für ihn giftiges (Zwiebeln etc.) oder gefährliches (rohes Schweinefleisch etc.) bekommt,

denke ich, kann man dass einigermaßen halten wie man will.

ICH würde mir die Mischung aber nicht zutrauen. Ich habe nicht die Zeit und die Geduld, immer auszurechnen, ob denn der Fett- /KH- oder Proteinanteil im Futter gerade stimmt.

Barfen würde ICH allerdings nur im Notfall (da müßte schon eine große Unverträglichkeit herrschen). Ich finde es sehr aufwendig, habe weder die Lagerkapazitäten noch die Zeit für sowas. Die verbringe ich lieber aktiv mit dem Hund. Wer aber möchte - bitte.

Selbst beim Menschen sind die Bedürfnisse noch ungeklärt (das sieht man, dass die Ernährungsempfehlungen der DGE sich immer wieder ändern), wie will man denn bitte genau wissen, was der Hund braucht?

Allerdings nehmen auch bei Hunden die Allergien zu. Auch wird viel mehr FreizeitBESCHÄFTIGUNG mit dem Hund gemacht als das (bestenfalls) schnöde Spazierengehen mit dem Hund.

Da muss man das Futter schon eher anpassen. Und dann natürlich auch noch an die INDIVIDUELLEN Bedürfnisse des Hundes.

LG, Nessie

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Hallo!

Ich finde den heute weit verbreiteten Dogmatismus "Nur BARF ist gut" oder "Nur Fertigfutter der, oder der Marke ist gut" total engstirnig.

Wir selber ernähren uns ja auch abwechslungsreich.

Warum sollen wir das nicht mit unseren Hunden tun?

Früher war die Hundenahrung abwechslungsreich, Küchenabfälle sind nicht planbar, frisches Fleisch gab es nicht jeden Tag, älteres wurde abgekocht, manchen Tag bekam Hund auch nur Gemüse mit Ei.

So habe ich es noch erlebt. Und die Hunde waren nicht kränker dadurch.

Auch wir essen heute trotz Versuch sich gesund zu ernähren mal Fast-Food oder eine Fünf-Minuten-Terrine.

Wenn das nicht zur Regel wird ist das doch okay.

Genauso beim Hund. Der braucht nicht jede Mahlzeit total ausgewogen. Der braucht über einen gewissen Zeitraum ausbilanzierte Nahrung.

Hunde, die nur mit einem bestimmten Fertigfutter ernährt werden bekommen sogar gerade deshalb Probleme. Ihr Stoffwechsel verlernt sich umzustellen.

Deshalb gilt für mich: egal ob fertig oder frisch - auch der Hund braucht Abwechslung.

LG Heike

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Guten Tag Enie,

ich kann teilweise auch nicht nachvollziehen, dass BARF solch eine Art Religion geworden ist, mit allen positiven wie auch negativen Auswirkungen die soetwas mit sich bringt. Was du dort von deinen Großeltern schreibst, kenne ich auch noch von damals und ich denke einfach, dass nicht immer alles schlecht sein muss, nur weil es aus der Vergangenheit stammt. Zwar füttern wir unseren Mörtl nun nicht so, sondern wir variieren zwischen Trocken- und Naßfutter in Kombi ab und zu mit Essensresten von uns. So hielten wir es bei unseren Hunden davor und so werden wir es beibehalten. Sie waren alle immer kerngesund und sichtlich fröhlich, weder über- noch untergewichtig - glückliche Hunde eben.

Und ich kann auch Nessie zustimmen - BARF wäre für mich viel zu zeitaufwendig (von der Rechnerei - an der sich ja auch die Geister scheiden - bis hin zur Futterbeschaffung). Die Zeit die ich neben voller Berufstätigkeit und Familie habe, nutze ich lieber für andere Dinge zusammen mit meinem Vierbeiner.

Es ist ein gesellschaftliches Phänomen, dass solche Dinge wie die Ernährung des Vierbeiners mittlerweile derartig in den Mittelpunkt vieler Menschen gerückt ist und diese dann von einigen als "die einzig wahre Art der Ernährung" propagiert wird. Sei es nun BARF oder irgendetwas anderes. Wie sagt mein Mann dann immer so schön - "Wenn die nichts anderes haben...." Damit möchte ich niemanden spezielles angreifen- nichts läge mir ferner - aber mir fällt dies schon auf, wahrscheinlich weil ich eben ganz anders bin und unser Hund zwar wichtig ist und wirklich von Herzen geliebt wird, aber nicht der Mittelpunkt unseres Lebens ist.

Lieben Gruß

Mini

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mein Ex sein Pudel bekam nur Essensreste und frolic..er wurde 17 jahre alt.....meine bekommen barf...ber auch mal rest Nudeln Sosse,Pizzarand usw.warum denn auch nicht.

die Barfrelion versteh ich auch nicht...meien bekommen 500g fleisch - jeder und mal gemüse wie es mir grade so einfällt.... fertig

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Hallo,

bitte nicht vergessen, dass hinter dem gesamten TamTam eine riesige Futterindustrie steht und auch Arbeitsplätze.

Ich finde es gut, dass es Trockenfutter für Hunde gibt - auch in speziellen Nährstoffstufen, aber Gummiquietsche und diese Scherze braucht kein Hund.

Das Problem ist wohl eher, dass die Vermenschlichung am Hund solche Formen angenommen hat, dass eine natürliche Hundehaltung schon als Tierquälerei bezeichnet wird.

Gruß Christa

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(bearbeitet)

Ich empfinde das ehrlich gesagt gar nicht so, dass Barfen eine Art Religion geworden ist.

Klar gibt es welche, die das für das Non plus Ultra halten und es anderen aufzwängen wollen - und das nervt, klar. Aber das machen doch nun wirklich nicht alle.

Viele barfen halt, machen gute Erfahrungen damit und tauschen sich darüber aus. Ist doch ganz normal. k035.gif

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Ich traus mich garnet zu schreiben ..., aber zur Zeit bekommt die Eisbärin abwechselnd zum Platinum ein billiges Trockenfutter aus dem Discounter - als Sattmacher und eingeweicht in warmen Wasser, damits im Magen nicht so auf"ploppt".

Nebenbei ab & an Pizzarände, auch mal ein ganzes Stück (manchmal auch, wenn Frauchen ihre Haiwaiipizza eigentlich nicht teilen wollte, aber so doof ist kurz den Raum zu verlassen ...), Nudeln, Reis, diverse andere Essensreste, ab & an fallen auch mal 2-3 Chips für den Hund ab.

Möhrchen, Radieschen, Bananen, Äpfel, Orangen, Mandrarinen ... - eigentlich fast alles an Obst & Gemüse, was ich mag, teilen wir sowieso immer. Ein Stück Tomate oder ein-zwei Weintrauben fallen auch mal "zufällig runter" - jaja, ist giftig, ich weiß, die Menge machts. Der Hund steht total auf Eisbergsalat. Zuccini, Salatgurken, saure Gurken, Erbsen, ...

Es gibt auch mal eine Dose Nassfutter oder zwischendrin die aus dem Fressnapf abgestaubten Futterproben ..., gelegentlich auch ein Stück rohes Fleisch und Knochen. Heute morgen gabs als kleines Leckerli sogar meine Früchtemüslireste.

Der Output ist okay. Das Fell glänzt. Der Hund ist fit. Gewicht etwas niedrig, aber der Hund befindet sich im Wachstum. Da kann er ruhig schlanker sein ;)

Was will ich mehr? :)

Das Problem ist wohl eher, dass die Vermenschlichung am Hund solche Formen angenommen hat, dass eine natürliche Hundehaltung schon als Tierquälerei bezeichnet wird.

Gruß Christa
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=52141&goto=1035978

Dem kann ich vollkommen zustimmen. Leider.

Es fängt bei den Fütterungsdingen an und hört bei einer gut durchdachten Außenhaltung mit Zugang zum Wohnbereich an ... - eigentlich schade. Zum Teil traut man sich kaum noch über solche Dinge zu informieren. Geschweige denn seine persönliche Überlegungen dazu irgendwo zu verfassen um Meinungen / Tipps / Anregungen zu erfahren ...

Man ist sofort ein Tierquäler, aber ob das Tier es besser finden würde sein Leben hauptsächlich im Garten zu verbringen mit einer beheizten Hütte und permanentem Zugang zum Haus ... das fragt keiner.

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Ich würde sagen, selbst Essensreste sind immer noch besser als das, was einem als Trockenfutter für Hunde verkauft wird. Gegen diese Mengen an Abfall sind Küchenreste erste Wahl :D .

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Hallo Einzelkind,

ich kann mich Deinem Text nur anschließen.

Gruß Christa

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