Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
Verena_Osiris

Aggression gegen andere Hunde, Kinder, Tiere

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Meine Hündin und ich haben ein großes Problem: ihre täglichen Ausraster.

Ich hoffe, dass mir jemand einen Tipp geben kann, was ich noch machen kann.

Zuerst einmal allgemeines:

Ich habe 2 Hunde, beides ehemalige Straßenhunde. Mein Rüde Hobi st ca. 4 Jahre und lebt seit 3,5 Jahren bei mir. Mit ihm habe ich mittlerweile wenig Probleme, außer seinem extrem starken Jagdtrieb.

Meine Hündin Lluvia (kleiner Hund, Größe eines Jack-Russel-Terrieres) lebt seit Ende Dezember 2005 bei mir und ist nun ca. 3 Jahre alt. Die ersten 2 Lebensjahre hat sie auf den Straßen Granadas/Südspanien verbracht. Sie hat nur ein Auge, das andere wurde ihr laut Tierarzt wahrscheinlich ausgeschlagen oder ausgetreten.

Sie ist ein äußerst nervöser, hektischer Hund. Im Haus kann sie sich mittlerweile entspannen, draußer allerdings nicht.

Mit meinem Rüden versteht sie sich super.

Sobald sie bei mir war habe ich mit Ihr die Hundeschule besucht und einen Erziehungskurs und eine Familienbegleithundeprüfung absolviert, außerdem macht sie Agility.

Auf dem Hundeplatz versteht sie sich OHNE Leine mittlerweile gut mit anderen Hunden, wobei sie sehr laut bellt und man aufpassen muss, dass sie nicht mobbt.

Anders an der Leine (und ich kann sie leider wg. ihrer Aggression + Jagdtrieb nicht laufen lassen, d. h. auerhalb des Hundeplatzes und meines Gartens ist sie an der Leine) rastet sie komplett aus, sobald sie einen anderen Hund auch nur sieht, egal wie weit entfernt. Dass heißt im Klartext: Sie hängt in der Leine, zittert am ganzen Körper, schreit und bellt so laut, als ob sie totgebissen werden würde und falls möglich, rennt sie an der langen Leine einen Kreis nach dem anderen. Das selbe Verhalten zeigt sie auch bei Pferden, Kühen und Kindern (bei Kindern falls diese spielen). Ganz schlimm ist es auch mit Bällen, da rastet sie schon aus wenn sie hört, dass in der Nähe jemand Fußball spielt etc.....

Wenn sie so im Wahn ist kann ich sie auch nicht anfassen, sie schnappt dann in alle Richtungen.

Ich vermute, dass Motto ist: Angriff ist die Beste Verteidigung. Aúßerdem glaube ich, dass sie denkt, sie müsse mich beschützen (sie ist sehr, sehr fixiert auf mich).

Wenn sie mal mit meinem Freund raus geht, was sehr selten vorkommt, sind ihre ausraster nicht ganz so schlimm.

Kommt ein Hund oder eine Kühe etc. ihr während dem Ausbruch zu Nahe schnappt sie sofort.

Was ich probiert habe:

irgnorieren, klickern der Hundebegegnungen, ablenken, Bachblüten, Sitz-Bleib,.......

Es nützt leider alles nicht. Immer wenn es grade besser wird fällt sie wieder komplett in die alten Verhaltensweisen zurück.

Ihr Verhalten zerrt oft auch sehr stark an meinen Nerven.

Ich habe mir nun überlegt, dass es besser ist wieder komplett dazu über zu gehen, ihr Verhalten einfach komplett zu ignorieren, da ich dabei wohl nicht so viel falsch machen kann. Bei allem anderen habe ich das Gefühl, sie fühlt sich bestärkt.

Wie gesagt habe ich auch mit verschiedeen Hundetrainern die Problematik besprochen, aber es konnte mit keiner weiterhelfen (nachdem ich alle Tipps schon ausprobiert hatte.).

Mit Agility habe ich jetzt aufgehört und ich werde jetzt noch einmal mit ihr alleine eine Spiel und Spaß Gruppe besuchen.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

erstmal herzlich Willkommen.

Aus der Ferne einen Tipp abzugeben find ich sehr schwierig, man weiß ja auch nicht was sie alles schon hinter sich hat bevor sie zu dir gekommen ist.

Das dir bisher kein Hundetrainer helfen konnte tut mir Leid aber ich denke ohne Professionelle Hilfe wirst du nicht weiterkommen.

Vielleicht kann dir aus dem Forum jemand empfehlen oder sogar selber helfen.

Ist die Hündin bis auf die Sache mit dem Auge gesundheitlich Ok ??

Lg Birgit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, sonst ist sie okay. Sie hatte Herzwürmer wie sie zu mir kam, die sind allerdings gut therapiert worden. Außerdem hat sie eine Fehlstellung aller 4 Beine (wohl aufgrung der Mangelernährung im Welpenalter), dies behindert sie allerdings keineswegs.

Ich kann mit ihren Ausrastern auch Leben, falls es nicht mehr besser wird. Sie hat sich ja schon sehr gebessert. Am Anfang wollte sie auch jedes Auto attackieren und hat gebellt, das macht sie gar nicht mehr. Und alle paar Tage treffen wir auch einen Hund )in Entefrnung) und sie zieht nur stark, macht aber keine Geräusche. Nervenaufreibend ist es aber natürlich schon mit ihr. Zum Glück lässt sich mein Rüde meist nicht von ihren ausrastern anstecken.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.