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polar-chat.de  Der Hund
Julia und Arno

An die Mehrhundehalter (zwei + aufwärts)

Empfohlene Beiträge

Hallo Ihr lieben,

da ich mich immer wieder mit dem Thema Rudelhaltung beschäftigte und viele meiner Bekannten 2 Hunde + Aufwärts haben,stellen sich mir hier ein paar Fragen die ich gerne hier posten würde.

Wann kam bei euch die Entscheidung zu einem dritten Hund? Wie alt waren die zwei die schon da waren und was habt Ihr euch daraus erhofft,wenn ein weiterer Hund einzieht?

War die Entscheidung fest ob Rüde oder Hündin oder war das abhängig von dem was an Geschlechtern schon im Haushalt waren?

Habt Ihr eure Entscheidung jemals bereut und provitieren die Hunde von eurer Entscheidung?

Bitte postet eure empfindungen ob positiv oder negativ,wie sich die Rudestruktur geändert hat usw.

Also quasi bitte alles ;-)

Liebe grüße Julia

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(bearbeitet)

Hm, bei mir kam die Entscheidung zum dritten Hund etwa 1 Jahr, nachdem ich meinen ersten Tierschutzhund aufgenommen hab. Ab da hatte ich mich nämlich mit dem Thema beschäftigt, und mir gedacht, dieser eine bekommt jetzt auch noch ein schönes Plätzchen, nach dem Motto " Wo zwei Platz haben, kommt ein dritter auch noch unter"....wieder ein Jahr später hab ich bei der Orga meiner Tierärztin ein Foto von einem traurigen alten Hundeopi gesehen, der unter chron. Bronchitis litt und dringend, am besten noch vor dem Winter, ein warmes Plätzchen gesucht hat, naja, eigentlich hatte ich damals nicht konkret nach einem vierten Hund gesucht, aber....mir tat der so leid, und ich wollte ihn die letzten paar Monate seines Lebens nicht in einem (zwar gut geführten) griechischen Tierheim lassen (Gut, inzwischen ist er mit seinen ca. 10 Jahren wieder zum Junghund mutiert :Oo was aber ja keiner wissen konnte :D ) wieder mit der Einstellung "Wo drei Hunde Platz haben, fällt ein vierter auch nicht mehr so ins Gewicht"... :Oo Jetzt, wieder über ein Jahr später, werde ich meinen fünften (und nun wirklich auch letzten Hund :D ) aufnehmen, denn inzwischen heißt es " Wo vorher zwei Hunde waren, fallen fünf halt doch schon ins Gewicht" ;) . Aber bereut hab ich es nie. Wirklich nicht. Auch wenn es manchmal natürlich schon anstrengend und nervig ist, würde ich nie mehr mit nur einem oder zwei Hunden leben wollen. Von der Rudelstruktur merkt man nicht viel Unterschied, ob nun 2 oder 5 Hunde. Sie verstehen sich untereinander wirklich gut, keine Probleme, neue werden auch immer ohne Probleme akzeptiert. Ob Rüde oder Hündin war mir immer egal, wer halt grad mein Herz erobert hat und es eben grad wirklich nötig hat. Ich persönlich merke aber eine Veränderung an mir, wo ich mir früher immer dachte " Einen Hund mit nur 1 Auge oder nur 3 Beinen, da muß man sich ja schämen, wie sieht das denn aus?" denk ich mir heute immer " Ach, nur 1 Auge? Schwanz kupiert? Blind? Ja, nur her damit, die will ja sonst eh keiner" :D:kaffee: Scheinbar wird man mit zunehmender Hundezahl etwas weitsichtiger :kaffee:

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Wann kam bei euch die Entscheidung zu einem dritten Hund?

spontan.Ich hab das Bild gesehen und war hin und weg :D Eigentlich wollten wir keinen dritten Hund... :Oo

Wie alt waren die zwei die schon

4 und 5 Jahre

da waren und was habt Ihr euch daraus erhofft,wenn ein weiterer Hund einzieht?

gar nichts. Nur mehr Schwierigkeiten :D

War die Entscheidung fest ob Rüde oder Hündin oder war das abhängig von dem was an Geschlechtern schon im Haushalt waren?

Es musste etwas kastriertes sein, am besten eine Hündin. Fry ist nicht kastriert und so soll es auch bleiben.

Habt Ihr eure Entscheidung jemals bereut und provitieren die Hunde von eurer Entscheidung?

in manchen Momenten haben wir es bereut abe der überwiegende Teil ist positiv.

Bitte postet eure empfindungen ob positiv oder negativ,wie sich die Rudestruktur geändert hat usw.

Also quasi bitte alles ;-)

Liebe grüße Julia
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66749&goto=1401479

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Huhu das klingt ja prima :)

Hattest Du evtl bedenken,das sich durch den dritten Hund einer der vorhandenen zwei abgeschoben oder beiseite geschoben fühlt?! Das soetwas wie Grüppchenbildung entsteht?

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Hallo Julia,

wir leben mit 6 Hunden im Alter von 1x11 Jahre, 2x8 Jahre, 2x7 Jahre und 1 Jahr. Aus meiner heutigen Sicht, ist es - auch wenn ich es selbst ignoriert habe - das Beste, wenn die beiden erwachsenen Hunde älter sind und im Alltag weitgehend sicher. Das Alter ist aber kein Garant.

Nehme ich unseren Jungspund Eddy mit den 3 älteren Hunden mit, kein Problem, sie sind sicher im Umgang mit anderen Hunden und wenn doch mal eine Situation auftritt, die heikel werden könnte, hören sie sehr gut. Eddy ist in der Konstellation mit ihnen, im Umgang mit anderen Hunden klasse.

Wenn ich ihn mit den beiden 8 Jahre alten Hunden mitnehme, die schneller hochfahren, überträgt es sich auf ihn.

Es lässt sich nicht so pauschal sagen, aber ich denke, je besser die vorhandenen Hunde hören, desto leichter fällt es, weil der Neuling sich nach ihnen richten wird. Zu alt sollten sie aus meiner Sicht nicht sein, damit der Jungspund nicht nur noch nervt, in unserem Fall geht es, weil halt Rudel und der Fokus des Jungspundes Eddy nicht nur auf einem Hund liegt. Dann wollten wir aus dem Bauch heraus unserem Senior Merlin keinen weiteren Rüden zumuten und dachten, Hündinnen passen besser, als ein 6 Dackel bei uns einziehen sollte, haben wir uns bewusst für einen Rüden entschieden, da wir in Sorge um unsere Rudelharmonie warn, wenn eine Hündin einzieht, wegen Zickenkrieg. Merlin (Senior) ist kein starker Rüde, zu einem starken und sehr selbstbewussten Rüden, hätte ich keinen weiteren Rüden dazu geholt.

Eddy hat sich sehr gut integriert, er ist Teil des Rudels geworden. Aber klar, es gehört auch Glück dazu.

Und nein, wir haben ihn nicht langsam ans Rudel herangeführt, wir sind mit dem ganzen Rudel hingefahren, haben jeden unserer Hunde nacheinander in den Garten des Züchters gebracht, Eddy war für unsere Hunde in dem Moment total uninteressant, die Gerüche auf dem Grundstück waren spannender, dann sind wir mit ihm nach Hause gefahren, haben alle Hunde gemeinsam in den Garten entlassen und dort gabs erstmal Futter für alle. Das kann ich mit meinen Hunden machen, weil sie nicht futteragressiv sind. Am selben Abend haben sie auch direkt gemeinsam aus den Töpfen geschleckt. Eddy war übrigens 4 Monate alt und lebte beim Züchter in einem Mädelsrudel mit Mutter, Tante, Schwester. Eddy ist ein sehr selbstbewusster Rüde.

Und nein, ich denke nicht, das unser Weg jetzt als der Optimale anzusehen ist, er war aber halt so und so erzähl ich ihn.

Wir werden, vermutlich nie mehr ein so großes Rudel haben, über die Jahre wollen wir uns auf ein 2-3 Rudel einpendeln, unser Ideal wäre: 1 Hund 10-12 Jahre alt, 1 Hund 4-6 Jahre alt und dann ein Welpe dazu.

Unsere Hunde sind alle kastriert. Und bis auf Eddy ist es halt ein echtes Rudel.

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Huhu das klingt ja prima :)

Hattest Du evtl bedenken,das sich durch den dritten Hund einer der vorhandenen zwei abgeschoben oder beiseite geschoben fühlt?! Das soetwas wie Grüppchenbildung entsteht?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66749&goto=1401541

ne überhaupt nicht. Das war wohl das einzige was mich nicht umgetrieben hat :D

Beagles neigen da aber auch nicht dazu. Hier könnten 20 davon wohnen und (in diesem Punkt) hätte ich kein Problem.

Maya war am Anfang sehr eifersüchtig, das hatsie sich auf der Pflegestelle angewöhnt. Das ist aber schon weg :D

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Habt Ihr eure Entscheidung jemals bereut und provitieren die Hunde von eurer Entscheidung?

Ja und trotzdem wollten wir es nicht anders, weil wir unser 6er Rudel sehr lieben.

Ich denke nicht alle unsere Hunde sind durch die Bank weg immert begeistert vom Rudelleben, aber das bin ich auch nicht, warum sollten sie es sein. Sie haben ihre Rückzugsmöglichkeiten, kommen auch schon mal einzeln mit uns raus, sie liegen oft auf einem Knubbel zusammen, dann wieder verteilt im Haus, sie kuscheln miteinander und sie pflegen sich gegenseitig, beim Spielen haben sie ihre Präferenzen. Manchmal denke ich, dass der Einzelne untergeht, sosehr wir uns auch bemühen, Du wirst zu einem Einzelhund vermutlich eine andere Beziehung haben als wir zu unseren 6en. Aber wie gesagt, wir schaffen uns Zeitinseln, wo wir mit jedem Dackel auch mal was alleine machen.

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Huhu,

Unsere Entscheidung zu einem Dritten kam spontan.Bild im Internet gesehen und das wars dann :)

Die zwei die schon da waren , waren zu dem Zeitpunkt 1 und 2,5 Jahre alt ca. Viel erhofft haben wir uns eigentlich nicht..ein wenig mehr Rudelharmonie und ein starkes Mädel was unsere Jungs "anführt" :klatsch: Die Entscheidung ob Rüde oder Hündin hing eigentlich schon von unseren vorhandenen Jungs ab...und wir wollten kein reines Männerrudel , hatten aber dennoch Angst , dass sich unsere zwei Buben mal um das Mädchen streiten könnten ;) Richtig heftig bereut haben wir diese Entscheidung nicht und dass unsere Jungs davon profitieren kann man schon sagen denk ich...der Jüngere spielt oft und ausdauernd mit dem Mädel und der Älteste ist auch begeistert von ihr :zunge: Geändert hat sich die Rudelstruktur aufjedenfall. Unsere Hündin ist eindeutig nun die Anführerin der Jungs :Oo:D Ich denke mal , dass das positiv ist , unsere Rüden zumindest störts in keiner Weise^^

Lg TripleJ

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Die Entscheidung für einen dritten Hund fiel bei mir recht schnell nachdem der zweite eingezogen war - ca ein halbes Jahr danach. Zu dem Zeitpunkt war Kira 8 und Amun 6 Monate alt - allerdings zog der dritte erst letzten September ein als Amun etwas über 2 Jahre alt war und nachdem nach langem warten ein Welpe in meiner Wunschfarbe fiel.

Die Entscheidung das es wieder ein Rüde wird war klar,da ich den Stress durch die Läufigkeit nicht mehr wollte.

Bereut hab ich die Entscheidung zum dritten Hund bisher nur einmal - als der freche Knilch mir das dritte mal sämtliche Socken gekillt hat. :motz::D

Die drei sind ein gutes Team,sie teilen alles miteinander. Wenn sie spielen und Kira kann nicht mehr, spielen Amun und Sibal allein weiter und behelligen sie nicht mehr,so dass sie erstmal verschnaufen kann. Sie betüddeln ihre Omi allerdings auch recht häufig. *g*

Alles in allem sind die Hunde sehr viel ausgeglichener jetzt und auch souveräner als vorher.

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.Wann kam bei euch die Entscheidung zu einem dritten Hund?

Wie alt waren die zwei die schon da waren und was habt Ihr euch daraus erhofft,wenn ein weiterer Hund einzieht?

War die Entscheidung fest ob Rüde oder Hündin oder war das abhängig von dem was an Geschlechtern schon im Haushalt waren?

Habt Ihr eure Entscheidung jemals bereut und provitieren die Hunde von eurer Entscheidung? Bitte postet eure empfindungen ob positiv oder negativ,wie sich die Rudestruktur geändert hat usw. Also quasi bitte alles ;-) Liebe grüße Julia zitieren

Ich hab nach Aufnahme vom Zweithund Alice aus dem Tierschutz recht zeitnah auch als Pflegestelle angefangen , hatte also ab Sommer 2003 praktisch immer 3 Hunde hier , nur halt nich die gleichen.

Piper war 3 Jahre alt , Alice 6 Monate .

Ich hatte da eigentlich keine grossen Erwartungen, sondern wollte nur helfen..Rüde oder Hündin war mir damals noch egal....

Bereut hab ichs nie , profitiert hat eigentlich nur Alice, da sie dadurch Spielkameraden bekam: Piper wollte nich, für sie war die Entscheidung zum Zweithund ätzend(oder der Zweithund die falsche Wahl, im nachhhinein hätte ich doch eher was Kleineres holen sollen) , zum Dritthund dafür aber toll. Sie hatte endlich ihre Ruhe...

Sept 2005 kam Jacko als Pflegehund und durfte dann fest bleiben . 6-8 Jahre alt ,krank ,war verhaltensauffällig, dem wollte ich dann das Gnadenbrot geben, laut Tierarzt hätte er nich mehr lange - wohnt übrigens immer noch hier .... ;)

Das war ne schwierige Zeit- Behandlung nich einfach (Herzwurm, Ehrlichiose, Leishmaniose) Spielen wollte er nich wirklich, deshalb fand Alice ihn nich ganz soo toll. Piper wars egal. Sie wohnten halt alle im selben Haushalt aber das wars auch schon- bis es Jacko besser ging und er auch mal mitgetobt hat.

Als es Jacko 2006 besser ging hab ich dann auch als Pflegestelle weitergemacht. es waren dann also immer 4 Hunde hier. Jacko hat alle immer freundlich aufgenommen. Piper mit nem Stöhnen im Blick-ohneee nich schon wieder, Alice hat Rüden immer gut aufgenommen - Hündinnen wurden akzeptiert , aber es war ein anderer Umgangston als bei den Rüden.

Mai 2007 kam Simba aus einem rumänischen Tierheim was aufgelöst wurde- Angsthund :(, gleichzeitig kam eine kl Griechin auch aus einem Notfall, ich war damals noch sehr schlecht im NEIN-sagen, ab da hatte ich dann 5 Hunde .

Simba hatte nie Interessenten und durfte dann ab 2008 auch fest bleiben, Hund 5 wechselte immer. Manchmal waren auch 6 hier..... Seit 2009 hab ich als Hund 5 immer noch denselben Pflegehund , aber sonst ekinen mehr aufgenommen - so wies aussieht wird er wohl auch bleiben .....

Bis auf einmal wo sich 2 Pflegerüden so gar nicht verstanden haben, hat alles immer ganz gut geklappt. kleine Zankereien gabs schonmal , aber nie wirklich ernstere Beissereien (die 2 Rüden ausgenommen).....

Resumee: Hm Ich finde meine 4 eigenen , die ja nun auch schon alle über 8 sind, passen ganz gut zusammen.Sie haben ungefähr denselben Energielevel, sind recht genügsam. Können auch mal ohne Probleme den ganzen Tag inner Sonne im Garten liegen oder sich mit sich selbst beschäftigen .Bis auf Alice kein richtiger Arbeiter dabei.

Der einzigste der "stört" ist der Pflegehund , ist halt jünger und aktiver .. Bringt aber die anderen schonmal auf Trab , spielt mit ALice und Simba.

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