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Hundeforum Der Hund

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Um genau zu sein, eine 3jährige, kastrierte Appenzeller Sennenhündin.

Kurze Vorgeschichte:

Die Schwester meines Mannes hat sich dieses Tierchen als Welpen angeschafft. Es wurde ihr von allen Seiten davon abgeraten (weil die Frau einfach nicht in der Lage ist, einen Hund zu erziehen) und es wurde im Vorfeld nicht geklärt, wer ihn nimmt "wenn mal was ist". :Oo

Nun wird meine Schwägerin sehr wahrscheinlich noch dieses Jahr sterben und der Hund braucht dann natürlich ein neues Zuhause. Und was liegt da näher, als bei uns nachzufragen, schließlich kennt der Hund uns und wir haben ja so viel Platz und sagen ja sonst auch nie nein und überhaupt...

Nach dem Motto: "Wo drei satt werden, macht ein vierter auch nicht mehr arm" hat mein GöGa auch sofort und ohne zu zögern zugesagt :wall:

Ich gestehe, daß ich über einen vierten Hund nachgedacht habe, aber ich wollte damit noch mindestens ein Jahr warten. Und dann sollte der Hund auch zwei Nummern kleiner ausfallen. :(

Und nun stehe ich vor dem Problem, daß ich keine vernünftigen Informationen zu dieser Rasse finde. Unbekannt ist mir der Appenzeller Sennenhund nicht, aber um mit einem Vertreter dieser Rasse zusammen zu leben und ihm gerecht zu werden (!) weiß ich nicht genug (denke ich). :???

Ich brauche keine Beileidsbekundungen und auch keine Kommentare zum Verhalten meines Mannes, das haben wir hinreichend ausdiskutiert (auch über das "was ist wenn..."). Ich hoffe zwar, daß noch irgendein Wunder geschieht, aber:

Kann mir hier jemand mit informativen Links oder Erfahrungsberichten helfen?

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Hier steht etwas über den Appenzeller.

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Was für bedenken hast du konkret? Ich kenne ein Appenzellerin näher. Die ist sehr sozialverträglich (wobei das ja nix mit der Rasse zu tun hat), sehr ruhig und angenehm. Negativ ist nur: sehr dickköpfig und abartig verfressen! Ansonsten finde ich die Sennenhunde allgemein als sehr angenehme Hunde.

Aber das hilft dir jetzt bestimmt auch nicht ;)

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Ich hab zwar keinen Appenzeller sondern Entlebucher...

Eine Menge Infos findest du sicher auf den Seiten des Sennenhundverbandes

http://www.ssv-ev.de/.

Es gibt Appenzellerforen....

Ein gutes Buch über Appis stammt von Yvonne Steiner .

Tja, und sonst : Appenzellerbesitzern wird es nie langweilig :so !

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Tja ich bin da mal voll auf der seite deines Mannes. da liegt eine Frau die bald stirbt und möchte ihren Hund versorgt wissen und ihr habt eh über einen 4. nach gedacht. da hätte ich auch niemals nein gesagt.

Und wenn ihr den und kennt und er euch auch und eure Hunde dann finde ich es sogar sehr nett von deinem Mann das zu tun und kann nicht verstehen warum es dich aufregt.

Zur Rasse, ich weiß nur das sie sehr Bellfreudig sein sollen.

Andersrum scheinst du ja erfahrung genug mit Hunden zu haben und das ist ja nunmal auch "nur" ein Hund :D also würd ich ihn erstal abwarten und dann schauen was für ein Typ er ist und was ihm spaß macht.

Mein Post soll nicht böse gemeint sein, ist einfach nur meinen Meinung dazu.

Ich denke das wird schon werden und ihr werdet hoffentlich viel freude mit dem Hund haben.

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Huhu,

ich habe hier mal meine Erfahrung zum Appenzeller aufgeschrieben Klick

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Originalbeitrag

Huhu,

ich habe hier mal meine Erfahrung zum Appenzeller aufgeschrieben Klick

Ui! Das hört sich ja krass an! Aber bitte beachten: TE hat zur Zeit einen Harzer Fuchs, also kann man davon ausgehen, das auch ein Appenzeller "gebändigt" wird.

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(bearbeitet)

Ich kenne nur ein Exemplar der Rasse. Dieser Hündin weiche ich immer großzügig aus. ABER: An dem Fehlverhalten ist einzig und allein das Frauchen Schuld. Die Hündin verteidigt die Ressource Frauchen. Mein Hund darf nicht mal in 3 Metern Entfernung an dem Frauchen vorbeigehen, sofort stellt sich die Hündin steif davor und knurrt meinen weg. Frauchen denkt, bei ihr fühlt sie sich sicher ...

Die Hündin pöbelt und ist sehr respektlos gegenüber anderen Hunden, akzeptiert Null Grenzen. Frauchen lobt und freut sich wie "lustig" ihr Hund ist, sie will ja nur spielen...

Wirklich ausgelastet wird die Hündin nicht.

Insgesamt kommt mir diese Hündin nicht sonderlich schwierig in der Führung vor. Da kenn ich deutlich kompliziertere Hunde (meiner z.B.) Diese Probleme können bei allen Hunderassen vorkommen, wenn man so blinde und ahnungslose Halter hat.

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Also ich bin mehr oder weniger mit einem aufgewachsen.

Mein Grossonkel hatte einen Bauerhof, im gleich Dorf wo auch meine Grosseltern wohnen und ich war oft da.

Er hatte eine Appenzellerhündin, namens Anouschka, die ich (war schon immer ein Hundenarr) über alles liebte.

Sie war immer dabei, lief immer frei auf dem Hof und ich nahm sie auch ab und zu zum Gassi mit.

Zu all den Leuten die sie kannte und für sie dazugehörten, war sie ein toller Hund.

Für Fremde eher weniger, sie hätte niemanden für sie fremden an mich rangelassen und sie hätte auch keinen Fremden einfach so auf den Hof gelassen.

Wenn jemand kam, den sie nicht kannte, versperrte sie ihm solange knurrend den Weg, bis mein Grossonkel Anouscha isch guet rief, dann wusste sie es ist ok.

Klar war das Verhalten auch erwünscht, weil sie halt ein Hofhund war.

Aber ich kenne hier auch sonst einige Appenzeller.

Mal in kürze was ich bei den meisten so sehe

- Schutztrieb, teils sehr stark

- braucht viel Beschäftigung

- bellfreudig

- neigt dazu Ressourcen heftig zu verteidigen

- können dickköpfig sein

- sind ihrem Besi und Familie gegenüber extrem loyal und lieben sie über alles und würden sie um jeden Preis beschützen.

- Fremden gegenüber misstrauisch

Es sind tolle Hunde in den richtigen Händen, aber ich weiss von Besis, dies wirklich drauf haben, das man schon sehr gut schauen muss, wie man so einen Hund sozialisiert und gewisse Verhaltensweisen umlenken kann.

Wie gesagt, Schutz und Wachtrieb ist schon ziemlich vorhanden und es sind meist keine Hunde die von Natur aus allem freundlich gesinnt sind.

Natürlich liegt es an der Erziehung etc,, was man daraus macht, aber die Veranlagung ist halt da.

Das ist wei bei Jagdhunden, die haben meist (gibt ja immer Ausnahmen) nunmal Jagdtrieb.

Man KANN den so lenken, das man keinen Ärger mit jäger und co. kriegt, aber der Trieb ist da und wenn man nicht geeignet ist so einen Hund zu führen und zu lenken, dann geht der schnell stiften.

Und so ists halt auch beim Appenzeller, nur halt mit anderen Sachen als jagen.

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