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Hundeforum Hundeforum
chrissy20

Zwei kleine Fragen, könnt ihr mir helfen? Anstupsen und hochspringen beim Toben

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Originalbeitrag

Das finde ich wirklich interessant ... wie würdest du denn bei deinen dreien die Rangfolge einschätzen?

na momentan noch ganz einfach, der Größe nach abstigend ;)

Hiro ist fast 3 Jahre, Elli erst 10 Monate rum, anfangs dachte ich noch, dass es wohl wechseln wird, wenn Elli älter wird...aber Hiro ist eher ein besonnenerer Typ Hund, mal abwarten. Tida am Ende, (noch) zuwenig soziale Kompetenz und "nur" Pflegehund, zumindest Hiro zeigt an Pflegehunden nur gemäsigtes Interesse, oft bleiben sie auch nicht lange genug um wirlich ihren Platz zu finden. Häufig haben wir noch eine 4. Im Bunde. Nachbars Schäferhund (hündin 3 Jahre), erstaunlicherweise jetzt schon eher hinter Elli, sehr unterwürfig und "kindisch"

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@hagazustra

Also ich finde die Frage deswegen interessant, weil ich erst letztens ein Buch in der Hand hatte, dass behauptete, dass Hunde keine Freude, Trauer, Liebe ganz zu schweigen von Gerechtigkeit empfinden (Leider weiß ich den Titel nicht mehr - so´n Mist). Und wirklich nur eigennützig handeln - nach dem Prinzip, wie geht´s MIR am besten. Wir würden ihr Verhalten nur so interpretieren, weil wir diese Empfindungen haben und sie in unseren Hund projezieren.

Und das will ich irgendwie nicht glauben.

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Wegdrängen wäre da noch die harmloseste Variante, ich befürchte das wir uns da das scheinbar erfolgreich erarbeitete nicht pöbeln bzw. nicht völlig ausrasten unseres Hundes bei Artgenossenkontakt zu nichte machen wenn wir Sie auch nur im Ansatz an den anderen Hund ranlassen würden. Machen ja immer noch Hundeschule mit Maulkorb, ohne agros aber gesichert. Man weiß ja nie so 100% was in einem Hund so vor sich geht.

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yumala, das glaube ich auch nicht so recht mit dem Buch. Vor vielen Jahren hab ich auch eher so in Schubladenhundeverhaklten gedacht, inzwischen habe ich doch einige Gast- Pflege und Freundeshunde auch untereinander beobachten können...ja soziale Pflege, Zuneigung ist sicherlich auch ein Eigennutz, aber dem Hund eine Gefühlswelt absprechen kann ich nicht ;) Noch intensiver und offener betrachte ich vieles, seit ich die "Pizza-Hunde" gelesen habe. Das kam passenb zur Erweiterung von 2 auf 3 Hunde und seit es 3 sind finde ich es sogar viel intensiver sie zu beobachten, Das man nicht frei bleibt vo menschlichen kategorisierungen...nagut - aber wenn ich sehe wie Elli mal kurz und heftig gewzickt wird, wi,l sie Hiro im Spiel versehentlich wehgetan hat und sofort danach aber total bedüdelt wird und ihr gesichtsausdruck dabei von Entsetzen über Erleichterung, Wohlgefallen und Genißen...mh wo ist denn da nun der Eigennutz. Hiro hätte ebensop gut wie ein Mnesch konsequent seion können. Du hast mir weh getan und beklommst eine Zurechtweisung.....keine "Entschuldigung" hinterher.

Wenn wirs mal so sehen ist doch auch eine Entschuldigung Eigennutz um ein soziales Gefüge aufrecht zu erhalten. Vielleicht sollten wir mal überlegen wie oft Menschen ohne irgendwelchen Eigennutz etwas tun (tun wir das?) Lieben wir nicht sogar aus Eigennutz, weil es irgendwas in uns erfüllt? Ich galube Menschen handeln genauso aus Eigennutz wie Hunde... (interessantes Thema, aber irgendwie rtrifte ich total ab, Sorry) ;)

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@yumala Wer schreibt den das Hunde nicht trauern oder lieben, kenne viele Fälle bei denen Hunde sehr wohl, in unseren Augen, getrauert haben ob es jetzt menschliche oder tierische Rudelmitglieder betraf. Teilweise mit dramatischen Folgen wie Futter verweigern, absolute teilnahmslosigkeit, Isolation usw. Der Verlust eines Wegbeleiters ist für einen Hund mit sicherheit ein ähnlich dramatischer Einschnitt in sein Leben wie er es für wäre, bin ich zumindest von überzeugt.

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Vielleicht sollten wir mal überlegen wie oft Menschen ohne irgendwelchen Eigennutz etwas tun (tun wir das?) Lieben wir nicht sogar aus Eigennutz, weil es irgendwas in uns erfüllt? Ich galube Menschen handeln genauso aus Eigennutz wie Hunde...

Also ich würde mich für meinen Hund ohne zu zögern vor ein Auto schmeißen (ansatzweise habe ich das schon gemacht) - glaube das wäre ziemlich uneigennützig. Außer ich würde insgeheim damit rechnen, dass ich das eher überlebe als mein Hund. Und da es mir ohne sie schlecht ginge wäre das dann ja schon wieder eigennützig.

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Wenn ich meinem Hund in jeder Situation Eigennutz unterstelle bräuchte ich zumindest weniger oft ein schlechtes Gewissen haben als bisher.

-> und das ist wieder ziemlich eigennützig :D:D:D

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nein, für Hund vor Auto schmeißen würdest du Dich nur weil Du ohne ihn nicht leben willst, na das ist doch irgendwo eigennützig, gelle ;)

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@yumala zum Vor das Auto werfen. Wieso würdest Du Dich vor das Auto werfen, um deinen Hund zu schützen oder um Dich vor dem Verlußt deines Hundes zu schützen bzw ist das eine nicht die Folge deines etwaigen Unterlassens (Hund tot - Hund verloren). Und wenn Du deinem Hund permanenten Eigennutz unterstellst brauchst du dir tatsächlich seltener ein schlechtes Gewissen unterstellen was dann wieder eigennützig wäre

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zu eigennützig fällt mir gerade noch ein:

Wie eigennützig ist es für einen Hütehund auf eine Herde voller potentieler Mahlzeiten aufzupassen sodas denen nicht passiert?

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