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Hundeforum Der Hund
maja2011

Tot durch Vergessen

Empfohlene Beiträge

Liebe Mitleser und Helfer...

kann es noch immer nicht fassen, muss Euch mein Herz ausschütten... hoffe bei euch vielleicht Hilfe oder Info´s zu bekommen..

Habe an diesem Wochenende eine grauenvolle Nachricht erhalten.. wir haben in der Nachbarschaft eine Mitte/Ende 50jährige wirklich zuckersüsse, flotte Nachbarin. Nachdem ihr Mann verstarb, ist sie in ihrer Liebe zu ihren Haustieren völlig aufgegangen.

Als ich ihre Nichte am Wochenende traf, erzählte mir diese, dass die Dame bei einem Unfall schwer verletzt wurde und mit einem Oberschenkelhalsbruch und einem schlimmen Schädeltrauma im Krankenhaus lag und tagelang nicht ansprechbar war.

Aber fast noch schlimmer: keiner hatte an die Tiere zuhause gedacht!!!!!!

Als die Nichte dann am Freitag in die Wohnung kam, waren die Vögel schon tot und die Katze fast verhungert. Sie hoffen, dass die Kleine es schafft..

Ich bin selbst absoluter Tier-Lieber, und es macht mich echt fertig. Möchte nicht, dass meinen Lieblingen sowas passiert, deshalb:

Hat von Euch jemand eine Idee, wie man sich gegen soetwas absichern kann??

Bin für jede Hilfe und jede Info dankbar...

Mit liebem Gruß

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Sich dagegen absichern ist sicher relativ schwierig.

Aber man könnte immer einen "Ausweis" bei sich tragen (z.B. im Portemonnaie), auf dem steht, dass zuhause Tiere leben, die versorgt werden müssen. Die Ärzte schauen nämlich oft nach, ob der Patient, "Ausweise" mit hat (z.B. Notfallausweis, Organspendeausweis etc..)

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Ich denke, gerade bei Fällen wo man ins Krankenhaus kommt, würde vielleicht eine Mitteilungskarte im Geldbeutel helfen. Vielleicht irgendetwas wie: Ich habe eine Katze zu versorgen, bitte rufen sie... an um ihr mitzuteilen, dass sie sich die nächste Zeit um die Tiere kümmert.

Aber auf Nummer sicher gehen kann man wohl nie, wenn man nicht großartig Freunde/Familie hat.

Andererseits bei akuter Angst, könnte man auch mit den Nachbarn ausmachen, dass man sich alle 2 Tage kurz meldet (oder beim Urlaub bescheid gibt), wenn das nicht erfolgt, dann sollen die doch mal nachsehen, ob alles in Ordnung ist.

Ist das was mir einfällt.

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Das ist furchtbar.

Aber eine andere Idee als was die anderen vorgeschlagen haben fällt mir auch nicht ein.

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Oh mein Gott, das ist schrecklich. Ich muss mir auch unbedingt so eine Karte machen. Obwohl meine Eltern und meine Nachbarn direkt an Diego denken würden. Aber man weiß ja nie, wie schnell die Angehörigen informiert werden...

Ich habe soetwas lediglich schonmal (in einer etwas anderen Form) bei einem Autounfall miterlebt. Eine Frau hatte während einem Autounfall ihren Hund im Kofferraum. Die Sanitäter kümmerten sich um die Frau, die mit ihrer letzten kraft noch immer wieder wiederholte, dass sich bitte jemand um den verletzten Hund kümmern soll. Die Leute am Unfallort wussten aber nicht, was sie mit dem Hund tun sollten, ob sie ihn überhaupt anfassen konnten und wen sie informieren sollten. Eine Freundin und ich haben uns dann eingemischt und meinen Tierarzt angerufen und gesagt, dass wir einen verletzten Hund vorbeibringen. Die Frau hat uns das nachher sehr gedankt - nachdem wir nach langem Hin und Her den Namen der Frau und das Krankenhaus, in dem sie lag, erfahren hatten, um ihr über ihren Hund zu berichten.

Seit diesem Tag habe ich im Auto eine gut sichtbare Karte, auf der Diego's Name steht und der Hinweis, bitte meine Eltern zu informieren, falls Diego unverletzt ist, oder sofort den Haustierarzt zu verständigen, falls Diego verletzt ist (selbstverständlich mit Telefonnummern). Außerdem gibt es einen Hinweis, dass Diego ungefährlich ist. Das hatte mir meine Hundetrainerin mal geraten.

So eine Karte ist dann bestimmt bei solchen Krankenhausaufenthalten auch sehr hilfreich. Zumal die Ärzte (oder die Polizei) immer nach Ausweisen suchen. Am besten schreibt ihr dann nicht nur den Aufenthaltsort der Tiere drauf, sondern auch um welche Tiere es sich handelt und wohin man sie bringen soll bzw. wer zu informieren ist.

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Wenn ich mich nicht spätestens alle 2 Tage bei einer meiner Töchter melde schauen die hier vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Zusätzlich habe ich auch noch ein Notfallkärtchen im Geldbeutel und zwar so das man es sieht wenn man ihn aufklappt.

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Ist sicher eine gute Idee mit der Karte und auch mit dem Notar. Bin beeindruckt, dass das so gut geklappt hat. Aber was wenn, wie bei meiner Nachbarin, die Verwandten einfach nicht so schnell schalten? Oder Tage vergehen, bis sie benachrichtigt werden können oder vor Ort ankommen?

Kann über nichts anderes mehr nachdenken, das hat mich echt mitgenommen.

Dank euch für die Ideen, bin für weitere offen....

Herzlichen Gruß

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Hallo,

Die erste Option sind natürlich Familie, Verwandte, Bekannte und Freunde. Da einen Schlüssel hinterlegen.

Es gibt auch eine Organisation bei der man monatlich 5 bezahlt und sie sich dann in Nötfällen

( Krankenhaus etc) um die Tiere kümmern, finde ich jetzt gerade nicht im Internet.

Dann wäre hier noch eine Link für die Versorgung:

http://www.betreut.de/glossar/t/tierpflege.html

Bei uns in der Nähe ist auch ein Unternehmen die sich um alles kümmern auch Pflege im Urlaub etc.

Auch gibt es Ausführdienste die sich bei Notfällen um die Tiere kümmern oder sie zu sich nehmen in der Zeit.

Man sollte nur rechtzeitig über einen Notfall nachdenken und einen Notfallplan erstellen.

Sollte meinem Mann und mir etwas zustoßen, haben meine Söhne die Schlüssel oder wir haben dann, falls sie verhindert sind, einen Pflegedienst..................und ja ganz wichtig, in der Tasche immer eine rote Karte mit allen Daten und für jedermann ersichtlich, wo sie sich schnellstens hinwenden müssen.

Wir hoffen das dieser Fall nie eintritt. ;)

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Hallo Maja,

das ist ja schrecklich für die arme Frau, das mag man sich gar nicht vorstellen... :(

Ich habe mir allerdings vor ein paar Jahren auch schon Gedanken dazu gemacht (da ich auch allein lebe).

Ich habe eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht erstellt, die meine Angehörigen und Freunde und mein Hausarzt bekommen haben. Dort steht drin, was man mit mir tun soll im Falle eines Falles ;) und auch dass ich Hunde habe!!!, die versorgt werden müssen, wer da Ansprechpartner ist und sich um diese kümmert und auch was nach meinem Ableben mit ihnen passieren soll.

Das finde ich ganz wichtig und mir gibt das immer ein gutes Gefühl, zu wissen, dass alles Notwendige getan werden kann, damit es meinen Mädels gut geht, falls ich mal vorzeitig den Löffel abgeben sollte :D

Ich hoffe nur, dass die Menschen auch diese Papiere lesen und zwar rechtzeitig, ich denke aber, dass ja einer der Angehörigen sofort informiert wird und die wissen alle Bescheid.

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Liebe Gudrun, danke dir für die Idee. Hab den ersten Schock nun überwunden, werde euch aber auf dem Laufenden halten, sobald ich etwas höre von der Nachbarin oder ihrer Mietze...hatte die letzten Tage wenig Zeit, werde aber mal sehen, ob ich am Wochenende irgenwas im Netz finde, womit ich mich für die Babies sicherer fühle...für den Fall das mir mal was passiert.

Danke auch allen anderen für die Ideen und lieben Zusprüche...

Mit liebsten Grüßen..

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